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Biblical

Jesus Christ Superstar

Could we start again, please?


© Christian POGO Zach
© Christian POGO Zach
Der Klassiker unter den Rockopern. Andrew Lloyd Webbers Frühwerk über die letzten Tage im Leben von Jesus und seine Freundschaft zu Judas ist am Gärtnerplatztheater in englischer Sprache zu sehen. Es inszeniert Josef E. Köpplinger, der auch schon 2014 die konzertante Version mit Drew Sarich auf die Bühne brachte.

(Text: cl)

Premiere:18.05.2017
Letzte bekannte Aufführung:03.06.2017








Kreativteam

Musikalische Leitung Jeff Frohner
Regie Josef E. Köpplinger
Choreografie Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne Rainer Sigel
Kostüme Anja Lichtenegger
Licht Josef E. Köpplinger
Dramaturgie Daniel C. Schindler


Besetzung

Jesus von NazarethArmin Kahl
Judas IschariotDavid Jakobs
Maria MagdalenaBettina Mönch
Pontius PilatusErwin Windegger
HerodesPrevin Moore
KaiphasHolger Ohlmann
Levente Páll
Annas JuanCarlos Falcón
Simon ZelotesMaximilian Mayer
PetrusBenjamin Oeser
Johannes
Soldat
Jens Olsen
Judas ThaddäusNicola Gravante
Jakobus der JüngereLars Schmidt
BartholomäusChristian Schleinzer
Andreas
Alter Mann
Michael B. Sattler
MatthäusAlexander Moitzi
Jakobus der ÄltereClaus Opitz
PhilippusPeter Neustifter
ThomasCarl van Wegberg
1. PriesterDirk Lüdemann
2. PriesterMartin Hausberg
Holger Ohlmann
3. PriesterFrank Berg
Soul-Girl
Frau am Feuer
Dionne Wudu
Soul-GirlsJoana Henrique
Susanne Seimel
GirlsKatharina Lochmann
Evita Komp
Leoni Kristin Oeffinger
Valerie Luksch
Lisandra Bardél
Lisa Rothhardt




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Christian POGO Zach
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Solide Leistung mit Tonqualitäts-Desaster

03.06.2017 - Ich persönlich bin von der Aufführung (besuchte Vorstellung: 2.6.17) eher enttäuscht. Denn:
1. Die Sänger waren ausnahmslos sehr gut.
2. Die Damen und Herren am Mischpult sind eine Schande für ihren Berufsstand.
Es mag möglich sein, dass die Reithalle als Ausweichspielstätte schwerer zu beschallen ist als das Gärtnerplatztheater. Aber Tontechniker ist ein Beruf, den man tatsächlich lange genug lernt, um nach angemessener Probenzeit und auch nach mehreren Vorstellungen die Akustik im Griff zu haben. Es hat mich maßlos geärgert, dass so ein wunderbarer Sänger wie David Jakobs derart schlecht ausgesteuert war. Auch das Orchester selber war schlecht abgemischt. Da klingen plötzlich eigentlich klangwarme Hörner wie scheppriges Blech. Nachdem, was ich bis jetzt an Kritiken in den lokalen Medien gelesen habe, ist das ein bekannter Umstand, und das macht mich nur umso ärgerlicher.
Die Inszenierungwar für mich ganz o.k., aber ehrlich gesagt, hat man als JCS-Fan das alles schon mal so ähnlich irgendwo gesehen. Es gab ein paar schöne Einfälle und Szenen. Ich mochte, dass Judas sein Heaven on their minds hauptsächlich zu Jesus gewandt singt. Ich mochte den Stage-Diver von Judas bei Superstar. Auch Judas Selbstmord begann spannend mit den leuchtenden Seilen, allerdings ist diese Idee -wie mehrere andere auch- nicht zu Ende geführt worden. Maria Magdalena zum Beispiel darf beim Abendmahl auf der Bühne sein, am Tisch lässt man sie aber nicht Platz nehmen. Wie schön hätte das gewirkt, wo doch die Jünger per Selfie das \"Letze Abendmahl\" von da Vinci nachgestellt haben (oder doch quasi vorweggenommen!?). Bis heute gibt es genügend Leute, die glauben, Maria wäre mit auf diesem Bild. Das wäre mal ein Statement geworden.
Die Massenszenen waren mir zu überchoreografiert. Viel zu viele Menschen auf der Bühne, Tanzszenen zu gewollt (besonders bei Simons Lied hatte man das Gefühl, der/ die Choreografen wollten extra nochmal zeigen, was die Jungs und Mädels bei ihrer Ausbildung alles gelernt haben).
Mir fehlten die Entwicklungsbögen. Judas war von Anfang an aggressiv eingestellt, nirgends kam seine Bewunderung und Liebe für Jesus so richtig zum tragen. Dabei wäre das ein Erzählbogen, der einfach gespannt werden muss, um das Tun und dann den Selbstmord zu verstehen. Mir fehlte der Bogen ebenso bei Jesus. Der war mir viel zu oft irritiert, selbst überrascht von allem und hat mich damit eher an jemand erinnert, der selber eher Mitläufer denn Anführer ist. Da fehlt mir bei Herrn Kahl auch ein bisschen das Charisma. So ganz mag man eben nicht glauben, dass ihm alle hinterherlaufen... Stimmlich war er aber herausragend Allerdings bin ich auch bekennender Drewaner, und wenn man diese wahnisnnig hohen Töne im Gethsemane gewohnt ist, hat man das Gefühl, es fehlt etwas. Aber das ist in der Tat Jammern auf höchstem Niveau und ich kann vor Herrn Kahl nur den Hut ziehen. Judas war ebenfalls genial, das konnte man an manchen Stellen heraushören. Wenn ihn doch die Technik einfach gelassen hätte, wie er könnte und wollte... Bettina Mönch singt astrein und wunderbar. Allerdings hat mich ihre Maria vollkommen kalt gelassen. Selten war ich einer Maria gegenüber so gleichgültig eingestellt wie ihrer. Mir hat sie schauspieltechnisch gar nicht gefallen. Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass ganz viel Schauspiel zugunsten der Choreografie vernachlässigt wurde.
Zu guter Letzt das Orchester: grundsolide gespielt. Aber für meine Begriffe viel zu wenig Akzentuierung in einer so spannend komponierten Musik. Und dazu die schlechte Abmischung ergaben alles in allem leider viel zu oft eine vor sich hinplätschernde Klangsoße ohne viel Individualität.
Ich weiß, dass sehr viele Menschen an so einer Produktion beteiligt sind, und ich weiß auch, dass sich im Normalfall alle wahnsinnig Mühe und mit Sicherheit ihr Bestes geben. Drum fallen mir solche negativen Kritiken schon schwer. Aber ich habe JCS schon viele Male einfach runder inszeniert und vor allem besser abgemischt erlebt, z.B. In Wien oder in Basel.


Liebe auf den zweiten Blick

27.05.2017 - Mit Jesus Christ Superstar bringt das Staatstheater am Gärtnerplatz Andrew Lloyd Webbers Klassiker einmal mehr nach München. Dieses Mal jedoch in die Reithalle und dieses Mal in einer durchinszenierten Version, einer Neuinszenierung. Diese wirkt auf den ersten Blick eher gewöhnungsbedürftig. Vor dem Abendmahl gibt es Pizza, das Ensemble steh teilweise in Hotpants auf der Bühne ...
Zugeben ist es nichts Neues, dass Regisseure sich diese Rockoper vorknöpfen um sie in einer neuen Inszenierung zu präsentieren und heutzutage ist es eher ein Wunder das Stück in einer klassischen Inszenierung zu sehen. Warum das so ist bleibt eine offene Frage.
Auf den ersten Blick kam diese Inszenierung für mich eher als eine potenzielle Enttäuschung daher. Kaum Kulisse, auf den ersten Blick nicht ganz schlüssige Besetzungspolitik. Doch nach der Vorstellung kann ich nur eines sagen: das Konzept geht auf!
Die Inszenierung überzeugt vor allem durch die große Cast bestehend aus Hauptcast, Ensemble und dem Chor. Gesanglich stehen hier sehr talentierte Leute auf der Bühne. Angeführt wird die Personenriege von Armin Kahl, der mich mit seiner Interpretation der Titelrolle positiv überrascht hat. Er spielt sehr facettenreich und singt die schwierige Rolle makellos. David Jakobs überzeugt ebenfalls als Judas und zeigt seine rockige Seite. Auch Bettina Mönch holt aus der eigentlich eher langweiligen Rolle der Maria Magdalena alles raus was geht, was vor allem daran liegt dass man sie, Dank der Verhältnisse der Bühne, die ganze Zeit auf der Bühne sieht und sie dadurch schauspielerisch überzeugt. Gesanglich überzeugt sie (wie eigentlich immer), nur die englische Sprache scheint ihr ein paar Probleme zu bereiten. Besonders erwähnt werden muss noch Erwin Windegger als Pilatus, der in seinem Sololied das Publikum teilweise zu Tränen rührt.
Josef E. Köpplingers Inszenierung wird letztlich doch zum Glücksgriff. Das Stück ist packend und vor allem die Tempelszene wird so bedrückend inszeniert wie selten. Und genau das macht die Inszenierung so einzigartig. Durch ein paar überzeugende Ideen, einer riesigen Cast und dem großen Orchester entsteht eine Jesus Inszenierung die sich von den vielen Inszenierungen im deutschsprachigen Raum absetzt.
Fazit: hingegen Tipp: die Plätze an der Seite sind übrigens auch empfehlenswert

LiveinTheater (92 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


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Handlung
Die letzten sieben Tage Jesu Christi. mehr

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Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 18. Februar 1972 in der Halle Münsterland (Münster) mit Reiner Schöne in der Hauptrolle statt.

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