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Jonathan Larsons Musical über eine Gruppe junger New Yorker Künstler, die am Ende des 20. Jahrhunderts ihren Lebensweg finden müssen, geht in neuer Inszenierung auf Tournee durch den deutschsprachigen Raum.

(Text: mr)

Premiere:10.11.2017
Letzte bekannte Aufführung:01.12.2017


Musik / Text / Buch - Jonathan Larson
deutscher Text - Wolfgang Adenberg





Kreativteam

InszenierungWalter Sutcliffe
Musikal. LeitungRoun Zieverink
ChoreografieMario Mariano
ProduktionsdesignDorota Karolczak


Besetzung

Roger DavisRuud van Overdijk,
(Martin Markert)

Maureen JohnsonAnna Hofbauer
Mark CohenBenjamin Beckmann
Mimi MárquezMarina La Torraca
Angel Dumott SchunardManuel Dengler,
(Gerrit Hericks)

Tom CollinsDenis Edelmann
Joanne JeffersonNedime Ince,
(Denise Obedekah)

Benjamin Coffin IIIMartin Markert,
(Gerrit Hericks)

EnsembleDenise Obedekah
Gerrit Hericks
Michaela Khom
Vasilios Manis



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


3 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Uninspirierte Neuauflage mit teils fragwürdiger Besetzung

24.11.2017 - Eines vorweg: Ich durfte 3x die Originalinszenierung von RENT erleben, eine wunderbare Adaption im English Theatre in Frankfurt und schließlich die Version zum 25. Jubiläum in London sehen.
Man darf sich ja freuen, dass diese wichtige Show hierzulande überhaupt mal wieder gezeigt wird, aber in vorliegender Inszenierung drängt sich zwangsläufig die Frage auf: Warum?
Mit welcher Intention gingen Regisseur und Produzent an diesen Stoff? Man WILL doch etwas von einem Stück, von dessen Message und Kernaussage.
Das Ganze fing noch einigermaßen vielversprechend an, um dann spätestens im 2.Akt komplett in sich zusammenzufallen.
Dies ist leider mehreren Faktoren geschuldet: Nur wenige Rollen waren adäquat besetzt, sowohl stimmlich, wie auch schauspielerisch.
Zwei Hauptrollen, die klassisch ethnisch anders besetzt werden müssten, waren vollkommen fehl am Platz und stachen durch eine sehr unangenehme Musicalattitude und hölzernes Spiel hervor - und das ist noch freundlich ausgedrückt.
Die schwule Liebesgeschichte wird uninspiriert und lieblos dargestellt.
Angels Tod wird so belanglos und unklar inszeniert, dass er im Publikum sogar für einige unpassende Lacher sorgt.
So etwas darf nicht passieren.
An keiner Stelle zeigt sich das Totalversagen der Regie so sehr, wie an dieser.
Eine interessante Bewegungschoreografie ist nicht erkennbar, so dass Nummern wie \" La vie Boheme\" im Nichts verpuffen.
Zusätzlich zerstören die ständig zu stark blinkenden und nichts zum einem stimmigen Bühnenbild beitragenden LED-Röhren jegliche Atmosphäre (unter anderem im Hit der Show \"Seasons of Love\").
Die neue Übersetzung versagt gerade im 2.Akt, wo aus Mimis eigentlich ergreifenden \"Without you\" ein unzusammenhängender, sich schlecht ergänzender und schlecht reimender Text wird, wo es doch bei Heinz Rudolf Kunzes Übersetzung noch treffend \"Du fehlst mir\" hieß.
Auch ein \"Goodbye love\" wird so plötzlich zu \"Das Ende der Liebe\".
Gänsehaut vergeblich gesucht.
Und wenn das alles weder textlich berührt, noch darstellerisch gefüllt wird, dann ist jeder jeder Tiefgang und jede Trauer um Verluste im zweiten Akt leider eine gefühllose Nullnummer.
So vieles wird textlich behauptet, so wenig davon gezeigt.
Zu gerne würde ich Regisseur und Produzent fragen, warum sie ausgerechnet dieses Stück spielen wollten.
Diese Inszenierung (man kann sie ja kaum so nennen) und auch ein Großteil der Besetzung blieben die Antwort auf diese Frage schuldig.

AdamPascal (33 Bewertungen, ∅ 4.2 Sterne)


Rent in neu isenburg

24.11.2017 - Ich habe das Musical Rent am 23.11 in der Hugenottenhalle in Neu Isenburg gesehen. Vorweg möchte ich sagen, dass das Musical Rent schon sehr lange auf meiner \"Must See Liste\" stand. Die Cast ist wirklich gut und alle können super singen und schauspielern. Das Problem ist aber die deutsche Übersetzung. Auch möchte ich anmerken, dass man leider sehr oft die Texte nicht verstanden hat, dies lag aber nicht am Cast sondern an der Tonabmischung. Leider gab es keine Programmhefte, was auch ein großer Nachteil ist. Die Band war sehr klein, spielte aber gut. Aus dem Musical Rent könnte man viel mehr machen als eine Tourproduktion. Die Musik ist so gut und die Handlung hat soviel Potential, wäre da nicht nur diese komische Übersetzung, die manchmal gar nicht durchblicken lässt warum weshalb das jetzt so ist. Aber ok. Ich finde das Musical hat großes Potential und es war im großen und ganzen ok. Die Tonabmischung, die Band und die Übersetzung hätten etwas besser sein können, aber es war ok. Dass man im Theatersaal trinken und essen darf fand ich auch nicht gut, dass ist den Darstellern gegenüber nicht fair finde ich.

Mopelmue (14 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Eine würdige Tour für mein absolutes Lieblingsstück

17.11.2017 - Mit Tourneen ist das ja immer so eine Sache, aber hier hat man sich echt mal richtig Mühe gegeben: Interessantes Bühnenbild mit viel Licht, toll gecastetes Ensemble mit enormer stimmlicher Power und großem Spaß auf der Bühne, eine perfekte RENT Band – einzig die Regie im Hinblick auf das Schauspielerische und z.B. Liebesszenen Roger/Mimi ließ aus meiner Sicht etwas zu wünschen übrig (die Darsteller wirkten da nicht besonders gut durch Regie geführt), aber da der Rest so gelungen war, geb ich 5 Sterne !

bo-hamburg (erste Bewertung)


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 Theater / Veranstalter
Hilbert Productions GmbH

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Handlung
New York in den 1990er Jahren: Mark und Roger haben kurz vor Weihnachten Probleme, die Miete für ihren schäbigen Loft zu bezahlen. mehr

Weitere Infos
Eine deutschsprachige Version von "Rent" feierte 1999 im Düsseldorfer "Capitol" Premiere (Regie: Martha Banta) und tourte anschließend durch mehrere Großstädte. Allerdings war der Produktion nur mäßiger Erfolg beschieden - bedingt durch die Phonetikprobleme vieler Hauptdarsteller und die wenig gelungene Übersetzung von Heinz Rudolf Kunze.

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 Leserbewertung
(3 Leser)


Ø 3.33 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


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