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Drama

Ghost - Das Musical

Die Zweifel sind nun fort.


© Stage Entertainment
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"Ghost" hat es nach langem Vorlauf auf die große Stage-Bühne des Berliner Theaters des Westens geschafft. Was hier in Kooperation mit dem Linzer Landestheater auf der Bühne zu sehen ist, überzeugt: Gut gewählte Hauptdarsteller in einer flotten, innovativ inszenierten Show lassen das Feeling des 90er-Jahre-Films wieder lebendig werden ohne dabei veraltet zu erscheinen.

(Text: Jens Alsbach)

Premiere:07.12.2017
Rezensierte Vorstellung:07.12.2017
Showlänge:160 Minuten (ggf. inkl. Pause)


"Ghost" ist es 2011 im Londoner Piccadilly Theatre gelungen, einen neuen Funken ins Genre Musical zu bringen. Eine altbewährte (Film)-Geschichte wurde mit poppiger, auf den ersten Blick nicht dazu passen wollender Eurythmics-Musik kombiniert und mit viel Zauber und Technik aufgehübscht. Heraus kam eine bunte, clevere Show, die sowohl die Fans des Films als auch Liebhaber von modern inszenierten Theaterabenden zufriedenstellte.
Nach einem Ausflug an den New Yorker Broadway, einer UK-Tour und einem Gastspiel in Frankfurt sicherte sich das Landestheater Linz im vergangenen Jahr das Stück - schon damals in Kombination mit Stage Entertainment. Diese Inszenierung ist nun auch in Berlin zu sehen.

© Stage Entertainment
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Bereits in den vergangenen Monaten zierten die Namen der beiden Hauptdarsteller diverse Reklamemedien: Alexander Klaws in der Rolle des Geistes Sam und Willemijn Verkaik als seine Freundin Molly. Die Wahl der beiden durchaus namhaften Darsteller wurde von der Stage clever entschieden. Alexander Klaws beweist erneut, dass ihm die Musicalbühne liegt. Er gibt Sam cool, lässig und natürlich, ohne kitschig zu wirken. Seine Songs meistert er gekonnt, er phrasiert nicht stark, hält sich an die musikalischen Ursprünge und gefällt mit ebendieser Klarheit. Willemijn Verkaiks Molly ist eine sympathische junge Frau. Auch sie kann mit natürlichem Schauspiel glänzen und ihr Gesang ist grandios - Manchmal hat man das Gefühl, dass sich die stimmgewaltige Darstellerin gesanglich sogar eher zurückhält, um die neben ihr agierenden Darsteller nicht auszustechen. Nur bei "Immer folgt ein neuer Tag" erahnt man, was ihr Stimmvolumen hergibt, denn sie treibt den Song in höchste Höhen.
Besonders wichtig: Der Funke zwischen Klaws und Verkaik springt über. Ohne diese Dynamik funktioniert die emotionale Show nämlich nicht.

© Stage Entertainment
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Sams Freund Carl wird in Berlin von Andreas Bongard gespielt, der sich noch ein wenig schwer tut, die schauspielerische Klarheit, die diese durchaus vielschichtige Rolle erfordert, auf die Bühne zu projizieren. Auch stimmlich wird er sich noch etwas an die Rolle herantasten müssen.
Klaus Seiffert und Nicolas Boris Christahl gefallen als Geister mit cleverem Schauspiel und ausdrucksstarkem Gesang. Auch sonst ist das Ensemble sehr harmonisch ausgewählt – die Chorszenen sind sauber, sowohl gesanglich als auch choreografisch (Lee Proud).
Die augenscheinlichste Neuentdeckung und heimlicher Star dieser Produktion ist jedoch die dritte Hauptdarstellerin, die ehemalige "The Voice"-Kandidatin Marion Campbell als Oda Mae Brown. Wann immer sie auf der Bühne steht, bekommt die Show einen ganz besonderen Touch. Sowohl stimmlich, aber gerade auch schauspielerisch überzeugt sie auf ganzer Linie. Ihr "Nur weg von ihr" haut gesanglich vom Hocker und ihre Darstellung der durchgeknallten "Hinterzimmerspiritistin" - besonders im Zusammenspiel mit dem zweiten Ex-Casting-Show-Kandidaten Alexander Klaws - ist hervorragend. Sie wird in den richtigen Momenten laut (herrlich z.B. die Szene, in der sie gemeinsam mit Sam vor Mollys Wohnung herumbrüllt, um ihre Aufmerksamkeit zu erreichen), kann aber im zweiten Akt auch ihre nachdenkliche und berührende Seite glaubhaft preisgeben. Mit Marion Campbell hat eine Darstellerin den Weg auf die Musicalbühne gefunden, von der man sicherlich noch häufiger hören wird.

© Stage Entertainment
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Die Bühne ist genau wie in Linz auf verschiedene Ebenen aufgeteilt und gefällt durch eine gewisse Kälte, die durch die variablen Stelen und den straßenartigen Aufbau erreicht wird. Mithilfe einiger verschiebbarer Elemente entstehen so leicht das Loft, die Bank in der Sam und Carl arbeiten oder auch Oda Mae Browns Salon. Alles läuft flüssig und die "Geister"-Effekte - wie eine durchsichtige U-Bahn oder eine durchdringbare Tür - machen Spaß und sorgen für Abwechslung. Die Handlung wird so geschickt unterstützt und verdichtet; keiner der Effekte wird um des Effektes Willen präsentiert.
Die Übersetzung von Roman Hinze und Ruth Deny funktioniert in Berlin wie in Linz bestens. Das Orchester unter Shay Cohen ist mit 12 Musikern zwar klein gehalten, dies fällt jedoch durch die ohnehin sehr technisch klingende Musik nicht negativ ins Gewicht. Die Musik tönt - Eurythmics-würdig - poppig und teilweise mit Synthesizer-Unterstützung aus den Lautsprechern.

© Stage Entertainment
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Stage Entertainment hat sich und dem Publikum durch die Kooperation mit Linz einen Gefallen getan, denn diese Produktion von "Ghost" hat es verdient, länger im deutschsprachigen Raum zu sehen zu sein. Eine intensive Geschichte, eine moderne Inszenierung, die durchaus auch eine neue Zuschauerschaft anspricht und gut gewählte Darsteller bieten einen unterhaltsamen Theaterabend.

(Text: Jens Alsbach)




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Produktion: Ghost - Nachricht von Sam (Landestheater Linz)



Kreativteam

MusikDave Stewart
Glen Ballard
LiedtexteDave Stewart
Glen Ballard
Bruce Joel Rubin
BuchBruce Joel Rubin
Übersetzung DialogeRuth Deny
Übersetzung LiedtexteRoman Hinze
RegieMatthias Davids
Musikalische LeitungShay Cohen
ChoreografieLee Proud
BühneHans Kudlich
KostümeLeo Kulas


Besetzung

SamAlexander Klaws,
(Mathias Edenborn)
(Nikolas Heiber)

MollyWillemijn Verkaik,
(Marcella Adema)
(Melanie Gebhard)

Oda Mae BrownMarion Campbell
Amber Schoop,
(Denise Lucia Aquino)
(Chasity Elaine Crisp)

CarlAndreas Bongard,
(Nicolas Boris Christahl)
(Mathias Edenborn)
(Lars Kemter)

KrankenhausgeistKlaus Seiffert,
(Nikolas Heiber)
(Kevin Perry)

U-Bahn-GeistNicolas Boris Christahl,
(David Eisinger)
(André Naujoks)

Willie LopezMischa Kiek,
(David Eisinger)
(Lars Kemter)
(Kevin Perry)

ClaraChasity Elaine Crisp,
(Kristel Constant)
(Lanie Sumalinog)

LouiseDenise Lucia Aquino,
(Kristel Constant)
(Annakathrin Naderer)

EnsembleMarcella Adema
René Becker
Rachel Colley
Melanie Gebhard
Nikolas Heiber
Lars Kemter
Shane Landers
Annakathrin Naderer
André Naujoks
Vicky Riddoch
Lanie Sumalinog
Jan-W. Schäfer
SwingsBianca Benjamin
Alan Byland
Kristel Constant
David Eisinger
Rhys George
Kevin Perry
Susie Porter


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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


11 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Eine Show, die man sich sparen kann

03.06.2018 - Es ist immer schön ins TdW zugehen.
Aber was sie mit Ghost dort nun zeigen ist leider absolut langweilig.

Aber fangen wir vorne an...

Das Stück ist nach dem Film aus den 90igern Jahren und daher etwas altbacken.
Die Umsetzung kommt aus dem Stadttheater Linz, und ist halt eine normale Stadttheater Produktion, was man an vielen Dingen sehen kann ( Bühnenbild, teilweise peinlichen Choreografien, Kostüme, und Projektionen )

Bei der Cast könnte man meinen das man über die ein oder andere Schwäche hinwegsehen kann...

Aber auch hier, werden die Erwartungen nicht erfüllt.

Einzig Marion Campbell wird dem Vorbild von Whoopi Goldberg gerecht und sorgt für gute, lustige und bewegende Momente auf der Bühne.

Willemijn Verkaikals Molly singt die Molly spielend leicht, kämpft aber mit den Emotionen und ist meiner Ansicht damit meist überfordert.

Andreas Bonnard als Carl bleibt so grau und langweilig wie das meiste Bühnenlicht.

Und Alexander Klaws als Sam ist für mich eine komplette Fehlbesetzung. Gesanglich ist der Part ihm an vielen stellen zu hoch und spielerisch ist er einfach nur laut. Das tragische an der Rolle kommt hier gar nicht zum Zuge.

Das Ensemble spielt gut, aber hat nicht viel Platz neben den 4 großen Rollen.

Der Sound war am Abend sehr schlecht und gerade in den U Bahn Szenen konnte man textlich fast nix verstehen.

Peinlichster Moment war im 2 Teil die Pinken Pailletten Strippern und goldene Einkaufswagen...

Auch die sooft gelobten Zaubereffekte, sind billig und leicht durchschaubar.

Das Stage dieser Show soviel Werbung und Beachtung gibt ist nicht nachvollziehbar.
Die Preispolitik ist eine Frechheit, da es eigentlich eine Stadttheater Produktion ist, und genau so aussieht und mehr an der Kasse nicht kosten dürfte.

Eine Show die man sich getrost sparen kann!

KristinP (66 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Immer noch eine anruehrende Liebesgeschichte

12.03.2018 - Ich habe die Show am Sonnabend abends gesehen. Einziger echter Wermuthstropfen ist der Preis, stolze EUR 130 fuer die PK1, das Picturebook fuer EUR 19, das ist schon teuer.
Trotzdem kann ich die Show nur empfehlen.
Das Buehnenbild wirkt vom Hochparkett aus toll, duester und industriell und nur dann heiterer, wenn es im Loft von Molly und Sam spielt.
Frau Verkaik und Herr Edenborn sind ein tolles Paar, sie passen sowohl vom Gesang als auch vom Schauspiel sehr gut zusammen und wirken dadurch sehr glaubhaft. Gegen zwei so stimmgewaltige Darsteller kann Herr Bongard nicht ankommen und wirkt recht blass. Die Rolle ist sicher schwierig, aber ein bisschen mehr Schauspiel wuerde ihr sicher gut tun. Klaus Seiffert hat das Maximale aus seiner kleinen Rolle herausgeholt, hat mir gut gefallen. Als Oda Mae Brown spielte Frau Aquino, die fuer die Rolle sicher noch ein bisschen jung ist, aber die Oda so ein bisschen in Richtung Rotzgoere zu spielen ist in diesem Fall sicher eine gute Idee.
Ansonsten hat mir der Cast gut gefallen.
Die Peruecke einer der beiden Helferinnen von Oda Mae ist der einzige Minuspunkt beim Kostuembild, ansonsten Klasse.
Die Band spielte toll, die Musik ist halt ein wenig langweilig, aber dafuer kann die Band ja nichts.
Die deutsche Uebersetzung hat mir sehr gut gefallen, fluessig und zeitgemaess.
Die SE waere sicher gut beraten, auch wenigstens ein Bild im Picturebook oder im Theater mit W. Verkaik und M.Edenborn zu haben, ansonsten sind wirklich einige Zuschauer verwirrt, wo Herr Klaws steckt. Am Ende scheint es aber allen gefallen zu haben, denn es gab Standing Ovations.

Charlotte (46 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Gefühlvoll, spannend, witzig

12.02.2018 - Ich habe die Show nun zweimal mit verschiedenen Besetzungen gesehen und war jedes Mal begeistert.
Selten wurde ein Film so gut auf die Bühne gebracht. Es fehlt im Vergleich an nichts. Selbst einige Gags aus dem Film wurden fast schon 1:1 übernommen.
Die Musik ist klasse: mal rockig, mal ruhig, aber immer mit sehr viel Gefühl. Die Texte haben in der deutschen Übersetzung zwar ein klein wenig verloren, aber es ist immerhin auch ein sehr schwieriges Stück zu übersetzten gewesen.
Die Bühne ist relativ einfach, aber mit sehr vielen Details und durch geschickte Lichteffekte sehr gut wandelbar.
Ich würde die Show jedem empfehlen, der den Film mag und sich gerne einmal live mitreisen lassen möchte.

Tobigoestothetheatre (12 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Modernes Pop-Musical - das "Krimi-Romantikel" des 21. Jahrhunderts

27.01.2018 - Nachdem ich ja bereits die "Vorpremiere" der Version im Juni 2017 im Musiktheater Linz sehen durfte - (siehe Bewertung durch) freute ich mich besonders auf die neue CAST im Theater des Westens Berlin und ich wurde absolut nicht enttäuscht.

Alexander Klaws als SAM WHEAT spielt sehr romantisch, draufgängerisch und einfühlsam bzw. lustig - vor allem im Zusammenspiel mit Willemijn Verkaik als Molly und Oda Mae Brown (Marion Campbell/Amber Schoop) - er singt sehr verständlich, flüssig und ist absolut top besetzt...seine schauspielerischen Leistungen haben mich im Vergleich zu Riccardo Greco in Linz mehr beeindruckt -

Willemijn Verkaik ist eine großartige Molly - stimmlich und emotional beherrscht sie ihre Songs und das "Zusammenspiel" mit Sam gekonnt vor allem liegt die Schwierigkeit in der Rolle ja Sam nicht anzuschauen, obwohl er ständig da ist...große Herausforderung was sie sehr gut meistert..

Im Vergleich zu Anais Luecken in Linz ist Willemijn kühler und eben keine "süße" "Zuckerpuppe" sondern steht mitten im Leben und meistert den Verlust von Sam daher sehr, sehr glaubwürdig - vor allem ihr intensives Schauspiel gefällt total.

Andreas Bongard als Carl Brunner ist der perfekte Gegenpart zu SAM - auch er stimmlich sehr gut - schauspielerisch und akrobatisch auch super - die "Effekte" die er spielen muss sind nicht ohne und erfordern eine hohe körperliche Kraft.

Meine zwei absoluten Lieblinge der Produktion sind allerdings der U-Bahn-Geist Nicolas Christahl der akrobatische Kunststücken mit seinem tollen Rap-Song "FOKUS" auf die Bretter knallt, dass es nur so quietscht und blitzt....die Darstellerung der U-Bahn ist phänomenal gelungen - tolle Spezialeffekte von Nils Bennett.

Marion Campbell als Oda Mae Brown ist aber die Komödiantin des Stückes schlecht hin - sie ist für die meisten Lacher des Abends verantwortlich - nicht nur wegen ihrer skurilen Kostüme sondern wegen ihres frechen, derben Witzes - und ihre "Traum-Dance-Nummern" köstlich absolut köstlich - sie ist impulsiver und etwas stimmstarker als Amber Schoop die ihre Sache aber auch sehr gut gemacht hat - sie geht eben nicht so sehr aus der Rolle raus wie Marion....ihr Song ist "NUR WEG VON MIR" der wie in Linz zu einer absoluten Show-Tanz-Nummer mit viel pinker und nackter Männerhaut wird - sehr tolle Strip-Einlage des Herren-Ensembles - hier kann das Ensemble neben der Nummer "MEHR" sein ganzes Können unter Beweis stellen -

allerdings sind was dem Stück aber sehr gut tut meistens die 4 Hauptdarsteller unter sich - es ist ein starkes, Schauspiel sehr intensiv und aufgrund der "Verwandlungen" der Körper auf freier Bühne von "Tod", "Lebendig" bis "Zwischentod" auch sehr, sehr anspruchsvoll was aber gut umgesetzt wurde - daher muss das Ensemble in diesem Fall in diesem Stück zurückstecken und hat nur wenige glanzvolle Auftritte....

das Bühnenbild als Loft-Charakter ist genauso gestaltet wie in Linz nur die Spezial-Effekte wurden noch ein bisschen pompöser aufgemotzt als in Linz -

Man fiebert während des Stückes total mit und befindet sich mitten in einem Kriminal-Plot und einer wunderschönen Liebes-Geschichte...

vor allem die Love-Szenen an der Töpferscheibe und ganz am Schluss gehen einfach ans Herz und berühren total....

Einziger Wehrmutstropfen für mich - bei 4 besuchten Vorstellungen im Januar 2018 hatte ich fast ständig die komplette First Cast - sprich Alexander Klaws, Willemijn Verkaik und Andreas Bongard - nur 1 x Amber Schoop und die anderen waren bis auf den U-Bahn-Geist auch immer First Cast...

Ich hätte sehr, sehr gerne Mathias Edenborn als Sam sowie als Carl gesehen - und hoffe sehr, dass ich bei den nächsten Besuchen dieses Glück habe - auch Nikolas Heiber als Sam würde mich sehr freuen - denn auch wenn mit Alex Klaws geworden wird - es ist egal wer spielt- die 3 Jungs sind allesamt erstklassig besetzt - spielten ja schon diverse First-Casts in diversen Musicals -

so ist dies dann auch absolut keine Beeinträchtigung - die Show passt perfekt nach Berlin und es ist wieder mal ne neue schöne Produktion geglückt die Spass macht, und ganz anders ist wie die anderen Musicals die so laufen - eben wieder eine Geschichte die sehr intensiv ist und menschlich -

und das ist das tolle daran!

Maxim (54 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Leider fehlen die Emotionen

03.01.2018 - Mein Bericht bezieht sich auf die Vorstellung vom 26.12.17.

Auch mich hat die Vorstellung in Berlin nach New York, London und Linz am wenigsten gefesselt. Zugegeben, die erste Vorstellung hat es meist einfacher, weil man voreingenommen rein geht. Aber ich fand das Bühnenbild aus NY und London mit den LED Wänden einfach besser als die kühle Säulenkonstruktion. Zudem passt es meiner Meinung nach einfach besser in ein etwas kleineres Theater.

Die Musik hat in meinen Augen, speziell in der engl. Version, einige Ohrwürmer drin. Am Meisten blieb bei mir Rain/ Hold on hängen, Der leider in der deutschen Version rausgestrichen wurde. Ich bin auch der Meinung, dass die Übersetzung ins Deutsche den Liedern den Fluss und somit den Ohrwurmcharakter nahm.

Ich hatte Mathias Edenborn als Sam. Ich finde, er hat die Rolle schauspielerisch und gesangtechnisch gut gemeistert. Ich glaube nicht, dass sie Alexander Klaws besser rüber gebracht hätte. Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, wenn so offensiv mit Herrn Klaws geworben wird, sollte er mehr Spieltermine haben. Ok, er war mal krank und hatte Urlaub, aber gefühlt hatte hier kaum jemand eine Vorstellung, wo er auftrat.

An den Gesangskünsten von Willemijn Verkaik gibt es nichts auszusetzen. Aber schauspiellerisch hat sie mich nicht vom Hocker gehauen. Vielleicht vorbelastet von Caissie Levy lebte sie die Rolle zu wenig, sondern spielte sie einfach routiniert ab.

Andereas Bongard als Carl fand ich zu wenig fies.

Frau Aquino als Oda Mea Brown fand ich etwas zu jung und unerfahren in dieser Rolle. Zudem fehlte mir das Temperament. Die Gesangskünste waren aber einwandfrei.

Der Rest des Ensemble machte einen guten Job.

Fazit: Ich bereue es nicht, es angeschaut zu haben. Aber eine Wiederholung wird es kaum geben. Ich hoffe immer noch auf ein Revival in London. Aber nach der missglückten Tour sind die Chancen wohl eher klein.

nummelin3 (17 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Weiterhin eine durchschnittliche Show...

29.12.2017 - Nachdem ich die Londoner Originalinszenierung schon recht durchschnittlich und unemotional fand, habe ich auf eine Verbesserung gehofft. Leider ist das Gegenteil der Fall. Es wird noch deutlicher wie schwach die musikalische Seite ist, das Bühnenbild wirkt ziemlich steril und auch emotional kam bei mir nicht viel an. Es gab einige gute Momente, besonders die von Oda Mae Brown (in der besuchten Vorstellung leider nur Drittbesetzung Frau Aquino, die gut war, aber eigentlich viel zu jung für die Rolle ist). Verkaik und Klaws geben gute Interpretationen ab, aber auch sie können der sterilen Inszenierung und dramaturgisch schwachen Vorlage kaum Gefühle entlocken. Ärgerlich sind die simplen und durchschaubaren Tricks, die überwiegend billig wirken. Da durfte man in London doch etwas mehr staunen und für Stage Preise kann man durchaus mehr WOW-Effekte erwarten. Es bleibt eine solide Stadttheaterinszenierung, die nicht die hohen Eintrittspreise der Stage rechtfertigt. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass einige Besucher durchaus emotional ergriffen das Theater verlassen haben.

Fiyero (37 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


Beitrag vom 23.12.2017 gesperrt

PhantomMusic_01 (erste Bewertung)


Beitrag vom 23.12.2017 gesperrt

HansiHinterseer (erste Bewertung)


Naja ging :(

20.12.2017 - Hier ist meine Bewertung zu Ghost: Leider muss ich Ghost 3 Sterne geben 😕 Bühnenbild: Es war eigentlich ein sehr schönes Bühnenbild, aaaber es waren immer diese Pfählen, die auf der Bühne stehen. Aber die Special Effects, dass Sam als Geist nicht alles anfassen kann, wurden so super gemacht! Da fragt man sich wie das geht mit der Tür usw. Darsteller: Mathias Edenborn als Sam war einfach nur super! Man hat richtig mitgelitten, dass er entgültig ein Geist ist. Marcella Adema als Molly war nicht so gut. Ihr Gesang ging so, aber ihre Schauspiel naja. Chasity Crisp als Oda Mae Brown war sooo super 😀 Und ihre Stimme, boaaaah! Andreas Bongard als Carl Brunner war auch nicht schlecht und ne super Stimme! der Krankenhaus Geist gespielt von Klaus Seifert war sooo super 😀 Sowie der U - Bahn Geist. Geschichte: Im ersten Akt war es irgendwie, wie soll ich sagen, langweilig. Bei einigen Szenen war es irgendwie langweilig. Der 2. Akt war definitiv besser! Leider muss ich auch sagen, dass die ganzen Laserstrahlen usw. mega wehgetan haben im Auge 😕 Bitte ändern liebe Stage.Bei den Liedern gibt irgendwie KEINE Ohrwürmer, bzw. mir ist keins hängengeblieben. Man kann sich zwar die Show anschauen, aber nur einmal.

Musicaltrine (3 Bewertungen, ∅ 2.3 Sterne)


Gut.

16.12.2017 - Meine Bewertung bezieht sich auf die Vorstellung vom 16.12.17 um 14:30 Uhr,
Also es wird so viel Werbung mit Alexander Klaws und Willemjin Verkaik gemacht und keiner von beiden steht auf der Bühne, sehr enttäuschend. Aber die Show mit den Tricks und das Bühnenbild ist wirklich sehr gut gelungen. Der Orchestergraben ist sehr leer. Sogar der Dirigent muss ein Keyboard und einen PC bedienen. Für die Ticketpriese erwarte ich doch mehr als nur PC und einen sehr leeren Orchestergraben. Marion Campbell möchte ich besonders hervorheben. Sie spielt die Oda Mae Brown echt bombastisch gut. Sie reist die ganze Show. Nikolas Heiber als Sam fand ich stimmlich doch eher durchwachsen. Soundtechnisch war es auch eher durchwachsen. Ich kann und muss leider durch die hohen Ticketpreise nochmal einen Stern abziehen. So komme ich nur auf insgesamt 3 Sterne. Es war gut von den Tricks und dem Gesang. Doch für solch hohe Preise erwarte ich mehr.

Mopelmue (21 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Gefühl – Spannung – Action – Humor, alles da

11.12.2017 - Ich hatte die Möglichkeit die Premiere zu sehen und habe es dann am nächsten Tag noch einmal angesehen. Durch die Trailer und die ganzen Berichte, hatte ich ein bisschen Sorge, dass das Ganze so eine schwülstige Liebesgeschichte wird, umso mehr war ich überrascht, dass es schon in den ersten Szenen so viel zu lachen gibt. Es gibt viele traurige und spannende Szenen, Action und natürlich diese Special Effects über die man hinterher diskutiert, wie die das wohl gemacht haben, zum Beispiel wie Sam durch die geschlossene Tür geht.

Ghost ist jung, modern, frisch, schnell, dynamisch und sehr lustig.

Willemijn Verkaik und Alexander Klaws spielen das Liebespaar sehr natürlich und sehr überzeugend. Die Rolle des Sam ist besonders facettenreich, zunächst ist Klaws der verliebte junge Mann, (großartig seine - Unchained Melody - Elvis Parodie mit Gitarre), dann der erfolgreiche, vielbeschäftigte Banker, bis er dann bei einem Raubüberfall ermordet wird und jetzt als Geist unterwegs ist. Molly, toll gespielt von Willemijn, hat den ehr traurigen Part in der Geschichte, die ja trauert und ihn vermisst , während Sam, jetzt unsichtbar unterwegs ist, seinen Mörder verfolgt und erkennt warum er ermordet wurde. Dabei findet er Oda Mae und dann geht richtig los.

Ganz klar, Deutschland hat ein neues Musical Traumpaar, Sam und Oda Mae, Alexander Klaws und Marion Campell, die Beiden zusammen, das ist echt der Knaller. Der Wahnsinn wie die Beiden spielen,sie die durchgeknallt, freche, aufgekratzte, schrille Person und das dann im Zusammenspiel, hier läuft Klaws zur Hochform auf, er hat es echt drauf, dabei man muss seine Mimik sehen. Die ganzen Zeit haben die Beiden sich in der Wolle und käbbeln sich, sie frech wie Rotz und er immer hinter her und sagt ihr was sie machen soll.
Dazu kommen für Sam noch die beeindruckenden körperlich sehr anstrengenden Action-Szenen.

Anderas Bongard spielt den Carl seinen „Freund und Kollegen“ der das ganze „Drama“ ja auslöst., toll gespielt, besonders wie er zum Ende in seiner Verzweifelung zum Bösewicht mutiert. Die beiden Geister spielen auch wahnsinnig gut. Eine tolle Cast.
Unchained Melody wird in verschiedenen Interpretationen häufiger gesungen. Sehr schön auch das Duett „Jetzt und hier“.
Reingehen, es lohnt sich.

Carat (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


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 Kurzbewertung [ i ]
(jal)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Die Inszenierung der emotionalen Show überzeugt in Berlin ebenso wie in Linz. Willemijn Verkaik und Alexander Klaws singen und spielen hervorragend. Neues Highlight auf der Musicalbühne: Marion Campbell als Oda Mae Brown.

11.12.2017

 Leserbewertung
(9 Leser)


Ø 3.33 Sterne

 Termine
Di26.06.19:30 Uhr
Mi27.06.18:30 Uhr
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Sa30.06.19:30 Uhr
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Do12.07.19:30 Uhr
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Sa14.07.19:30 Uhr
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So15.07.19:00 Uhr
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