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Film-Adaption

Anastasia

Reise durch die Zeit


© Johan Persson
© Johan Persson
Anastasia war die jüngste Tochter des letzten russischen Zarenpaares. Der Legende nach soll sie als einziges Mitglied ihrer Familie einen Aufruhr 1917 schwer verletzt überlebt haben. Es heißt, sie habe dabei aber ihr Gedächtnis verloren und lebe seitdem in einem Kinderheim. Durch einen Wink des Schicksals erfährt sie Jahre später, dass sie noch eine Verwandte hat, zu der sie sich nun auf den Weg macht: Entschlossen und mutig, aber ohne Erinnerungen und ohne Identität. Die Bühnenadaption der bekannten Erzählung ist seit 2017 am Broadway zu sehen und feiert im November 2018 in Stuttgart Deutschlandpremiere.

(Text: mr)

Premiere:15.11.2018
Rezensierte Vorstellung:15.11.2018
Showlänge:150 Minuten (ggf. inkl. Pause)


Buch: Terrence McNally
Musik: Stephen Flaherty
Texte: Lynn Ahrens





Kreativteam

Inszenierung Darko Tresnjak
Carline Brouwer
Musikalische Supervision Bernhard Volk
Choreografie Peggy Hickey


Besetzung

Anya Judith Caspari,
(Alexandra Alexandrova)
(Annakathrin Naderer)

Zarenmutter Daniela Ziegler,
(Katja Hentschel)
(Susanna Panzner)

Lily Jacqueline Braun,
(Carmen Danen)
(Susanna Panzner)

Die junge Anastasia u.a. Jana Berg
Dimitri Milan van Waardenburg,
(Fabian Kaiser)
(Mark Luykx)

Wlad Thorsten Tinney,
(Jon Goldsworthy)
(Pieter Tredoux)

Gleb Mathias Edenborn,
(Mark Luykx)
(Kirill Zolygin)

Ensemble Damen Alexandra Alexandrova
Céline Vogt
Laura Robinson
Mariana Hidemi Itioka
Vanessa Wilcek
Carmen Danen
Katja Hentschel
Susanna Panzner
Anastasia Stojko
Christina Gibbs
Annakathrin Naderer
Ensemble Herren Jon Goldsworthy
Kirill Zolygin
Mark Luykx
Luca Giaccio
Duncan Saul
Fabian Kaiser
Bradley Parsons
Alessandro Ripamonti
Johnny Galeandro
Pieter Tredoux




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Johan Persson
© Johan Persson
© Johan Persson
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© Johan Persson
© Johan Persson

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:


Anastasia - weniger kitschig als erwartet

16.11.2018 - Zunächst vorweg: Ich fand den Trickfilm schon immer sehr gut und hatte mir seit über 20 Jahren eine Show dazu auf der Bühne gewünscht. Nun war es endlich soweit. Das warten hat sich gelohnt!

DIE INSZENIERUNG

Der gesamten Inszenierung lässt sich gut folgen, da die Szenen nahtlos ineinander übergehen und auch zeitlich eingeordnet werden. Insbesondere in der Personenregie, dem miteinander agieren setzt diese Inzenierung Maßstäbe.

Die Inszenierung findet zudem eine wunderbare Balance zwischen netter Unterhaltung und einigen spannenden, teils bedrückenden Momenten ohne zu pathetisch zu werden.

Ein großer Vorteil: Die Show ist insgesamt weniger kitschig als man annehmen könnte. Das erweiterte Buch tut der Geschichte gut. Zudem eine der wenigen aktuellen Shows die ohne Mystik und okkultem Zauber auskommt. Gratulation!

Dazu trägt auch die wunderbare Musik von Stephen Flaherty bei. In Teilen wurden Songs aus dem Film um neue Titel ergänzt, die alle die Story wirkungsvoll vorantreiben. Dabei sind herrliche Melodien in Walzer, Charleston, Folklore und klassischem Ballet entstanden.

Ohrwürmer sind neben den bekannten Filmtiteln auch einige der neu enstandenen Nummern für Anya, Dimitri und Gleb. Berührend auch das Lied in dem die Flüchtenden sich von ihrem Heimatland verabschieden. Das hatte schon starke Ähnlichkeiten zu "Ragtime" (gleiche Komponisten/Texterin).

Wie immer war am Anfang die Aufregung groß das inbs. die Filmsongs neue Texte haben. Dies stört aber nach der Eröffnungsnummer wirklich nicht. Die Übersetzung finde ich sehr gut gelungen, flüssig und vor allem werden die erzählerischen Elemente gut übertragen.

Das ca. 10 köpfige Orchester klang bei der Deutschlandpremiere gut und auch balanciert ausgesteuert. Nie überdeckte der Klangteppich die Darsteller und das ist ein zusätzlicher Pluspunkt.

DIE BÜHNE

Das Bühnenbild aus realer Kulisse mit hohen Fenstern und Türen in einer Schlossoptik wird dank riesiger LED Flächen und Drehelementen wunderbar genutzt. Klar domineren in den eher leichten und romantischen Szenen die Pastellfarben aber das sieht schon gigantisch aus, ohne zu sehr abzulenken.

Dazu kommen die düsteren Szenen in Russland die sehr gut mit Farben rot und grau arbeitet.

Highlights sind hier sicherlich die Zugfahrt bei der Flucht, das Finale des 1. Aktes und der Opener im 2. Akt mit dem spektatuklärem Finale auf dem Eiffelturm.

Die Kostüme und das Licht sind wirklich atemberaubend und passend.

DIE DARSTELLER

Alle Darsteller sind klasse Sänger und werden teilweise mit großem Applaus belohnt. Auch wirken die Szenen in denen "nur" gespielt wird sehr gut eingerichtet. Da wirkte nichts aufgesagt oder gestellt. Man war sofort mittendrin und konnte sich in die Handlung einfühlen.

Berührend insb. im 2. Akt Daniela Ziegler als Großmutter. Ihre Würde und der bissige Humor gepaart mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz begeistern. Auch Judith Caspari und Milan van Waardenburg harmonieren stimmlich und schauspielerisch sehr gut. Ein nettes Paar dem man gerne zusieht.

Matthias Edenborn kann in den Gesangszenen punkten, kämpft aber in den Sprechszenen noch immer mit einem hörbaren, aber nicht wirklich störendem Akzent. Thorsten Thinney und Jacqueline Braun als Vlad und Lily sind ganz wunderbar und in den gemeinsamen Szenen urkomisch.

Das Ensemble singt einwandfrei und klar verständlich in den Chor-passagen und tanzt ganz wunderbar.

FAZIT

Mit Anastasia ist der Stage neben dem Glöckner eines der anspruchs-volleren Stücken gelungen. Man darf der Show uns allen Beteiligten viel Erfolg wünschen. Ich komme gerne wieder.

mrmusical (66 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


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Buch

Komposition

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Das Bühnenmärchen bietet durch eine hervorragende Besetzung, eine starke Orchestrierung und eine gelungene Ausstattung einen unterhaltsamen Theaterabend. Es mangelt jedoch an ohrwurmträchtigen Leitmotiven und stringentem Spannungsbogen.

18.11.2018

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