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Excalibur

CD / Cast deutschsprachiger Raum (Konzeptalbum)
 
Musicalversion der Arthursaga von Michael Ernst, die eigentlich 2006 auf die BĂŒhne kommen sollte, aber bereits mehrfach verschoben wurde.
 
Von Sandra Schipper

Es ist eine der berĂŒhmtesten und beliebtesten Sagen der Menschheit. Die Geschichte von König Arthur, den Rittern der Tafelrunde, und des magischen Schwertes Excalibur.

Zusammen mit Alan Parsons (Alan Parsons Projekt) und Chris Thompson arbeitete der SĂ€nger und Songwriter Michael Ernst eine Musicalversion des fantastischen Stoffes um Macht, Liebe und Verrat aus.


Die CD ĂŒberzeugt auf ganzer Linie. Eine kraftvolle und abwechslungsreiche Mischung aus Pop, Rock und Elektroniksound in Verbindung mit Klassikelementen erwartet den Hörer. Sowohl Vertreter der Ohrwurmfraktion ("Time to Change") als auch Balladenliebhaber ("A long, long time ago") dĂŒrften hier auf ihre Kosten kommen.

Der Opener "The King of Swords" leitet mit mittelalterlich anmutenden KlĂ€ngen und der charismatischen Stimme von Duncan Larkin in die Sagenwelt von "Excalibur" ein. Soundeffekte wie etwa Feuerknistern und HammerschlĂ€ge auf Eisen unterstĂŒtzen den mystischen Eindruck.


Die Songs geben der leicht angestaubten Legende von dem magischen Schwert, das in einem Felsen steckt, einen neuen, frischen Anstrich. Der Komponist verzichtet auf klischeehafte FanfarenklĂ€nge und Arienschwingende MinnesĂ€nger und setzt dafĂŒr auf starke Texte und eingĂ€ngige Melodien um die Geschichte zu vermitteln.

Ernsts Stil erinnert auch an die großen, zeitlosen Hits der 80er Jahre, der Einfluss von Alan Parsons ist wirklich nicht zu ĂŒberhören.

Besonders empfehlenswerte Anspieltipps sind die traumhaft intensiven Balladen "A long, long Time Ago" und "Part of me, part of you", sowie das ohrwurmverdÀchtige "Time to Change".


Dreizehn Songs plus den Single Mix von "Time to Change" als Bonustrack haben auf der silbernen Scheibe Platz gefunden. ZusĂ€tzlich befinden sich im Inneren der CD-HĂŒlle gleich zwei Booklets. In dem ersten ist die Synopsis auf Deutsch und Englisch niedergeschrieben, das zweite Heftchen enthĂ€lt sĂ€mtliche Songtexte.

Mit "Excalibur" hat Michael Ernst ein durch und durch gelungenes Konzept abgeliefert.
 
Verwandte Themen:
News: Einstweilige VerfĂŒgung gegen "Excalibur"-Produzenten (25.04.2007)
News: "Excalibur" in Österreich auf 2007 verschoben (08.05.2006)
News: Ottenthal realisiert "Excalibur" 2006 (24.11.2005)
 

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


6110
Mit Excalibur in die Gegenwart

31.12.2009 - Eine CD mit Musik die vom Herzen kommt, schön, dass es das noch gibt. Eigentlich brĂ€uchte gar nichts mehr geschrieben werden, es genĂŒgt das beigelegte Heftchen zu lesen. Die Legende des König Arthur, verpackt in abwechslungsreiche Pop und Rockmusik mit Texten zum Nachdenken.
Die Musik dieser CD ist fĂŒr mich tiefgrĂŒndig, einfach schön und lĂ€ĂŸt mein Herz schneller schlagen, eigentlich hat sie es nicht verdient noch immer als Geheimtipp zu gelten.
Daher, nichts wie hinauf auf die MusicalbĂŒhne mit diesem Konzeptalbum!

Gabriele I.J.


9050
Naja....

31.12.2009 - Schon seit jahren beschÀftige ich mich oft und gerne mit dem Sagenstoff um König Artus, das Schwert der Macht, MErlin, der Tafelrunde und allem was dazu gehört.
Mit großem Interesse las ich daher die Rezension der CD "Excalibur" und bestellte sie auch gleich, um mir mein eigenes Urteil bilden zu können.
Gleich im CD-Player brachte einen die quasi "live" aus einer mittelalterlichen Schmiede ĂŒbertragenen Worte des Prologs in Ritterstimmung. Doch das war es leider auch schon mit der Stimmung. Der Rest der CD verliert sich in undramatischsten Pop-Songs, ohne jede GefĂŒhlsregung. Es gibt weder Höhepunkte noch Magie. Ein Song nach dem anderen plĂ€tschert dahin. Eigentlich hatte ich fĂŒr die AnnĂ€erung an dieses Thema epischere und bombastischere KlĂ€nge erwartet, etwas, das auch die Dramatik des Stoffes rĂŒberbringt. Dazu braucht es ja nicht gleich ein Wildhorn-Orchester (auch wenn ich jetzte sehr gespannt auf seine Interpretation bin). Man kann das durchaus auch im RockgeschĂ€ft lösen. Diese Pop-NĂ€herung scheint im Augenblick ja angessagt zu sein, wie auch der Erfolg von "Poe" zeigt, der Ă€hnlich gestrickt ist. Mir persönlich ist das aber gerade angesichts des Themas zu seicht.

Wotan


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Excalibur
(Konzeptalbum)
 

 
Erscheinungsjahr 2004


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