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musicalzentrale - Forum
Themen / unser weg in die zukunft......."rudolf"
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felician
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473 Beiträge
25.02.09 07:35

@TesaVomFilm: Wie gesagt haben Rory Six und Martin Pasching ihre Sache ausgezeichnet gemacht, Martin Pasching spielte weitgehend ohne Manierismen, wie man sie von Herrn Kröger ja gewohnt ist.

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TesaVomFilm
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3 Beiträge
25.02.09 07:39

freu. haben die nur di gespielt? oder auch montag? und noch netter heute auch? oder gar die premiere?

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felician
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473 Beiträge
25.02.09 07:40

@ dot.net: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man historische Stoffe sehr wohl aufbereiten konnte, ohne ins sachbuch- oder schulbuchhafte abzugleiten. Wenn man die historische Rudolf-Geschichte nicht ernst nimmt und einfach ein Hollywood-Märchen daraus macht, frage ich mich, was es überhaupt für einen Sinn hat, den Stoff auf die Bühne zu bringen. So brisant ist die Liebesgeschichte zwischen Rudolf und Mary allein auch nicht.

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felician
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473 Beiträge
25.02.09 07:43

@TesaVomFilm: Ob sie in der letzten Preview oder in der Premiere spielen, weiß ich leider nicht, aber ich denke, dass man versuchen wird - wenn es ihr Gesundheitszustand erlaubt - , zumindest bei der Premiere Sarich und Kröger auftreten zu lassen. Bei Rory Six kann ich mir vorstellen, dass er zum neuen Bühnetürl-Liebling wird.

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TesaVomFilm
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3 Beiträge
25.02.09 07:50

haben die montag gespielt? @höfliche(r)felician

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felician
Benutzer
473 Beiträge
25.02.09 07:59

@TesaVomFilm: Soweit ich weiß haben am Montag Sarich und Kröger gespielt, Kröger ist angeblich erst gestern um 14.00 Uhr ausgefallen. Rory Six und Martin Pasching müssen ihre Rollen schon intus gehabt haben, sonst hätten sie nicht so kurzfristig einspringen können.

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Paul Corter
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14 Beiträge
25.02.09 08:31

Das tut mir leid, das Drew Sarich krank ist. Es war zu befürchten. Am Samstag hat er während der Vorstellung gehustet. Beim ersten Huster habe ich noch gedacht, es gehört zur Rolle, aber beim zweiten Huster, in einem Abgang, hat der Ton schon das Mikroport zugemacht.
Wegen dem Schluß: ich war mir auch sicher, daß es nach dem "Ich liebe dich" und dem Blackout aus ist, und ich fände das auch besser. Man sollte die Applausimpulse des Publikums nicht über- aber auch keinesfalls unterbewerten. Ich glaube, dieser "falsche" Applaus war ein Zeichen dafür, wie das Stück aufhören sollte. IMHO *muss* es nach dem Black zu Ende sein. Evtl. noch die Schüsse. Die Leichen und der Bilderrahmen sind total für den Hugo.
In Mamma Mia sehen wir als letztes Bild ja auch die zwei Liebenden Hand in Hand und nicht das selbe Pärchen fünf Jahre später, mit drei Kindern, zwei Hunden, dreißig Kilo fetter und einander in der Küche im Streit mit Zwiebeln bewerfend.

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Elisabeth aus Wien
Benutzer
7764 Beiträge
25.02.09 15:04

Das Husten bei Herrn Sarich hat durchaus zur Rolle gehört, er spielt ja einen kranken Menschen auf der Bühne. Auch das Niesen ist beabsichtigt . Ich hatte am Montag den Eindruck dass seine Stimme ein ganz klein wenig kratzt aber als krank hätte ich ihn nicht eingestuft.

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justin
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13386 Beiträge
25.02.09 16:59

man wartet vergeblich auf musikalische Höhepunkte, keine Nummer geht ins Ohr.
........

das ist wohl "dein verständnis" oder "empfinden" von musik. ich finde jedenfalls mindestens 50% "mehr" songs, die ins ohr gehen, als bei levay´s rebecca. und ich meine hier nicht ausschließlich die sog. hauptmotive.
wer den unterschied zwischen einem historischen roman und einer biographie kennt, wird sich nicht an kritik stoßen können. es ist eine runde umsetzung seines historischen romans auf der bühne. nicht mehr und nicht weniger. letztenendes ist es nichts anderes als gerade in bremen gemacht wird, eine weitere umsetzung eines historischen romans. wenn du lieber biographische musicals siehst, kannst du von einem liebesroman (der, denn das soll nicht unerwähnt bleiben, auch bei seiner künstlerischen umsetzung doch einiges auch an historischen fakten mittransportiert) solltest du eben lieber biographische werke ansehen. das problem dabei wird bloß sein, so einfach sind jene auch nicht zu finden, hätte man bei elisabeth nicht einen "tod" inszeniert, wären alle weiblichen zuschauer wohl vor langeweile umgekommen, von anderen fiktiven dingen wie in mozart! oder "elisabeth" ganz zu schweigen bzw der musicalgerechten auslegung von tatsachen, wie zb. das böse stiefmutterprinzip, fj als volltrottel usw..

es ist offensichtlich schade, dass man nicht in der lage ist, eine geschichte, die kompakt und rund erzählt wird, so nehmen zu können, wie sie ihrem buch zugrunde liegt. es ist die geschichte für ein musical, nichts weiter. bewusst die historiekeule zu schwenken, von der niemand diskutiert und gerade noch als vergleich "elisabeth" bringen, ----.
noch nie historische romane gelesen?

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Paul Corter
Benutzer
14 Beiträge
25.02.09 18:27

Ich stimme Justin in beiden Punkten zu. Was das ins-Ohr-gehen bei Rebecca bzw. Rudolf betrifft, und bei der Historien-Kontroverse.
Man darf von dem Stück keinen Geschichtsunterricht erwarten. Es ist ja keine Doku sondern ein Musical.
Ich finde, dass es eher Mängel im Buch sind, die die Geschichte schwächen:

- Am Anfang ist eindeutig Franz Josef Rudolfs Gegenspieler. Es gibt ein großes Streit-Duett der beiden. Im späteren Verlauf des Stückes geht Franz Josef aber verloren. Der Ministerpräsident taucht auf. Er übernimmt die Funktion von Rudolfs Feind, aber es ist unklar, auf wessen Seite er eigentlich steht und warum er Rudolf nicht mag. Der Ministerpräsident setzt sich selbst für Fortschritt ein. Warum unterstützt er Rudolf nicht? Was will er eigentlich? Ich habe das nicht verstanden. Die Geschichte mit der Zeitung gefällt mir gut, das bringt eine schöne Farbe ins Stück. Was es aber mit dem Dokument auf sich hat, das Rudolf unterzeichnen soll, bleibt leider rätselhaft.

- Rudolfs innerer Konflikt ist verwaschen. Zuerst sehen wir, das er mit seinem Vater streitet und mit dessen Politik nicht kann, aber er fügt sich widerwillig. Dann wird er als eine Art Visionär und Revoluzzer präsentiert. In weiterer Folge geht es ihm aber hauptsächlich darum, ein "normales" Leben zu führen. In einem ausdrucksstarken Solo verrät er, dass er "Ein Mann wie jeder Mann" sein will (oder "irgendein Mann" oder so ähnlich). Es bleibt das Gefühl dass er eigentlich nur "aussteigen" will und nicht konkret etwas reformieren. Gegen Ende wird er überhaupt als Alkoholiker und depressives Lulu gezeichnet. Wären Rudolfs Motivationen kohärenter und klarer definiert, würden sowohl Rudolfs Charakter als auch die Dramaturgie dazugewinnen.

- Ein Großteil des Stücks spielt sich in der bürgerlichen Gesellschaft oder im Umfeld des Hofs ab. Sozial Unterprivilegierte, für die Rudolf sich einsetzen könnte - was ihn weitaus sympathischer machen würde als "ich will ein anderes Leben führen" - kommen nicht vor. Bis auf einen extrem kurzen Auftritt der "Armen" in der opening number. Eine Art Reminiszenz an den Milchkannenchorus aus "Elisabeth". Acht Takte oder so. Diese Menschen kommen danach nie wieder vor. In meinen Augen ein Versäumnis.

Was Franz Josef und den Ministerpräsidenten betrifft, muss man aber, glaube ich, den Autoren zugute halten, dass diese Rollen unglücklich besetzt sind und zudem die Dialogregie sehr schlecht ist. Das schwächt die Figuren.
Der Darsteller des Franz Josef hadert mit der deutschen Spreche, und Uwe Kröger ist immer Uwe Kröger, was sehr störend ist. Ich finde diese Szene sehr seltsam, in der er in seinem Büro herumwandert und einen riesigen Globus abschnuddelt, während er Selbstgespräche über eine "Goldene Zukunft" führt. Was soll das?

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