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musicalzentrale - Forum
Themen / NY Times Artikel: Are the Musicals lo...
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dirtydancing
Benutzer
265 Beiträge
16.04.11 10:24

Habe diesen Artikel in der NY Times gefunden:

Was haltet Ihr davon?

http://artsbeat.blogs.nytimes.com/2011/04/14/theater-talkback-are-musicals-losing-their-voices/

Interessant auch die Kommentare unten.

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Der schwarze Prinz
Benutzer
3318 Beiträge
16.04.11 16:23

Das hat ein bisschen die typische "der Broadway geht unter" Mentalität, der, wie ich finde, immer mal wieder aufblitzt. Und plötzlich sind dann wieder neue STücke/Talente/Ideen etc da.

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Der schwarze Prinz
Benutzer
3318 Beiträge
16.04.11 16:25

PS: Ich habe 2010 in vielen Shows am Bway keine Stimmen gehört, die nicht wenigstens super waren... manche sogar herausragend. Und die, die nicht so gut waren, warum darstellerisch so gut, dass die kleinen Mängel bei der Stimme schnurz waren (Catherine Zeta-Jones, Angela Lansbury, etc.).

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Kashoggi
Benutzer
2359 Beiträge
16.04.11 20:09

Was man in New York kann ist Drama, sieht man auch wieder an dem Artikel.

Ne im Ernst, derartiges hört man dort regelmäßig und auch da jammert man auf hohem Niveau. Stimme da @ Dem Schwarzen Prinz zu.

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Der schwarze Prinz
Benutzer
3318 Beiträge
16.04.11 20:38

Hab den Artikel zum zweiten Mal gelesen und seine Argumentation ist wirklich wenig stimmig... vor allem die Beipiele, die er für die letzte Generation der großen Stimmen hält. Eben jene haben auch eine Weile gebraucht, bis sie zu diesen "großen Stimmen" gezählt wurden. Vor den 30ern schaffen das wenige.

Und ein Neil Patrick Harris und sogar Daniel Radcliffe wurden mit Lob überschüttet. Ist es wirklich Stunt-Casting, wenn zwei Darsteller, die schone ewig im Beruf sind für ihr Alter, an den Broadway gehen? Darf Radcliffe nur in schlechten Filmumsetzungen und Harris in Sitcoms mitspielen? Ist es nicht gerade ein Zeichen von Größe, wenn man das Rad schlägt und alle Sparten abdeckt?

Abgesehn davon, dass mir direkt einige Leute einfallen, die ich in NY letztes Jahr unter 30 gesehen habe, die es sicher schaffen können zu großen im Business zu werden, auch zu großen Stimmen. Mandy Gonzalez, Aaron Tveit, Kyle Dean Massey, Jennifer Damiano - da ist das Potential da. Und eben nicht nur an großer Stimme, sondern das sind gute Gesamtpakete.

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justin
Benutzer
13386 Beiträge
16.04.11 20:45

letztlich bleibt die frage, ob sie sich als "die stimmen" durchsetzen potentiale sind immer da, keine frage, da gebe ich @schwarzen prinz schon recht auch mit den beispielen

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Ludwig2
(Benutzer gesperrt)
12929 Beiträge
17.04.11 10:37

Als ich den Artikel las, stellte sich mir gleich der gedanke: Kann ja sein, das einige Broadwayshows mit Stars besetzt werden und der eine oder andere Star keine gute Stimme....

...aber: was ist daran bitte NEU, SPEKTAKULÄR oder sonstirgendwie anders als sonst? Der Broadway ist doch dafür bekannt, dass dort auch Hollywoodstars auftreten. So wars doch seit Jahrzehnten oder? Ende der Neunziger spielte z.B. Sarah jessica Parker die Prinzessin auf der Erbse in in "Once upon a matress", in den 2000ern tand u.a. Hugh Jackmann in "Boys of Oz" auf der Bühne. Nun können die beiden vielleicht noch singen.

Aber was ist z.B. mit Zero Mostel? Kennt den jemand? War ein Star am Broadway und in Hollywood. Spielte den Tevje und bekam für "Toll trieben es die alten Römer" sogar den Tony. Die Rolle spielte er auch in der Hollywoodverfilmung dieser Sondheim Show. Die kann sich jeder von der NY Times mal ausleihen, um zu sehen wie schrecklich so mancher "Star" schon in den 60ern gesungen hatte....

Warscheinlich ist die NY Times not amused, dass ein Engländer die Hauptrolle in einem amerikanischen musical bekam (Daniel Radclife). Und nun lassen sie ihren Unmut auf diese Weise ab.

Ziemlich daneben.

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Kenny
Benutzer
749 Beiträge
17.04.11 13:47

Ist es am Broadway bzw in den USA nicht ohnehin viel
mehr so das nicht in musicaldarsteller, soapstar, filmschauspieler und Comedian differenziert werden, sondern das es sehr viele Universal einsetzbare Künstler gibt? Als genanntes Beispiel Neil Pazrick Harris, der nicht einmalig als stundcasting im Sinsheim Konzert war, sondern schon vor Jahren in assassins am
Broadway auftrat, dann mal in Rent, bei sweeney todd in Konzert etc. und das lange vor seinem
HIMYM Ruhm im TV. Das Betätigungsfeld und auch die Vielseitigkeit der Künstler ist einfach größer geworden, so das es nicht mehr den reinen broadwaystar gibt. Das wäre bei uns wünschenswert, leider ist das schubladendenken auf allen Seiten zu groß (siehe Helene Fischer)

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Elisabeth aus Wien
Benutzer
7653 Beiträge
17.04.11 14:43

Der springende Punkt ist aber doch genau der dass Neil Patrick Harris am Broadway gesungen hat (Rent 1997) EHE er mit HIMYM die große Karriere als Comedian in der Serie gemacht hat. Auch Tick,tick...Boom in London war zu beginn der Serie (2005). Seine derzeitigen Einsätze beschränken sich auf wenige Shows in konzertanten Aufführungen wie zuletzt in Company. Man versucht ihn also nicht als Zugpferd für eine Longrun Produktion einzuspannen (was ich im Fall von Helene Fischer so sehe) sondern gibt ihm die chance sich in einem anderen Metier immer wieder neu zu entfalten. Ansonsten hat er bei Rent auch schon Regie geführt und sammellt auch in diesem Bereich Berufserfahrungen.

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Edwin
Benutzer
464 Beiträge
17.04.11 14:52

Es geht dem Autoren doch nicht darum, NPH seine Bühnenausflüge zu missgönnen (der Mann hatte übrigens schon als Jugendlicher seine eigene Fernsehserie). Vielmehr bemängelt er, dass es momentan keine außergewöhnlichen Stimmen mehr zu geben scheint, sondern nurmehr stimmliche Durchschnittsware. Und niemand kann behaupten, dass NPH ein großer Sänger ist. Er schlägt sich tapfer, merhr nicht. Klar stimmt bei heutigen Besetzungen irgendwie das Gesamtpaket, aber an welchen Broadway-Darsteller wird man sich noch in 30 Jahren erinnern wie man sich heute noch an Ethel Merman erinnert?

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