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Parodie

Fred vom Jupiter

Wo bitte geht's zur Hauptstadt?


Die großen Hits der Neuen Deutschen Welle erklingen in einem schrägen Musical, das außer der Musik nichts ernst nimmt - am wenigsten sich selbst - und das jede Menge Seitenhiebe auf das Pop-Business und auf die kleinen Schwächen der Universumsbewohner enthält.

(Text: Nina Luckas)

Premiere:03.03.2005
Letzte bekannte Aufführung:04.09.2005


Auf dem Jupiter gibt es keine größeren Superstars als Fred und die Marinas - zwei durchgedrehte Jupiter-Girls-, die größte Popband aller Zeiten. Doch der Ruhm scheint sich dem Ende zu nähern, verdankt Fred doch all seine Hits einer abgestürzten Raumkapsel von der Erde, in der er einige alte Schallplatten und einen Synthesizer gefunden hat. Das Problem: Der Synthesizer ist kaputt.

Es beginnt eine Zeitreise ins Berlin von 1981. Wie sonst soll Fred an sein Casio WS 67 kommen? Auf der Erde geraten Fred und seine Marinas in die abstrusesten Sitationen: Nicht nur, dass sie sich roboterhaft bewegen und die Marinas rumquietschen - die Zeit bereitet den dreien einige Probleme, halten sie doch Berlin für die Hauptstadt Deutschlands... Zu allem Überfluss werden die Marinas verhaftet, da sie sich nicht ausweisen können: Nun muss Fred nicht nur die knapp 2000 Euro für den Synthesizer, sondern weitere 2000 Euro als Auslösesumme für die Marinas, die erklärt hatten, sie kämen aus Russland und seien Anhänger der Perestroika, auftreiben. Um an das Geld zu kommen, schließt er sich einer Berliner Band an, um den Musikern die Neue Deutsche Welle beizubringen und die Verwicklungen gehen erst richtig los...

Horst Johanning hat Wolfgang Adenbergs Musical-Parodie flott, lustig und immer mit der gehörigen Prise Kitsch inszeniert: Der sich roboterhaft bewegende Fred, dem der Enterprise-Gruß wohl bekannt ist, und die überdrehten Marinas wirken geradezu "galaktisch", selbst die kleinen Rollen Andi und Erika gewinnen durch die hevorragende Regie-Arbeit Charakter. Die "Neue-Deutsche-Welle-Trash-Oper", wie das Stück im Programmheft angekündigt wird, wirkt nicht zuletzt durch das Zusammenspiel der gelungenen Inszenierung mit dem einfachen, aber fantasie- und effektvollen Bühnenbild von Pit Fischer und den schrägen Achtziger-Jahre-Kostümen von Anja Saafan.

Das Publikum ist zu Recht begeistert von Wolfgang Adenbergs Witzen und Seitenhieben auf das Musicalgeschäft: Tinas Bruder beispielsweise ist Mitglied einer Kleinstadt-Band, aber sie ist sich ganz sicher: Aus den "Love Cats" wird nie etwas... Eine interessante Parallele zum Vorgänger "What a Feeling" ist das Ende des Stücks, welches Adenberg auch hier als erfolgreiches Konzert der Band gestaltet hat. Außerdem wagt die Berliner Band es, Queen-Songs auf Deutsch zu performen! Es bleibt die Frage: "Welcher Hirni übersetzt das denn?". Neben selbstironischen Bemerkungen wirft Wolfgang Adenberg immer wieder einen Blick in die Achtziger Jahre: Wünschen sich die Band-Mitglieder doch einen Kassettenrekorder für Filme und freuen sich auf die neue TV-Serie Dallas. So manches war damals allerdings einfacher: Die Zeitreise-Bestimmungen der USA waren schließlich noch nicht ganz so streng und für einen Hit reichten die einfallsreichen Worte "Da Da Da".

Die Band unter der Musikalischen Leitung von Daniel Große Boymann heizte dem Publikum on- und offstage mit bekannten Songs der Neuen Deutschen Welle ein, um auch den letzten Skeptiker zu überzeugen, dass dieser Musikstil durchaus für ein Musical geeignet ist.

Das Ensemble ist hervorragend: Allen voran Leon van Leeuwenberg als spaciger "Juppie" Fred und Elisabeth Ebner als Erdenbürgerin Tina, die als intergalaktisch-überirdisches Paar die Herzen des Publikums gewinnen. Regina Mück und Caroline Kiesewetter begleiten Fred als herrlich schrille Girls auf seiner Reise, während Stefan Schill als eifersüchtiger Gehörnter droht, die Band zu zerschlagen, bevor es zum Happy End kommt. Zum Happy End kommt es auch bei Bassist Tobias Fries (Andi) und der durchweg souveränen Drummerin Erika (Susanne Hanke), die sich mit ihrer kleinen Liebesgeschichte immer wieder gekonnt in den Mittelpunkt spielen. Daniel Große Boymann überzeugt als Hubert, der die Band verlässt, da ihn die Liebe nach Bayern zieht.

(Text: Nina Luckas)




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News: Klagenfurt: Odyssee-Musical mit van Leeuwenberg (29.07.2005)



Kreativteam

Autor Wolfgang Adenberg
Inszenierung Horst Johanning
Bühnenbild Pit Fischer


Besetzung

Mit Leon van Leeuwenberg
Elisabeth Ebner
Susanne Hanke
Caroline Kiesewetter
Daniel Große Boymann
Stephan Schill
Tobias Fries
Regina Mück
Marko Formanek



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


20 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


4806
Fred ist intergalaktisch

31.12.2009 - Die 80er-Jahre-Hits sind ja an sich schon ein Selbstläufer für alle, die die Zeit damals mitgemacht haben; aber sie live mit soviel sichtbarer Spielfreude serviert zu bekommen ist galaktisch. Schade nur, dass das - durchweg ältere - Publikum (noch) nicht wirklich mitgegangen ist; sonst hätte es ein Happening ala "Rocky Horror Picture Show" werden können...

Satyr


4883
Wirklich intergalaktisch!

31.12.2009 - Einfach eine geniale Vorstellung, die das Ensemble im Contra-Kreis-Theater da wieder hingelegt hat. Das war wirklich ein super Abend! Leon, Elisabeth und auch alle anderen haben in Ihren Rollen wirklich total überzeugt. Musikalisch top! Ich habe mich direkt um mindestens 20 Jahre jünger gefühlt.

Babsi


4971
Zeitreise in die frühen 80er

31.12.2009 - Sehr vergnüglich fühlte man sich um 20 Jahre versetzt in eine Zeit, als Telefone ohne Schnur noch sci-fi und ein Cassettenrecorder fürs Fernsehen eine neue Idee war.

Die durchweg sehr bekannten NDW-Songs wurden hervorragend und engagiert präsentiert und luden zum Mitmachen ein.

Eine Einladung, die noch viel zu zurückhaltend angenommen wurde.

Mit einem Publikum aus echten Fans könnte es richtig abgehen. (Im Karneval geht es mit denselben Songs ja auch)

Uli


5035
Super Musical-Idee

31.12.2009 - Könnte man doch bei allen Musicals so mitgehen und lachen.
Stimmlich eine sehr gute Leistung.
Eine gekonnte und fantasiereiche Inszenierung!

Alfamar


5056
Klasse

31.12.2009 - Tolle Zeitreise, witzig und liebevoll inszeniert, super Kostüme, authentisch und nostalgisch. Das Publikum, obwohl recht betagt und nicht in den 80er erwachsen geworden, sondern weit davor, war trotzdem hingerissen, standing ovations und alle haben mitgesungen, einfach toll.

sollunastella


5324
super genial -

31.12.2009 -

hamjo


5382
spitzenmäßig!

31.12.2009 - Eine bomben Aufführung, ich würde auch dreimal hineingehen. Leider näherte sich auch in der, von mir besuchten, Aufführung das Durchschnittsalter bedrohlich der 60er Marke. Aber die genialen Darsteller haben es trotzdem geschafft die Stimmung hochzutreiben. Und am Schluss wollte das Mitsingen des Publikums bei "Codo" kein Ende nehmen, absolut super.
Meine persönliche Favoritin war Regina Mück, einfach süß!

Michael Much


5396
Einfach der HAMMER!

31.12.2009 - Super witzig, super lustig, gigantisch!

AKZENT Hotel am Hohenzollernplatz


7462
Superspitzenklasse

31.12.2009 -

Sandra


13131
Der Wahnsinn! :)

31.12.2009 - Ich fand die Show mehr als gut!
Unglaublich!
Ich würde mich sehr freuen, wenn "Fred vom Jupiter" noch mal in Bonn aufgeführt würde!
Die Freundin mit der ich es mir angesehen habe, hat es ganze 3 mal gesehen und war hin und weg!

katharina

katharina


14954
Phantastisch!

03.10.2006 - Lustige Story, toll dargeboten. Die Lieder hörten sich meist besser an als die Originale. Auch den Darstellern schien´s zu gefallen, das Publikum konnte nicht anders, als sich anstecken lassen. Ich würde das Stück gerne noch mal sehen

Ute


7606
Hä?

26.08.2005 - albern ... ich weiß gar nicht,
was ich schreiben soll.
fehlkauf!

Jamilla


6414
Fred kommt wieder

24.06.2005 - Super geniales Stück!
Muß man unbedingt gesehen haben. Habe gehört es kommt wieder am 04.09.2005 auf dem Museumsplatz in Bonn. Es lohnt sich auf jedenfall es nochmal anzusehen.

Anna


5450
So macht Musical Spass!

18.04.2005 - Ein echtes Gute - Laune - Stück. Die Idee und die Umsetzung sind einfach genial. Die Darsteller sind Spitze, man merkt, dass es ihnen viel Spass macht, und dazu kommt noch dieses einmalige Feeling des Theaters, mittendrin statt nur dabei. Weiter so!

riggie56


5385
zwiegespalten

14.04.2005 -

lisa


5122
Besser als Mama mia!

27.03.2005 - Das witzigste Musical dieser Art!

Tomtom


4985
Monty Python meets NDW

19.03.2005 - Ich glaube, ich habe in einem deutschen Theater noch nie so etwas Schräges und trotzdem Stimmiges gesehen wie dieses Stück. Aber klar: nur so und nicht anders können die NDW-Hits präsentiert werden. Die Grundidee mit dem kaputten Keyboard ist schon genial, und was sich daraus für absurde Situationen entwickeln, ist von Anfang bis Ende mitreißend. Und die Band ist so gut, dass ich manchmal geglaubt habe, die Originale zu hören. War bestimmt nicht zum letzten Mal da.

Lothar


4804
einfach genial

07.03.2005 - "Fred vom Jupiter"
Super geniale Show.
Mir fehlen die Worte einfach selbst ansehen. Werds mir mit Sicherheit auch mindestens noch ein zweites Mal zu Gemüte führen.

angelika


4798
Lohnt sich

07.03.2005 - Nicht gaaaaaaanz so witzig wie What a feeling und aufgrund der NDW etwas polarisierend, aber sehr unterhaltsam, ein schöner Abend mit viel Stimmung. Klasse Ensemble mit Leon und besonderes Lob für Eli Ebner!

Jo


4742
Äußerst gut gelungen

04.03.2005 - Wieder einmal ein absoluter Hit fürs Contra Kreis Theather.
Die Zeit verging wie im Sauseschritt. Aüßerst vergnügliche Dialoge und die Hits sind sowieso toll.

Danke und weiter so!

Ansgar


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Handlung
Auf dem Jupiter gibt es keine größeren Superstars als Fred und die Marinas - zwei durchgedrehte Jupiter-Girls-, die größte Popband aller Zeiten. mehr

Weitere Infos
Die Musical-Parodie von Wolfgang Adenberg wird auch als "Neue-Deutsche-Welle-Trash-Oper-Musical" bezeichnet. Premiere feierte das Stück 2005.

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(20 Leser)


Ø 4.25 Sterne

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Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


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