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Themen / Finanzkrise ist da
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Johnny_Depp
Benutzer
10571 Beiträge
04.02.09 10:42

Das Thema hier ist "Finanzkrise", also passt es schon

Opel hat - wie etliche andere Autohersteller auch - zahlreiche Trends verschlafen und ist ganz einfach "out". Ist traurig für die Mitarbeiter, aber Opel ist schon seit Jahren out - seit dem Astra Ende der 80'er hat Opel kein einziges Modell mehr vorgestellt, das reißenden Absatz gefunden hat. Im Gegensatz z.B. zu Volkswagen/Golf, Mercedes-Benz oder BMW, die erfolgreich die "gehobene Mittelklasse" übernommen haben, während im "Kleinwagen"-Segment längst die Asiaten und Franzosen führen.

Auch da hat die Finanzkrise alles vielleicht etwas schlimmer gemacht, aber etliche Gründe liegen woanders.

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Ludwig2
(Benutzer gesperrt)
12929 Beiträge
04.02.09 10:46

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Tatsache ist aber auch, dass die Medien uns seit Monaten in Panikstimmung stürzen wollen und immer wieder verwundert konstatieren: Die Deutschen kaufen ja trotzdem! Ich finde es fast schon amüsant wie alle 2-3 WOchen irgendwo geschrieben wird "Konsumlust der Deutschen ungetrübt, verdammt nochmal, wieso tragen die ihr Geld weiterhin in die Läden obwohl Finanzkrise herrscht?!"
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Das seh ich genauso! Nur weil die Leute jetzt mal weniger oder kein Auto kaufen, wird eine Panik entfacht, die alle verunsichert.
Ich sehe genau das gegenteil, was die Medien suggerieren: nämlich nach wie vor eine Hamburger Innenstadt vor dem kollaps am Samstag: Immer mehr Leute am Einkaufen, immer mehr Autos, die Parkplätze wegnehmen. Seit tagen versuch ich, in meinem Reisebüro mal sofort ranzukommen: immer sitzen da schon Leute an den drei Plätzen um sich beraten zu lassen.

Ich kann in der realität überhaupt nicht erkennen, das es eine Konsumzurückhaltung gibt.

Und bei mir gibt es auch keinen dramatischen Auftragseinbruch. Ich arbeite in der Industrie und beschäftige über 100 Mitarbeiter. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, es kommen wöchentlich neue Aufträge herein. Und ich habe bisher keinen einzigen Mitarbeiter wegen Arbeitsmangel entlassen müssen. Im gegenteil: wir stellen weiter ein! Und haben weiterhin (wie seit jahren) Probleme, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, weil das Arbeitslosenproblem nach wie vor ein Qualifikationsproblem ist. Wer gut auzsgebildet und berufserfahren ist, findet auch Arbeit.

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couleur24
(Benutzer gesperrt)
6603 Beiträge
04.02.09 10:54

Es ist schlicht und ergreifend Panikmache. Die Leute werden immer unsicherer. dDer Weihnachtsverkauf ist recht gut gelaufen ist (auch bei uns im Reisebüro), und auch jetzt die Urlaubsbuchungen für Sommer und Herbst sind auch nicht ohne. Vor allem Amerika scheint dieses Jahr gut zu laufen und das ist nicht gerade billig. Also ich kann da nichts beunruhigendes Festellen. Bisjetzt, wenn weiter so schwarz gemalt wird (und das können wir Deutschen nur zu gut), dann wird es zu einem Punkt kommen, wo man dann wirklich Probleme bekommt, nämlich dann wenn der Konsum wirklich stock oder drastisch zurückgeht.

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Johnny_Depp
Benutzer
10571 Beiträge
04.02.09 11:06

Ich hatte am Wochenende diesbezüglich eine interessante Unterhaltung, wo wir uns überlegt haben: Die Deutschen LIEBEN ja Krisenstimmung... vielleicht ist man nach jahrelanger gefühlter Krisenstimmung jetzt einfach so weit, dass man eine echte Krise einfach als nicht so schlimm empfindet als in anderen Ländern, wo man jahrelang blind-vergnügt vor sich lebte (und auf Pump lebte) und darum jetzt umso eiskalter erwischt wurde. Da hat sich die "German angst" dann doch noch bezahlt gemacht

Die CMT in Stuttgart platzte auch aus allen Nähten, auch im Höherpreissegment Wellness/Golf/Kreuzfahrten, da mache ich mir auch keine Sorgen!

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Wagonmaster
Benutzer
751 Beiträge
04.02.09 11:18

In der Speditionsbranche stellt sich das aber ganz anders dar. In den Frachtenbörsen tummeln sich immer mehr Unternehmer, die händeringend Ladung suchen, während immer weniger dort angeboten wird. Und wenn dann eine Ladung angeboten wird, stürzen sich Hunderte wie wild aufs Telefon, sodass man entweder nicht durchkommt oder nur hört: "ist schon vergeben...". Wir fahren zu einem Großteil für die Automotive-Industrie, und da ist das Auftragsvolumen um mehr als 50 % seit November eingebrochen. Es helfen nur noch vorübergehende Stillegungen von LKWs und die Entlassung des Zeitpersonals, um die finanziellen Einbußen erträglich zu halten.

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Heinz Wilke
Benutzer
161 Beiträge
04.02.09 12:37

Bei uns mussten kleine Handwerkerfirmen sogar Insolvenz anmelden, weil die Banken zwar staatliche Unterstützung erhalten, aber wiederum bei Mittelständlern dann mit Krediten zögern. Ich denke, es kommt immer auch auf die Branche an. Wenn wir einen Malerbetrieb nehmen: Wer arbeitslos wird, kann sich einen Maler zu Hause nicht mehr leisten und macht alles selber. Weniger Aufträge für den Malerbetrieb, Chef kann Mitarbeiter nicht mehr bezahlen, Entlassung. Ich denke, kleiner Unternehmen KÖNNEN viel schneller betroffen sein als große Unternehmen, die bei der Bundeskanzlerin betteln.

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Heinz Wilke
Benutzer
161 Beiträge
04.02.09 12:38

Die CMT in Stuttgart platzte auch aus allen Nähten, auch im Höherpreissegment Wellness/Golf/Kreuzfahrten, da mache ich mir auch keine Sorgen!
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Die Bonzen haben ja auch das nötige Kleingeld für Luxusgüter.

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cooler_shaker
(Benutzer gesperrt)
3050 Beiträge
04.02.09 12:42

würdet ihr denn öfters in eine show gehen wenn ihr weniger bezahlen würdet ?

also ich fahre zu tarzan :

lidl bahnticket 55 euro
karte 50 euro
hotel zwei nächte 80 euro

das sind fast 200 euro erst mal an fixkosten ,((

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Johnny_Depp
Benutzer
10571 Beiträge
04.02.09 12:48

Ich denke nicht, dass die zigtausend Besucher der CMT alles "Bonzen" waren Und auch die Handwerkerpreise sind seit Jahren so astronomisch gestiegen, dass immer weniger Leute Profis beschäftigen, sondern es selbst machen. Die Baumärkte boomen seit Jahren. Auch ich streiche lieber meine Decke selbst, als für viel Geld unzuverlässige Leute anzuheuern, die mal zu spät kommen, mal gar nicht und nachher horrende Rechnungen schreiben.

Alles jetzt auf die "Finanzkrise" zu schieben, ist einfach zu billig; die aktuelle Krise hat höchstens einiges verschärft, das schon lange im Argen lag.

Und auch wenn es mir für Wagonmaster persönlich leid tut: Ich bin froh, dass man auf den Autobahnen als PKW-Fahrer wieder Luft zum Atmen bekommt. Die Speditionsbranche hat jahrelang expandiert, zig neue Unternehmer tummelten sich auf der Autobahn, dazu kam die Konkurrenz aus dem Osten... auch dort war's mal nötig, dass die Blase platzte.

Kaum etwas von dem, was jetzt abgeht, ist wirklich überraschend. Wer in der 10.Klasse in BWL ein bißchen aufgepasst hat, weiß eh, dass Wirtschaft immer zyklisch verläuft und jedem Aufschwung ein Abschwung folgt

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Elisabeth aus Wien
Benutzer
7751 Beiträge
04.02.09 12:56

@cooler shaker: bei mir hängt es einfach in erster Linie davon ab wie wichtig es mir ist irgendwo eine Produktion sehen zu können. Von Wien aus fallen auch höhere Anfahrtskosten nach Deutschland oder dgl an, 1-2 Übernachtungen und meist 3-4 Tickets weil ich dann immer mehrere Shows am Stück sehe. Aber da ich sonst keine "Laster" habe (rauchen,trinken,Drogen :lol und auch kein Auto besitze investiere ich meinen "Monatsüberschuss" eben in Reisen.

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