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Drama

Rebecca

Heut Nacht verzauber' ich die Welt


© Andre Havergo
© Andre Havergo
Das Kunze/Levay-Musical erstrahlt in neuem Glanz. Andreas Gergens innovative und gelungene Herangehensweise, eine gelungene Auswahl an Hauptdarstellern sowie ein bombastisch aufspielendes Orchester sorgen f├╝r einen dramatisch dichten, nahezu fesselnden Theaterabend in Tecklenburg.

(Text: Jens Alsbach)

Premiere:21.07.2017
Rezensierte Vorstellung:03.08.2017
Letzte bekannte Auff├╝hrung:09.09.2017


Es ist erfreulich zu sehen, dass neue Regieeinf├Ąlle die Erz├Ąhlung einer bekannten Geschichte so nachhaltig positiv beeinflussen, dass man von einer v├Âllig neuen Inszenierung sprechen kann. J├╝ngst konnte man dies bei Disneys "Der Gl├Âckner von Notre Dame" erleben ÔÇô einer Neuinszenierung, die mit v├Âllig plakativen Ideen nachhaltig ├╝berzeugt. ├ähnlich geht auch Gergen an "Rebecca" heran. Er stellt stark die Symbolik der Geschichte in den Mittelpunkt und konzentriert sich weniger auf Kitsch und Opulenz der damaligen Wiener bzw. Stuttgarter Produktion.

© Andre Havergo
© Andre Havergo

Das Ergebnis ist eine Show, die mit wunderbaren Bildern verzaubert und einen beinahe gespenstischen Eindruck hinterl├Ąsst. Besonders deutlich wird das bei Gergens wortw├Ârtlichem Einsatz der "Schatten" von Manderley. T├Ąnzerinnen und T├Ąnzer in schwarzen Kost├╝men schleichen unentwegt ├╝ber die gro├če B├╝hne, tanzen Choreografien, bauen sich zu unheimlichen Bildern auf (wunderbar z. B. die schattenspielartige Darstellung einer Meeresszene in Monte Carlo) oder interagieren mit den Darstellern, indem sie beispielsweise als Tischbein oder Bilderrahmen fungieren. Besonders im sp├Ąteren Verlauf des Abends, wenn die D├Ąmmerung nach und nach einsetzt, wirkt dies ungemein atmosph├Ąrisch und sehr intelligent. Obwohl es eigentlich simple Mittel des Theatermachens sind, begeistern gerade diese Regieeinf├Ąlle. Beinahe mag man von zus├Ątzlichen Hauptdarstellern sprechen, die in mancher Szene sogar Szenenapplaus bekommen.

© Andre Havergo
© Andre Havergo

Die 'regul├Ąren' Hauptdarsteller sind ÔÇô wie in Tecklenburg zu erwarten ÔÇô hervorragend besetzt. Pia Douwes gibt erneut die bedrohliche Haush├Ąlterin Mrs. Danvers und hat diese Rolle mittlerweile bis ins Mark verinnerlicht. Schon ihr erster Solo-Auftritt ("Sie ergibt sich nicht!") bietet eine beeindruckende gesangliche Leistung und begeistert. Man hat den Eindruck, mit der Haush├Ąlterin in Gergens Inszenierung noch st├Ąrker mitf├╝hlen zu k├Ânnen, da sie noch intensiver in die Handlung integriert ist. Beim finalen Brand tritt sie beispielsweise erneut in Erscheinung, was ihre unendliche Liebe zu Rebecca st├Ąrker unterstreicht.

© Andre Havergo
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Milica Jovanovic als "Ich" ├╝berzeugt mit lupenreiner Diktion und einem zuckers├╝├čen Gesang im ersten Akt, kann aber sp├Ąter auch als "resolute" Hausherrin ├╝berzeugen ("Mrs. De Winter bin ich!"). Absolut authentisch spielt auch Roberta Valentini als Maxims Schwester Beatrice. Obwohl ihre Rolle nicht viel zur Handlung beitr├Ągt, holt Valentini durch ihren Gesang und ihre Spielfreude viel aus dem Charakter heraus und f├Ąhrt gerade im Zusammenspiel mit Jovanovic zur Hochform auf ("Die St├Ąrke einer Frau").

© Andre Havergo
© Andre Havergo

Lediglich Jan Ammann wirkt am besuchten Abend etwas blass, vermeidet h├Âhere T├Âne und ist generell sehr schlecht zu verstehen. Schauspielerisch ├╝berzeugt jedoch auch er. Sein Solo "Kein L├Ącheln war je so kalt", in dem er die Geschichte des "Verschwindens" seiner Frau rekapituliert und die Schatten im Hintergrund diese Rekapitulation lebendig werden lassen, ist einer der inszenatorischen H├Âhepunkte des Abends. Ein starkes St├╝ck Theater!

© Andre Havergo
© Andre Havergo

Das B├╝hnenbild ist zweckm├Ą├čig und ├╝bersichtlich. Auf der rechten Seite der B├╝hne steht Manderley ÔÇô ein zweist├Âckiges Haus mit verschiebbaren T├╝ren ÔÇô auf der linken Seite befindet sich eine Drehb├╝hne, die von den Schatten bewegt wird und sowohl als H├╝tte am Strand als auch als Rebeccas Schlafgemach fungiert. Die rechte Seite der B├╝hne wird ebenfalls f├╝r Auftritte genutzt, und somit wird die gesamte Fl├Ąche bespielt. Durch den Einsatz der Schatten und eines gro├čen Ensembles wirkt die ausladende B├╝hne nie leer. Requisiten werden gr├Â├čtenteils nur angedeutet und durch die Schatten - wie erw├Ąhnt - untermalt. So wird selbst Rebeccas Schreibtisch, ebenfalls von den Schatten getragen, zu einem Hingucker.

© Andre Havergo
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Szenenwechsel funktionieren flie├čend; besonders die Massenszenen ("Strandgut" beispielsweise wird mit einer riesigen Menschenmenge mit Taschenlampen inszeniert) wirken voller Elan. Und auch die ruhigen, intimen Szenen wei├č Gergen zu inszenieren. Das Kennenlernen der beiden Protagonisten findet beispielsweise hoch ├╝ber den K├Âpfen der Zuschauer auf einer Art Empore statt, so dass der Eindruck entsteht, die beiden schauen auf das abendliche Monte Carlo hinab. Insgesamt kommt die Dramatik der Story in Tecklenburg st├Ąrker zum Tragen als in vorangegangenen Inszenierungen.

© Andre Havergo
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Einen gro├čen Teil tr├Ągt auch das Orchester unter der Leitung von Tjaard Kirsch dazu bei. Das ├╝ber 20 Musiker starke Orchester erzeugt einen opulenten Klang, der perfekt von der Technik in das gro├če Auditorium gesteuert wird.

© Andre Havergo
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"Rebecca" bietet einen fantastischen Theaterabend auf ganz hohem Niveau. Clevere Regieideen, die die Show nachvollziehbarer machen und aufwerten, gepaart mit tollen Hauptdarstellern und ausgezeichneter musikalischer Untermalung bleiben im Ged├Ąchtnis und machen neugierig auf die f├╝r 2018 angek├╝ndigte Neuinszenierung von "Les Mis├ęrables".

(Text: Jens Alsbach)




Verwandte Themen:
News: F├╝r "Rebecca" gehen wir finanziell in die Vollen (20.06.2017)



Kreativteam

RegieAndreas Gergen
Musikalische Leitung Tjaard Kirsch
Choreografie Danny Costello


Besetzung

IchMilica Jovanovic
MaximJan Ammann
Mrs DanversPia Douwes
Frank Crawley Thomas Hohler
Beatrice Roberta Valentini
Mrs. Van Hopper Anne Welte
Jack Favell Robert Meyer
Giles Mathias Meffert
Ben Christian Fr├Âhlich
Oberst Julian Johan Berg
Frith Guido Breidenbach
Robert Fin Holzwart
Clarice Sophie Bl├╝mel
Richter Horridge Jan Altenbockum
Ensemble Michael Thurner
Nicolai Schwab
Zoltan Fekete
Daniel Me├čmann
Andrew Hill
Kim-David Hammann
Luciano Mercoli
Juliane Bischoff
Jennifer Kohl
Alexandra Hoffmann
Esther Lach
Celine Vogt
Joyce Diedrich
D├Ârte Niedermeier
Janina Niehus




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Andre Havergo
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


12 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


31599
Super!

15.10.2017 - Rebecca z├Ąhlt zu einen meiner absoluten Lieblingsmusicals. Auch in Tecklenburg funktionierte es wieder mich zur G├Ąnsehaut zu bewegen. Leider muss man in teckenlenburg ein paar Abstriche machen zur Stuttgarter Inszenierung: diese w├Ąren einerseits die Kost├╝me, das B├╝hnenbild und auch das Finale ist nicht vergleichbar mit Stuttgart. Daf├╝r finde ich die Idee mit den Schatten gar nicht schlecht und sehr kreativ. Die Besetzung reist eh alles heraus. Pia als Mrs Denvers einfach nur WOW und ihre Mimik und Gestik ist echt der Hammer. Ihre Stimme ja sowieso. Milica einfach gro├čartig. Und Jan auch absolut toll. Auch das Ensemble macht seine Rolle super. Das Orchester spielt klasse und ist auch richtig voll. Ich hoffe Rebecca kommt bald wieder in ein sch├Ânes Theater. So ein St├╝ck wie Rebecca darf nicht einfach von der B├╝hne verschwinden. Es ist echt sch├Ân. Rebecca kann man nur genie├čen und es z├Ąhlt f├╝r mich zu einen der besten Musicals ├╝berhaupt.

Mopelmue (23 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


31561
Wahnsinn!

20.09.2017 - Eine grandiose Inszenierung, die ich mir spontan unbedingt noch ein zweites Mal anschauen musste.
Die G├Ąnsehaut kam direkt zu Beginn auf und blieb bis weit nach Ende der Inszenierung erhalten.
Schon zu Beginn wusste Milica Jovanovic die Zuschauer mit ihrer glockenklaren Stimme zu faszinieren. Ich kann mir keine bessere Besetzung der "Ich" vorstellen. Unmittelbar vor der Pause sorgte Pia Douwes als Mrs Danvers f├╝r absolute Fassungs- und Sprachlosigkeit. Wahnsinn, was die Frau f├╝r eine Stimme hat! Ebenfalls dazu passend war der bitterb├Âse Blick, der allein ausreichte um Angst zu bekommen. Jan Ammann, von dem ich seit ,Tanz der Vampire' sowieso restlos begeistert bin, sorgte als Maxim de Winter mit ,Gott warum' und ,Kein L├Ącheln' daf├╝r, dass ich ernsthaft mit den Tr├Ąnen k├Ąmpfen musste. Auch schauspielerisch wurde hier eine Meisterleistung abgeliefert - und zwar von jedem einzelnen Darsteller. Ich habe ganz sicher noch nie ein derartig grandios besetztes Musical zu sehen bekommen.
Die wundersch├Âne Kulisse vor der alten Burgmauer und den B├Ąumen drum herum, trug ihrerseits zur stimmungsvollen Atmosph├Ąre bei.
Besonders begeistert hat mich auch das gro├če und wunderbare Orchester, da dies ja mittlerweile bei anderen Veranstaltung leider oft dem Rotstift zu Opfer f├Ąllt.
Ein einziger kleiner Wermutstropfen waren bei meinem zweiten Besuch einige Zusp├Ątkommer, die sich nat├╝rlich auch noch zu ihren vorderen, mittigen Pl├Ątzen durchquetschten und diese dann in aller Seelenruhe einrichteten.
Mein Fazit: Die beiden besten Abende des Jahres. Vielen Dank daf├╝r!

Steffie (8 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


31547
Mein Musical Highlight 2017

04.09.2017 - Rebecca Tecklenburg

Besuchte Vorstellungen: 13. und 23. Aug. 2017

Es waren mein erster Besuch in Tecklenburg. Rebecca habe ich einmal in Stuttgart gesehen Es konnte mich damals aber nicht so fesseln.
Anders in Tecklenburg. ├ťber die Cast wurde genug geschrieben. Ich schliesse mich DEm an, wow. Schon wenn Milica zu Beginn auf die B├╝hne tritt und mit glockenreiner Stimme Ich habe getr├Ąumt von Manderley singt, erstarrt man fast vor Ehrfurcht. Dazu eine Pia, Die die Mrs. Danvers nicht spielt, sondern lebt. Auch die anderen Haupt- und Nebenrollen sind perfekt besetzt. Gut fand ich auch die Schatten. Zus├Ątzlich das grosse Ensemble. Ein Mangel bei vielen Openair Produkionen ist ja, dass sich einzelne Darsteller oft auf der grossen B├╝hne verlieren. Das wurde hier wirklich gut gel├Âst.
Dazu ein tolles Orchester im Graben. Die Abmischung fand ich am ersten Abend in Reihe 7 mittig ganz gut. Beim zweiten Abend hatte ich 2 Reihe ganz links, wo leider durch die N├Ąhe des Lautsprecherturms der Sound nicht so gut war.
Die Inszenierung von Andreas Gergen fand ich sehr gelungen.
Der erste Abend hat mich so begeistert, dass ich meine geplante Urlaubstour noch umgestellt habe und extra f├╝r den 2. Abend von HH nach Tecklenburg gefahren bin.

Inszenierung: 5 von 5
Musik: 4.5 von 5
Besetzung 5 von 5
Ausstattung: 4 von 5

Gesamtfazit: 5 von 5

Neben Hair in Amstetten mein Highlight dieses Jahr. Und Tecklenburg hat einen Fan mehr. Und, man ├╝bersteht es auch ohne Sitzkissen, aber bequem ist anders.

nummelin3 (23 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


31526
Was soll man sagen: besser gehts nicht

10.08.2017 - Ein Traum, wer es nicht gesehen hat, wird sich lange ├Ąrgern... Einziger kleiner Wermutstropfen meinerseits: namhaft besetzter Jack Favell sowie mit Roberta Valentini ebenfalls toll besetzte Schwester Maxims, gehen f├╝r mich an diesem Abend hinter den 3 Hauptprotagonisten ein wenig unter... aber das ist Jammern auf exrem hohen Niveau. Ein riesiges Dankesch├Ân an die Verantwortlichen, die es schaffen, solch unvergessliche Abende zu zaubern,bei sehr humanen Eintrittspreisen. Hab mir noch schnell ne Karte zur Derniere gesichert und freu mich total darauf.

andycibis (26 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


31524
Volle Punktzahl

08.08.2017 - Um es kurz zu machen, im Grunde kann ich mich den Meinungen hier soweit anschie├čen. Ein sch├Ânes Musical in sehr guter Besetzung mit gro├čem Orchester auf einer wundersch├Ânen Freilichtb├╝hne. Dazu ein auch ohne echtes Feuer (hat das wirklich bei dem Baumbestand rund um die B├╝hne jemand erwartet?) sehenswertes Finale. Was will man mehr? Richtig, eine gelungene Umsetzung und f├╝r die Regie von Andreas Gergen m├Âchte ich erstmals 5,5 von 5 Sternen vergeben. Wunderbare Ideen und die hier schon erw├Ąhnten Schatten finde ich pers├Ânlich meist sehr gut eingesetzt. Nat├╝rlich gibt es hin und wieder klitzekleine Verbesserungen diesbez├╝glich, aber das ist ÔÇ×Meckern auf ganz hohem NiveauÔÇť. Nein, die Inszenierung hat mir ausgesprochen gut gefallen, eine weitere Vorstellung habe ich mir heute gebuchtÔÇŽ. Das sollte meine Meinung zu diesem St├╝ck in Tecklenburg ganz gut wiederspiegelnÔÇŽ

Besuchte Vorstellung:
04.08.17 ÔÇô B├╝hne Tecklenburg

Inszenierung: 5,5 von 5
Musik: 4,0 von 5
Besetzung: 4,5 von 5
Ausstattung: 4,0 von 5

Gesamtfazit: 4,5 von 5

MyMusical (24 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


31520
Sehenswerte Produktion

04.08.2017 - Die Cast ist bis in die kleinste Rolle bestens besetzt. Das Orchester bringt einen satten vollen nat├╝rlichen Sound und die Inszenierung l├Ąuft wunderbar durch die Geschichte. Lediglich bei den Schatten w├Ąre bei manchen Szenen etwas weniger mehr gewesen. Insgesamt eine sehr gelungene und sehenswerte Produktion die meine Erwartungen an ein Freilufttheater weit ├╝bertroffen hat.

Caveman (6 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


31504
Na ja!

28.07.2017 - Die ├ťberschrift lautet "Na ja!" und dennoch gebe ich 4 Sterne. Warum?

Das Musical ist absolut empfehlenswert. Allein f├╝r die Darsteller und das Orchester h├Ątte ich eigentlich f├╝nf Sterne geben m├╝ssen und h├Ątte das auch gerne getan, aber ich m├Âchte einfach mal ein paar Dinge ansprechen, ├╝ber die die Freilichtspiele nachdenken sollten.
Nochmal ganz deutlich, um Rebecca Liebhaber nicht zu ver├Ąrgern: Das St├╝ck ist klasse, die Darsteller und Musiker machen einen hervorragenden Job und ein Besuch lohnt sich.

Nun aber ein paar grunds├Ątzliche Sachen:
Liebe Freilichtspiele, bittet ├╝berdenkt doch einmal, ob ihr eure sanit├Ąren Anlagen in den n├Ąchsten Jahren ausbauen k├Ânnt. Die Schlange an der Damentoilette hat gezeigt, dass die Kapazit├Ąten nicht ausreichen und leider mussten einige Zuschauerinnen die ersten Minuten des 2. Akts verpassen.
Die Holzb├Ąnke im Zuschauerraum sind auch nicht mehr zeitgem├Ą├č und an dieser Stelle m├╝sste dringend in neue Sitzm├Âglichkeiten investiert werden. Ich k├Ânnte einige Amateur-Freilichtb├╝hnen aufz├Ąhlen, bei denen ich f├╝r 10 Euro Eintrittspreis wesentlich besser sa├č.
Nun eine wirklich ├Ąrgerliche Sache - der Sound. Es ist mir auch schon bei Artus aufgefallen - und ich komme gerne mehrfach zur B├╝hne - sa├č somit auch auf unterschiedlichen Positionen - aber seitdem das Soundsystem ausgetauscht wurde, ist der Sound insgesamt schlechter geworden. Das ├Ąrgert mich einfach, weil diese Investition besser in andere Bereiche h├Ątte flie├čen k├Ânnen. Vielleicht kann man ja nachjustieren oder die vorherigen Lautsprecher wieder aufh├Ąngen. ;-)
Nun noch eine kleine Sache am Rande: Den Musicalbesucher des 21. Jahrhunderts muss man nicht mit leeren Versprechungen anlocken. Das finde ich wirklich peinlich und unfair. In einem Interview mit der Musicalzentrale wurde den Zuschauern f├╝r das gro├če Abbrennen Manderleys eine kostspielige L├Âsung angek├╝ndigt. Und ich h├Ątte - gerade weil es eine Freilichtb├╝hne ist - Feuer- oder Pyroeffekte erwartet. Stattdessen projiziert die B├╝hne per Beamer ein Kaminfeuer auf die Hauskulisse. Im Amateur-Indoor-Bereich h├Ątte ich das gut nachvollziehen k├Ânnen und auch bei den Freilichtspielen h├Ątte ich ein Auge zugedr├╝ckt, wenn es nicht durch eben diese so "effektvoll" angek├╝ndigt worden w├Ąre. Dann doch bitte lieber den Ball flachhalten und mit den Eigenschaften die Leute anlocken, die ihr wirklich gut k├Ânnt.

MucSkate (erste Bewertung)


31497
"Diese Vorstellung m├Âchte ich in meinem Leben nicht mehr missen"!

25.07.2017 - Mehr kann man diesem Zitat des Komponisten Sylvester Levay nach der grandiosen Premiere seines Musicals "REBECCA" eigentlich nicht mehr hinzuf├╝gen.

Ich dachte eine Steigerung nach dem famosen ARTUS von letztem Jahr ist schlicht kaum mehr m├Âglich!

Allerdings haben die grandiosen inszenatorischen Ideen von Andreas Gergen etwas anderes bewiesen - wie er es schafft, dieses "Ausstattungsmusical" auf diese gro├če B├╝hne in Tecklenburg ohne Pomp und Prunk zu zaubern ist einfach unglaublich gut..

Die Schatten der Vergangenheit - REBECCAS Schatten ist dem Publikum w├Ąhrend des ganzen St├╝cks leibhaftig zugegen - in Form des Ensembles der Freilichtspiele die komplett in Schwarz auftreten und als "Tischhalter", "Telefonhalter" - "T├╝rhalter", "Bilderrahmenhalter" usw. auftreten und so die riesen B├╝hne in Tecklenburg mit lauter Leben f├╝llen und sogleich das St├╝ck fl├╝ssig vom Stapel lassen - grad bei diesem "durchkomponierten" St├╝ck eine schwierige Sache die grandios gemeistert wurde...

Dazu die Weltklassesolisten angef├╝hrt von PIA DOUWES als d├Ąmonische Haush├Ąlterin Mrs. Danvers - was sie wieder an Mimik, Gestik und Spitzent├Ânen raus haut ist einfach unbeschreiblich - und schon bei ihrem ersten Erscheinen erntet sie frenetischen Applaus - nach ihrem ersten Solo "SIE ERGIBT SICH NICHT" ist sie der absolute Liebling des Publikums..

Allerdings hat sie eine Starke "Gegnerin"/"Partnerin" in Figur von Milica Jovanovic die gerade in den Duetten "Hilf mir durch die Nacht" und "Zeit in einer Flasche" und dann nat├╝rlich mit ihrer Verwandlung in "Mrs de Winter bin bin" - Mrs. Danvers die Z├Ąhne zeigt...

Jan Ammann ist der perfekte Maxim - stimmlich und schauspielerisch auf h├Âchstem Niveau... - nimmt er die Aufgabe an die sehr schwierige und undankbare "zwischen diesen beiden Frauen zu stehen" - allerdings mit seiner "Enth├╝llungsnummer" einem der Highlights des Abends "Kein L├Ącheln war je so kalt" beweist er, dass dieses gesamte Trio der Star dieses St├╝ckes ist...

Alle anderen Rollen verblassen leider gegen├╝ber dieser Weltklasse dieser drei Darsteller - sie agieren Rollendeckend und versuchen das beste herauszuholen - aber es z├Ąhlt ja das Gesamtergebnis und das ist grandios umgesetzt...

Auch wenn nat├╝rlich und naturgegeben das B├╝hnenbild minimal und das Kost├╝mbild "einfach" gehalten ist - das besondere daran ist wie man es gekonnt und oftmals "Scherenschnittartig" arrangiert hat damit dieses St├╝ck auf dieser riesen B├╝hne seine volle Entfaltung entwickeln kann...

Dieser Dank geb├╝hrt Andreas Gergen...

Frenetische und noch nie dagewesene Applauswellen und "Bravi-Rufe" bescheinigen es - alles richtig gemacht! - Denn wenn der eigene Komponist der ja schon so einige grandiose Auff├╝hrung in seinem Leben erlebt hat so "mit Herz und Seele" von dieser Auff├╝hrung spricht wie oben zitiert dann muss es einfach wunderbar sein...

Deswegen - nicht verpassen - denn wer wei├č wann man REBECCA ├╝berhaupt wieder sieht und vor allem mit welcher Besetzung - denn diese ist schwerlich zu toppen! Also nix wie hin nach Tecklenburg!

Maxim (54 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


31495
WOW

25.07.2017 - Ich kann nur sagen es war der Hammer :D ich habe mir es am 22.7 angesehen und ich bin sprachlos zum Hotel gefahren. Alles war super. Besonders gefallen haben mir Jan Ammann, Milica Janovich und Pia Douwes. Chapeo ich komme gerne wieder!

Musicaltrine (3 Bewertungen, ∅ 2.3 Sterne)


31493
Heut Nacht verzauber ich die Welt

24.07.2017 - Rebecca in Tecklenburg funktioniert ganz wunderbar! Wir haben die Premiere am 21. Juli 2017 besucht.

In erster Linie ├╝berzeugt das Spiel der drei Hauptprotagonisten. Pia Douwes gibt wie immer eine ├╝berzeugende Mrs Danvers und jeder im Publikum w├╝rde ohne ein Wort des Widerspruchs tun, was sie verlangt. Jan Ammann hat sich gegen├╝ber Stuttgart nochmals verbessert und ├╝berzeugt nun auch als liebevoller Maxim, seine cholerischen Anf├Ąlle waren schon immer glaubw├╝rdig. Milica Jovanovic war f├╝r mich die Entdeckung des Abends, da sie ihre kindliche Ich deutlich selbstbewusster und frecher anlegt als viele Darstellerinnen zuvor. Dadurch wird die erwachsene Ich nach ihrer Wandlung zu einer gleichwertigen Gegnerin von Mrs Danvers. Die Duette ÔÇ×Rebecca RepriseÔÇť und ÔÇ×Mrs De Winter bin ichÔÇť waren unvergessliche Musical-Momente! Standing Ovations f├╝r diese Szenen sprechen f├╝r sich.
Bei den Nebenrollen sticht Roberta Valentini als Beatrice hervor. Ihr Lied ÔÇ×Was ist nur los mit ihmÔÇť war ber├╝hrend und sehr ├╝berzeugend, selbst das von mir ungeliebte ÔÇ×Die lieben VerwandtenÔÇť war dieses Mal ertr├Ąglich.

An der Regie von Andreas Gergen gibt es nichts zu m├Ąkeln, herausragend fand ich die Idee, die Schatten von Manderley zum Leben zu erwecken und sie einzelne Szenen begleiten zu lassen. Vor allem in Maxims Solo ÔÇ×Kein L├Ącheln war je so kaltÔÇť spielen sie nach, was damals im Bootshaus tats├Ąchlich passiert ist und so bleibt dieses Mal kein Zweifel, dass Maxim seine Frau get├Âtet hat.

Durch die gro├če Anzahl an Statisten in Tecklenburg wirkt die riesige B├╝hne bei den Massenszenen immer gut gef├╝llt, besonders gut gefallen hat mir ÔÇ×StrandgutÔÇť, die Energie auf der B├╝hne bei dieser Szene war toll.

Auch das Orchester muss unbedingt noch erw├Ąhnt werden, es spielt ganz wunderbar auf! Ann├Ąhernd 30 Musiker ergeben dann doch einen ganz anderen Klangraum wie ein minimalisiertes STAGE-Orchester.

Abz├╝ge gebe ich f├╝r eine Begebenheit nach dem St├╝ck, als wir den Intendanten Radulf Beuleke fragten, ob es noch eine M├Âglichkeit gibt, die Darsteller oder Herrn Levay am K├╝nstlerausgang zu treffen. Gerne h├Ątten wir die seltene Gelegenheit genutzt, dem Komponisten vieler von uns geliebter St├╝cke unseren Dank auszusprechen.
Hier wurden wir allerdings br├╝sk wie nervige Groupies abgekanzelt: ÔÇ×Eine Autogrammstunde ist nicht vorgesehen!ÔÇť Bei allem Verst├Ąndnis f├╝r die Anspannung bei einer Premiere st├╝nde Herrn Beuleke etwas weniger Hochmut doch ganz gut an ÔÇô schlie├člich sind es nicht zuletzt die Musicalliebhaber, die seine Festspiele zum Erfolg werden lassen.

Den Besuch von ÔÇ×RebeccaÔÇť in Tecklenburg empfehlen wir uneingeschr├Ąnkt, es ist einfach ein tolles St├╝ck in gro├čartiger Inszenierung!

Coloredo! (3 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


31491
Das Wien Norddeutschlands

24.07.2017 - Die Rebecca Inszenierung Tecklenburgs ist jedem nur w├Ąrmstens ans Herz zu legen. Gespielt wird die bearbeitete Version, die schon in Stuttgart lief. Besucht wurde die Vorstellung am 23.7. Es spielte die Firstcast.

Unglaublich raffiniert inszeniert (Darsteller ganz in schwarz als Schatten verkleidet illustrieren die Erinnerungen an Rebecca und dienen auch zeitweise als Sonnenschirmst├Ąnder, Tische, Bildelemente etc.), und wunderbar besetzt ├╝berzeugt sie auf ganzer Linie.

Besonders Milica als Ich ist erfrischend anders, denn obgleich sie sich im ersten Akt sch├╝chtern und unsicher gibt, verf├Ąllt sie nicht in die weinerliche Art, die sich f├╝r diese Rolle eingeb├╝rgert hat. Auch die Wandlung zur selbstbewussten Frau im 2.Akt ist nachvollziehbar und glaubw├╝rdig. Stimmlich ist sie wunderbar variabel und dynamisch und pfl├╝ckt selbst die hohen Noten der Oberstimmen, wie auch nicht anders erwartet, m├╝helos aus der Luft.

Auch Jan Ammann gibt einen ├╝berzeugenden, ├╝berraschend j├Ąhzornigen und doch sehr verletztlichen Maxim de Winter. Hat man ganz zu Anfang noch seine Bedenken, da sein Maxim wieder extrem kurzangebunden und der deutschen Synchronisation des alten Schwarz-wei├čfilms ├Ąhnlich ist, entwickelt er sich doch zu einem Uwe Kr├Âgers Interpretation in nichts nachstehenden Charakter. Besonders gefielen Bist du gl├╝cklich?/Bist du b├Âse? und Keiner hat sie durchschaut. Chapeau! Sonst wirkte Ammanns Spiel immer etwas steif, doch hier ist es ihm wirklich gelungen seine alte Anlage Maxims noch einmal sehr viel feiner und detaillierter umzusetzen. Auch gesanglich ist er sehr ├╝berzeugend, da er sich endlich traut zuvor gespielte Emotionen auch in seinem Gesang mitklingen zu lassen. So klingt dann der Anfang von Hilf mit durch die Nacht tats├Ąchlich tr├Ąnenerstickt und das ist auch gut so. Wirklich noch einmal eine Steigerung.

Pia Douwes als Mrs. Danvers ├╝berzeugt auf voller Linie. Ein herzzerrei├čendes Finale, ein wirklich gruseliges Nur ein Schritt kombiniert mit kongenialem Schauspiel, das die unendliche Liebe zu Rebecca eindringlich r├╝berbringt, und genialen Interaktion mit den vielen Schattendarstellern und -t├Ąnzern auf der B├╝hne. Was will man mehr?

Thomas Hohler als Frank Crawley gibt einen unglaublich warmherzigen, feinf├╝hligen Charakter, dem man seine gute Freundschaft mit Maxim absolut abkauft. Auch die gesanglichen Parts sind solide dargeboten und kratzen schon mal bei Ehrlichkeit und Vertrauen an der Tr├Ąnendr├╝se.

Robert Meyer zeigt einen absolut durchtriebenen Jack Favell, der jedoch scheinbar Rebecca wirklich liebte, jedoch weiterhin pragmatisch und materialistisch blieb. In Eine Hand w├Ąscht die andre Hand avanciert er dann zum ├╝berzeugenden Puppenspieler (wortw├Ârtlich, da er Ich, Frank, Robert und Frith wie Marionetten tanzen l├Ąsst). Interessant ist, dass dieser Jack clever, gleichzeitig fast nicht schmierig, und trotzdem auch nicht so langweilig wie die Stuttgarter Version wirkt. Sehr sehr sch├Ân, vorallem wenn man bedenkt wie kurzfristig diese Rolle neu besetzt wurde.

Roberta Valentini und Mathias Meffert bieten zwei sehr sympathische, etwas verschrobene Beatrice und Giles. Beide ├╝berzeugen gesanglich absolut und auch schauspielerisch kauft man es Valentinis Beatrice ab, dass sie sich echte Sorgen um Ich und Maxim macht. Besonders toll auch ihre Interaktion mit Maxim zu Beginn des Balls; es ist wirklich eine Leistung so Geschwister darzustellen.

Abschlie├čend darf Anne Weltes Edith van Hopper nicht fehlen. Sensationell geschauspielt und witzig gesungen, ist diese Van Hopper auf einer H├Âhe mit dem Wiener Original. Der (so gut wie ausverkaufte) Zuschauerraum wurde konstant zu unkontrolliertem Loslachen verf├╝hrt.

Das Ensemble und die Gesangssoli sind, wie stets in Tecklenburg, absolut professionell und textlich perfekt zu verstehen. Selbst bei Ensembleparts mit gegenl├Ąufigem Text war immer noch alles gut auszumachen.

Bei dieser Inszenierung bereichern zus├Ątzlich die vielen T├Ąnzer, die, wie bereits anfangs erw├Ąhnt, vollkommen verh├╝llt die Handlung in der Vergangenheit greifbar gemacht haben, oder auch mal Requisiten waren, das Gesamtbild unglaublich. Teilweise erinnerten die Darbietungen z.B. dem concertanten Wiener Phantom der Oper, bei dem ja auch bereits schon die komplexe Handlung durch T├Ąnzer zus├Ątzlich nachgestellt wurde. Auch bei Rebecca ist diese Umsetzung extrem passend. Der Effekt der lebendigen Requisiten l├Ąsst sich schlecht besser beschreiben, das muss man live sehen.

Orchester und B├╝hnenbild waren, wie gewohnt, perfekt und atmosph├Ąrisch.


Alles in allem, einer perfektesten Musicalabende, die ich je erlebt habe. Diese Inszenierung muss sich wirklich nicht vor dem Wiener Original verstecken und ist preislich so extrem erschwinglich, sodass man vielleicht doch ein zweites oder drittes Mal hingeht.

Einziges Manko: Der Ton war absolut zu hoch geregelt. Besonders Ammann und Douwes, aber auch alle anderen S├Ąnger, haben bei lauteren Stellen, ausregelungsbedingt, selbst in tiefen Lagen hart, teilweise fast kreischig geklungen und sich konstant an der ├ťbersteuerung (die dann auch zwei Mal wirklich passierte) bewegt. Bei anderen Stellen fielen dann die Mikros wiederum ganz aus. Tonprobleme hatten wir bei unseren vorherigen Besuchen in Tecklenburg noch nie, sodass wir hoffen, dass die scheinbar fehlerhafte Technik hoffentlich zur n├Ąchsten Woche hin repariert wird.


31489
War sehr sch├Ân in Manderley..

22.07.2017 -

sissi 1982 (erste Bewertung)


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Handlung
Ein sch├╝chternes Waisenm├Ądchen verliebt sich in den viel ├Ąlteren Adeligen Maxim de Winter. mehr

Weitere Infos
Das Musical-Drama von Michael Kunze (Buch und Texte) und Sylvester Levay (Musik) wurde am 28. September 2006 in Wien uraufgef├╝hrt. Es basiert auf dem gleichnamigen Gesellschaftsroman von Daphne du Maurier, der nicht zuletzt durch die Verfilmung von Alfred Hitchcock bekannt wurde.

 Kurzbewertung [ i ]
(jal)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Bemerkenswerte inszenatorische Herangehensweise mit ├╝berzeugenden Hauptdarstellern und erstklassigem Orchestersound.

05.08.2017

 Leserbewertung
(12 Leser)


Ø 4.67 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Auff├╝hrungstermine.


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Basel: Musical-Theater +++ Berlin: Theater des Westens +++ Berlin: Friedrichstadt-Palast +++ Berlin: Theater am Potsdamer Platz +++ Essen: Colosseum +++ D├╝sseldorf: Capitol +++ Hamburg: Neue Flora +++ Hamburg: Operettenhaus +++ Hamburg: Theater im Hafen +++ M├╝nchen: Deutsches Theater +++ Oberhausen: Metronom +++ Stuttgart: Apollo-Theater +++ Stuttgart: Palladium-Theater +++ Wien: Raimund-Theater +++ Wien: Ronacher
Alle Theater, alle Spielpl├Ąne: Deutschland-Nord, -West, -Ost, -S├╝d, ├ľsterreich, Schweiz, Niederlande, London.


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