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SOMMER-MUSICAL-TIPP:
Kunzes und Levays Drama-Musical ist erstmals als Open-Air-Produktion zu sehen
Drama

Rebecca

Heut nacht verzaubere ich die Welt


© Andre Havergo
© Andre Havergo
Als Maxim de Winter seine zweite Frau auf sein Anwesen Manderley bringt, erdrückt sie der überall vorherrschende Geist seiner ersten Frau Rebecca beinahe. Und so gilt es ein Geheimnis zu ergründen... Das Drama-Musical von Levay und Kunze kommt mit dem prominenten Hauptdarsteller-Trio Milica Jovanovic, Pia Douwes und Jan Ammann nach Tecklenburg.

(Text: mr)

Premiere:21.07.2017


Musik - Sylvester Levay
Buch / Text - Michael Kunze



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News: Für "Rebecca" gehen wir finanziell in die Vollen (20.06.2017)



Kreativteam

RegieAndreas Gergen
Musikalische Leitung Tjaard Kirsch
Choreografie Danny Costello


Besetzung

IchMilica Jovanovic
MaximJan Ammann
Mrs DanversPia Douwes
Frank Crawley Thomas Hohler
Beatrice Roberta Valentini
Mrs. Van Hopper Anne Welte
Jack Favell Robert Meyer
Giles Mathias Meffert
Ben Christian Fröhlich
Oberst Julian Johan Berg
Frith Guido Breidenbach
Robert Fin Holzwart
Clarice Sophie Blümel
Richter Horridge Jan Altenbockum
Ensemble Michael Thurner
Nicolai Schwab
Zoltan Fekete
Daniel Meßmann
Andrew Hill
Kim-David Hammann
Luciano Mercol
Juliane Bischoff
Jennifer Kohl
Alexandra Hoffmann
Esther Lach
Celine Vogt
Joyce Diedrich
Dörte Niedermeier
Janina Niehus




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Andre Havergo
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


3 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Heut Nacht verzauber ich die Welt

24.07.2017 - Rebecca in Tecklenburg funktioniert ganz wunderbar! Wir haben die Premiere am 21. Juli 2017 besucht.

In erster Linie überzeugt das Spiel der drei Hauptprotagonisten. Pia Douwes gibt wie immer eine überzeugende Mrs Danvers und jeder im Publikum würde ohne ein Wort des Widerspruchs tun, was sie verlangt. Jan Ammann hat sich gegenüber Stuttgart nochmals verbessert und überzeugt nun auch als liebevoller Maxim, seine cholerischen Anfälle waren schon immer glaubwürdig. Milica Jovanovic war für mich die Entdeckung des Abends, da sie ihre kindliche Ich deutlich selbstbewusster und frecher anlegt als viele Darstellerinnen zuvor. Dadurch wird die erwachsene Ich nach ihrer Wandlung zu einer gleichwertigen Gegnerin von Mrs Danvers. Die Duette „Rebecca Reprise“ und „Mrs De Winter bin ich“ waren unvergessliche Musical-Momente! Standing Ovations für diese Szenen sprechen für sich.
Bei den Nebenrollen sticht Roberta Valentini als Beatrice hervor. Ihr Lied „Was ist nur los mit ihm“ war berührend und sehr überzeugend, selbst das von mir ungeliebte „Die lieben Verwandten“ war dieses Mal erträglich.

An der Regie von Andreas Gergen gibt es nichts zu mäkeln, herausragend fand ich die Idee, die Schatten von Manderley zum Leben zu erwecken und sie einzelne Szenen begleiten zu lassen. Vor allem in Maxims Solo „Kein Lächeln war je so kalt“ spielen sie nach, was damals im Bootshaus tatsächlich passiert ist und so bleibt dieses Mal kein Zweifel, dass Maxim seine Frau getötet hat.

Durch die große Anzahl an Statisten in Tecklenburg wirkt die riesige Bühne bei den Massenszenen immer gut gefüllt, besonders gut gefallen hat mir „Strandgut“, die Energie auf der Bühne bei dieser Szene war toll.

Auch das Orchester muss unbedingt noch erwähnt werden, es spielt ganz wunderbar auf! Annähernd 30 Musiker ergeben dann doch einen ganz anderen Klangraum wie ein minimalisiertes STAGE-Orchester.

Abzüge gebe ich für eine Begebenheit nach dem Stück, als wir den Intendanten Radulf Beuleke fragten, ob es noch eine Möglichkeit gibt, die Darsteller oder Herrn Levay am Künstlerausgang zu treffen. Gerne hätten wir die seltene Gelegenheit genutzt, dem Komponisten vieler von uns geliebter Stücke unseren Dank auszusprechen.
Hier wurden wir allerdings brüsk wie nervige Groupies abgekanzelt: „Eine Autogrammstunde ist nicht vorgesehen!“ Bei allem Verständnis für die Anspannung bei einer Premiere stünde Herrn Beuleke etwas weniger Hochmut doch ganz gut an – schließlich sind es nicht zuletzt die Musicalliebhaber, die seine Festspiele zum Erfolg werden lassen.

Den Besuch von „Rebecca“ in Tecklenburg empfehlen wir uneingeschränkt, es ist einfach ein tolles Stück in großartiger Inszenierung!

Coloredo! (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Das Wien Norddeutschlands

24.07.2017 - Die Rebecca Inszenierung Tecklenburgs ist jedem nur wärmstens ans Herz zu legen. Gespielt wird die bearbeitete Version, die schon in Stuttgart lief. Besucht wurde die Vorstellung am 23.7. Es spielte die Firstcast.

Unglaublich raffiniert inszeniert (Darsteller ganz in schwarz als Schatten verkleidet illustrieren die Erinnerungen an Rebecca und dienen auch zeitweise als Sonnenschirmständer, Tische, Bildelemente etc.), und wunderbar besetzt überzeugt sie auf ganzer Linie.

Besonders Milica als Ich ist erfrischend anders, denn obgleich sie sich im ersten Akt schüchtern und unsicher gibt, verfällt sie nicht in die weinerliche Art, die sich für diese Rolle eingebürgert hat. Auch die Wandlung zur selbstbewussten Frau im 2.Akt ist nachvollziehbar und glaubwürdig. Stimmlich ist sie wunderbar variabel und dynamisch und pflückt selbst die hohen Noten der Oberstimmen, wie auch nicht anders erwartet, mühelos aus der Luft.

Auch Jan Ammann gibt einen überzeugenden, überraschend jähzornigen und doch sehr verletztlichen Maxim de Winter. Hat man ganz zu Anfang noch seine Bedenken, da sein Maxim wieder extrem kurzangebunden und der deutschen Synchronisation des alten Schwarz-weißfilms ähnlich ist, entwickelt er sich doch zu einem Uwe Krögers Interpretation in nichts nachstehenden Charakter. Besonders gefielen Bist du glücklich?/Bist du böse? und Keiner hat sie durchschaut. Chapeau! Sonst wirkte Ammanns Spiel immer etwas steif, doch hier ist es ihm wirklich gelungen seine alte Anlage Maxims noch einmal sehr viel feiner und detaillierter umzusetzen. Auch gesanglich ist er sehr überzeugend, da er sich endlich traut zuvor gespielte Emotionen auch in seinem Gesang mitklingen zu lassen. So klingt dann der Anfang von Hilf mit durch die Nacht tatsächlich tränenerstickt und das ist auch gut so. Wirklich noch einmal eine Steigerung.

Pia Douwes als Mrs. Danvers überzeugt auf voller Linie. Ein herzzerreißendes Finale, ein wirklich gruseliges Nur ein Schritt kombiniert mit kongenialem Schauspiel, das die unendliche Liebe zu Rebecca eindringlich rüberbringt, und genialen Interaktion mit den vielen Schattendarstellern und -tänzern auf der Bühne. Was will man mehr?

Thomas Hohler als Frank Crawley gibt einen unglaublich warmherzigen, feinfühligen Charakter, dem man seine gute Freundschaft mit Maxim absolut abkauft. Auch die gesanglichen Parts sind solide dargeboten und kratzen schon mal bei Ehrlichkeit und Vertrauen an der Tränendrüse.

Robert Meyer zeigt einen absolut durchtriebenen Jack Favell, der jedoch scheinbar Rebecca wirklich liebte, jedoch weiterhin pragmatisch und materialistisch blieb. In Eine Hand wäscht die andre Hand avanciert er dann zum überzeugenden Puppenspieler (wortwörtlich, da er Ich, Frank, Robert und Frith wie Marionetten tanzen lässt). Interessant ist, dass dieser Jack clever, gleichzeitig fast nicht schmierig, und trotzdem auch nicht so langweilig wie die Stuttgarter Version wirkt. Sehr sehr schön, vorallem wenn man bedenkt wie kurzfristig diese Rolle neu besetzt wurde.

Roberta Valentini und Mathias Meffert bieten zwei sehr sympathische, etwas verschrobene Beatrice und Giles. Beide überzeugen gesanglich absolut und auch schauspielerisch kauft man es Valentinis Beatrice ab, dass sie sich echte Sorgen um Ich und Maxim macht. Besonders toll auch ihre Interaktion mit Maxim zu Beginn des Balls; es ist wirklich eine Leistung so Geschwister darzustellen.

Abschließend darf Anne Weltes Edith van Hopper nicht fehlen. Sensationell geschauspielt und witzig gesungen, ist diese Van Hopper auf einer Höhe mit dem Wiener Original. Der (so gut wie ausverkaufte) Zuschauerraum wurde konstant zu unkontrolliertem Loslachen verführt.

Das Ensemble und die Gesangssoli sind, wie stets in Tecklenburg, absolut professionell und textlich perfekt zu verstehen. Selbst bei Ensembleparts mit gegenläufigem Text war immer noch alles gut auszumachen.

Bei dieser Inszenierung bereichern zusätzlich die vielen Tänzer, die, wie bereits anfangs erwähnt, vollkommen verhüllt die Handlung in der Vergangenheit greifbar gemacht haben, oder auch mal Requisiten waren, das Gesamtbild unglaublich. Teilweise erinnerten die Darbietungen z.B. dem concertanten Wiener Phantom der Oper, bei dem ja auch bereits schon die komplexe Handlung durch Tänzer zusätzlich nachgestellt wurde. Auch bei Rebecca ist diese Umsetzung extrem passend. Der Effekt der lebendigen Requisiten lässt sich schlecht besser beschreiben, das muss man live sehen.

Orchester und Bühnenbild waren, wie gewohnt, perfekt und atmosphärisch.


Alles in allem, einer perfektesten Musicalabende, die ich je erlebt habe. Diese Inszenierung muss sich wirklich nicht vor dem Wiener Original verstecken und ist preislich so extrem erschwinglich, sodass man vielleicht doch ein zweites oder drittes Mal hingeht.

Einziges Manko: Der Ton war absolut zu hoch geregelt. Besonders Ammann und Douwes, aber auch alle anderen Sänger, haben bei lauteren Stellen, ausregelungsbedingt, selbst in tiefen Lagen hart, teilweise fast kreischig geklungen und sich konstant an der Übersteuerung (die dann auch zwei Mal wirklich passierte) bewegt. Bei anderen Stellen fielen dann die Mikros wiederum ganz aus. Tonprobleme hatten wir bei unseren vorherigen Besuchen in Tecklenburg noch nie, sodass wir hoffen, dass die scheinbar fehlerhafte Technik hoffentlich zur nächsten Woche hin repariert wird.


War sehr schön in Manderley..

22.07.2017 -

sissi 1982 (erste Bewertung)


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Handlung
Ein schüchternes Waisenmädchen verliebt sich in den viel älteren Adeligen Maxim de Winter. mehr

Weitere Infos
Das Musical-Drama von Michael Kunze (Buch und Texte) und Sylvester Levay (Musik) wurde am 28. September 2006 in Wien uraufgeführt. Es basiert auf dem gleichnamigen Gesellschaftsroman von Daphne du Maurier, der nicht zuletzt durch die Verfilmung von Alfred Hitchcock bekannt wurde.

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(3 Leser)


Ø 4.33 Sterne

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