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Rebecca

CD / Cast deutschsprachiger Raum (Wien - Höhepunkte)
 
Musikalisch wie gesanglich überzeugende Aufnahme der Wiener Uraufführungs-Cast.
 
Von Dominik Lapp

Schon kurz nach der Uraufführung hat die Wiener Plattenfirma HitSquad die Cast-Aufnahme zum Musicalkrimi "Rebecca" von Michael Kunze und Sylvester Levay auf den Markt gebracht. Das Booklet ist mit acht Seiten sehr spärlich ausgefallen, und auch die CD kann trotz ihrer 22 Tracks nur eine Laufzeit von 63 Minuten aufweisen - ungewohnt kurz für eine Aufnahme aus dem Hause Kunze/Levay.

Tontechnisch ist der Silberling aufgrund der perfekten Abmischung von Orchester und Sängern sehr gelungen. Einspielungen wie Meeresrauschen ("Ich hab geträumt von Manderley") und knisterndes Feuer ("Manderley in Flammen") unterstreichen die Songs. Das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien unter der Stabführung von Caspar Richter klingt sehr üppig und wird der Partitur vollkommen gerecht. Die anspruchsvolle Musik von Sylvester Levay ist gewohnt rockig-poppig, gelegentlich klingen ein paar Takte "Elisabeth" und "Mozart!" durch. Die Texte von Michael Kunze vermitteln den Inhalt der Songs sehr gut, wirken aber stellenweise etwas platt (zum Beispiel die Zeile "Strandgut ist Handgut").


Die Songauswahl für das Album ist größtenteils geglückt, auch wenn auf die Ensemblenummer "Wir sind britisch" getrost hätte verzichtet werden können. Stilistisch weichen außerdem "I'm an Amercian Woman" (sehr gut interpretiert von Carin Filipcic als Mrs. van Hopper) und "Eine Hand wäscht die andre Hand" (hämisch gesungen von Carsten Lepper als Jack Favell) vom musikalischen Score ab. Diese beiden Songs wirken, als seien sie nur geschrieben worden, um Filipcic und Lepper zwingend ein Solo zu verschaffen. Fakt ist jedoch, dass die Künstler damit stimmlich unterfordert sind.

In den verbleibenden 19 Titeln sind Levay wieder einige eingängige Melodien geglückt. Vor allem der Titelsong "Rebecca", gesungen von Susan Rigvava-Dumas als Mrs. Danvers, geht musikalisch sofort ins Ohr und interpretatorisch unter die Haut. Mit ihrem weiteren Solo "Sie ergibt sich nicht" kann sie ebenfalls überzeugen. Ohrwurmqualität hat auch das Duett "Die Stärke einer liebenden Frau", in dem Kerstin Ibald (Beatrice) und Wietske van Tongeren (Ich) sehr gut miteinander harmonieren. In der Interpretation von Ibald und van Tongeren gefällt das Lied viel besser als in der Single-Auskopplung von Gloria Gaynor.


Mit traumhafter Stimme gibt Wietske van Tongeren ihre Soli "Ich hab geträumt von Manderley" und "Zeit in einer Flasche". Auch hier hat Sylvester Levay hitverdächtige Musik komponiert und Michael Kunze einen aussagekräftigen Text beigesteuert. Beachtlich ist van Tongerens stimmliche Entwicklung. Während sie bei erwähnten Soli eine jugendliche, zarte Stimme an den Tag legt, singt sie bei "Mrs. de Winter bin ich" mit energischem Ton selbstbewusst gegen ihre Duettpartnerin Rigvava-Dumas an.

Als Maxim de Winter ist Uwe Kröger vertreten, der sich wirklich hören lassen kann. Sein "Gott, warum?" bietet er sehr gefühlvoll mit klarer Stimme dar, während er dem Hörer mit seiner Interpretation von "Kein Lächeln war je so kalt" eine Gänsehaut beschert. Stimmlich holt er aus diesem Titel alles heraus und gibt eine fantastische Mischung aus Verzweiflung, Hass, Wut und Wahnsinn. Der Song selbst ist keineswegs wie eine klassische Musicalballade aufgebaut, sondern spiegelt Maxims Emotionen musikalisch perfekt wider, indem er sich sehr unruhig aufbaut, zwischendurch abrupt abbricht und sich von der Ballade mehr zu einem Up Tempo entwickelt. Kompositorisch vermag Levay also durchaus zu überraschen.


In der kleinen Rolle des Frank Crawley gibt André Bauer sein "Ehrlichkeit und Vertrauen" mit gewohnt einfühlsamer Stimme. Bruno Bertassi als Ben überzeugt mit seinem "Sie's fort" und Kerstin Ibald singt ein schönes "Was ist nur los mit ihm?". Das stimmstarke Ensemble begeistert vor allem in den Songs "Strandgut" und "Manderley in Flammen". Auch die Ensemblenummer "Die neue Mrs. de Winter" wird stimmig dargeboten, erinnert musikalisch wie textlich jedoch an "Wo bleibt Mozart?" aus dem Kunze/Levay-Musical "Mozart!".

Insgesamt kann die Aufnahme auf ganzer Linie überzeugen, denn sie hat alles, was ein gutes Musical-Album haben sollte: Sehr gute Musik, eine ansprechende Orchestrierung, überzeugende Texte, ein großartiges Orchester, gutes Sounddesign und ein bis in die kleinsten Rollen harmonierendes Ensemble. Somit ist die CD jeden Cent wert.


 
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


30 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Hm ...

03.10.2012 - Irgendwie finde ich dieses Musical sehr "schlagerhaft". Die Lieder könnten auch bei Carmen Nebel laufen - und die Texte sind sehr oft ziemlich simpel und vorhersehbar. Für mich deutlich schwächer als "Elisabeth".

Benito (10 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


Toll!

01.01.2010 - Tolle Aufnahme mit wunderbaren Künstlern. Rebecca reiht sich nahtlos perfekt an die anderen Stücke von Kunze und Levay an.
Schade nur, dass keine Texte abgedruckt sind.

Hardy


STOP!

01.01.2010 - Nein! Ich begreif es nicht! Wie ist es möglich bei dieser Schlagerparade eine durchweg gute Bewertung hinzukriegen!
Es ist doch nun wirklich nicht zu überhören, daß diese Musik nun wirklich nichts, aber auch wirklich gar nichts zu bietet hat! Die Texte lassen einem die Haare zu Berge stehen. Reim dich oder ich fress Dich...und wenn es sich mal nicht reimt, dann wird das hier auch noch als große Entdeckung verkauft....oooh graus! Was ist das um Gotteswillen für ein Frauenbild im Lied "Die Stärke einer liebenden Frau" oooh Gott! Dann werden die Leistungen von Herrn Kröger (wenn wunder es...überzogen wie immer) und mal wieder von Herrn Lepper (völlig überbewertet... wie jedes Mal) in höchsten Tönen gelobt. Ja hör ich denn eine völlig andere CD?
Es gibt 3 Lieder (Sie ergibt sich nicht; Was ist bloß los mit Ihm? und Rebecca), bei denen man nicht sofort auf Weiter drückt (ok...Familienband finde ich auch noch ganz nett), das liegt aber dann doch eher an der Interpretation, der Rest sollte wirklich im Nebel verschwinden! Aber schnell!
Himmel was für eine Augenwischerei findet denn bloß bei diesem Musical statt! Das nimmt ja schon Ausmaße wie bei Romeo & Juliet (egal ob auf franz. oder auf dt.) an!
Hier hat man mal wieder eine wundervolle Vorlage grandios, gewaltig und kostspielig in den Sand gesetzt!

Sebastian


Einfach Genial!

01.01.2010 - Das Musical war einfach atemberaubent.Es ist nichts auszusetzen an disem Stück.Vorallem mit der 2. Besetzung von Mixim de Winter (Lucius Wolter). Einfach nur "TOLL".Das Musical ist wirklich weiter zu empfählen.

Die neue Mrs. de Winter


nun ja

29.11.2008 - Ich muss zugeben, hätte ich zuerst die Highlits gehört, wäre ich wohl nie wirklich auf den Geschmack gekommen und hätte mir das Stück nie angesehen.

Die Aufnahme an sich ist okay, aber halt eine Studioaufnahme wo die Atmosphäre nicht wirklich aufgefangen werden kann.

Der einzige Lichtblick ist, dass das Lied " Jenseits der Nacht" in Gegensatz zur Gesamtaufnahme vollständig erhalten ist.

Cathey (erste Bewertung)


Rebecca ist durchaus empfehlenswert!

25.09.2007 - Ich kenne den Film von Rebecca und der hat mir sehr gut gefallen. Ich muss sagen, das sich das Musical sehr an den Film hält.

Die Musik gefällt mir zum größten Teil auch sehr gut. Das einzige Lied was mich an ein Schlagerlied aus dem Musikantenstadl erinnert und mir überhaupt nicht gefällt, ist "Die Stärke einer liebenden Frau". Diese Nummer passt überhaupt nicht zum Stil des Stückes.
Man hört bei einigen Nummern "Elisabeth" und "Mozart" heraus. Beim Anfang "Gott warum" hört man sogar Jekyll & Hyde heraus. Dennoch gefällt mir die CD sehr gut.
Der absolute Hammer ist jedoch "Susan Rigvava-Dumas" die als Mrs. Danvers mit "fantastischer Stimme" brilliert! Ihre Soli "Sie ergibt sich nicht" und "Rebecca" sind die Highlights auf der CD und gehen wahrhaftig unter die Haut. Susan ist auch auf der Bühne der absolute Wahnsinn und sorgt für Gänsehautfeeling!
Ich werde mir sicherlich den komplett Livemitschnitt von Rebecca kaufen.

dml


langweilig

04.06.2007 - Wenn Kunze und Levay nicht Kunze und Levay wären, würde dieses Musical nirgendwo auf der Welt gespielt werden. Und niemand würde sich die CD kaufen, geschweige denn anhören. So seh ich das.

markus


kröger ist ja gut

13.05.2007 - ich persöhnlich finde ja uwe kröger in der rolle des maxim de winter unglaublich gut; er macht diese verstümmelte rolle wenigstens ganz gut! suzan muss man sagen hat eine tollre stimme, jedoch muss sie ziemlich laut sein, da man sonst hört das ihre stimme ein bisschen krächzt. (was vielleicht in der rolle der Mrs. danvers vorteilhaft ist) wietzke hat keine so großartige stimme wie die hauptrollen neben ihr aber passt mit ihrer etwas zugegebener maßen quietschigen stimme perfekt in die rolle der "ich". die lieder sind nicht wirklich das was ich erwartet hätte, vor allem die kleinen dienstboten-lieder! abgedroschene musik und texte die wir schon kennen. gott sei dank ist uwe kröger dabei, sag ich nur!

webber-fan


Zu Tränen gerührt

10.05.2007 - Ohne dieses Musical jemals auf einer Bühne gesehen zu haben, rührt es mich zu Tränen. Das ist ein sehr, sehr gutes Zeichen für ganz besonders gute Musical-Qualität, oder?

Marc. F.


Rebecca - ein Spitzenmusical

16.04.2007 - Die Musik ist toll. Besonders zu empfehlen sind die Songs "Die Stärke einer liebenden Frau", "Mrs de Winter bin ich", "I'm an American woman" von Carin Filipcic, "Eine Hand wäscht die andere" von Carsten Lepper, "Rebecca" von Susan Rigvava-Dumas und "Kein Lächeln war je so kalt von Uwe Kröger, bei dem einem ein Schauer über den Rücken läuft.

Pia


Sehr gute Qualität !

27.03.2007 - Man sollte beachten , das es sich hierbei um eine CD handelt , und nicht um das Stück . Auf einer CD Spannung zu fühlen ist meiner Meinung nach unmöglich . Man hat keinen Ausdruck der Gesichter der Darsteller . Aber das kann man dieser CD noch nichtmal zu Vorwurf machen. Schöne Lieder ,Stimmen und Texte.Und ein bisschen Spannung ist auch dabei .(Zwar nur beim ersten hören aber egal ).

Ich


Klasse!

05.03.2007 - Dass die CD gut ist, habe ich als erstes daran gemerkt, dass sie mir schon gefiel, bevor ich das Musical gesehen habe. Bei vielen anderen Cast-Alben habe ich zur 'Identifikation' die gesehenen Bilder gebraucht.
Mir gefällt der Mix aus eingängigen Melodien (die ich keineswegs als Schlager abtun würde) z.B. 'Mit der Stärke einer liebenden Frau' und anspruchsvolleren Stücken z.B. 'Kein Lächeln war je so kalt'.

Anke


Grandios

21.02.2007 - Diese CD, ist eines der besten Cast-Alben, dass ich je gehört habe!
Ein Muss für Fnas, von guten Musicals!

Lara


Holla die Waldfee..

19.02.2007 - ..mein derzeitiges Lieblingsmusical!

Lilly


hätte mehr erwartet

13.02.2007 - Kunze und Levay haben mich mit "Elisabeth" und "Mozart" mehr überzeugt. Bei "Rebecca" liegen mir zu viele Songs im Mittelmaß und eine für dieses Thema unerlässliche Spannung will sich bei mir nicht einstellen. Vielleicht liegt es auch an der zu piepsigen Wietske, aber außer der großartigen Susan Rigvava-Dumas (Hört Euch "Sie ergibt sich nicht" an!) fällt mir kein Grund für ne Lobhudelei ein.
Bin selbst gespannt, wie mein Eindruck der Songs ist, wenn ich die Show live sehen werde.

Meikel


Super Cast-Album

10.02.2007 - Dieses Album erzählt die perfekt passende Geschichte zu Daphne DuMauriers Vuch "Rebecca". Auf der CD gibt es eine große Anzahl von Songs, was bei Musical-Cast-Alben nicht selbstverständlich ist. Auch die einzelnen Lieder sind super. Viele behaupten, es handle sich um den "typischen" Sound von Michael Kunze und Sylvester Levay, was nicht ganz stimmt. Jeder Songwriter hat einen eigenen Stil und diesen bringt er mit Hilfe seiner Lieder zum Ausdruck. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass "Andrew Llyod Webber" ein wenig nach "Andrew Lloyd Webber" und "Kunze und Levay" ein wenig nach "Levay und Kunze" klingt. Es wäre ja schlimm wenn nicht. Denn dieser eigene Stil, macht schließlich den Unterschied zwischen den "Musicalschreibern" aus. Ich rate allen zum Kauf dieses Albums, denn es hat nicht umsonst "Gold-Status" ereicht.

Maren


Cool

10.02.2007 - Die CD ist einfach perfekt, die Lieder des Musicals kommen perfekt rüber.
CD mit Starbesetzung: Uwe Kröger, Carsten Lepper, Andre Bauer, Wietske van Tongeren, Susan Rigvava- Dumas und viele mehr.

Das Cast- Album hat zurecht eine goldene Schalplatte bekommen. Für Fans des Musicals ein absolutes MUSS!

Mrs Favell


GENIAL!

06.02.2007 - ich liebe dieses musical!ich habe es mir schon zweimal angesehen und ein drittes mal folgt bald!die cd wird bei mir rauf und runter gespielt.
dieses musical als auch die cd sind sehr empehlenswert!

Rena


Belanglos

28.01.2007 - Hmmm, was soll man sagen.
Da haben Kunze/Levay ja ne Menge von sich geklaut. hört sich an wie eine Mischung aus Elisabeth mit Mozart, die zum grand prix fahren...

Keine richtiges highlight, alles glatt abgemischt. Schade, und dass nach so langer Entwickunglszeit.

Leider gar kein großer Wurf. vielleicht fehlt mir auch der Visuelle eindruck, aber ohne diesen ist es einfach belanglos.

Latura


EINFACH GENIAL

05.01.2007 - Ich liebe rebecca... einfach großartig. v.a. susan rigvava-dumas. der rest auch ! fantastisch!

rebeccadewinter


Gut, aber auch überzeugend?

02.01.2007 - Lange habe ich mich auf die CD gefreut, und dann? Irgendwie wird das flaue Gefühl im Magen immer unangenehmer. Einerseits leisten Orchester und Besetzung Grosartiges und auch abgemischt ist die CD vorbildlich. Was ist es dann? Was auf dieser CD von "Rebecca" dokumentiert ist, ist leider sehr enttäuschend. Zwar werden Mozart und Elisabeth nicht direkt kopiert, aber stilistisch bewegt sich "Rebecca" doch viel zu nah an den vorausgegangenen Werken. Dabei hätte das Thema wirklich mal was neues bringen können. Die Zeit in der Rebecca spielt ist eine völlig andere als bei Mozart und Elisabeth und auch die dramaturgische Herangehensweise ist anders. Warum bleiben Kunze und Levay dann dennoch in dem alten Trott hängen? Wurden die Autoren beim schreiben etwa von den Schatten ihrer früheren Erfolge verfolgt?

Man hört die wartende Dienerschaft wie bei Mozart, Man kündigt den Ball an als ginge man auf Elisabeths Hochzeit und spielt Golf bei Kaffeehausplaudereien... Was fehlt ist etwas, daß auch musikalisch den Zeitgeist und die Stimmung der Handlung transportiert. Atmosphärische Dichte gibt es leider nur selten...

Pax


sehr zu empfehlen!

02.01.2007 - Die CD ist sehr zu empfehlen, wie das Musical auch.

Die Qualität der Musik sowie auch der Sänger ist exzellent.

Der einzige kleine Kritikpunkt ist die Songauswahl, denn es sind nur knapp 60 Minuten Musik. Da hätte ruhig auf das eine oder andere Lied zugunsten fehlender Songs aus dem Musical verzichtet werden können.

Jan


Top-Cast-CD!

29.12.2006 - Tolle Kompositionen, mehrere eingänige Melodien und nicht zuletzt erstklassige Stimmen machen diese Cast CD zu einem absoluten Must-Have. Klar erinnert es etwas an Elisabeth und Mozart, aber, entschuldigung, kennste einen ABBA-Song, kennste alles ABBA-Songs.

Die beste neue Cast-CD seit langem.

Kai


langweilig-perfekt

28.12.2006 - Um es gleich vorweg zu nehmen: Diese Aufnahme bringt absolut nichts neues.
Daran haben Kunze/Levay nun jahrelang gearbeitet? "Ihre" Rebecca?!

Anstatt eines Openers kann man in der Eröffnungsnummer im Wiegetakt mitschunkeln oder gleich einschlafen: Es wird nicht besser. Die Songs kommen über billige Musicalstrickmuster nicht hinaus, die Texte bemühen sich redlich die Handlung voranzutreiben, wirken aber arg gestelzt. Musikalisch positiv fällt jedoch der Maskenball heraus, der das Unheil bereits ankündigt.

Sonst mutet alles eher nach Schlagerparade an und einige Titel könnten durchaus auf NDR1 zu hören sein.

Und wenn dem Team bei der Ankunft der neuen Mrs. De Winter nichts besseres einfällt, als "Wo bleibt Mozart?" zu zitieren, finde ich das schon fast peinlich.
Auch sonst klingt häufig "Elisabeth" und "Mozart!" durch, sogar Wildhorn wird nicht ausgespart.
Natürlich dürfen auch die hier völlig unsinnigen Kalauer im Jahrmarktsstil nicht fehlen.

Und thematisch? Die Schatten scheinen Kunzes/Levays Lieblingsthema zu sein. Auch hier werden sie besungen, auch hier treten sie als Hintergrundchor auf. Auch hier lästert man über eine junge, unerfahrene Frau. Auch hier muss sie sich emanzipieren, auch hier hat sie eine Gegenspielerin... Bitte, das hatten wir alles schon einmal bei "Elisabeth" und "Mozart!" wesentlich inspirierter und durchkomponierter!

Trotz dieser großen Enttäuschung agieren Ensemble und Orchester perfekt. Die Sänger holen das Maximum aus diesem Einheitsbrei heraus und man meint förmlich ihre Mimik im Raum zu erkennen. Abgemischt ist das Ganze auch sehr gut.

Weil die durchweg exellenten sängerischen und orchestralen Leistungen diese Aufnahme erträglich machen, gibt es einen Stern.

Matthias


Einfach der Hammer

23.12.2006 - Diese Cd ist wirklich der hammer, schöne Melodien und tolle umsetzung der Geschichte. Vorallem Susan Rigvava Dumas glänzt in ihrer Rolle. Werde mir das Musical im März anschauen und bin schon sowas von gespannt.

Andi


Was ist ads ?

23.12.2006 - Diese Aufnahme ist absolut genial,Wietzke van Tongeren ist einfach super da sie eine glasklare Stimme hat und richtig hört wie der Charakter selbstbewusst und stark wird .Uwe Kröger ist auch sehr gut aber der ABSOLUTE WAHNSINN ist SUSAN RIGVAVA-DUWAS diese Stimme unglaublich.Also: FAUFENL,KAUFEN,KAUFEN

,,Ich ``


TOP - Spitze !

23.12.2006 - Die CD ist absolut zu empfehlen!

musicalfan


Für mich die deutschspr. Cast-CD des Jahres

21.12.2006 - Die CD ist wirklich großartig. Perfekte Sänger, tolle Musik, größtenteils gute Texte. Ein Gesamtkunstwerk, das beweist, dass es neben Mamma Mia und Dirty Dancing auch noch anspruchsvolles und dramatisches Musical im deutschsprachigen Raum gibt. Danke an die Herren Levay und Kunze.

Gast24601


Klasse

06.12.2006 - Also ich finde das Album wirklich klasse...bis auf 1-2 Titel, die aber wohl der Aufheiterung im Stück dienen sollen, wirklich hervorragend. Also wenn das Album keine Lust auf den Besuch des Stücks macht, dann weiß ich auch nicht.

Und Levay klingt halt nach Levay und Wildhorn nach Wildhorn. Da find ich gar nichts schlimmes dran, denn es hat auch einen gewissen Wiedererkennungswert. Madonna klingt auch nach Madonna und Eminem nach Eminem....

So what....

Andy


Schwierig!

24.11.2006 - In der Tat ist eine Bewertung für "Rebecca" schwierig, da die Songs sich von ziemlicher Schlechtigkeit bis hin zu wirklicher Großartigkeit erstrecken.

Man gebe eine Prise "Elisabeth" und eine Prise "Mozart!" zusammen und erhält "Rebecca"?? Nicht ganz! Bedauerlicherwerise insgesamt betrachtet nur im Abklatsch - was ich bedauere. Die Texte von Michael Kunze haben arg nachgelassen, es fehlen die wirklich großen Worte - so auch die Dynamik der Musik von Sylvester Levay. Jedenfalls kommt die Aufnahme an keiner Stelle, selbst bei dramatischen Szenen, richtig in Fahrt. Teilweise muten die Stücke sehr "schlagermusikalisch" an. Vielversprechende Melodien enden plötzlich im "Nichts" und werden meinem Gefühl nach nicht gut weiterverfolgt und forciert. Diese Tatsache wirkt sich negativ auf die Dramaturgie aus sowie die Eingängigkeit wie man sie von "Elisabeth" und "Mozart!" gewohnt ist.


Die guten Momente der Aufnahme sollen jedoch auch nicht unerwähnt sein: Susan Rigvava-Dumas als Mrs. Danvers ist großartig und perfekt für diese mysteriöse Rolle, so auch die für sie geschriebenen Stücke. "Sie ergibt sich nicht" und "Rebecca" gehören zu den Highlights der Aufnahme. Jedoch hört es an der Stelle auch wieder mit der (eigentlich groß angekündigten) Mystery auf. "Rebecca" soll ein Mystery-Musical sein - wo bleibt die Mystery? Schade!

Erwähnens- und hörenswert sind noch die Songs "Gott, warum?", "Was ich auch tu, ist falsch", "Kein Lächeln war je so kalt" und "Jenseits der Nacht". Jedoch reicht keiner an die Qualität der von Kunze/Levay bereits bekannten Musicalsongs heran.

Im Großen und Ganzen ist die Aufnahme sauber abgemischt, der Sound ist klar, evtl. klingt der Chor ein wenig zu glatt. Die Tempi sind von Caspar Richter zu langsam und von Stück zu Stück zu gleichmäßig gewählt, hier hätte man mutiger sein können - auch wenn ich aufgrund der Darstellung der See ein wenig Absicht vermute. Aufgrund dieser Tatsache ergibt sich leider oft ein musikalischer Brei.

Ich bin mir sicher, dass das Stück noch einige musikalische und textliche Überarbeitungen benötigt und auch gewiss von Kunze/Levay erhalten wird, und dieser Tatsache sehe ich positiv entgegen. Das Musical hat Potential! Eine Aufnahme von schlecht bis recht, daher drei Sterne.

Sarah Maykopf


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Rebecca

 muz-Lexikon
Handlung
Ein schüchternes Waisenmädchen verliebt sich in den viel älteren Adeligen Maxim de Winter. mehr

Weitere Infos
Das Musical-Drama von Michael Kunze (Buch und Texte) und Sylvester Levay (Musik) wurde am 28. September 2006 in Wien uraufgeführt. Es basiert auf dem gleichnamigen Gesellschaftsroman von Daphne du Maurier, der nicht zuletzt durch die Verfilmung von Alfred Hitchcock bekannt wurde.


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