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Themen / Finanzkrise ist da
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cooler_shaker
(Benutzer gesperrt)
3050 Beiträge
04.02.09 07:56

hallo leute,


also wenn ich mir die meldungen der letzten tage so ansehe, hat die finanzkrise wohl den musicalmarkt erreicht .

investoren die abspringen, wenig auslastung in den theatern,
rabatte ohne ende.

wo wird das ganz noch enden ?

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Hardl
Benutzer
3506 Beiträge
04.02.09 08:30

Wieso "wenig Auslastung in den Theatern"?

Woher nimmst Du das? Finde ich pauschal, es gibt jede Menge Shows, die voll sind...

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Johnny_Depp
Benutzer
10571 Beiträge
04.02.09 09:18

Ich denke auch nicht, dass die Finanzkrise (viel) mit der aktuellen Musicalszene zu tun hat. Gute Shows sind auch gut ausgelastet, das sowas wie "Ich will Spass" oder "Spamalot" schwächelt, war klar (auch wenn mir bezügl. Spamalot ja niemand glauben wollte ).

Und das sich Investoren aus so risikoreichen Projekten wie Poe oder LOTR zurückziehen, ist auch keine große Überraschung. Sicher kann es auch daran liegen, dass Firmen wie die Artemis in Köln Geld in der Finanzkrise verloren haben, das jetzt für LOTR fehlt, aber vielleicht haben auch einige aus schlecht finanzierten, undurchdachten Projekten wie "Diana" und "In nomine patris" gelernt, dass die Goldgräberstimmung in der Musicalszene längst vorbei ist. Und es wurde Zeit, dass da mal so einigen die Flausen aus dem Kopf getrieben wurden.

Und Rabatte ohne Ende? Ständig wird gemeckert, die SE-Shows sind zu teuer, seid doch froh, wenn es hier im Forum einen Thread gibt, der alle rumfliegenden Rabatte auflistet und damit uns hier zugänglich macht. Shows sind seit Jahren nicht mehr so ausverkauft wie zur goldenen Zeit, ich bin froh, dass endlich mehr mit Rabatten gearbeitet wird.

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cooler_shaker
(Benutzer gesperrt)
3050 Beiträge
04.02.09 09:19

ich könnte dir jetzt eine menge theater hier auflisten. schon alleine die tatsache das geschlossene ränge und abgehängte sitze in einigen stage theatern praktiziert werden. klar dann ist die show voll.

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MyMusical
Benutzer
8551 Beiträge
04.02.09 09:37

Ja, aber es ist doch ganz normal, dass man eben nicht immer die volle Kapazität eines Theaters benötigt. Blödes Beispiel vielleicht, aber ich würde mich sehr wundern wenn auf der ?-Livetour in der Kölnarena die beiden oberen Kreise nicht abgehangen wären. Da regt sich kein Mensch drüber auf, ist ja auch normal und verständlich. Warum darf dieses Prinzip dann nicht auch bei z. B. "Ich will Spaß" gelten?

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Mozart
Benutzer
754 Beiträge
04.02.09 09:40

Ich halte den Hype um die "Finanzkrise" für maßlos überzogen. Genauso, wie vor einem halben Jahr von einer "Energiekrise" die Rede war.

Sicherlich gibt es Firmen, die weniger zu tun haben, Insolvent sind oder Kurzarbeit anmelden müssen.

Aber die Meisten abhängig Beschäftigten haben weiterhin Arbeit, erhalten weiterhin das gleiche Gehalt, bzw. haben noch eine kräftige Gehaltserhöhung im letzten Jahr erhalten und haben sogar mehr Geld zur freien Verfügung, da die Sprittpreise kräftig gesunken sind.

Wer hat denn bisher Geld verloren? Die Spekulanten, die risikoreich ihr Geld angelegt haben! Ich wurde jahrelang mit meinem Sparbuch und meinem Konto bei der Volksbank belächelt. Dafür ist mein Geld jetzt sicher und es geht sicherlich noch Vielen wie mir, wenn sie ehrlich sind, hat ihnen die Finanzkrise nicht geschadet, sondern eher genützt durch die niedrigeren Energiepreise!

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cooler_shaker
(Benutzer gesperrt)
3050 Beiträge
04.02.09 10:12

weil die koelnarena 17.000 plätze hat und ein musical theater nur bis 2000.

es geht doch auch nicht darum das leute geld verloren haben, sondern das keine investitionen zur zeit gemacht werden.

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Heinz Wilke
Benutzer
161 Beiträge
04.02.09 10:16

Ich halte den Hype um die "Finanzkrise" für maßlos überzogen.
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So was kann wohl nur jemand sagen, der nicht selber von der Finanzkrise betroffen ist. In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis haben bis jetzt fünf Leute ihren Job wegen der Finanzkrise verloren. Die haben allesamt in Verlagen gearbeitet, bei denen aufgrund der Finanzkrise die Anzeigenumsätze stark zurückgegangen sind. Folge waren Massenentlassungen.

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Johnny_Depp
Benutzer
10571 Beiträge
04.02.09 10:28

Die haben allesamt in Verlagen gearbeitet, bei denen aufgrund der Finanzkrise die Anzeigenumsätze stark zurückgegangen sind.
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Das könnte man jetzt debattieren Print-Verlage kämpfen seit Jahren mit rückläufigen Anzeigenumsätzen, weil immer weniger Zeitungen und Zeitschriften verkauft werden, weil sich immer mehr Leute im Internet informieren und online lesen. Wer heute noch meint, sein Job als Schreiber in Printmedien ist sicher, hat sich schon vor Beginn der Finanzkrise getäuscht - auch wenn diese sicher noch einiges verschlimmert.

Tatsache ist aber auch, dass die Medien uns seit Monaten in Panikstimmung stürzen wollen und immer wieder verwundert konstatieren: Die Deutschen kaufen ja trotzdem! Ich finde es fast schon amüsant wie alle 2-3 WOchen irgendwo geschrieben wird "Konsumlust der Deutschen ungetrübt, verdammt nochmal, wieso tragen die ihr Geld weiterhin in die Läden obwohl Finanzkrise herrscht?!"

Mir solls recht sein, wenn die Leute vorsichtiger bei Investitionen im Musicalbereich werden und halbgare Projekte, die als Rohrkrepierer enden, erst gar nicht mehr angeleiert werden.

Der Vergleich KölnArena/Musicaltheater mag einerseits hinken, andererseits finden in der KölnArena nur eintägige Gastspiele statt, während Musicaltheater über Monate hinweg gefüllt werden wollen. Wenn also bei einer Tournee-Vorstellung in der KölnArena an zwei Terminen die oberen Ränge zu sind, heisst dass, das für die beiden Termine insgesamt 8000 Karten verkauft werden können für zwei Tage. Ein Musical müsste das (wenn nichts geschlossen wird), innerhalb einer Woche einspielen.

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Heinz Wilke
Benutzer
161 Beiträge
04.02.09 10:37

Wenn von Oktober bis Dezember 2008 der Anzeigenumsatz plötzlich im Print um 15 % und im Online (wo es sonst zweistellige Steigerungsraten gibt) um 8 % einbricht, kommt das wohl nicht aus heiterem Himmel. Und dass die WAZ an die 200 Redakteure entlässt und ihren Vertrag mit der dpa kündigt, ebenfalls nicht.

Klar, ein Job als Journalist ist sowieso nicht sicher, schon lange nicht mehr. Und die Printtitel haben schon seit Jahren zu kämpfen. Die Finanzkrise beschleunigt das Printsterben nur noch. Und jetzt müssen auch schon die kaufmännischen Verlagsmitarbeiter gehen...

Fragen wir doch mal die Leute im Bochumer Opel-Werk, ob die die Finanzkrise auch für maßlos übertrieben halten. Während Beamte für mehr Gehalt streiken, bangen die Opel-Mitarbeiter täglich um ihren Job. Oder fragen wir mal die Leute im Hamburger Hafen, wo Schiffe, die Autos in die USA transportieren, nur noch halbvoll beladen werden.

Entschuldigt, ich möchte nicht vom Thema ablenken.

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