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Aktuelle Shows ( Nord )Shows A-Z ( Nord )Premieren ( Nord )The Rocky Horror Show


Kult-Grusical

The Rocky Horror Show

It's just a jump to the left


© Björn Friedrich für Clingenburg Festspiele
© Björn Friedrich für Clingenburg Festspiele
Don't dream it, be it. Das Kult-Grusical um schrille, transsexuelle, transylvannische Transvestiten parodiert das Horrorfilm-Genre und besitzt ein hohes Mitsing- und Mitmach-Potenzial.

(Text: kw)

Premiere:07.06.2019
Letzte bekannte Aufführung:10.08.2019








Kreativteam

InszenierungDirk Böhling
ChoreografieTimo Radünz
Bühnenbild und Kostüme Esther Bätschmann


Besetzung

Dr. Frank-N-FurterDenis Fischer
RockyMarvin Rehbock
BradDavid Wehle
JanetPamina Lenn
Riff RaffLukas Witzel
ColumbiaNikola Frehsee
MagentaHelena Lenn
Dr. Scott/EddieMatthias Knaab
ErzählerTilmann Rose
PhantomeSascha Bornemann
Alexandra Kurzeja
Marco Orschler
Torben Padanyi
Erika Simon
Samira Stattrop
Nils Thomas




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Björn Friedrich für Clingenburg Festspiele
© Björn Friedrich für Clingenburg Festspiele
© Björn Friedrich für Clingenburg Festspiele
© Björn Friedrich für Clingenburg Festspiele
© Björn Friedrich für Clingenburg Festspiele
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:


32070
Als Party ok, als Show leider nur Durchschnitt

03.08.2019 - Der Anfang ist wirklich vielversprechend:
Magenta und Riff Raff, beide als Platzanweiser verkleidet, singen vor einem überdimensionalen Vorhang, der alle wichtigen Motive aus dem Song beinhaltet, "Science Fiction Double Feature".
Das Ganze ist zwar nicht besonders stimmig abgemischt, aber die Sänger*innen klingen gut.
Sonderbar dabei ist, dass sich auf der rechten Seite der Bühne ein im Bill Kaulitz-Style gekleideter junger Mann befindet, der die beiden am E-Piano unterstützt. Seine Funktion wird gleich noch klarer.
Dann erfolgt auch gleich der erste große Regie-Faux Pas:
Der Motivvorhang mit King Kong, Claude Rains, Frankensteins Monster, etc. fällt nicht.
Alle weiteren Szenen, also die Verlobung von Brad & Janet, ihre Autofahrt zum Schloss bis eben ins Eintreten in Letzteres, müssen davor stattfinden. Das ist nicht konsequent durchgedacht ( wie so Einiges an diesem Abend).
Und es zeigt sich auch so gleich, dass der blonde Herr Kaulitz als Erzähler-Ersatz dienen soll. Das hätte recht charmant werden können, denn der junge Mann ist talentiert, aber wenn man dem Publikum vorab Pamphlete mit Aktionen und Handlungsanweisungen verteilt, dann kann man keinen bunt-schillernden, eben doch interessanten Conferencier auf die Bühne schicken, um ihn letztlich wie den alten, konservativen Erzähler mit abwertenden "BOOOOORING!"- Rufen zu bombardieren. Erneut: Nicht zu Ende gedacht.
Letztlich hangelt sich die Show im ersten Akt von Szene zu Szene, das Publikum darf seine Rollen schmeißen, seine Rufe rufen, sein Wasser spritzen und werfen, was man bei Rocky Horror eben alles so um sich wirft.
Auf der Bühne selbst verläuft benannter erster Teil fast ohne große Höhepunkte. Der Funke springt im zweiten Akt schon sehr viel mehr über (obwohl er eigentlich die schwächeren Songs beinhaltet).
Hier helfen sicherlich auch die nun machbaren Lichtstimmungen und, man höre und staune, dass einige Szenen endlich etwas konsequenter durchdacht wurden.
Die die Tonabmischung mit ihrem Dosencharakter bessert sich im Laufe des Abends leider nicht, über die ultrabilligen Kostüme vom Woolworth-Ramschtisch breiten wir lieber den sprichwörtlichen Mantel des Schweigens aus.
Auf der Habenseite stehen ganz klar (fast) alle Darsteller:
Helena Lenn als Magenta und Lukas Witzel als Riff Raff sind ein großartiges Gespann. Da bleiben stimmlich und auch darstellerisch keinerlei Wünsche offen, Rocky Horror at its best!
Ebenso sind Pamina Lenn als Janet und David Wehle als Brad absolut überzeugend.
Hervorragend auch Nicola Freese als Columbia.
Da hat das Besetzungsbüro wirklich alles richtig gemacht.
Doch nun der leider viel zu große Wermutstropfen:
Ausgerechnet Frank n Furter, also das Zentrum des derb-lasziv-erotischen Geschehens, ist an diesem Abend vollkommen fehlbesetzt.
Hier fehlt es leider an allem:
An Ausstrahlung, an Bühnenpräsenz, eben an allen basalen Fähigkeiten, um diese Rolle darstellen zu können. Und das nicht nur ausgehend vom omnipotenten Schatten das einmaligen Tim Curry.
Ein Frank n Furter sollte wenigstens in der Lage sein, sich auf High Heels sicher über eine Bühne zu bewegen und beim Singen nicht ausschauen, als hätte man gerade sein Haustier getötet.
Und über das wiederholte Vergessen von Songtexten und ignorieren von musikalischen Einsätzen möchte hier nicht auch noch ins Detail gehen.
Das war eine ganz und gar abtörnende Darstellung zum Wegschauen.
Fazit: Rocky Horror auf der Klingenburg ist als Party ganz ok, als Show aber leider nur Durchschnitt.
Eine durchdachte, konsequente Regie und eine bessere Besetzung der Hauptrolle hätten diese Show weit über den zitierten Durchschnitt gehoben.
Schade, vielleicht ja beim nächsten Mal.

AdamPascal (59 Bewertungen, ∅ 4.2 Sterne)


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Handlung
Nach einer Reifenpanne landet das prüde Pärchen Brad Majors und Janet Weiss auf dem Schloss des exzentrischen Wissenschaftlers Dr. mehr

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