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musicalzentrale - Forum
Themen / Monty Arnolds Plädoyer für den Drei...
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justin
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13386 Beiträge
09.12.09 12:20

schon mal auf die idee gekommen, dass alle genannten stücke mit ein paar ausläufern genau einer bestimmten zeit zuzurechnen sind und das eventuell einen grund haben kann?

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couleur24
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6603 Beiträge
09.12.09 12:38

Logo. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es mehr als genug Musicals gibt, die genauso aufgebaut sind, wie Operetten, die hier als "klischeeträchtig" und "albern" kritisiert werden. Fakt ist, dass das Genre Musical zu seiner Anfangszeit bis teilweise in die 60er Jahre hinein quasi nichts anderes war, als die angloamerikanische Version der europäischen Operette. Und Fakt ist auch, dass die Operetten der 20er Jahr fast identisch mit den amerikanischen Musicals waren.

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justin
Benutzer
13386 Beiträge
09.12.09 13:00

"fast", jedenfalls sehr ähnlich, das stimmt schon, wobei ich das musical jetzt nicht unbedingt als "angloamerikanische version der europäischen operette" bezeichnen würde. es stimmt natürlich, dass zur entwicklung des musicals einflüsse der wiener, der französischen oder der deutschen operette größtenteils aufnahm. aber eben "nicht nur", und das macht den unterschied aus

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justin
Benutzer
13386 Beiträge
09.12.09 13:02

es kamen ja nicht nur wiener, deutsche und franzosen in der neuen welt an..

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MusicalRicky
Benutzer
1451 Beiträge
09.12.09 13:26


man sollte grundsätzlich über nichts leichtfertig die nase rümpfen. auch nicht über operetten. selbst wenn man sowas selbst nicht mag sollte man doch anerkennen, wieviele menschen von diesem musikstil bzw. von dieser theaterform angesprochen wurden. alles hat seine zeit.

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justin
Benutzer
13386 Beiträge
09.12.09 13:36

fosca hat vom "breiten" spektrum der klischeeüberladenen operetten gesprochen und damit hat sie selbstverständlich recht

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couleur24
(Benutzer deaktiviert)
6603 Beiträge
09.12.09 13:57

Fosca hat aber auch vom "gelobten amerikanischen Musical" gesprochen, sozusagen als "Rettung" vor der achso klischeehaften Operette. Nur diese "Rettung" war zu Anfang nur unwesentlich anders als die Operette und wurde erst wesentlich später zu einer losgelösten Form des Musiktheaters, die sich von der Operette "losgesagt" hat.

Dass Operetten als klischeeüberladen empfunden werden schließe ich damit gar nicht aus. Zumindest aus unserer heutigen Sicht. Anfang des 19. Jahrhunderts, als Musical und Operette nebenher (neu bzw. noch) in der Blüte waren war das offensichtlich noch nicht so.

Und heute? Eine der größten Open-Air-Veranstaltungen im Bereich Musiktheater sind nicht Musicals, sonder neben der Oper in Bregenz die Operettenfestspiele in Mörbisch am See. Wo übrigens dieses Jahr ironischerweise "My fair lady" gespielt wurde.

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justin
Benutzer
13386 Beiträge
09.12.09 14:07

anfang des "20. jahrhunderts" meinst du hoffentlich

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couleur24
(Benutzer deaktiviert)
6603 Beiträge
09.12.09 14:15

oops. Stimmt natürlich obwohl, es den Begriff "Operette" schon früher gab, wurde aber dort auf relativ "kleine" Opern angewandt oder auf die damals für die Allgemeinheit eher unbedeutende (im Gegensatz zur italenischen Opern), deutsche Oper. Außerdem wurden Opern, die einen relativ hohen Anteil an gesprochenen Dialogen haben zeitweise auch Operette genannt, z. B galt "Die Entführung aus dem Serail" zweitweise als Operette.

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opernliebhaber
Benutzer
1 Beiträge
09.12.09 14:22

was ist denn das für ein unsinn? die entführung von mozart galt nie als operette. die oper von mozart basiert auf einer operetten mit dem titel belmont und constanze, oder: die entführung aus dem serail. das ist eine operette von johann andré. mozarts werk selber galt nie als operette. und opern, in denen statt rezitativen viele dialoge vorkommen, nennt man ganz sicher nicht operette, sondern singspiel (z.b. zauberflöte).

ich glaube, manche der selbsternannten experten hier haben ihr wissen von wikipedia und aus der bild. bleibt doch einfach bei eurem musicalkommerz.

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