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Historical

Elisabeth

Die Kaiserin besucht Schönbrunn


© Schloss Schönbrunn, Wien; VBW; Fotograf: Moritz Schell
© Schloss Schönbrunn, Wien; VBW; Fotograf: Moritz Schell
Das Kunze/Levay-Musical über das bewegte und bewegende Leben der Kaiserin 'Sisi' in einer konzertanten Fassung - unter freiem Himmel im Ehrenhof des Schloss Schönbrunn, einem der Wohnsitze der "echten" Elisabeth.

(Text: cl)

Premiere:05.07.2019








Kreativteam

Regie Gil Mehmert
Musikalische Leitung Michael Römer
Musical Staging Simon Eichenberger
Kostüme Yan Tax
Licht-Design Michael Grundner


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Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Schloss Schönbrunn, Wien; VBW; Fotograf: Moritz Schell
© Schloss Schönbrunn, Wien; VBW; Fotograf: Moritz Schell
© Schloss Schönbrunn, Wien; VBW; Fotograf: Moritz Schell
© Schloss Schönbrunn, Wien; VBW; Fotograf: Moritz Schell
© Schloss Schönbrunn, Wien; VBW; Fotograf: Moritz Schell
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© VBW Show Factory / Herwig Prammer
© VBW Show Factory / Herwig Prammer
© VBW Show Factory / Herwig Prammer
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© VBW Show Factory / Herwig Prammer
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:


32280
Remix-Version des Musicals mit Aussetzern

09.07.2022 - Nach langem Warten, hatten wir das Glück das letzte Konzert der diesjährigen Serie sehen zu können. Trotz einer arg gekürzten Fassung, die zum größten Teil ohne Lucchenis Moderation, zweite Strophen und ganze Lieder auskommen musste, um die 2h einzuhalten, und teilweise extremen Tonproblemen, ist diese Inszenierung etwas, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Es ist klar, die konzertante Version raubt dem ganzen Stück sehr viel seiner Intimität, vor allem in den Duetten und Trios und auch einiges an Drive. Der Livestream auf den LED-Bildschirmen war dazu teilweise sehr unglücklich gewählt, sodass wir froh über unsere Operngläser waren. Elisabeth lebt, vor allem in Seiberts Interpretation der Rolle, vom Blickkontakt der Darsteller zueinander. Leider konnten die Kameras das so überhaupt nicht einfangen.

Musikalisch machte der große Hof dem Orchester leider einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Viele Einsätze funktionierten nicht, ganze Sektionen von Musiker schienen einander überhaupt nicht zu hören, und trotz Earmonitor schien es den Sängern ähnlich zu ergehen. Vor allem im ersten Akt wirkte alles etwas unsicher. Dem half nicht, dass Seibert und Ziegler stimmlich im ersten Akt sehr angeschlagen wirkten. Zum Glück änderte sich das im zweiten Akt. Es war beinahe so, als ob eine vollkommene Cast/Orchester spielten. Leider scheint man aber die Sänger:innen gegen die Musik anschreien haben zu lassen. Es gab niemanden, dem während der letzten Lieder des zweiten Aktes nicht die Stimme wegblieb. Leider.

Durchweg überzeugte André Bauer als Franz-Joseph. Im ersten Akt gelang es ihm, trotz des enormen Altersunterschied zu Abla Aloui, die Beziehung des jungen Franz und der jungen Sisi glaubhaft zu machen. Gesanglich war er von Anfang bis Ende ein Genuss. Auch wenn selbst er bei Boote in der Nacht stimmlich deutliche Probleme hatte. Auch Maya Hakvoort, die ab dem zweiten Teil von Ich gehör nur mir (unter dem Dirigat von Levay himself) übernahm, brillierte ohne Abstriche. Sie und David Jacobs brachten die Energie, die Lukas Perman und Seibert leider an diesem Abend komplett fehlten. Zu Jacobs bleibt nur zu sagen, dass er auf einer Stufe mit Vorgängern wir Kaya und Freeman steht. Absolut überzeugend und charismatisch.
Einer der Gründe, warum wir uns auf die Reise aus Norddeutschland nach Wien für einen Tag gemacht hatten, war eigentlich gewesen, endlich Lukas Perman live als Rudolf zu erleben. Nachdem sein Mikrofon im Prolog aussetzte, überzeugte er in Wenn ich dein Spiegel wär absolut. Die Schatten waren dahingegen eine der schwächsten Performances, von beiden Darstellern, die wir je von diesem Lied sahen.

Was auch zur Inszenierung führt. Wie bereits erwähnt, wurde das gesamte Stück so stark zusammengekürzt, dass manche Lieder (z.B. Nur kein Genieren) ihren gesamten Sinn verloren. Besonders im zweiten Akt fiel es extrem auf. Es wirkte beinahe so, als ob man Rudolf für seine zweieinhalb Lieder + Mayerling schnell auf die Bühne zerren und dann loswerden wollte. Es wirkte fast wie ein reines Absingen der Lieder, was wirklich seltsam und unfair dem Darsteller gegenüber war. Unglaublich was 20 Minuten ausmachen können. Hätte man das ganze als reines -Konzert in Kostümen wie 2002 advertised, wäre es vermutlich anders gewesen; so blieb bei uns leichtes Unverständnis und ein "meh"-Gefühl zurück, weil man sich stets fragte, warum Wenn ich tanzen will und Die Schatten werden länger mehr oder weniger komplett ohne Interaktion der Darsteller:innen auskommen mussten, während Milch etc Choreos bekamen. Sehr schade.

Alles in allem, ist dieses Event aber jedem Fan ans Herz zu legen. Obgleich aller Pannen und Unstimmigkeiten, machten die Atmosphäre und das Setting alles wett, was die minutenlangen Standing Ovations widerspiegelten. Solange man sich bewusst macht, dass es ein Event und nicht das klassische Musical ist, wird man mit Begeisterung daran zurückdenken.


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 Theater / Veranstalter
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A-1060 Wien
+43 1 588 30 1010
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Kartenverkauf über Vereinigte Bühnen Wien (Adresse siehe oben)

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 muz-Lexikon
Handlung
Der Mörder der österreichischen Kaiserin Elisabeth, Luigi Lucheni, ist gleichzeitig der Erzähler der Geschichte, die vom Lieben und Leiden, aber besonders vom immerwährenden Ringen um Freiheit der Monarchin handelt. mehr

Weitere Infos
Veröffentlicht wurden mehr als zehn Castaufnahmen in unterschiedlichem Umfang und unterschiedlicher Besetzung. So viel Auswahl haben Musicalfreunde bei keinem anderen deutschsprachigen Musical.

 Termine
Do29.06.2320:30 Uhr
Schloss Schönbrunn (Wien)
Fr30.06.2320:30 Uhr
Schloss Schönbrunn (Wien)
Sa01.07.2320:30 Uhr
Schloss Schönbrunn (Wien)


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