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Hair

Facing a Dying Nation


© Claire Bilyard
© Claire Bilyard
Zum 50. Geburtstag des Hippie-Musicals kommt eine neue Inszenierung als Transfer aus dem Hope Mill Theatre in Manchester nach London. Der innovative Spielort "The Vaults" wird dafür komplett in ein 60er-Jahre-Hippie-Venue umgestaltet.

(Text: mr)

Premiere:11.10.2017
Dernière:13.01.2018


Musik - Galt McDermot
Buch / Texte - James Rado, Gerome Ragni





Kreativteam

InszenierungJonathan O'Boyle
Musikalische LeitungGareth Bretherton
ChoreografieWilliam Whelton
Bühne und KostümeMaeve Black
SoundMax Perryment
Chris Bogg


Besetzung

BergerAndy Coxon
ClaudeRobert Metson
SheilaLaura Johnson
CassieNatalie Green
DionneShekinah McFarlane
WoofLiam Ross-Mills
ChrissyKirsten Wright
Margaret MeadPatrick George
HudJammy Kasongo
JeanieJessie May
MaryKoryann Stevens
sowieAdam Dawson
Daniel Bailey
Abiola Efunshile




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Claire Bilyard
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:


Mittendrin statt nur dabei!

17.10.2017 - In London etabliert sich immer mehr so genanntes "immersive Theatre"; das bedeutet, dass der Zuschauer extrem nah an den Darstellern und am Geschehen ist und weitgehend mit in die Handlung einbezogen wird.
In diesem Fall war das außergewöhnliche "The Vaults Theatre", ein Tunnel unter Waterloo Station, in einen einzigen großen Hippie Markt verwandelt worden (Bilder unten), in dem man es sich vor der Show in u.a. Tipis gemütlich machen kann.
Betritt man dann schließlich den Zuschauerraum, sitzen die Hippiedarsteller schon im Kreis auf dem Boden und man platziert sich tatsächlich um sie herum. Man ist also von Beginn an sozusagen Teil des Hippie-Tribes: auf engstem Raum entfaltet sich die Handlung, die Darsteller tanzen, singen, spielen für und mit allen im Raum befindlichen Personen. Durch die räumliche und körperliche Nähe ist, besonders im ersten Akt, das Spiel etwas reduzierter, etwas weniger verrückt, vielleicht auch weniger auf Pointe, als in gewohnten, bereits gesehenen Produktionen. Dies macht aber eben aufgrund der bereits mehrfach erwähnten Nähe absolut Sinn.
Die Stimmen sind stark, das Schauspiel eindringlich, die Inszenierung mitreißend.
Die Band sitzt den Darstellern hinter einem Gitter im Rücken und durch die Gegebenheiten des Saals kann man musikalisch fast von einer "Hair-Unplugged"-Version sprechen.
Die Darsteller tragen zwar Mikroports, die jedoch kaum aufgedreht werden müssen, aufgrund der Enge des Raums. Und so hört man eigentlich durchgängig die natürlichen Stimmen der Sänger, so dass auch naturgemäß große Chorsätze Solisten etwas übertönen.
In manchen Songs greifen die Hippies selbst zu Instrumenten wie Gitarre, Saxophon oder Klarinette. So steht also eine Darstellerin beispielsweise in "Good morning starshine" neben dir und spielt auf der Klarinette für dich. Dies ist absolut bezaubernd, das hätte ich mir noch gerne etwas konsequenter umgesetzt gewünscht.
Den langen Horrortrip von Claude, der ja praktisch den gesamten zweiten Akt der Show ausmacht, habe ich tatsächlich noch nie so gut gelöst gesehen, umso mehr, wenn man die Enge und die wenigen Möglichkeiten des Raumes miteinbezieht.
Absolut fantastische Regiearbeit.
Das Finale "Let the sunshine in" ist ebenfalls sehr eindrucksvoll inszeniert und verfügt über einen kleinen Schockmoment, auch wenn Claude nicht, wie in so vielen anderen Inszenierungen, unmittelbar zu Grabe getragen wird.
Wenn die Dionne im Schlusschor direkt vor dir zusammenbricht und Adlib-Stoßgebete zum Himmel singt, dann berührt das schon sehr.
Und ganz am Ende ist man dann endlich wirklich faktisch und körperlich Teil des Tribes, wenn sie dich nämlich für die Reprise von "Let the sunshine in" auf die Bühne ziehen und man mit den Darstellern erlöst singt und tanzt.
Diese "50th anniversary"-Produktion ist vielleicht nicht die ultimative Version von Hair, aber sie ist sicher ein ganz besonderes Kleinod:
Hair Unplugged - ganz nah am Tribe.
Ein Muss für jeden Londonbesuch.

AdamPascal (49 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


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 Theater / Veranstalter
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Handlung
Eine Gruppe langhaariger junger Hippies rund um die Protagonisten Berger, Sheila, Claude, Hud, Woof und Jeanie rebelliert mit langen Haaren, freier Liebe und Drogen gegen die Vorschriften der konservativen Gesellschaft Amerikas. mehr

Weitere Infos
Verfilmt wurde "Hair" mit leichten Handlunsgabwandlungen 1979 mit Beverly D’Angelo (Sheila), John Savage (Claude) und Treat Williams (Berger)

 Termine

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