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SOMMER-MUSICAL-TIPP:
Uraufführung des Musicals nach der Film-Komödie mit Til Schweiger und Katja Riemann
Comic-Adaption

Der bewegte Mann

Ein Macho sucht seinen Weg


© G2 Baraniak
© G2 Baraniak
Der untreue Axel wird von seiner schwangeren Freundin vor die Tür gesetzt. Als er daraufhin bei dem schwulen Norbert einzieht, löst das ein gehöriges Gefühlschaos aus... Der Comic von Ralf König wurde 1994 sehr erfolgreich verfilmt. Im Sommer 2017 kommt eine Musical-Version im Rahmen des Thalia-Sommers auf die Bühne. Für Musik und Texte zeichnet Christian Gundlach verantwortlich.

(Text: mr)

Premiere:26.07.2017
Letzte bekannte Aufführung:13.08.2017


Eine Produktion des Altonaer Theaters
von Christian Gundlach und Craig Simmons
Musik und Liedtexte von Christian Gundlach
nach den Comics von Ralf König





Kreativteam

Regie Harald Weiler
Musikalische Leitung Christian Gundlach
Ausstattung Lars Peter
Choreographie Sven Niemeyer


Besetzung

Axel Elias Krischke
Doro Jennifer Siemann
Norbert Jan Kersjes
Waltraud Mark Weigel
Metzger u.a. Sascha Rotermund
Fränzchen u.a. Michael Ehspanner
Claudia u.a. Tanja Bahmani
Lisa u.a. Luisa Meloni
Pastor u.a. Tobias Brönner
Elke u.a. Madeleine Lauw




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© G2 Baraniak
© G2 Baraniak

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


6 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Chance verpasst - an den Darstellern lag es nicht

06.08.2017 - Wie schade... ein gutes Comic und ein sehr erfolgreicher deutscher Film waren eigentlich eine perfekte Basis um einen Musical Hit zu landen.
Die Inszenierung absolut mutlos und extrem zahm. Alex, Doro, Waltraud und Norbert hätten mehr Profilzeichnung gebraucht um glaubhaft zu sein.
Die Musik ein Einheitsbrei und somit leider belanglos, dazu noch grauenhafte arrangiert.
Die Darsteller geben ihr Bestes, aber auch sie können die Inszenierung nicht retten. Der Stoff hat Potenzial. Diese Show müsste von grundauf noch einmal überarbeitet werden. Schade

Evita2005 (erste Bewertung)


Boulevard 2.0

06.08.2017 - Um es gleich vorweg zu sagen: Den zugrunde liegenden Comic habe ich vor Jahrzehnten mal kurz durchgeblättert und mangels Interesse wieder beiseite gelegt.
Auch die ausgesprochen erfolgreiche Verfilmung hat bei mir eher Langeweile und Desinteresse hervorgerufen.
Ich bin also weder ein profunder Kenner der Vorlage, noch bin ich mit einer positiven Erwartung ins Thalia Theater zur Aufführung der Musical Adaption gegangen.
Und siehe da! Ich habe mich wirklich gut unterhalten und bestens amüsiert.

Der ganz große Unterschied zu dem Basismaterial zeigt sich schon nach wenigen Minuten. Sämtliche Charaktere sind glaubwürdig, menschlich und zutiefst sympathisch. Buch, Regie und Darsteller haben hier ganze Arbeit geleistet, erzählen eine Geschichte, der man gerne und interessiert folgt. Man lacht und leidet (ein bisschen) mit.

Buch, Regie und Bühnenbild ergänzen sich stimmig, wenn auf der(schlichten, aber niemals langweiligen) Bühne hetero- und homosexuelle Lebenswelten konkret nebeneinander gestellt werden.
Der Erkenntnisgewinn kommt augenzwinkernd und unaufdringlich daher: So groß sind die Unterschiede ja gar nicht.
In turbulenten Momenten steigert sich das Stück zu einer klassischen Boulevardkomödie mit hohem Tempo, Verwechslungen, Wortwitz und Frivolitäten.
Trotzdem nimmt Regisseur Harald Weiler aber auch immer wieder das Tempo heraus und kehrt zu den Personen und ihren spezifischen \"Problematiken\" zurück. Das geschieht absolut bruchlos und gekonnt.

Die Musik von Christian Gundlach bietet Pop, Rock und Musicalballaden. Wenn es vielleicht dabei auch keine Meilensteine der Musicalgeschichte zu entdecken gibt, so ist das Ergebnis doch absolut passend zur Geschichte und gefällt. Einzig der Sound der Band kommt etwas breiig und undifferenziert durch die Anlage.

Die Kostüme gefallen und sind adäquat.
Die Chorografie sorgt für zusätzliches Tempo und hat mit der Frühstücks- oder Albtraumszene witzig-ironische Momente.

Es passt eigentlich alles.
DER BEWEGTE MANN - Das Musical ist für mich eine positive Überraschung und absolut empfehlenswert.
(Wobei man die Empfehlung wohl einschränken muss. Die Freunde von süßlich-klebriger SE Familienunterhaltung und Disney Musicals könnten an ihre Grenzen stoßen.)

kevin (123 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Musikalische Katastrophe

04.08.2017 - Ich habe selten auf deutschen Bühnen ein derartig schlechtes Stück gesehen als ich die Premiere letzte Woche besuchte, das weder vom Buch und der Musik noch von der Inszenierung her auch nur im Ansatz gefallen kann.

Ich bin schon kein Fan vom Comic noch vom Film, aber wie uninspiriert und unkreativ dieses Stück geschrieben und auf die Bühne gebracht worden ist, entsetzt.

Die Musik ist (schlecht) zusammengeklaut, das Buch geändert mit Änderungen, die völlig fehl und unnötig sind, wodurch die meisten Charaktere zu absoluter Eindimensionalität verkommen.
Das ist zu oft einfach nur peinlich und fremdbeschämend, einzig Leuten, die den albernen Humor der Schmidt Theater mögen, wird dieser platte Pseudohumor gefallen, Ironie und Esprit sucht man lange, und die Darsteller einem Leid tun müssen, so etwas zu spielen.

Denn nicht nur das, auch die Regie überlässt die Schauspieler zu oft sich selbst, von der uninspirierten und auch zu oft gesehenen Choreografie ganz zu schweigen.

Von den Darstellern kann einzig Sascha Rotermund begeistern, dem man anmerkt, dass er entsprechende Erfahrung mitbringt und das Beste aus seinen kleinen Rollen macht.
Die beiden männlichen Hauptdarsteller wirken fehlbesetzt und überfordert, leider vor allem Elias Krischke, der in Next To Normal noch gefiel, hier aber mehr als einmal in dem Stück gesanglich und schauspielerisch an seine Grenzen kommt, da kann er körperlich noch so nett anzusehen sein, wenn er die Hüllen fallen lässt.
Was besonders stört ist das statische Staging mit den beiden Betten je eins auf jeder Seite, das wirkt amateurhaft. Da hätte man viel mehr, auch mit wenigen Mitteln, herausholen können.
Insgesamt ein enttäuschender Abend, dessen Erlebnisse ich möglichst schnell vergessen möchte.
Einzig Zuschauern, die auf derartige Albernheiten stehen, wird dieses Stück wohl gefallen, daher eingschränkt für diese Klientel zu empfehlen.

MH2404 (20 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Leichte Unterhaltung

03.08.2017 - Meine Frau und ich sind seit einigen Wochen unterwegs und schauen uns mit viel Freude die versch. Sommerstücke an. Nachdem wir schon ein paar mal nass geworden sind, fanden wir es nicht so schlimm, dieses mal im trockenen zu sitzen.
DER BEWEGTE MANN bietet leichte und einfache Unterhaltung für zwischendurch. Natürlich konnten auch wir den Unterschied zu einigen grossen Produktionen die wir gerade erst gesehen hatten bemerken. Doch hatten wir auch das Gefühl, dass hier auf das eher untypische Musicalpublikum als Zielgruppe gesetzt wird. Weniger pompöses - aber auch weniger überzogenes Drama. Sicherlich gibt es musikalisch bedeutendere Stücke, aber die eine oder andere Melodie blieb uns schon noch im Ohr als wir das Theater verliessen. Die Energie der Darsteller sprang auf das Publikum über - und auch wenn der Theatersaal recht leer war, war die Stimmung toll. Besonderen drive hatte das Stück immer wenn auch mal getanzt wurde. Davon hätten wir gerne mehr gesehen. Wer also auf der Suche nach leichter Unterhaltung statt nach einem nachhaltig beeindruckenden Theaterabend ist, der ist hier richtig.

CarusoF (3 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Nackte Tatsachen!

03.08.2017 - Wer Klamauk und Witz liebt, wird bei diesem Musical voll auf seine Kosten kommen. Dieses neue Musical wird mit Schwung und viel Ironie auf die Bühne gebracht. Die schnellen Szenenwechsel des Films werden geschickt ineinander verwoben,indem man auf der Bühne zwei Szenarien parallel aufgebaut hat, in denen Szenen gleichzeitig stattfinden.Die Musiknummern sind zwar schwungvoll, allerdings nichts Besonderes,sondern eher durchschnittlich. Es wäre sicher förderlich, wenn die Gesangsstücke in einigen Passagen mehr dem stimmlichen Vermögen der Darsteller angepasst worden wären.
Prüde Besucher sollten sich darauf einstellen, dass sie hin und wieder mit nackten Tatsachen konfrontiert werden. Warum in einigen Szenen die Männer zwar nackt sind, die Frauen aber nicht, entzieht sich eigentlich der Logik.
Insgesamt aber eine durchaus empfehlenswerte Inszenierung.

jobmusic (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Auweia....

02.08.2017 - Ohje Ohje Ohje...

Trotz Warnungen von Freunden, wollte ich mir selbst ein Bild machen vom \"Bewegten Mann\" im Thalia Theater.
Ich bin ein großer Fan vom Comic und vom Film und war doch sehr irritiert was dort auf der Bühne gezeigt wurde.

Aber fangen wir vorne an...

Die Bühne ist in 2 gleiche Teile geteilt jeweils mit Sofa und einer Schrankwand im 70iger Jahre Stil. Dahinter ein Lila Glitzer Vorhang der bei belieben aufgezogen werden kann. Dann bekommt man den Blick auf die Band mit Cowboy Hüten (??) und hat eine weiter Spielfläche die meist aber ungenutzt bleibt. Wirklich langweilig.

Genau wie die Kostüme und das Licht Design.
Es ist manchmal echt peinlich was vor allem die Mädels auf der Bühne tragen müssen und mit ein paar Lichtspots und Verfolgern macht man einfach keinen ganzen Theaterabend.

Die Choreografie ist uninspiriert und nicht synchron in der besuchten Vorstellung, weil man merkt das einige Ensemble Mitglieder nicht die besten Tänzer sind.
Keine großen Ideen und ein überfordertes Ensemble, dass spricht für keine gute Arbeit des Choreografen!
Dem Fass den Boden ausschlagen tut Axel`s Alptraum mit Homo Schulmädchen, Katzen Girls, dicker Bauchtänzerin, Showgirls und Papageien Frau.
Fremd schämen ist gar kein Ausdruck!

Das Original Buch musste im Musical einige Federn lassen, und so ist nun Axel eigentlich nur ein Dauergeiler Hetero, der so gar nicht die Schwule Welt versteht.
Norbert, der eigentlich im Comic und Film etwas tollpatschich treu Doof daher kommt ist plötzlich nur hysterisch mit laufenden Schrei Attacken.
Doro ist dauerfrustriert und auch das man ihr 2 Freundinnen an die Seite gegeben hat, ist keine wirkliche Verbesserung.
Einzig die Sexsüchtige Elke und der Metzger können punkten und hinterlassen ein paar lustige Momente.
Waltraud ist komplett gestutzt worden auf der Bühne und ist nun der Ruhepol in dem Schwulen Trio, was für mich so gar keinen Sinn macht.

Das fast durchweg junge Ensemble hat zwar Spielfreude, aber eine wirkliche Regie läßt sich nicht erkennen.
Dazu lassen gerade die männlichen Hauptrollen eine stimmliche Präsenz vermissen.

Die Musik...
wie soll man das in Worte fassen....
Es ist alles zusammengeklaut, vorhersehbar und manchmal wünscht man sich eine Strophe weniger, oder am besten gar keinen Song.

Alles in Allem wurden viele Fehler gemacht.

Obwohl man mit dem Original Stück eine fantastische Vorlage gehabt hätte und ein sehr ambitioniertes Ensemble auf der Bühne, kommt die Vorstellung meist wie eine schlechte Schulaufführung daher.

Sehr Schade und NICHT zu empfehlen!

KristinP (57 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


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(6 Leser)


Ø 1.83 Sterne

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