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Elisabeth

CD / Cast deutschsprachiger Raum (Wien - Neue Titel, neue Stars)
 
Mini-Einspielung zur Neuproduktion des Musicals mit Maya Hakvoort und Máté Kamerás.
 
Von Markus Frädrich
16 ½ Minuten können verdammt kurz sein. Besonders, wenn man in diesen 16 ½ Minuten die Mini-Aufnahme zur Wiener Neuproduktion von „Elisabeth“ hört. „Neue Titel – neue Stars“ heißt sie: Die Songs „Wenn ich tanzen will“ und „Bellaria“ – Neuzugänge aus der Essener Produktion des Musicals - stellen sich dem Wiener Publikum ebenso vor wie Máté Kamarás als „Tod“ Serkan Kaya als Lucheni.

Im Mittelpunkt aber steht eine alte Bekannte: Maya Hakvoort. Wie gewohnt fesselt sie den Hörer schon nach den ersten Takten von „Ich gehör’ nur mir“ mit ihrer außergewöhnlich warmen und kraftvollen Stimme – die Version auf dieser CD klingt jedoch noch um einiges reifer und leidenschaftlicher als auf der Live-Aufnahme von 1996.

Máté Kamarás erinnert als ihr Liebhaber eher an Addo Kruizinga als an Uwe Kröger. In puncto Charakterzeichnung ist das zuträglich: Sein Tod klingt wunderbar zynisch, kühl und rockig, weniger nach Sunnyboy oder Schlagersänger. In puncto Intensität und Präsenz muss sich Kamarás seine Lorbeeren jedoch erst noch verdienen – gegen die Power-Stimme der Hakvoort verliert er deutlich.

Else Ludwig gilt als Idealbesetzung für die Rolle der „bösen Stiefmutter“ Sophie - allerdings weniger wegen ihrer Stimme als wegen ihres Spiels. Die „Bellaria“ markiert dementsprechend eher den interpretatorischen als gesanglichen Höhepunkt einer feinfühligen Charakterzeichnung.

Serkan Kaya liefert mit seinem „Kitsch“ eine souveräne Leistung ab.


Komponist Sylvester Levay persönlich hat für diese Aufnahme den Taktstock geschwungen – das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien klingt unter seiner Leitung kraftvoll und energetisch. Endlich einmal ein „Ich gehör’ nur mir“, das nicht zum Ende hin immer schneller und schneller wird; „Wenn ich tanzen will“ wirkt durch ein paar Zaubergriffe in der Orchestrierung und einen leicht veränderten Schluss gefälliger und dynamischer als die mit Hall überfrachtete Version aus Essen.


Fazit: 16 ½ Minuten können verdammt kurz sein - schade, dass keine längere Einspielung drin war. Andererseits: Die fünf Tracks reichen, um über eine Musicalreise nach Wien nachzudenken – um die neuen Kleider der Kaiserin zu bewundern.


 
Verwandte Themen:
Produktion: Elisabeth (Colosseum Essen)
 

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


10 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


2892
Kaiserlich.

31.12.2009 - Die Lieder sind vollkommen. Sie sind immer gut anzuhören. Sowohl wenn man traurig, schlecht oder gut gelaunt ist-einfach für jede Laune. Brilliant.

Lea und Anna


10790
Ist echt cool

31.12.2009 - Ich find die CD wirklich cool weil man sie immer hören kann wenns mir nicht so gut geht höre ich am meisten Ich gehöre nur mir!
E.B.

E.B.


12254
der tod ist geil

07.05.2006 - es ist einfach toll sie alle singen zu höhren überhaupt der tod und lukas (rudolf) sind genial

emma watson


11527
Kitsch!

27.03.2006 - Die CD ist gut aufgenommen, allerdings geht etwas Zauber verloren. Da die Cd einfach nur durch 5-Tracks pure Geldmacherei der Vereinigten Bühnen Wien ist, ist sie nichts besseres als purer Kitsch.

Betty Crocker


10013
Besser denn je

15.01.2006 - Das beste Musical aller Zeiten! Das Orchester der VBW ist fantastisch anzuhören. Maya Hakvoort und Máté Kamarás singen viel mehr mit Gefühl als Uwe Kröger und Pia Douwes es getan haben. Also tolle CD. Kann man nur weiterempfehlen.
LG

Isabelle


7984
einfach geil

19.09.2005 - i love you uwe,olegg und carsten
ich will euch kennenlernen

stephanie


6650
Zu wenig Songs für zuviel Geld

07.07.2005 - Alles in Allem ist's ok- aber doch zuviel Geld für zu wenig Songs. Maya kling bei "Ich gehör nur mir" sehr synthetisch abgemischt!

Dave


6331
Überflüssige Aufnahme

20.06.2005 - Katastrophal. Die Orchester-Arrangements, die bisher immer das große Schmankerl bei Wiener Musical-Aufnahmen waren, sind katastrophal. Zudem noch langweilig eingespielt und schlecht abgemischt. Die Darsteller wirken auf der CD eher asthmatisch, Spannung können sie nicht erzeugen.

Die schlechteste Elisabteh-Einspielung, die ich bisher gehört habe.

Seymour


4856
Es ist ein Kreuz

10.03.2005 - Eine fantastische CD, tolle (wenn auch nicht unbekannte) Songs und Hauptdarsteller, die diesen Job auch wirklich verdient haben. Nur schade, dass Máté Kamarás (hoffentlich hab ich das jetzt richtig geschrieben) nicht voll zur Geltung kommt. So toll er als Darsteller live auch ist, so wenig kann er hier überzeugen... Trotzdem: Ultimative CD! Ganz heiß!

totzuseinistkomisch


3090
Mann oh Mann!

15.11.2004 - Das tollste was ich je gesehen habe. Die Songs, wenn auch ziemlich traurig, einfach brilliant. Ich liebe "Elisabeth".

MaD


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(Wien - Neue Titel, neue Stars)
 

 
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Der Mörder der österreichischen Kaiserin Elisabeth, Luigi Lucheni, ist gleichzeitig der Erzähler der Geschichte, die vom Lieben und Leiden, aber besonders vom immerwährenden Ringen um Freiheit der Monarchin handelt. mehr

Weitere Infos
Veröffentlicht wurden mehr als zehn Castaufnahmen in unterschiedlichem Umfang und unterschiedlicher Besetzung. So viel Auswahl haben Musicalfreunde bei keinem anderen deutschsprachigen Musical.


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