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musicalzentrale - Forum
Themen / Werbestrategien der Stage
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co...
Benutzer
63 Beiträge
25.04.07 17:07

Gut, dann mach ich mal einen neues Thema dazu auf.

Zu dem Thema, dass im Norden noch niemand was von "Wicked" wei√ü: Bei uns im S√ľd/Westen habe ich auch noch nichts vom neuen Udo J√ľrgens Musical geh√∂rt oder gelesen. Ebenfalls Titanic, Mozart, usw. wurde bei uns nicht am Anfang nicht beworben.

"Wicked" vergleichbar mit "Phantom der Oper", "Cats" usw.: Sehe ich nicht so. Der Otto-Normal-Verbraucher hatte lange bevor die St√ľcke zu uns kamen von den "neuen, tollen Musical's" etwas geh√∂rt. Ebenfalls "K√∂nig der L√∂wen" war durch seine Umsetzung einzigartig. Von "Wicked" hat doch noch keiner, der sich nicht f√ľr Musical interessiert etwas geh√∂rt. Es ist ein Blockbuster in 'New York' und 'London' aber wirklich etwas "Neues" im Sinne von "Andersartig" bringt "Wicked" nicht auf die B√ľhne. Es ist im Moment wirklichin erster Linie ein Fan-St√ľck.

Werbung durch "Wizzard of Oz"-Film: Da bin ich mal gespannt ob das wirklich funktioniert. Nicht das die Leute dann entt√§uscht sind, wenn sie halt nicht die s√ľ√üe Dorothee mit Toto auf der B√ľhne sehen.

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co...
Benutzer
63 Beiträge
25.04.07 17:19

Noch zu meinem Kommentar keine Werbung: Man sollte halt doch die ganzen Beiträge lesen bevor man einen Kommentar abgibt. Sorry.

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Ludwig2
(Benutzer deaktiviert)
12929 Beiträge
25.04.07 18:07

Danke f√ľr den Extra-Thread!

Dann kann ich gleich nochmal meine unvollständig zitierte Quellenangabe aus dem anderen Therad korrigieren.
Sehr interessante Studie:
"""www.dienstleister-info.ihk.de/branchen/Freizeitwirtschaft/Merkblaetter/DSSW_Freizeitmarkt.pdf """""

Nach der zitierte Studie gibt es 4 wesentliche Erfolgsfaktoren f√ľr ein musical:
-Qualit√§t des St√ľckes
-effizientes Marketing und Vertrieb
-Realistische Markteinschätzung
-Konservative Finanzierung u. Wirtschaftlichkeitsberechnung

Interessant nach dieser Studie (und f√ľr mich neu) ist die Tatsache, das der STANDORT offenbar der WESENTLICHE Erfolgsfaktor ist.
Das entnehme ich indirekt aus der in der Studie erwähnten tatsache, das die Stage weit weniger auf Busreisetourismus bzw. Musicalreisende setzt, als die Stella.

Nur 9% (!) der Gesamtbesucher des L√∂wenk√∂nigs kamen 2002 √ľber Busunternehmen. Bei Elisabeth/Essen waren es lediglich 13% Busreisende.

Was heisst das im Umkehrschluss?

Weit die Mehrheit der besucher des Löwenkönigs waren zumindest 2002 KEINE BUSTOURISTEN, sondern offenbar das regionale Publikum aus dem Grossraum hamburg, neben sonstigen individuell Reisenden!

Diese Tatsache erklärt auch, warum die Stage zunächst auf REGIONALE Werbung setzt - denn das ist das Kernzielgruppenpublikum!

Die Ursache f√ľr den Flop von "TITANIC" wurde 2002 von Maik Klokow in diversen Interviews (u.a. Hamburger-Abendblatt) damit begr√ľndet, das die Stadbewohner - die Hamburger - das St√ľck nicht angenommen haben. Die rund 300.000 Besucher waren √ľberwiegend Musicalreisende und Busreisende von Ausw√§rts.

Mit anderen Worten: Der Musicaltourismus allein trägt ein musical nicht!

Auch wenn noch so viele Reisebusse vor dem SI-centrum parken: Busreisende sind die Minderheit unter den Besuchern.
Und wenn die Bewohner der region nicht in massen kommen - dann floppt eine Show!

Das die Leute vor Ort in eine Show rennen ist widerum nur bedingt durch Werbung beeinflussbar.

Maik Klokow stellte damals fest: TITANIC in Hamburg war eine Fehlentscheidung, weil die Hamburger offenbar keine sinkende Schiffe sehen wollten. Mag sein! Vielleicht h√§tte man sich vorher tiefer mit der Akzeptanz von unterhaltsamen Schiffskatastrophenshows in einer Schiffstadt schlau machen m√ľssen.

Der Standort Stuttgart hingegen hat zwei ur-amerikanische Shows, die in Amerika erfolgreich waren geschmäht: Schöne und Biest sowie 42nd Street.
Die einigermaßen zufriedenstellend laufenden Shows in Stuttgart waren europäische Produktionen wie TdV oder Mamma Mia oder eine von Franzosen konzipierte Show wie Miss Saigon.

Deshalb h√§tte man bei der Stage beachten m√ľssen:
Ami-Musicals in Stutti = Problem!
Wicked = Ami-Musical!

Ami-Musicals in hamburg kein problem - siehe KdL (okay, auch "TITANIC" war eine Ami-Produktion, allerdings ist die Musikafarbe der Show eher europäisch in Richtung Oper/Operette).


Wenn die Einwohner einer region eine Show meiden - aus irgendwelche Gr√ľnden - gibts ein problem.
Der Ticketshop lässt bisher keine Signale erkennen, das die Stuttgarter auf "Wicked" fliegen...

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kevin
Benutzer
3911 Beiträge
25.04.07 18:43

@Ludwig
Also das kann doch jetzt nicht wirklich dein Ernst sein.

Diese Mini-Laien-Analyse:

EuroMusicals.....nach Stuttgart
AmiMusicals......nach Hamburg

und alles wird gut?

Das ist absurd, unhaltbar und qualitativ weit unter dem, was sonst in deinen von mir geschätzten Beiträgen steht.

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Ludwig2
(Benutzer deaktiviert)
12929 Beiträge
25.04.07 19:25

@kevin: keine Analyse, nur ein gedanke :-)

Hättest du es nicht auch (wie wohl die meisten) absurd empfunden, wenn vor der premiere von "Titranic" jemand gesagt hätte, "Titanic" wird in hamburg scheitern, weil die Hamburger keine sinkende Schiffe in Shows sehen wollen?

Ist diese Schlussfolgerung nicht auch irgendwie absurd?
Aber sie wurde von maik Klokow geäussert, nach dem Untergang.

Die Frage ist - und vielleicht ein Anlass zur Diskussion:
Sollte man bei der Standortentscheidung f√ľr eine Show auch die soziologisch-kulturell-regionalen besonderheiten der jeweiligen region beachten? M√ľssen auch unterschiedliche Einstellungen der Bewohner einer region zu bestimmten Themen eines Musicals beachtet werden?

Wäre "Titanic" an einem Standort Stuttgart womöglich nicht gesunken?
Wäre 42nd Street in berlin ein hit?
Könnte ein Friedrichstadtpalast auch eine erfolgreiche Revue in Stuttgart bringen?
War eine Stadt mit hohem Elends-Faktor wie Berlin allein wegen der sozialen Konflikte der falsche Ort f√ľr "Les Mis"?
W√§re "Les Mis" in M√ľnchen besser aufgehoben und erfolgreicher?

Warum haben die Berliner die Musketiere nicht angenommen?
Warum nehmen die Stuttgarter die Musketiere an?
Gibt es einen unterschied zwischen Berliner und Stuttgarter Musicalbesuchern?

Warum war "Mozart" in Wien erfolgreich, in Hamburg ein ladenh√ľter?

K√∂nnte man ein St√ľck wie "Avenue Q" √ľberall in Deutschland mit Erfolg spielen? Oder w√§re es in einem st√§dtischen Ballungsraum besser plaziert als in einem l√§ndlichen Ballungsraum? Ich behaupte: "Ave Q" klappt nur in der Stadt! Weils Unterschiede zwischen St√§dischen und l√§ndlichen Menschen gibt.

Warum hatte TdV in Stuttgart diesen Riesenerfolg zudem den Fanhype, den das Hamburger publikum nie erreichte?

Kann das u.U. auch mit demografischen Faktoren zusammenh√§ngen? Gibt es in Baden-W√ľrtemberg u.U. mehr Teenager als in Hamburg? Vielleicht wurden dort in den letzten 25 Jahren mehr Kinder georen als in norddeutschland?

Gibt es u.U. in S√ľddeutschlands mehr Ressentioments gegen Amerikaner und amerikanisches als in Norddeutschland?
ich weiss es nicht! K√∂nnte mir aber vorstellen, das dem so sein k√∂nnte, allein deshalb weil S√ľddeutsche durch die Kasernen mehr mit Amis konfrontiert werden, als im Norden. Und das ein Ministerpr√§sident historische Fakten zurechtbiegt um offenbar einem erzkonservativem, rechtsgesinntem klientel zu gefallen (welches traditionell antimaerikanisch gesinnt ist und allein weil er es getan hat offenbar keine kleine Gruppe in BW), das hat mir auch sehr zu denken gegeben...



Ich habe versucht dar√ľber nachzudenken, welche Gemeinsamkeiten der in Stuttgart gefloppten produktionen bestand. Und welche Gemeinsamkeiten die Erfolgsproduktionen hatten.
Nimm nur die Musik: die Stuttgarter Flops (S&B, 42nd Street) haben typisch broadway-amerikanische Partituren! Das unterscheidet sie von der Erfolgsproduktionen. Denn die sind eher schlager/operettenlike oder poppig.

Und bedenke: "Wicked" ist zum nicht unerheblichen teil auch typischer Broadway-Sound.
Vielleicht auch ein grund daf√ľr, das die bisherige Radiowerbung in der region wenig zum VVK beigetragen hat - weil die gespielten Songs zu broadwaylastig klingen...?

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Johnny_Depp
Benutzer
10571 Beiträge
25.04.07 21:51

Na, werd ich mich mal aufraffen ne Antwort zu verfassen. Teilweise geb ich Ludwig recht, teilweise nat√ľrlich nicht

Also das erste was mir spontan einf√§llt ist, dass "Die Sch√∂ne und das Biest" in Stuttgart nicht gerade ein Flop war (nicht in den Ausma√üen von 42nd Street oder Titanic). Und ich frage mich, ob "Miss Saigon" heute noch so angenommen w√ľrde wie fr√ľher. Es war damals die erste schlechte Produktion nach drei hochqualitativen Produktionen und die erste Stuttgarter Produktion √ľberhaupt, d.h.: die Leute wu√üten damals noch nicht, dass "Gro√ümusicals" auch schlecht sein k√∂nnen und Stuttgart war ein attraktives neues Reiseziel. (F√ľr mich pers√∂nlich kann ich allerdings nur sagen, dass mir eine Reise nach Stuttgart gereicht hat, vom touristischen Standpunkt aus; nach Hamburg dagegen fahr ich immer wieder gerne).

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Hättest du es nicht auch (wie wohl die meisten) absurd empfunden, wenn vor der premiere von "Titranic" jemand gesagt hätte, "Titanic" wird in hamburg scheitern, weil die Hamburger keine sinkende Schiffe in Shows sehen wollen?
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WEISS Klokow das denn oder hat er das vermutet? Ich pers√∂nlich glaube nicht an diese Theorie. Ich bleibe nach wie vor dabei, dass Titanic als Musical halt nur mittelm√§√üig war, dass dem St√ľck die emotionale Basis fehlte.

Vom Standort kann man nicht zuviel ableiten. Klar passt ein Sisi-Musical besser nach Wien als nach Hamburg, passt Cabaret besser nach Berlin als nach Essen... aber es gab auch genug Gegenbeispiele, denn "Elisabeth" funktionierte auch im proletarischen Ruhrpott hervorragend.

Dass "Bustouristen" nur noch einen geringen Anteil der Besucher stellen h√§ngt m.E. auch mit der gewandelten Mobilit√§t der Deutschen zusammen. St√§dte-Kurzreisen waren Ende der 80'er noch eher die Ausnahme und wurden, wenn √ľberhaupt, auch eher mit Bussen unternommen (mit oder ohne Musical). Diese ganze Reiseform als solche ist ziemlich aus der Mode gekommen, stattdessen f√§hrt man mit dem Auto oder nimmt den Billigflieger. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden der Busreisen √ľberhaupt noch in Erw√§gung zieht.

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Gibt es einen unterschied zwischen Berliner und Stuttgarter Musicalbesuchern?
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Dass die Berliner keine Kohle haben, haben wir oft genug durchdiskutiert. Und hier sehe ich deine These bestätigt, dass die meisten Besucher aus dem Umland kommen. Stuttgart liegt in einer wohlhabenden Region, Berlin in einer bitterarmen.

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Warum war "Mozart" in Wien erfolgreich, in Hamburg ein ladenh√ľter?
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"Mozart" war ganz einfach schlecht, sorry. In Wien zehrte es vom "Elisabeth"-Ruhm der Macher und von den Touristen. In Hamburg kannte niemand Levay/Kunze und die Wiener Walzerherrlichkeit ist an der Waterkant auch fehl am Platze. In Wien w√ľrden sie auch kein Musical √ľber Hans Albers auf die B√ľhne stellen und ihn "Nachts auf der Reeperbahn um halb eins" singen lassen. Da kann man durchaus von einem gewissen Lokalkolorit sprechen, von dem viele Shows zehren. Die richtig guten Shows sind aber davon nicht abh√§ngig - "Elisabeth" war √ľberall erfolgreich; auch "Rent" oder "Avenue Q" funktionierten nicht nur in New York wo sie angesiedelt waren.

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K√∂nnte man ein St√ľck wie "Avenue Q" √ľberall in Deutschland mit Erfolg spielen? Oder w√§re es in einem st√§dtischen Ballungsraum besser plaziert als in einem l√§ndlichen Ballungsraum? Ich behaupte: "Ave Q" klappt nur in der Stadt! Weils Unterschiede zwischen St√§dischen und l√§ndlichen Menschen gibt.
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Diese Unterschiede sind wesentlich geringer geworden. Jedes Dorf hat heute Kabelfernsehen und DSL! Und die Themen, die in Avenue Q angesprochen werden, sind allgemein - "What do you do with a BA in English?", "Mix Tape", "The Internet is for porn" - gibts alles auch aufm Land ;)
Ich w√ľrde eher so sagen: Avenue Q l√§uft da, wo es ein gro√ües junges Publikum gibt. Und das gibt es eben eher in der Stadt. Ein 20-j√§hriger Junge vom Dorf wird sich eher mit Princeton identifizieren als ein 60-j√§hriger St√§dter, dem die Probleme des "modernen Lebens" fremd sind.

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Warum hatte TdV in Stuttgart diesen Riesenerfolg zudem den Fanhype, den das Hamburger publikum nie erreichte?
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Wie du oft genug sagst, Ludwig: Das Hamburger Publikum ist wesentlich erfolgsverwöhnter und anspruchsvoller, denen konnte man mit den halbgaren Vampiren nicht kommen. Die "Hype" (die ich nie nachvollziehen konnte), kam schon aus Wien. Das musste sich irgendwann totlaufen, denn auch die hysterischsten Teeniefans wurden irgendwann erwachsen und regten sich ab, bzw. konnten es sich nicht leisten nach HH zu fahren.

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Kann das u.U. auch mit demografischen Faktoren zusammenh√§ngen? Gibt es in Baden-W√ľrtemberg u.U. mehr Teenager als in Hamburg? Vielleicht wurden dort in den letzten 25 Jahren mehr Kinder georen als in norddeutschland?
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Denk ich gar nicht. Junge Leute machen eine geringe Zahl an den Gesamtbesuchern aus. In BaW√ľ gibt es vielleicht mehr wohlhabende/konservative Familien, die mit ihren Familien in ein Musical gehen und ihren Kindern Kultur nahebringen wollen, w√§hrend das kinderreiche "Prekariat" in den √§rmeren Gegenden von Hamburg und Berlin sich niemals in ein Theater verirren w√ľrde.

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Gibt es u.U. in S√ľddeutschlands mehr Ressentioments gegen Amerikaner und amerikanisches als in Norddeutschland?
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Denke ich nicht. Dieser irrationale latente Antiamerikanismus ist vor allem bei den Linken zu finden, nicht so sehr bei den Konservativen. Und der S√ľden profitiert ja auch von den Kasernen und den Amerikanern dort und es gibt viele Aktionen wie Deutsch-Amerikanische Volksfeste, Oktoberfest, usw. wo die Deutschen gerne in die Kasernen gehen. Der S√ľden (mit M√ľnchen, Neuschwanstein, Heidelberg, Romantische Stra√üe, usw.) sieht auch wesentlich mehr amerikanische Touristen, von denen wiederum profitiert wird. Hamburg kommt in amerikanischen Deutschland-Touren fast gar nicht vor.

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Und bedenke: "Wicked" ist zum nicht unerheblichen teil auch typischer Broadway-Sound.
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Find ich nun gar nicht. Da war BatB "typischer" - Shownummern wie "Be our guest" fehlen in Wicked ganz. Und das Schreien, √§h, Belten ist ein Produkt der Rockopern, die in Deutschland sonst sehr beliebt sind. Ich wei√ü nicht welche Nummern bei der Radiowerbung gespielt werden; ich pers√∂nlich verstehe z.B. nicht die Attraktion von "Defying Gravity" das f√ľr mich einfach nur noch Gebr√ľll ist. Wenn mir sowas im Radio entgegen schallen w√ľrde, w√ľrde mich das auch nicht grade zum Karten kaufen anregen.

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Gast24601
(Benutzer deaktiviert)
7000 Beiträge
25.04.07 21:59

Also ich persönlich hätte "Titanic" auch nach HH geschickt. Denn wo passt ein maritimes Musical besser als in einer Hafenstadt? Ich meine, zu den Schiffstaufen usw. pilgern immer 'ne Million Menschen nach HH. Das Musical wurde einfach nicht angenommen. Aber ich finde, bei "Titanic" kann man nicht von einer falschen Standortentscheidung reden.

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Gast24601
(Benutzer deaktiviert)
7000 Beiträge
25.04.07 22:02

@ Johnny
Na ja, dass "Mozart!" einfach schlecht ist, ist wohl auch eher deine persönliche Meinung. Da grausen mich aber eher die "Rebecca"-Texte.

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Johnny_Depp
Benutzer
10571 Beiträge
25.04.07 22:40

Ich sag nicht, dass die Rebecca-Texte besser sind Oder dass Mozart nicht durchaus als gut inszenierte Stadttheater-Produktion funktionieren k√∂nnte. Aber f√ľr "gro√ües" Musical-Entertainment war das ganze einfach viel zu abgefahren. Mich h√§tten schon die Plakate mit dem rastaz√∂pfigen Mozart abgeschreckt.

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justin
Benutzer
13386 Beiträge
25.04.07 23:01

nat√ľrlich ist das seine geschmacksmeinung, weil die argumentation stimmt hinten und vorne nicht..

"Mozart" war ganz einfach schlecht, sorry. In Wien zehrte es vom "Elisabeth"-Ruhm der Macher und von den Touristen. In Hamburg kannte niemand Levay/Kunze und die Wiener Walzerherrlichkeit ist an der Waterkant auch fehl am Platze. In Wien w√ľrden sie auch kein Musical √ľber Hans Albers auf die B√ľhne stellen und ihn "Nachts auf der Reeperbahn um halb eins" singen lassen. Da kann man durchaus von einem gewissen Lokalkolorit sprechen
.......................
@j.depp:
genau das ist auch der grund, warum mozart! in ungarn immer noch phantastisch l√§uft und sicherlich auch der grund, warum "rebecca" mit 100%auslastung das verw√∂hnte tourismuswundermusical mozart! in auslastungszahlen √ľbersteigt, und selbst ein musical √ľber die reeperbahn w√ľrde in wien laufen, wenn musik, text und geschichte √ľberzeugen, warten wir mal ab, sollten die producers in wien klug umgesetzt werden,wie es dann aussieht..also so ist das nun wirklich nicht..

Wie du oft genug sagst, Ludwig: Das Hamburger Publikum ist wesentlich erfolgsverwöhnter und anspruchsvoller, denen konnte man mit den halbgaren Vampiren nicht kommen. Die "Hype" (die ich nie nachvollziehen konnte), kam schon aus Wien. Das musste sich irgendwann totlaufen, denn auch die hysterischsten Teeniefans wurden irgendwann erwachsen und regten sich ab, bzw. konnten es sich nicht leisten nach HH zu fahren.
.......................
der beste witz des abdends an unterhaltung: erfolgsverwöhnter und anspruchsvoller? MM, KDL?
man mag von tdv persönlich halten was man will, das ist das eine, das andere ist aber, es spielt in vielen ländern und selbst in deutschland kam es zum 3. erneuten warmen aufguss..

und schon wieder muss man lesen, dass titanic in hamburg gescheitert ist, weil die hamburger keine sinkende schiffe in shows sehen wollen...kommt jemand hier mal auf die idee, dass die aussage von klokow einfach schlichtweg idiotisch ist? wahrscheinlich waren die kinokassen damals in hamburg auch leer und wahrscheinlich lief es am broadway auch nicht, weil die hafennähe störte..lol

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Themen / Werbestrategien der Stage
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