Norden Westen Osten Süden
Termine aus DeutschlandÖsterreichSchweizNiederlandeLondonTirolLinksSuchen nach JobsRedaktionDatenschutzImpressum
Lexikon: Musicals A-Z
The Rocky Horror Show
Nach einer Reifenpanne landet das prĂŒde PĂ€rchen Brad Majors und Janet Weiss auf dem Schloss des exzentrischen Wissenschaftlers Dr. Frank 'n' Furter. Dieser nutzt die Gewitternacht, um seinen Traumliebhaber aus allerlei Zutaten (unter anderem Körperteilen seines Ex-Gelieben) zu erschaffen. Faszniert und angewidert zugleich lassen sich Brad und Janet in die kuriose Welt ziehen und schrecken schließlich auch nicht vor sexuellen Abenteuern zurĂŒck. Die Dienerschaft hat jedoch genug von diesem rĂŒcksichtslosen Verhalten und strengt noch in derselben Nacht eine Revolte gegen den Schlossherrn an, um zum Heimatplaneten Transylvania zurĂŒckkehren zu können.

Musik und Songtexte stammen von Richard O'Brien, der hĂ€ufig auch in die Rolle des Dieners Riff Raff schlĂŒpfte. Die Premiere fand am 16. Juni 1973 im The Royal Court Theatre Upstairs, der StudiobĂŒhne des Royal Court Theatres in London, statt. 1975 wurde die Verfilmung als "The Rocky Horror Picture Show" in die Kinos gebracht.

BerĂŒhmte Darsteller der UrauffĂŒhrung waren unter anderem Tim Curry als Frank 'n' Furter, Richard O'Brien als Riff Raff und Little Nell als Columbia.

In der Filmversion ĂŒbernahmen diese drei ebenfalls die gleichen Rollen und verhalten dem Film zu Kultstatus. Curry und O'Brien sind heute noch das Urbild von Frank 'n' Furter und Riff Raff.
Neben diesen Darstellern waren zusÀtzlich Meat Loaf als Eddie und Susan Sarandon als Janet zu sehen.

Die "Rocky Horror Show" wie auch "The Rocky Horror Picture Show" leben ihren Kultstatus vor allem durch die Interaktion des Publikums. Fliegender Reis, der Einsatz von Wasserpistolen, Gummihandschuhen, ZeitungshĂŒten und rollenspezifische KostĂŒme sind keine Seltenheit. Ein Versuch von Richard O'Brien, die Show wieder zu einem normalen TheaterstĂŒck zu machen, scheiterte aufgrund es Widerstands des Publikums im Jahr 2007 klĂ€glich.


ErgĂ€nzend ein kleiner Mitmach-Guide zur BĂŒhnenversion. Bitte darauf achten, dass z.B. Wasserpistolen und vor allem offenes Feuer in Theatern ungerne gesehen sind, OpenAir sind sie meist kein Problem. Toastbrotscheiben sind meist aus hygienischen GrĂŒnden verboten.


Reis: Brad und Janet besuchen zu Beginn des StĂŒcks die Hochzeit von Ralph und Betty. Wenn die beiden aus der Kirche kommen, darf ordentlich Reis geworfen werden.

Wasserpistolen/Zeitungen: Brad und Janet machen sich auf den Weg zu Ihrem ehemaligen Professor Dr. Scott. Dabei geraten sie in ein Gewitter. Zeit fĂŒr die Wasserpistolen und HĂŒte aus Zeitungen.

Taschenlampe/Wunderkerzen: ... und schon wenige Sekunden spĂ€ter sehen sie das Schloss von Frank'N'Further. Im Song erklingt "There's a light" und Taschenlampen/Wunderkerzen unterstĂŒtzen das Bild.

Tröten: Einige Zeit spĂ€ter hĂ€lt Frank'N'Further seine Schicksalsrede und endet mit (z.B. "Ich halte den SchlĂŒssel des Lebens in meinen HĂ€nden"). Wir nehmen sie nicht so ganz ernst und tröten los.

Gummihandschuh: Im Labor angekommen zieht sich Frank seine Handschuhe an/aus. In dem Moment, in dem er damit schnalzt, darf auch das Publikum es ihm gleich tun.

Klopapier: Frank'N'Further hat mit Rocky den fĂŒr sich perfekten Mann geschaffen. Meist erscheint er wie eine Mumie und wird ausgewickelt. Was liegt nĂ€her, als mit Klopapier zu werfen? Tipp: Das Papier zunĂ€chst etwa 2 Meter abwickeln, das Ende festhalten und dann die Rolle werfen. Macht natĂŒrlich von hinten nach vorne bzw. vom Rang am meisten Spaß.

Reis/Konfetti: Wohl dem, der nicht den ganzen Reis bereits in der ersten Szene geworfen oder noch Konfetti dabei hat. Wenn Frank und Rocky in die Hochzeitsnacht entschwinden, bricht der zweite Reis/Konfettisturm los.

Glöckchen: In "Planet Schmanet" heißt es genau hinhören. Ein einziges Mal im Song kommt die Stelle "When we made it, did you hear a bell ring?". Wer das Glöckchen schnell genug gezĂŒckt hat, bimmelt los.

Spielkarten: Die Geschichte entwickelt sich nicht zu Franks Vorteil und er stimmt "I'm Going Home" an. Darin singt er auch von "Cards of Sorrow, Cards of Pain". Mit zwei Fingern wie eine Frisbee geschnippte Spielkarten fliegen besonders gut.

Mitmachspielchen im Text:

Der ErzĂ€hler unterbricht die Handlung des StĂŒcks regelmĂ€ĂŸig und deutet sie. Die Texte sind manchmal etwas langatmig. Da kommt ein beherztes "BORING!" (Langweilig!) gerade recht. Wann entscheidet jeder Zuschauer fĂŒr sich. Unser Tipp ist, den ErzĂ€hler zunĂ€chst ein paar SĂ€tze erzĂ€hlen zu lassen, dann passt's besser als wenn er schon beim Betreten der BĂŒhne mit "BORING!" ĂŒbertönt wird.

Eddy hat kein wirkliches GlĂŒck im StĂŒck und scheidet so viel zu frĂŒh dahin. Aber darĂŒber spricht man nicht. Immer wenn irgendwo im Text der Name "Eddy" fĂ€llt, machen wir "Schhhhhhh...." oder "Psssssst".

Der richtige Name "Dr. von Scott" ist den wenigsten bekannt. So wird er immer nur "Dr. Scott" genannt. Den kennen wir allerdings nicht. Daher rufen wir immer, wenn "Dr. Scott" in einem Text aufkommt "Who?!" ("Huu'?").

Im Laufe der Geschichte gibt es eine Szene, die die Konzentration des Publikums auf die Probe stellt. NĂ€mlich genau dann, wenn Dr. Scott, Eddy, Brad und Janet aufeinandertreffen.

Echte Fans kommen gerne verkleidet. Dabei stehen vor allem die Charaktere Frank'N'Further, Magenta, RiffRaff und Rocky hoch im Kurs. Eher selten sieht man einen Brad oder eine Janet. Wer sich nicht enscheiden kann, kann immer auch als Transilvanian kommen. Dabei ist fast alles erlaubt, das schrÀg ist. Am Besten einfach einen Blick in den Film oder die Bildersuche bei Google werfen. Geschminkte Lippen und Augen sind bei MÀnnern keine Seltenheit und es darf auch (passend zur Rolle) Haut gezeigt werden.

Der Einsatz der Requisiten ist je nach Publikum und Theater unterschiedlich. Echte Fans haben (fast) alles dabei, andere nur Klopapier und Reis. Die meisten Theater wissen was auf sie zukommt und nehmen die Einlasskontrollen daher weniger ernst, es gab schon AuffĂŒhrungen, in denen die Taschen verkleideter Zuschauer nicht durchsucht wurden, aber die der AnzugtrĂ€ger. Wichtig ist, die Regeln des Theaters (z.B. kein Feuer) einzuhalten. Spannend sind vor allem die Momente, in denen unwissende Zuschauer von den Ritualen ĂŒberrascht werden. Die meisten nehmen es mit Humor. Beim Einsatz der Mitbringsel gillt: Gemeinsam Spaß haben steht ganz oben. Also keinen Wasserstrahl direkt in den Nacken des Vordermanns richten, nicht mit Taschenlampen in die Augen blenden usw. Wer das beherzigt, wird schnell Teil der Show und verbringt einen sehr interaktiven Theaterabend.

(Im Lexikon findet sich neben weiteren Infos auch ein Mitmach-Guide mit allen wichtigen Mitbringseln zur Show) (dbk,agu)


Zurück
Live und für Zuhause

 Aktuelle Produktionen
 The Rocky Horror Show (Dresden)
 The Rocky Horror Show (Erfurt)
 The Rocky Horror Show (Köln)
 The Rocky Horror Show (Marburg)
 The Rocky Horror Show (Salzburg)
weitere Produktionen finden

 muz-Lexikon
Weitere Infos
(Im Lexikon findet sich neben weiteren Infos auch ein Mitmach-Guide mit allen wichtigen Mitbringseln zur Show)


Das musicalzentrale-Lexikon




3 Musketiere

Alle Nonnen wieder

Anatevka

Baby

Babytalk

Bare

Bat Boy

Bibi BalĂč

Billy Elliot

Cabaret

Cats

Chess

Crazy for You

Daddy Cool

DĂ€llebach Kari

Das LĂ€cheln einer Sommernacht

Das Phantom der Oper

Der geheime Garten

Der Gig

Der Graf von Monte Christo

Der kleine Horrorladen

Der Schuh des Manitu

Der Sturm

Die Schwarzen BrĂŒder

Dirty Dancing

Du bist in Ordnung, Charlie Brown

Eine Sommernacht

Elisabeth

Elternabend

Ewigi Liebi

Fame

Fred vom Jupiter

GaudĂ­

Grease

Guys and Dolls

Hair

Hedwig & The Angry Inch

Held MĂŒller

Hello, Dolly!

High School Musical

I Love You, You're Perfect, Now Change

Jekyll & Hyde

Jesus Christ Superstar

La Cage Aux Folles

Mamma Mia!

Mar I Cel

Marie Antoinette

Moses - Die 10 Gebote

Moulin Rouge Story

Mozart Werke Ges.m.b.H.

Mozart!

NatĂŒrlich Blond

Nervensache

Non(n)sens

Oliver!

Pardon My English

Pinkelstadt

Rebecca

Rent

Rocky - Das Musical

Rudolf - Die AffÀre Mayerling

Saturday Night

Show Boat

Spamalot

Strike Up the Band

Sunset Boulevard

Swinging St. Pauli

Tanz der Vampire

Tarzan

The Book of Mormon

The Life

The Producers

The Rocky Horror Show

Tommy

Victor/Victoria

West Side Story

Zum Sterben schön



© musicalzentrale 2020. Alle Angaben ohne GewĂ€hr.

   ZAV-KÜNSTLERVERMITTLUNG

   Wir suchen Dich!

   SOFTWAREBILLIGER.DE

   Ein Platz fĂŒr Ihre Werbung?

MUSICAL-THEATER


Testen Sie Ihr Wissen! Was lÀuft aktuell in diesen MusicalhÀusern?
Basel: Musical-Theater +++ Berlin: Theater des Westens +++ Berlin: Friedrichstadt-Palast +++ Berlin: Theater am Potsdamer Platz +++ Essen: Colosseum +++ DĂŒsseldorf: Capitol +++ Hamburg: Neue Flora +++ Hamburg: Operettenhaus +++ Hamburg: Theater im Hafen +++ MĂŒnchen: Deutsches Theater +++ Oberhausen: Metronom +++ Stuttgart: Apollo-Theater +++ Stuttgart: Palladium-Theater +++ Wien: Raimund-Theater +++ Wien: Ronacher
Alle Theater, alle SpielplĂ€ne: Deutschland-Nord, -West, -Ost, -SĂŒd, Österreich, Schweiz, Niederlande, London.


Unsere Seite verwendet Cookies & Google Maps, um Ihnen ein bestmögliches Besuchserlebnis zu bieten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie beiden Nutzungen zu. [ X ]
;