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Mystery

Ghost - Das Musical

Lass einfach los


© Stage Entertainment / Manuel Harlan
© Stage Entertainment / Manuel Harlan
"Ghost" ist eine der Geschichten, die sich dank Love-Story, Comedy-Elementen, abwechslungsreicher Erzählweise und technischer Magie-Raffinessen außerordentlich gut für die Umsetzung auf der Musicalbühne eignet.

(Text: Jens Alsbach)

Premiere:07.11.2019
Rezensierte Vorstellung:07.11.2019
Letzte bekannte Aufführung:22.03.2020
Showlänge:150 Minuten (ggf. inkl. Pause)


Zur Handlung des 90er Films mit Patrick Swayze und Demi Moore sowie zu der mittlerweile am dritten deutschen Tour-Standort angekommenen Linzer Inszenierung müssen kaum mehr Worte verloren werden. Die Inszenierung von Regisseur Matthias David und Associate Director Christoph Drewitz hinterlässt nach wie vor einen positiven Eindruck durch ihre durchdachte Erzählweise, das im Vergleich zur Londoner Inszenierung zurückgenommene, aber dennoch effektvolle Bühnenbild sowie den smarten Einsatz von Zaubertricks.

Leider enthält die Show vorlagebedingt immer noch die ein oder andere Länge - beispielsweise die Szene des Krankenhaus-Geistes gleich nach Sams Tod, bei der man sich insgeheim wünscht, dass endlich einmal jemand den Mut dazu hätte, den Rotstift anzusetzen. Auch das Finale - Sams Gang in das Reich der Toten - kommt sehr abrupt und mit leicht angezogener Handbremse über die Bühne. Aber sei es drum: Alles in allem ist die Story gut und funktioniert auch so wie sie ist.

© Stage Entertainment/Morris Mac Matzen
© Stage Entertainment/Morris Mac Matzen

Spannend bei dieser Stuttgarter Inszenierung ist in erster Linie die Wahl der Besetzung, die zugegebenermaßen nicht sonderlich überraschend ausfiel - zumindest, was die beiden Hauptdarsteller betrifft.

Riccardo Greco und Roberta Valentini standen schon in Hamburg gemeinsam auf der Bühne und harmonieren daher auch am Stuttgarter Premierenabend bereits perfekt. Von allen bisherigen deutschsprachigen Sams und Mollys dürften die beiden wohl das Paar sein, das den Banker und die Künstlerin am authentischsten widerspiegeln. Gesanglich ist das Pausenfinale "Die Zweifel sind nun fort" nach wie vor ein Brett. Die Stimmen von Sam, Molly und Carl gehen durch Mark und Bein. Aber auch "Drei Worte von dir" und Mollys "Du" sind Highlights der Partitur und werden grandios dargeboten.

Thomas Hohler in der Rolle des Carl wirkt anfangs ungemein jung in der Rolle, macht jedoch schnell klar, dass er den Part sehr gut unter Kontrolle hat. Er schafft es, binnen Sekunden zwischen zuckersüßem Bilderbuch-Kumpel und durchtriebenem, geldgeilem Ganoven zu wechseln. Außerdem singt er tadellos, und es dürfte spannend sein, ihn als Cover-Besetzung auch in der Rolle des Sam zu erleben.

© Stage Entertainment / Manuel Harlan
© Stage Entertainment / Manuel Harlan

Rollenbedingter Liebling einer jeden Ghost-Inszenierung ist die "Hinterzimmer-Spiritistin" Oda Mae Brown, im Film von Whoopi Goldberg verkörpert. In Stuttgart tritt Kim Sanders in ihre Fußstapfen. Ein bisschen an Nina Hagen erinnernd, crazy und durchgedreht, legt die Amerikanerin hier die Messlatte ausgesprochen hoch. Sie singt ausgezeichnet, hat ein auf den Punkt sitzendes Gespür für Timing und der leichte amerikanische Akzent passt hervorragend zur Rolle. Auch hier ist es spannend zu verfolgen, was die ehemalige "Culture Beat"-Sängerin im Laufe der Spielzeit noch alles aus der Rolle rausholt, denn bereits zur Premiere kann man hier eigentlich von "perfekt" sprechen.

© Stage Entertainment / Manuel Harlan
© Stage Entertainment / Manuel Harlan

Erfahrungsgemäß wird bei den großen Shows ja gerne bemängelt, dass kein "richtiges" Orchester mehr im Orchestergraben sitzt. Mag das beim einen oder anderen Musical sicherlich berechtigt sein - bei Ghost "genügt" das kleine Orchester unter der Leitung von Boris Ritter. Die synthesizerlastige Musik von Dave Stewart ("Eurythmics") und Glen Ballard kommt genau in der richtigen Lautstärke und gut abgemischt im Auditorium an und sticht die Darsteller nicht aus.

© Stage Entertainment / Manuel Harlan
© Stage Entertainment / Manuel Harlan

"Ghost" hat durch die zeitlose Geschichte, die poppige Musik und die moderne Erzählweise auch beim dritten Gastspiel in Deutschland das Zeug zum Hit. Wer die Show - zum ersten Mal oder als Wiederholungstäter - mit einer hervorragenden Besetzung erleben möchte, sollte den Weg nach Stuttgart gehen.

(Text: Jens Alsbach)






Kreativteam

Regie Matthias David
Choreografie Lee Proud
Bühne und Video-Design Hans Kudlich
Kostüme Leo Kulas
Licht-Design Michael Grundner


Besetzung

Sam Wheat Riccardo Greco,
(Thomas Hohler)
(Hannes Staffler)

Molly Jensen Roberta Valentini,
(Melanie Ortner-Stassen)
(Marle Martens)

Carl Bruner Thomas Hohler,
(Marius Bingel)
(Hannes Staffler)

Oda Mae Brown Kim Sanders,
(Chasity Elaine Crisp)

Willie Lopez Vini Gomes,
(Mark van Beelen)

Krankenhausgeist Benjamin Beckmann,
(Vasilios Manis)
(Hannes Staffler)

U-Bahn-Geist Enrico Treuse,
(Marius Bingel)
(Kevin Schmid)

Clara Chasity Elaine Crisp,
(Floor Krijnen)
(Annakathrin Naderer)

Louise Bianca Atalaya,
(Floor Krijnen)
(Annakathrin Naderer)

Ensemble Alexandra-Yoana Alexandrova
Mark van Beelen
Perry Beenen
Marius Bingel
Alan Byland
Chris Connor
Brad Corben
Elly Jay Jamieson
Floor Krijnen
Shane Landers
Vasilios Manis
Marle Martens
Annakathrin Naderer
Melanie Ortner-Stassen
Jagoda Palecka
Kevin Schmid
Grace Simmons
Lanie Sumalinog
Olivia Kate Ward



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


32171
Umwerfendes Drama mit Suchtfaktor

17.02.2020 - Dieses Stück hat alles was ein Musical für mich benötigt. tolle und sinnige Story, Drama, Verwicklungen und ne Liebesstory. Hier wird auch noch Humor dazugemischt. Die Lieder modern, popig und einfühlsam. Dazu die tollen Stimmen (Robert V., Hannes St., Thomas H.) möchte ich hier hervorheben. Sie spielen sehr überzeugend und singen fantatisch gut, da kann man sich nur zurücklehnen und genießen.
Ich ziehe vor allen den Hut (inkl. Cast - alle Mitwirkinden im Hintergrund)
Bitte mehr von solch tollen Stücken :)

cstub (erste Bewertung)


32139
Wunderbare Mischung aus Drama und Komödie

22.12.2019 - Ghost ist eine wunderbare Mischung aus Drama und Komödie! Sehr atmosphärisch ist die Mischung aus physikalischem Bühnenbild und Projektionen, in Verbindung mit der Lichttechnik. Die Besetzung war herausragend, besonders in Erinnerung bleiben mir Marle Martens als Molly, Thomas Hohler als Sam und Kim Sanders als Oda Mae. Der sprichwörtliche Punkt auf dem i im Vergleich zur Berliner Produktion: Der Sound im Palladium Theater ist einfach der Hammer, Kompliment an die Tontechnik!

musica01 (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


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(jal)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Auch in Stuttgart überzeugt der Linz-Transfer mit einer gelungenen Mischung aus Taschentuch-Momenten und Komik. Herausragend: Das Stuttgarter Hauptdarsteller-Trio.

08.11.2019

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


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