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musicalzentrale - Forum
Themen / Monty Arnolds Plädoyer für den Drei...
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Daniel
Benutzer
60 Beiträge
10.12.09 10:09

Selbstverständlich könnt ihr auch - wie das in manchen Beiträgen schon angeklungen ist - über die weiteren Aussagen des Artikels, über den Dreivierteltakt allgemein und über seine Bedeutung für das Musical und andere Kunstformen diskutieren. Die Eingangsfrage sollte als Anregung dienen, und wir werden sicher keine Beiträge löschen, die dahingehend "off topic" sind.

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FinnO
Benutzer
30 Beiträge
10.12.09 14:39

Also ich bin nicht der Experte für Musikgeschichte, aber war Operette nicht einfach die deutsche Version des amerikanischen Musicals? Und es gibt offenbar Menschen, die z.B. das grandiose "My fair lady" als Operette sehen, während es für andere ein Musical ist.

Ich habe mal auf 3sat eine Inszenierung der Geschwister Pfister von der Operette "Im weißen Rössl" gesehen (aus der Berliner "Bar jeder Vernunft"). Die Operette hatte mit diesem schnulzigen Peter Alexander-Film bis auf 2 oder 3 Musikstücke rein gar nichts gemeinsam. Obwohl es eine sehr kleine und bescheidene Inszenierung war (die aber Stars wie Otto Sander, Meret Becker, Max Raabe, etc. aufbot), fand ich sie sehr unterhaltsam und gäbe es davon eine DVD würde ich sie sofort kaufen.

Ich glaube, sowohl bei Operette als auch Musical gibt es gute und weniger gute Sachen. (Oder besser gesagt, Stücke, die einem mehr zusagen und solche, die einem weniger zusagen, denn letztendlich ist alles Geschmackssache und was der eine miserabel findet, findet der andere grandios.) Dann reduziert es sich irgendwann auch auf ein reines Etikett, das man Sachen gibt.

Damit wird es so ähnlich wie die typisch deutsche Debatte E-Musik versus U-Musik. Ich sage: es gibt Musik, die einem gefällt und solche, die man weniger oder gar nicht mag. Das gleiche gilt fürs Musiktheater (egal ob Oper, Operette, Musical oder was auch immer) und jeder soll nach seiner Facon glücklich werden...

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couleur24
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6603 Beiträge
10.12.09 15:02

@ Fosca: Ich bin nicht in der Lage zu Entscheiden, was für die Leute "besser" bzw. "zuträglicher" wäre. Das ist keiner von uns. Und ich finde es ziemlich arrogant, wenn jemand behauptet er wäre dazu in der Lage. Solange Operetten (die ja sowieso nicht mehr sooo oft gespielt werden) ihr Publikum finden, dann sollen sie das auch aufgeführt werden. Klischees werden wie gesagt nicht nur in der Operette bedient, sondern auch in jeder ander Richtung des Musiktheaters. Jeder sollte einfach selber entscheiden dürfen, was er gern ansieht. Man muss sich ja keine Operette anschauen.

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wiener
Benutzer
4499 Beiträge
10.12.09 17:39

Es gibt auch Walzer im 6/8 Takt, vor allem im Lateinamerikanischen. Außerdem ist jedes Musikstück im 3/4-Takt vom Rhytmus her natürlich ein Walzer, denn im 3/4-Takt liegt der Hauptakzent immer auf der 1. Während z. B. beim 4/4-Takt die Betonung auch auf 2 und 4 liegen kann.
---
Für mich gibt es keinen ryhtmischen Unterschied zwischen 3/4 und 6/8 Takt. Einen 6/8 Takt kann man auch in zwei 3/4 Takte ausweitern. Der einfachkeitshalber schreibt man eine Notatur, wenn sie zu komplex mit 8-tel und 16-tel Noten geschrieben ist im 6/8 Takt.

Die Musik von Rudolf zmb. ist meiner Ansicht nach zu 80% Operette (zmb.: Vorhang auf, Der Ball, Tralala), wenn man das Tempo ein wenig drosselt.
Oder die Direktions-Szenen im Phantom, ist Operetten Stil.

Sogesehen haben wir, wie auch schon meine Vorredner beschrieben Operettenklänge in Musicals. Der einzige Unterschied ist, das Operette keine Tragödien sondern auf mehr Heiterkeit ausgelegt sind.

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couleur24
(Benutzer deaktiviert)
6603 Beiträge
10.12.09 18:43

Man kann einen Walzer natürlich auch im 6/8 Takt notieren, aber das ist eine Ausnahme.

Die Hauptbetonung beim 6/8-Takt liegt nämlich in der Regel auf der 1 mit Nebenbetonung auf der 4. Während bei einem Walzer, der im 6/8-Takt notiert ist die Betonung der 1 und der 2 liegt.

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wiener
Benutzer
4499 Beiträge
10.12.09 19:18

Die Hauptbetonung beim 6/8-Takt liegt nämlich in der Regel auf der 1 mit Nebenbetonung auf der 4. Während bei einem Walzer, der im 6/8-Takt notiert ist die Betonung der 1 und der 2 liegt.
-----

Das ist das selbe.
ZmB. Im 3/4 Takt ist eine viertel Note soviel wert wie eine achtel Note im 6/8 Takt. Das ist rein mathemathisch.
Spezielle Betonungen müssen auch gekennzeichnet sein mit einem Spitzsymbol oberhalb der Note.

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couleur24
(Benutzer deaktiviert)
6603 Beiträge
10.12.09 19:49

Nein es ist nicht das selbe. Ist ein Walzer im 6/8-Takt notiert dirigiere ich einen Takt (mit 6-Achteln) in drei Schlägen, also auf 1-3-5) Also entsprechen, ganz mathematisch übrigens, im 6/8-Takt zwei Achtel einem Viertel im 3/4-Takt.

Ist das Stück im 6/8-Takt kein Walzer, was die Regel ist, dirigiere ich entweder 6 Schläge aus (1-2-3-4-5-6), oder, falls das Stück sehr schnell ist, ich dirigiere einen Takt (mit 6 Achteln) in zwei Schlägen (1-4), fasse also drei Achtel zusammen, da ein 6/8-Takt nämlich aus zwei 3/8-Takten besteht.

Rein theoretisch könnte ich einen Walzer auch im 3/8-Takt notieren. diesen würde ich aber ganz normal als Dreier-Takt dirigieren, womit er einem 3/4-Takt entspräche. Dann würde ein Achtel des 3/8-Takts einem Viertel des 3/4 entsprechen.

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wiener
Benutzer
4499 Beiträge
10.12.09 20:13

Also entsprechen, ganz mathematisch übrigens, im 6/8-Takt zwei Achtel einem Viertel im 3/4-Takt.
---
Richtig. War mein Fehler.

Aber ob 3/4 oder 3/8, kommt immer auf darauf an, wie komplex die Partitur ist.
Um was es mir eigentlich ging ist, dass ein Walzer im 3/4 Takt akustisch genauso klingen kann wie im 6/8 Takt.

Reine Neugierde: Bist Du Dirigent oder sonst Profi Musiker ?

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couleur24
(Benutzer deaktiviert)
6603 Beiträge
10.12.09 20:16

Wie der Walzer notiert ist hat im Grunde keine Auswirkung auf den Rythmus. Es handelt sich da meistens um praktische Erwägungen, wie man notiert.

Hab mal Kirchenmusik studiert (C-Prüfung)

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wiener
Benutzer
4499 Beiträge
10.12.09 20:46

Aha, danke.

//Also entsprechen, ganz mathematisch übrigens, im 6/8-Takt zwei Achtel einem Viertel im 3/4-Takt. //

Muss aber trotzdem Revidieren.
ZmB: Ich habe in einem 6/8 Takt acht 8-tel Noten und will daraus einen notierten 3/4 Takt machen, so benötige ich im 3/4 Takt 2 Takte mit je 3 Viertel Noten.
Also aus einem 6/8 Takt müssen zwei 3/4 Takte entstehen. Oder lieg ich falsch ?

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