Norden Westen Osten Süden
Termine aus DeutschlandÖsterreichSchweizNiederlandeLondonTirolLinksSuchen nach JobsRedaktionDatenschutzImpressum
Aktuelle Shows ( Nord )Shows A-Z ( Nord )Premieren ( Nord )The Band


Compilation

The Band

Back For Good


© Eventexpress
© Eventexpress
Nach der Musik von Abba ("Mamma Mia!") oder Whitney Houston ("Bodyguard") wird jetzt auch das Repertoire der Boyband Take That als Jukebox-Musical auf die Bühne gebracht. Achillesferse ist das Buch von Tim Firth, dessen Schwächen Inszenierung (Kim Gavin, Jack Ryer) und Bühnenbild (Jon Bausor) abfedern.

(Text: Kai Wulfes)

Premiere:11.04.2019
Rezensierte Vorstellung:11.04.2019
Letzte bekannte Aufführung:03.11.2019
Showlänge:140 Minuten (ggf. inkl. Pause)


EU gegründet - "Jurassic Park" lässt Kinokassen klingeln - Bill Clinton als Präsident vereidigt. Das sind nur drei der Schlagzeilen, die die Videotext-Tafeln vom 9. September 1993 auf einem Röhrenfernseher vermelden. Schon vor Beginn der Vorstellung nimmt "The Band" die Zuschauer mit in die 1990er, indem auch die damals aktuelle TOP 40 der Charts als Neuigkeit über die Projektionsfläche flimmert: Die neue Nummer 1 ist "Pray" von Take That!

Ein wirklich gelungener Einstieg in ein Stück, in dem der Boyband-Hype den Ausgangspunkt für ein Wiedersehen von vier weiblichen Hardcore-Fans nach 25 Jahren bildet. Die Musik stammt aus dem TakeThat-Repertoire, wobei nicht nur ihre großen Mega-Hits verwendet werden, sondern auch für die breite Masse eher unbekannteres Material, das aus den 2000er Jahren nach der Wiedervereinigung der Gruppe stammt. Persönlich in Erscheinung tritt Take That nicht, nur ihr Bandlogo – ein auf dem Kopf stehender Buchstabe T berührt ein zweites T – wird im von Projektionsflächen dominierten Bühnenbild (Jon Bausor) zitiert. Nur wenige Versatzstücke werden in diesen Raum gerollt oder schweben vom Schnürboden herab. Dank der Video-Animationen entsteht eine schnell wandelbare, oft poppig bunte Szenerie, die jedoch auch stillere, romantische Momente zulässt.

In Tim Firths Buch, dessen Sprechpassagen Ruth Deny humorig-routiniert ins Deutsche übertragen hat, sind die Objekte der Begierde der Girl-Clique namenlos. Rachel (Maria Arnold), Claire (Kristin Heil), Zoe (Laura Saleh), Heather (Jara Maria Buczynski) und Debbie (Ruth Lauer) schwärmen nur von ihren "Boys", verfolgen jeden ihrer Auftritte in der TV-Show "Top of the Pops" und können deren Choreografien im Schlaf nachtanzen. Dass die fünf Jungs (Prince Damien, Helge Mark Lodder, Alex Charles, Taddeo Pellegrini und Sario Solomon) fester Bestandteil ihres Lebens sind, visualisiert das Regie-Team Kim Gavin und Jack Ryder, indem es sie zum Beispiel aus dem Mobiliar im Jungmädchenschlafzimmer herauskatapultiert, sie im Schulspind auftreten oder als Passagiere im Überlandbus mitfahren lässt. Auch nach dem Zeitsprung um ein Vierteljahrhundert sind die Idole – anders als die weiblichen Protagonisten nicht gealtert - als Brunnenfiguren oder Flughafenpersonal omnipräsent. Besser kann man Fankult nicht auf die Bühne bringen.

Das bringt Tempo und Witz in Gavins und Ryders Inszenierung, die das Stück mit seiner dünnen Handlung und klischeehaft gezeichneten Figuren bitter nötig hat. Nachdem die junge Debbie auf dem Rückweg von einem Konzertbesuch durch einen Autounfall ums Leben kommt, verkrachen sich ihre Freundinnen auf der Beerdigung und verlieren sich aus den Augen. Gerade dieser tragische Moment kommt in der Inszenierung zu kurz und so verwundert es um so mehr, dass bei der Premiere Papiertaschentücher mit dem Stück-Logo auf jedem Sitzplatz liegen.

Anlässlich der Reunion der zwischenzeitlich aufgelösten Band kommen auch die vier übrig gebliebenen Fans nach einem Vierteljahrhundert wieder zusammen. Rachel (Silke Geertz) gewinnt vier Eintrittskarten für das erste Konzert ihrer einstigen Idole in Prag und trommelt kurzfristig ihre ehemaligen Freundinnen als Begleitung zusammen. Diese dramaturgisch unglaubwürdige, lächerliche Wendung nutzt der Regisseur jedoch geschickt, indem er den Zeitsprung glaubhaft visualisiert. Am Treffpunkt im Flughafen verschwindet nacheinander jede junge Darstellerin durch eine Tür, durch die dann ihr älteres Pendant wieder eintritt. Einfach, aber sehr wirkungsvoll, denn auch Claire (Yvonne Köstler), Zoe (Heike Kloss) und Heather (Laura Leyh) haben sich nach 25 Jahren verändert. Das nicht nur optisch, auch sind die Jungmädchen-Schwärmereien der Realität gewichen: Claire reüssierte nicht als Goldmedaillen-Gewinnerin bei Olympischen Spielen im Turmspringen, Ex-Flittchen Heather ist mit einer Frau verheiratet und Zoe hat ihre Karriere als Wissenschaftlerin mit einem Ehemann und vier Söhnen in Einklang gebracht. Alle drei nehmen gemeinsam den eigentlich der verstorbenen Debbie zugedachten Platz als Brautjungfer ein und arrangieren im sehr konstruiert wirkenden Happy-End-Finale die Hochzeit von Rachel mit ihrem biederen Langzeitfreund Jeff (rollendeckender Stichwortgeber: Tilmann Madaus).

Der Fokus der Show liegt eindeutig auf der Musik. Die sechsköpfige Band (Leitung: Shay Cohen) ist mit Ausnahme von zwei Auftritten bei den Konzerten der Band hinter die Bühne verbannt. Hier ist sie ein zuverlässiger Begleiter und spielt sich munter durch die melodiösen Take-That-Songs, die in der englischen Originalsprache gesungen werden. Dabei sollte die Tonabteilung des Theaters noch einmal nachjustieren, denn insbesondere die Stimmen der jungen Fans als auch die der Boygroup gehen in der oft recht lauten Musikbegleitung unter. Alle zehn brillieren im Tanz (Choreografien: Kim Gavin) und meistern ihre nicht sehr anspruchsvollen Gesangsaufgaben rollendeckend. Bei den Boyband-Mitgliedern vermisst man die in den 1990ern vorgenommene Klassifizierung nach Typen. Die fünf Jungs in den von Take That inspirierten Kostümen (Jon Bausor) wirken recht glatt und bubihaft.

Vorlagenbedingt sind es die vier erwachsenen Darstellerinnen, die den dünnen, vorhersehbaren Plot mit Leben füllen und ihn tragen. Aus den kichernden, sehr kreischig-überdreht gezeichneten Teenager-Girls sind Typen geworden, die mit beiden Beinen im Leben stehen. Silke Geertz, Yvonne Köstler, Heike Kloss und Laura Leyh nutzen dieses Potenzial ganz herausragend. Sie singen, spielen und tanzen hervorragend und sind die wahren Stars einer Show, die wie auf dem Reißbrett konstruiert wirkt. Sie spricht besonders diejenigen an, die als Figuren für knapp zwei Stunden auf der Bühne stehen: Take That-Fans der ersten Stunde. Sie schwenken im finalen Mitklatsch- und Mitsing-Mega-Mix begeistert und beseelt anstelle der Feuerzeuge aus den 1990ern ihre Handy-Taschenlampen.

(Text: kw)






Kreativteam

BuchTim Firth
Deutsche FassungRuth Deny
Musikalische LeitungShay Cohen
InszenierungKim Gavin
Jack Ryder
ChoreografieKim Gavin
AusstattungJon Bausor


Besetzung

Junge RachelMaria Arnold,
(Ruth Lauer)
(Clara Mills-Karzel)

Junge ClaireKristin Heil,
(Isabel Waltsgott)

Junge ZoeLaura Saleh,
(Isabel Waltsgott)

Junge HeatherJara Maria Buczynski,
(Kristin Heil)
(Clara Mills-Karzel)

Junge DebbieRuth Lauer,
(Isabel Waltsgott)
(Clara Mills-Karzel)

RachelSilke Geertz,
(Saskia Kästner)
(Katharina Lehmann)

ClaireYvonne Köstler,
(Silke Geertz)
(Saskia Kästner)

ZoeHeike Kloss
(Saskia Kästner)
(Katharina Lehmann)

HeatherLaura Leyh,
(Heike Kloss)
(Katharina Lehmann)

BoybandPrince Damien
Helge Mark Lodder
Alex Charles
Taddeo Pellegrini
Sario Solomon,
(Sonny Grieveson)
(Eric Hallengren)
(Harry Brown)

JeffTilman Madaus,
(Daniel Rossmeisl)
(Martin Timmy Haberger)

Alle DavesDaniel Rossmeisl,
(Tilman Madaus)
(Martin Timmy Haberger)





Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Eventexpress
© Eventexpress
© Eventexpress
© Eventexpress
© Eventexpress
© Eventexpress

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


7 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


32113
Ein Hoch auf die Compilation Show!

05.11.2019 - Das Deutsche Theater ist ungewohnt schlecht ausgelastet. Unverständlich eigentlich! THE BAND hätte auf jeden Fall besseres verdient.

Sicher sind Compilation Shows nicht der Gipfel der Kreativität. Aber das heißt ja nicht das sie schlecht sein müssen.
Diese hier ist richtig gut gelungen.

THE BAND spielt virtuos auf der Klaviatur der Emotionen. Es gibt kein Gefühlszustand der nicht abgedeckt wird.
Euphorische Begeisterung bei den Konzertszenen, melancholische Rückbesinnung der erwachsenen Frauen, unbeschwerte, alberne Fröhlichkeit der jungen Mädchen, Betroffenheit über schwere menschliche Verluste. Auch wenn das Buch für THE BAND sicher nicht Pulitzer Preis verdächtig ist, so bohrt sich doch in jeder Szene ein Pfeil in das Herz der Zuschauer. Widerstand zwecklos!

Die Darsteller sind allesamt großartige.
Die Girls-Gruppe permanent aufgedreht und unter Strom, ohne dabei aber jemals nervig zu werden. Ihre Alter Egos haben natürlich die dankbareren Rollen, da sie eine größere Fallhöhe auszuloten haben. Die Damen machen dies mit Bravour.
Sensationell auch die Band, die nur die "Jungs" im Stück genannt wird.
Die fünf jungen Darsteller geben Vollgas, rasen von einem Kostüm in das nächste, absolvieren schweißtreibende Chorografien, singen großartig, sorgen in vielen kleinen Rollen für wuseliges Leben auf der Bühnen, sind immer in ihrer Rolle und im Charakter präsent.
Beeindruckend!

Bühnenbild, Lichtdesign und die Animationen sind ein Riesenspass.
Mit enormer Kreativität und Dynamik verändert sich die Bühne in jeder Szene. Was mehrfach mit begeistertem Applaus honoriert wird.

Einen einzigen Minuspunkt muss ich leider feststellen. Dass die SE keine Stücke mit anspruchsvoller Partitur angemessen umsetzen kann, ist leider nicht neu. Hier scheitert sie nun aber
auch an einem Pop-Musical. Das, was die vier (sicher über jeden Zweifel erhabenen) Musiker plus Dirigent an Klang erzeugen, wirkt schon in der Eröffnungsszene (Pray) enttäuschend und hat nur noch wenig mit dem vertrauten Take That Sound gemein.
Es spricht für die Qualitäten von THE BAND und seiner Inszenierung, dass man dieses Manko im Laufe des Abend immer mehr ignorieren kann.

kevin (165 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


32099
Wahrscheinlich ein gutes Musical

21.10.2019 - Im Foyer laufen mittels Beamer alte TV-Interviews der Jungs von "Take That" im Embrionenstadium, welche vorbeiziehenden Damen mittleren Alters laute Seufzer der Verzückung entlocken.
"Mei, der Robbie!", erklingt es unter anderem, während man mit diversen Hits der 90er-Jahre beschallt wird - wohlgemerkt nicht von Take That, man will ja nichts vorwegnehmen.
Im Saal dann Showstopp nach 2 Minuten, noch bevor irgendein Song erklungen ist.
Beim ersten Auftritt der Boyband ist lediglich Schlagzeug und kein anderes Instrument zu hören.
Das ist nun mal der Nachteil und Fluch, wenn Shows gänzlich von Einspielern und Clicktracks abhängig sind.
Also, alles auf null und nach einer 15-minütigen Wartezeit kann die Show dann endlich anfangen.
Doch, obwohl es beginnt, zündet es nicht.
Das liegt vorrangig an der abgrundtief miesen Abmischung, bei der man (heute zumindest) ständig das Gefühl hat, dass grundlegende Zuspieler einfach fehlen.
Dazu noch wird mehr als oberflächlich gespielt (Kinder, Schauspiel ist kein Nebenfach!), bestenfalls mittelmäßig gesungen (vielleicht haben sich die Darsteller nicht gehört...?) und asynchron getanzt.
Weder Boyband noch deren junge weibliche Fans können überzeugen und mich auf eine Reise mitnehmen.
Das ändert sich schlagartig, wenn die älteren Versionen des Damen-Quartetts auftreten, dann nimmt die Show an Fahrt auf und weiß zu begeistern und zu berühren.
Ganz plötzlich befinden wir uns auf Mamma Mia-Niveau und das macht richtig Spaß.
Der zweite Akt bietet dann vor allem Dank der Damen exzellente, mitreißende Unterhaltung (herausragend: Laura Leyh als exaltierte Heather).
Auch die Abmischung ist im Griff, die Zuspieler scheinen wieder da zu sein, es sind deutlich (nicht physisch vorhandene) Streicher- und Bläserensembles zu hören.
Die Boyband indes bleibt eine Enttäuschung und ein müder Abklatsch des omnipotenten Vorbildes.
Das vorrangig weibliche Publikum im Alter der Protagonistinnen tobt trotzdem.
Fazit: "The Band" ist ein scheint ein richtig, richtig gutes Musical zu sein, wenn es mit wahrhaftigen Schauspielern, charismatischen Sängern und einer fähigen Toncrew ausgestattet ist.

AdamPascal (63 Bewertungen, ∅ 4.2 Sterne)


32095
Ganz nett

15.10.2019 - Ich hatte mich eigentlich gefreut, dass hier nicht die Geschichte von Take That erzählt wird, sondern eine nette Story über Freundschaft. Leider hat sich schnell herausgestellt, dass das Buch das größte Problem an dem Stück ist. Es hätte ein schönes Dramedy werden können. Drama fehlt vollkommen, was Comedy angeht gibt es ein paar wenige nette Schmunzler. Die Dialoge sind leider belanglos und endlos lang. Vermittlung von Emotionen: Fehlanzeige. Hier hätte man ein paar der Songs zum vorantreiben der Handlung verwenden können, fast alles wird nur von der Band im Englischen Originaltext gesungen.
Vor allem ab der zweiten Hälfte des zweiten Aktes dachte ich, wir erleben das Ende nicht mehr. Das Stück an sich hat schon seine Daseinsberechtigung, aber es ist leider alles andere als ausgereift. Es müsste nochmal deutlich überarbeitet werden.
Die Darsteller waren allesamt sehr gut, das Bühnenbild für eine Tour super, auch die Technik hat einwandfrei funktioniert. Alle meine Kritikpunkte können auf das Buch reduziert werden, aber das ist schon gravierend, da einfach der Schwung fehlt.

musica01 (2 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


32080
Nette kleine Geschichte - mehr nicht

03.09.2019 - Die Story ist schnell erzählt, die Regieeinfälle sind witzig und die Show-Nummern werden peppig auf die Bühne gebracht.

Die optische Umsetzung fand ich durchaus gelungen aber natürlich sehr einfach gehalten. Daher finde ich es schon richtig mutig so eine kleine Geschichte zu einem "Vollpreis-Musical" aufzublasen. Dank diverser Angebote um 50% war es ein unterhaltsamer Abend. Das unauffälligste war die Musik. Kaum eines der Lieder wird im Grunde richtig ausgespielt und an sich ist es auch eher ein Schauspiel mit Musiknummern. Die Songs erzählen selten etwas und gehen auch nur eingefleischten 90er-Jahre Kennern in Ohr und Herz.

Berührende Szenen gab es dennoch und so manche Träne wurde vergossen. Dazu trug das unglaublich witzige Ensemble der 4 älteren Damen bei. Ansonsten ein nettes kleines Ensemblestück welches aber wohl auch nur Leuten die in den 90ern lebten ein gewisses Nostalgiegefühl gibt.

Wieder einmal zeigt sich, das nicht jede Band ein eigenes Musical benötigt - schon gar nicht wenn der Inhalt derart einfach gehalten ist.

Gary Barlows "FINDING NEVERLAND" hätte da sicher musikalisch wie auch thematisch deutlich mehr zu bieten.

Es war in allem ein netter Abend der jedoch auch nach 2:10 Stunden (incl. Pause) schon zu Ende war.


32074
Netter Sommerabend

09.08.2019 - The Band hat mir wirklich gut gefallen, das hatte ich so nicht erwartet. Der Cast legt eine ungebremste Spielfreude an den Tag, was vor halbleerem Haus sicher nicht einfach ist.
Die Herren singen ausnahmslos sehr gut, werden aber leider von der Tontechnik ausgebremst, die es schafft, dass alles irgenwie etwas verwaschen klingt. Die Damen sind dagegen klar und gut zu verstehen. Die jungen Darstellerinnen singen und tanzen mit viel Spass, die älteren Darstellerinnen haben ja eher schauspielerische Aufgaben, singen aber auch gut. Die Herren tanzen toll, besonders die 4 Profi`s, aber das wird gut kaschiert.
Für uns war es ein sehr netter Abend und wir sind froh, uns das Stück doch noch angesehen zu haben.
Die Zuschauer waren in der Mehrheit offenbar Fans, die haben wirklich Stimmung gemacht. Die Band spielte sehr souverän.

Charlotte (53 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


32054
Perfekte Darsteller, gewitzte und warmherzige Show

03.07.2019 - Eine unterhaltsame, wunderbar erzählte Geschichte über fünf Freundinnen, die ihre Liebe zur Band Take That verbindet. Mir hat besonders die Dynamik der Darsteller gefallen, die mit viel Spielfreude, Gefühl für Timing und einfach mitreißend sympathisch gespielt, getanzt und gesungen haben. Sowohl die jungen Frauen, als auch die älteren Frauen sowie die beiden männlichen Nebendarsteller haben rundum überzeugt. Selbstverständlich waren auch die Sänger der Band, die hingebungsvoll akkurat und mit vollem Körpereinsatz tanzten und dabei verführerisch ihre "Fans" anlächelten, die perfekten Teenie-Schwärme. Der Clou des Stücks ist in meinen Augen, dass die Band selbst in den Hintergrund tritt und das Leben ihrer fünf weiblichen Fans nach vorn stellt - einfühlsam verknüpft mit den Hits von Take That.

Deren Lieder passen überraschend gut zur Handlung oder umgekehrt - jedenfalls merkt man, dass britische Show-Profis am Werke waren, die die Zuschauer auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnehmen - nicht ohne den ein oder anderen gut sitzenden Witz und nicht ohne einen gewissen Druck auf die Tränendrüse. Aber das ist eben die Kunst leichter Unterhaltung, die so schwer zu schaffen ist: Den Zuschauer mitnehmen auf eine kleine Geschichte und ihm über alle Alters- und Bildungsgrenzen hinweg drei Stunden lang Freude zu bereiten. Goethe und Schiller können wir morgen immer noch lesen!

Emotionaler Höhepunkt war für mich die Vereinigung der jüngeren und der älteren Charaktere zum Hit "Back for good", in dem sich die Frauen an ihre Jugendträume erinnern und mit ihren Lebenswegen aussöhnen: Wunderbar zärtlich und anrührend gespielt. Dieses stimmige Bild werde ich niemals vergessen... (ich habe schon wieder einen Kloß im Hals, weil mir das so gerührt hat)

Faszinierend war auch das kreative Bühnenbild, das unter Einbeziehung von Projektionen und selbstfahrenden Elementen sowie mit Windmaschinen, Konfetti und Feuerkanonen mit allem aufwartete, was die Bühnentechnik zu bieten hat. Am Ende der Show stand das Publikum und klatschte und wippte begeistert mit - das proffessionelle Darsteller- und Musikerteam hat es trotz eines nur halbvollen Saals geschafft, eine positive Stimmung zu erzeugen und das Publikum mitzureißen.

Kurti (2 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


32049
Ein netter Abend, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

17.06.2019 - Ich habe die Show am 13.06 gesehen im schönen Theater des Westens.

Der Titel lässt etwas anderes vermuten, als dann wirklich auf der Bühne geboten wird. Ja, es geht um die Band, aber diese ist meist nur Begleitmusik, sieht nett aus und hilft bei den Umbauten.

Eigentlich geht es um die Freundschaft von 5 Mädels, einen Todesfall, Trennung und sich wiederfinden, und sich dem Leben stellen. Viele schöne kleine Dinge, die leider nicht ganz transportiert werden und das Buch auch meist nur oberflächlich behandelt.
Dazu gibt es manche schöne Regie Einfälle, gute Musik ( wenn man 90iger Jahre Boygroup Mucke gut findet ) und ein herrlich, frisch spielendes Ensemble.

Leider war die besuchte Vorstellung fast leer, aber um einen netten Theaterabend mit Freunden zuhaben ist es gut, auch wenn die regulären Preise für meinen Geschmack viel zu hoch sind. Ich hatte eine gutes Angebot von berlin Ticket.

KristinP (77 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Bitte melden Sie sich an, wenn Sie einen Leserkommentar abgeben wollen.
Neu registrieren | Logon

 
Details können Sie hier nachlesen: Leserkommentare - das ist neu
 
 

 Theater / Veranstalter
Theater des Westens
Kantstr. 12
D-10623 Berlin
Homepage
Hotels in Theaternähe

 So fand ich die Show
Jetzt eigene
Bewertung schreiben!
 Kurzbewertung [ i ]
(kw)

Buch

Komposition

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Überflüssiger, schlecht abgemischter Abgesang auf die 1990er-Bougroup-Ära. Einzig die vier Darstellerinnen der inzwischen erwachsenen gewordenen Teenie-Fans können sich vorlagenbedingt profilieren. Auch auf der Haben-Seite: die Ausstattung.

11.04.2019

 Leserbewertung
(7 Leser)


Ø 3.00 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2019. Alle Angaben ohne Gewähr.

   DEUTSCHES THEATER MÜNCHEN: BERLIN, BERLIN

   DEUTSCHES THEATER MÜNCHEN: FLASHDANCE

   Wir suchen Dich!

   SOFTWAREBILLIGER.DE

Ein Platz für Ihre Werbung?




   HOTEL.DE

MUSICAL-THEATER


Testen Sie Ihr Wissen! Was läuft aktuell in diesen Musicalhäusern?
Basel: Musical-Theater +++ Berlin: Theater des Westens +++ Berlin: Friedrichstadt-Palast +++ Berlin: Theater am Potsdamer Platz +++ Essen: Colosseum +++ Düsseldorf: Capitol +++ Hamburg: Neue Flora +++ Hamburg: Operettenhaus +++ Hamburg: Theater im Hafen +++ München: Deutsches Theater +++ Oberhausen: Metronom +++ Stuttgart: Apollo-Theater +++ Stuttgart: Palladium-Theater +++ Wien: Raimund-Theater +++ Wien: Ronacher
Alle Theater, alle Spielpläne: Deutschland-Nord, -West, -Ost, -Süd, Österreich, Schweiz, Niederlande, London.


Unsere Seite verwendet Cookies & Google Maps, um Ihnen ein bestmögliches Besuchserlebnis zu bieten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie beiden Nutzungen zu. [ X ]
;