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musicalzentrale - Forum
Themen / Friedrich Musical in Potsdam
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daridy
Benutzer
115 Beiträge
01.06.12 11:46

als werbung gab es in Berlin schon viel... Poster in alle U-Bahnh├Âfen, an Bushaltestelllen, Litfasss├Ąulen...dar├╝ber hinaus wirbt Radio Berlin 88,8 doll und der RBB auch


ich bin gespannt wie es mir gef├Ąllt / nicht zusagt

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Charlotte
Benutzer
5956 Beiträge
01.06.12 12:54

Also ich h├Âre Radio 1, das ist auch RBB und da habe ich leider noch nichts geh├Ârt.

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cooler_shaker
(Benutzer deaktiviert)
3050 Beiträge
03.06.12 07:22

http://deropernfreund.de/potsdam-neu.html

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Gr├Ąfin
Benutzer
67 Beiträge
03.06.12 09:57

Es wurde nach der CD gefragt... vor Ort in der Metropolishalle wir sie schon verkauft.

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ChristophR
Benutzer
136 Beiträge
04.06.12 11:48

Und sie kostet 10 Euro.

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kevin
Benutzer
3922 Beiträge
04.06.12 12:32

Die Spotlight-Produzenten bleiben sich treu. Mit dem Konzept historische Stoffe als Musicals an den Original-Schaupl├Ątzen aufzuf├╝hren, hatten sie bisher immer Erfolg. Nun betritt also Friedrich, der Gro├če in Potsdam die Musicalb├╝hne.

Es gibt allerdings einen gravierenden Unterschied zu seinen Vorg├Ąngern dem Heiligen Bonifatius und Elisabeth von Th├╝ringen.
Beide sind heute eher "Randerscheinungen" der Historie, ├╝ber deren Geschichte und Lebenslauf der gemeine Musicalg├Ąnger wohl kaum etwas wei├č. Insofern hatten es die Musicals nat├╝rlich einfacher, dass Publikum zu faszinieren, interessieren und etwaige Wissensl├╝cken zu schlie├čen.
Anders verh├Ąlt es sich da bei dem Preu├čenk├Ânig. Er ist ein historischer "Top-Star", den jeder kennt und ├╝ber dessen Lebenslauf und geschichtliche Bedeutung ein sehr viel gr├Â├čeres Grundwissen vorhanden ist. Eventuell wird es dadurch wesentlich schwieriger f├╝r die Kreativen hinter dem Musical den Erwartungshaltungen von Kritikern und Zuschauern zu entsprechen.

Insgesamt halte ich FRIEDRICH f├╝r ├╝berwiegend gelungen, unterhaltsam und sehenswert.
FRIEDRICH kann sich zwar nicht mit herausragenden historischen Biografie-Musicals wie EVITA oder ELISABETH vergleichen, hat aber wesentlich mehr Potenzial und inhaltlichen Anspruch als reine Romantik-Schmonzetten wie RUDOLF oder LUDWIG2.
Das "Grundproblem" des St├╝ckes besteht (wie wohl bei jedem anderen historischen Stoff) darin, ein langes Leben, unz├Ąhlige Zahlen, Daten und Fakte, historische Bedeutung und pers├Ânliche Problematik dramaturgisch sinnvoll und griffig auf zwei Stunden zu verdichten.
Bei FRIEDRICH ist dies halbwegs gut gelungen.

Spotlight Hauskomponist Dennis Martin unterlegt das Musical mit dem treffenden Musik-Mix. Unterschiedliche Stilrichtungen (auch Zeitgen├Âssisches) klingt an. Filmartiges Underscoring und gro├če Musical-Balladen passen bestens und gefallen.

Die Choregrafie hinterl├Ąsst einen etwas zwiesp├Ąltigen Eindruck.
Gerade f├╝r die Jugendjahre von Friedrich, Wilhelmine und von Katte sind die Bewgungsabl├Ąufe unpassend modern und fallen aus dem zeitlichen Rahmen.
Dagegen sind die gro├čen Ensembleszenen bei Hof bestens gelungen, pr├Ązis ausgef├╝hrt und sorgen f├╝r Begeisterung.

Das B├╝hnenbild besteht haupts├Ąchlich aus sehr gelungenen Hintergrundprojektionen. Die beweglichen Treppenkonstruktionen sehen leider so lieblos sparsam aus, dass sie fast schon st├Ârend wirken.

Die Kost├╝me sind historisch, sch├Ân, passend.

Das Lichtdesign ist insgesamt stimmungsvoll und vielseitig. Allerdings habe ich die zahlreichen Blendeffekt Richtung Zuschauerraum nicht wirklich verstanden.

Die Regie l├Ąsst das St├╝ck fl├╝├čig, kurzweilig, mit Emotion aber ohne falsches Pathos ├╝ber die B├╝hne gehen. FRIEDRICH hat eine angenehm professionelle, zweckdienliche Inszenierung ohne k├╝nstlerische Sperenzchen und Extravaganzen.

Die Besetzung ist durchweg gro├čartig. Elisabeth H├╝bert, Tobias Bieri, Leon van Leeuwenberg, Maximilian Mann, Patricia Hodell,.... begeistern und machen das St├╝ck alleine schon sehenwert.
├ťberragt werden sie noch von Heiko Stang als ebenso monstr├Âse wie nuanciert dargestellte ├ťberfigur eines Vaters und K├Ânigs.
Chris Murray liefert als alter Fritz eine schauspielerische und gesangliche tour de force. Eine gro├čartige Leistung, die f├╝r G├Ąnsehaut und Begeisterung sorgt.

Insgesamt ist FRIEDRICH ein sehr professionell und unterhaltsam gemachter Beitrag zum Friedrich-Jahr 2012.
Lautstarker Schlu├čapplaus und angeregte Diskussionen des Publikums empfehlen das Musical weiter.


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Galileo
Benutzer
2928 Beiträge
04.06.12 12:45

Zu den Blendeffekten: oftmals werden diese benutzt, um entweder eine Szene schnell verschwinden zu lassen, einzelne Personen oder alle Personen. Ist meiner Meinung nach in dezenter Benutzung eine sch├Âne Alternative als alles nur ins schwarze versinken zu lassen. K├Ânnte das hinkommen?

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kevin
Benutzer
3922 Beiträge
04.06.12 12:53

@Galileo
Der beschriebene Blendeffekt wurde z.B. bei der Enthauptung von von Katte verwendet. Da macht es nat├╝rlich auch Sinn.
Ansonsten wurde aber auch einige Male ins Publikum geleuchtet, auch mit bunten Spots.

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Do-mi-nik
Benutzer
5 Beiträge
04.06.12 13:15

@ kevin
Danke, deiner Meinung schlie├če ich mich ger an. Habe es ├Ąhnlich empfunden. Ich hatte einen sch├Ânen Abend.

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schwarzemoewe
Benutzer
741 Beiträge
04.06.12 15:32

Schade, dass ich es im Juni nicht nach Potsdam schaffe...

Wie viele Lieder sind denn auf der CD? Bei 10 Euro k├Ânnen das ja l├Ąngst nicht alle sein...

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