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Themen / BROADWAY - Tipps & Angebote rund um NY
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MyMusical
Benutzer
8623 Beiträge
15.07.19 10:20

Wobei der Punkt "viel Geld" ja relativ ist, wenn es das eh zurück gibt. Ärgerlich bleibt es natürlich wenn man es gerne komplett gesehen hätte und so nun in sein vollgepacktes Programm nicht mehr unterbekommt. Aber daran hat man dann schlussendlich auch selber "Schuld".

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steff79
Benutzer
341 Beiträge
26.07.19 21:38

cast Album von Hadestown ist nun komplett draussen und auch auf spotify schon verfĂĽgbar.
fand den Anfang von if it´s true damals so toll. dies fehlte auf dem alten Alben z.B.

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Pangolin
Benutzer
141 Beiträge
26.07.19 23:40

Vielleicht sind meine Ohren bei der Hitze geschmolzen, aber irgendwie klingt fĂĽr mich die Broadway CD ganz anders. Wurde da fĂĽr den Broadway-Transfer so viel an Hadestown rumgeschraubt?

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steff79
Benutzer
341 Beiträge
27.07.19 00:24

Vergleichst du es jetzt mit London oder dem anderen etwas älteren Album was es noch gibt? Das ältere Album klingt teilweise etwas peppiger, kann es gar nicht genau schreiben. Was London Ähnlicher war könnte ich gar nicht mehr sagen.

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Pangolin
Benutzer
141 Beiträge
27.07.19 10:06

Ich kenne beide Alben. Wobei mir London eine Idee besser gefällt als das Konzeptalbum.

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BredaVonKrolock
Benutzer
757 Beiträge
01.08.19 18:06

"Six" kommt an den Broadway. Previews starten am 13. Februar und am 12. März ist Premiere im Brooks Atkinson Theater.

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chess
Benutzer
1592 Beiträge
06.08.19 18:14

... ich glaube, dass ist so ein britisches StĂĽck, dass es sicherlich seine Probleme am Broadway haben wird.

Ich selber fand es super und freue mich, es nochmals in London zu sehen.

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Clementine
Benutzer
838 Beiträge
09.10.19 09:07

Moin

Hier nun ein Bericht meiner letzten New York Musicalreise. Da mehrere Musicals besucht werden sollten und die Shows am Broadway immer teurer werden, habe ich den Reisezeitraum in die "Broadway Week" gelegt, vom 5. bis 12.9.19.

Die "Broadway Week" sind eigentlich 2 Wochen, in denen die meisten Musicals 50% Discount oder 2=1 Ticket online anbieten. 2x im Jahr gibt's das, im Winter/FrĂĽhjahr und 2 Wochen im Herbst. Zumeist im Anschluss an die Bwy Weeks sind dann die Off-Broadway-Weeks, an denen man fĂĽr die kleinen Shows VergĂĽnstigungen bekommen.
Mehr Infos: https://de.nycgo.com/about-nyc-broadway-week

Das Buchen war recht einfach, nicht für alle mitmachenden Musicals fand ich Plätze: z.B. Frozen oder Book of Mormon. Da muss man wohl ganz rechtzeitig sein oder täglich recherchieren. 3 Musicals konnte ich über die Broadway Week buchen: Tootsie, Beetlejuice und Come from Away. Gute Plätze für um die 70 $ pro Ticket.

Ist empfehlenswert: man spart und muss nicht täglich zum TKTS.

Erstes Musical war "Tootsie", mit einem Tony fĂĽr den besten Hauptdarsteller.
Mir hat die Show gut gefallen. Etwas altmodisch, aus der Zeit gefallen. Aber ein gewisser Charme lässt sich nicht absprechen. Mindestens 2 Songs sind hängengeblieben. Die Story des Films wurde etwas umgeändert und dem Zeitgeist angepasst, was der Show gut tut. Der arbeitslose Schauspieler Michael Dorsey findet in der Show als Mann keine Arbeit, als Frau Dorothy Michaels wird er zum Star einer Musicalproduktion. Santino Fontana spielt und singt seine Rolle im Wechsel zwischen Mann und Frau grandios! Der Tony ist hoch verdient und Fontana allein macht eine Tootsie-Besuch sehenswert.

Allgemein sitzen in dieser Show treffsicher die Gags, oft mit doppelten Boden. Und die Figuren, die alle derart süß, lustig und symphatisch sind, dass die gesamte Show ein pures Vergnügen ist. Ob es der neurotische Regisseur ist, die kreischende Nervensäge und Mitbewohnerin/Affäre von Michael, der beste Kumpel von Michael, der zunächst behäbig und bräsig erscheint, dann aber immer mehr aus sich herauskommt. Als Höhepunkt ist hier die erste Szene nach der Pause genannt, in der Michaels Kumpel sich über dessen Wahnsinnsidee und Ungeschicktheit tänzerisch lustig macht. Und dann gibt es ja noch den eingebildeten Macho, der sich schlagartig in Dorothy verliebt oder die Liebesgeschichte zwischen Michael und Julie. Alle Figuren, Sidekicks sind im Buch erstklassig ausgeschrieben, fast jede Nebenfigur hat ihre Running-Gags. Tolles Buch, tolle Cast, perfekt umgesetzt. Musik könnte trotz 2 Ohrwürmern besser sein.

Etwas grundlegend Neues bietet Tootsie aber nicht. Alle Gag-Situationen, die sich aus der Story ergeben, sind spätestens seit "Charlies Tante" bekannt und vielfach ausgespielt worden. Sowieso frage ich mich nicht, ob das Musical Thema Männer als Frauen nicht allmählich etwas overloaded ist. Demnächst soll "Mrs Doubtfire" kommen. Ist das nicht ein bisschen viel zu dem Thema?

Tootsie bekommt von mir 3 Punkte + von 6 Punkten. empfehlenswert, aber kein Must.
Kann mir vorstellen, dass diese Show etwas für die Stage sein könnte. Ist auch schlicht im Bühnenbild = tourneetauglich.

Mit einem wöchentlichen Umsatz von nur unter 50% des Potentials und Auslastungen unter 70% wird Tootsie aber wohl kein Broadway-Hit und womöglich bald schließen.

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TazMA
Benutzer
3242 Beiträge
09.10.19 14:23

Danke!

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Clementine
Benutzer
838 Beiträge
10.10.19 14:36

Gerne

3.Abend: "Beetlejuice".

Und obwohl es sicherlich gewagt ist, mit Jetlag um 20:00 ein Musical zu besuchen, noch dazu so eines, muss ich feststellen: Eines der schlechtesten und furchtbarsten Musicals, welches ich bisher erleben durfte. Kann mich nicht erinnern, schon mal im Musical den Gedanken gehabt zu haben: "Hoffentlich ist es gleich zu Ende...". So wie bei "Beetlejuice" Ein extrem lautes, ĂĽberdrehtes, albernes, effektĂĽberladenes und unmusikalisches Grusel-Drama.
Nach dem Musical musste ich eine halbe Kopfschmerztablette nehmen und mich ärgern, dafür überhaupt Karten gekauft zu haben, wenn auch im Discount.


Do von vorne: Den Film habe ich damals einmal gesehen, fand ich nicht so toll, aber beindruckend vom Dekors. Das Musical spielt den Film nach, kann allerdings weder den gewissen Charme des Films wiedergeben, noch eine gewisse Atmosphäre, wie z.B. beim vergleichbaren Addams Family".

Dabei fängt es gut an: der Theatersaal ist beim Betreten stimmungsvoll in grünes Licht beleuchtet, es hängen hübsche Kronleuchter an den Decken, und vom Band eine orgelmässige gruselige Empfangsmusik. Gut gemacht! Aber dann geht das Geschehen auf der Bühne los. Fängt mit einer Beerdigungsszene an, erinnert im Szenenaufbau an Mozart! Eröffnungsszene. Dann kommt irgendwann Alex Brightmann als "bettlejuice" und der Saal - vorwiegend junge Frauen und Kinder - beginnt zu schreien. Und dann wird auf der Bühne weitergeschrien. Im musikalischen Irgendwo zwischen ditt und dat, kein einziger Song überlebt im Kopf länger als wenige Minuten. Übermässig albern, wie eine Clowns-Show. Tolles Bühnenbild, ein paar hübsche Effekte wie den Sandwurm oder Skelette auf der Bühne.... Und völlig übertrieben hektische Lichteffekte, in Farben und Stroposkopen. Natürlich - wenn eines Show derart auf Effekte zugeschnitten ist . auch der in diesen Fällen obligatorische Konfettiregen.

Was bleibt ohne die Bonbons? Nichts. Nicht einmal die Gags, geschweige die Musik. Einzig die beiden bekannten Harry-Belafonte Songs sind herausragend aus dem Brei, auch szenisch gut umgesetzt. Aber, sie werden nur kurz angespielt, vielleicht Minuten. Man spart eben das Geld fĂĽr die Rechte....

Dem GroĂźteil des Publikums hat es wohl gefallen, wir waren nicht die Zielgruppe fĂĽr solche Shows. Ich kann es nicht empfehlen, wĂĽrde nicht nochmal reingehen und mir auch die Musik zu der Show nicht kaufen wollen.

2 Punkte von 6 fĂĽr BĂĽhnenbild und Effekte und Darsteller.

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