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Dirty Dancing

CD / Cast deutschsprachiger Raum (Hamburg)
 
Einspielung zur Hamburger Inszenierung mit Songs aus dem Filmsoundtrack und neu eingesungenen Titeln. Unter anderem mit Sabrina Weckerlin, Kerstin-Marie Mäkelburg, Jörg Neubauer und Marc Seitz.
 
Von Dominik Lapp

Eleanor Bergsteins "Dirty Dancing - Das Original Live on Stage" beweist bereits auf der Bühne, dass es kein klassisches Musical mit gesungenen Texten ist. Auch die CD mit den Darstellern der Europapremiere in Hamburg unterstreicht dies noch einmal. Obwohl sich die Scheibe in einem frischen pinkfarbenen Gewand präsentiert, sind leider nicht alle Songs neu eingesungen worden.

Während einige Songs von den Hamburger Gesangssolisten Sabrina Weckerlin, Lemuel Pitts, Oceana Mahlmann, Marc Seitz und Evren Pekgelegen eingesungen wurden, hat man bei den weiteren Titeln lediglich auf den Filmsoundtrack zurückgegriffen. Die neu eingesungenen Songs sind zwar musikalisch gut, können jedoch nicht befriedigen. So wird zum Beispiel gar nicht klar, warum ein paar Titel in Deutsch dargeboten werden.


Beginnt man mit den positiven Seiten dieser CD, so sticht vor allem eine Solistin hervor: Sabrina Weckerlin. Seit ihrer Interpretation der Constanze in "3 Musketiere" hat sie sich stimmlich hörbar weiterentwickelt. Sie zeigt eine ausdrucksstarke und angenehme Stimme. Der - leider einzige - Höhepunkt der CD ist der Song "The Time of My Life" in der Interpretation von Weckerlin und Lemuel Pitts. Mit seiner dunklen Stimmfärbung verleiht Pitts diesem Song die musikalische Seele, während Weckerlin mit ihrer schönen Belt-Stimme besticht. Auch Marc Seitz zeigt sich bei "In the Still of the Night“" gefühlvoll. Songs, die dagegen sehr stark abfallen, sind "Husch Fliege" in der langweiligen Interpretation von Kerstin-Marie Mäkelburg und "Kellerman’s Hymne", gesungen von Jörg Neubauer, Marck Meyer-Stevens, einer laienhaft quietschenden Franziska Lessing und einem tief brummenden Robert Lenkey.


Das größte Manko dieser CD ist jedoch die schlampige Abmischung. Wie bereits die deutschsprachige Aufnahme von "Mamma Mia!", beginnt auch "Dirty Dancing - Das Original Live on Stage" mit einer Ansage aus dem Zuschauerraum des Theaters. Beim genauen Hinhören ist deutlich zu erkennen, dass die Ansage nachträglich mit dem Lachen des Publikums unterlegt wurde, da sich ein Lachen immer wiederholt und es somit klingt als hätte die CD einen Sprung. Nervig ist auch das eingespielte Mitklatschen von Seiten des Publikums. Da hat der Tonmeister wohl Wert auf Live-Feeling gelegt, das durch die dumpf klingenden Dialoge jedoch widerlegt wird. Dem Klang nach zu urteilen, wurden diese ebenfalls einzeln aufgezeichnet und anschließend in den musikalischen Score eingefügt.

Ein weiteres Manko dieser Aufnahme sind die bereits erwähnten Dialoge, welche für den Hörer, der weder mit dem Bühnenstück noch mit dem Film vertraut ist, keinen Zusammenhang ergeben. Die gesprochenen Sätze klingen als wären sie nur aufgrund ihres Kultstatus’ eingebaut worden. Schließlich wollen Fans auf Zitate wie "Mein Baby gehört zu mir, ist das klar!?" und "Ich habe eine Wassermelone getragen" auch bei einer CD nicht verzichten. Daher empfiehlt sich der Erwerb dieser Einspielung von "Dirty Dancing - Das Original Live on Stage" nur für Anhänger der Bühnenversion und des Films. Musicalbegeisterten sei jedoch geraten: Finger weg, es lohnt sich nicht.


 
Verwandte Themen:
Produktion: Dirty Dancing (Neue Flora Hamburg)
News: Hamburger "Dirty Dancing"-CD verzögert sich (03.08.2006)
 

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


9 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


27146
Überflüssig

13.11.2008 - Ich habe mir wirklich Mühe gegeben - aber es ist mir bisher nicht gelungen, diese CD zu Ende zu hören. Nichts gegen die Popklassiker in der Originalversion. Auch nichts gegen die eine oder andere schön neu eingesungene Nummer. Aber im Mix funktioniert das einfach nicht, weil der Sound zu unterschiedlich ist. Und die eingesprochenen Texte klingen derart laienhaft, das es ein Grauen ist.

Robin Jantos (8 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


25990
Peinlich

05.05.2008 - 2-3 Lieder sind okay, aber der Rest: Man kann sich diese CD nicht oft anhören. Eingespieltes Lachen, noch dazu schlecht reingeschnitten, "Hungry Eyes" ist das Original aus dem Film (und wird ja auch per Band in der Live-Show eingespielt). Und daran merkt man diese 0815-CD-Produktion, denn das besagte Lied gehört noch zu den besseren Tracks!

Musical-Papst


18894
Eigentlich ganz gut

11.04.2007 - Die Musik ist eigentlich ganz gut gelungen. Aber ich finde es sehr schade das die Darsteller selber nichts singen sondern immer jemand anderes. Aber im großen und ganzen ist es ganz gut gelungen.

Sheena


17969
unglaublich schlecht

23.02.2007 - Ohne Worte! Was soll ich da noch sagen? Es warten sooo viele Show darauf, gespielt zu werden und wir bekommen Dirty Dancing. Zu ärgerlich!

Hardy


15847
Peinlich!

28.11.2006 - Tja "ich" (der Vorrezensent): mit deinen 5 Sternen (= genial) und der Überschrift "Voll schön" hast du mich neugierig gemacht, Vorurteile zu überwinden und die CD zu kaufen.

Ich sag nur angemeiert!
Es gibt vielleicht 2 - 3 passabel interpretierte Songs auf der CD, allerdings emfinde ich den Rest hochnotpeinlich. Peinlich in erster Linie wegen den eingestreuten Dialogen. Was soll das mit der Wassermelone? Und vor allem: die Sprüche werden aufgesagt, wie von Diletanten und Laien. Einfach so mal aufgesagt, Text abgelesen wie beim Lesen mit verteilten Rollen in der Schule. Das ist nicht nur nervig, dem Hörgenuss total abträglich, das ist oberpeinlich für ein selbsternanntes Entertainment-Weltunternehmen. Eine derart billig und oberflächlig abgemischte Cast-Aufnahme einer Top-Show habe ich aus New York oder London noch niemals gehört!

Ich mag gar nicht glauben, das die DD-Hardcorefans derart einfach gestrickt sind, das sie auf diese peinlichen-Off-Sprüche abfahren.

Kann die CD jedenfalls absolut nicht empfehlen, noch nicht mal für DD-Fans. Kann man vielleicht einmal hören, sich ärgern und dann ab in die Wastebox.

Im wahrsten Sinne: Bullshit!

Ludwig2


15724
Voll Schön

19.11.2006 - Ich lach mich kaputt!Wenn ih sehe das manche sachen schreiben die nicht stimmen ,bin ich wütent!Das Ensemble gibt sich mühe und macht es mit auzeichnung.Also wenn man eine abneigung gegen irgenteine CD hat muss man sie nicht so runtermachen.

Ich


15523
Bullshit

06.11.2006 - Die CD ist absolut schlecht. Kann man nicht anders sagen. Da stimmt echt nichts. Keine Stimmung kommt auf, die Sänger sind teilweise sogar richtig schlecht. Mit dem Film hat das echt nichts zu tun. Wenn ich nur die CD höre, bin ich echt froh, dass ich das Musical nicht gesehen habe.

Schmutzige Tänzerin


15442
Große Enttäuschung

31.10.2006 - Normalerweise würde ich null Punkte für diese CD geben. Aber durch ein sehr schönes "Time of my life" gebe ich einen Trostpunkt. Die CD finde ich sonst wirklich schrecklich. Wie der Rezensent schon schreibt: Finger weg. Diese CD konnte mich nicht überzeugen, das Geld war zum Fenster hinausgeschmissen. Leider.

Gast24601


15413
Der Flop des Jahres

31.10.2006 - Oh mannomann. Was hat sich die Stage da nur wieder geleistet. Diese CD ist das Letzte, was dieser Verein auf die Beine gestellt hat. Jedem, dem diese CD als Weihnachtsgeschenk vermacht wird, tut mir jetzt schon Leid.
Nicht nur, dass die Gesänge nicht beeindrucken; es ist der Sound an sich. Eine offensichtliche Studioproduktion, die dumpf und eingeboxt klingt, mit Live-Gejubel zu unterlegen, wirkt einfach nicht.

Einen Stern für die CD...schließlich mussten die armen Darsteller dafür ins Studio fahren...und 2-3 Highlight gibts dann ja doch auf der CD.

Krolock


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 muz-Lexikon
Handlung
Sommer 1963. mehr

Weitere Infos
Die Bühnenfassung hält sich sehr eng an den Film, auch wenn es einige zusätzliche Songs gibt. Die Hauptdarsteller singen nicht, einige Songs - vor allem während der Tanzproben - kommen ganz vom Band; "Time of my life" wird aber live interpretiert. Die meisten Songs werden in englischer Sprache gesungen bzw. eingespielt, nur wenige Nummern wie die Kellerman-Hymne und der Hula-Song von Babys Schwester Lisa ("und ich wackel wie ein Dackel und ich hula mich um den Verstand") übersetzte Wolfgang Hofer ins Deutsche. Die Dialogtexte entsprechen nicht der Film-Synchronisation, sondern wurden von Anja Hauptmann neu ins Deutsche übertragen.


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