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Familien-Musical

Mary Poppins

Mit 'nem Teelöffel Zucker


© Stage Entertainment
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"Mary Poppins" ist Unterhaltung pur. Ein fantasievolles Bühnenbild mit vielen technischen Raffinessen, ein talentiertes Ensemble und letztlich die grandiose Geschichte der australischen Schriftstellerin P. L. Travers arbeiten hier Hand in Hand. Elisabeth Hübert und David Boyd brillieren in der rundum gelungenen Inszenierung des Disney-Musicals, die magische Momente für Groß und Klein erschafft und mit ihren exzellent choreografierten Tanznummern an klassische Broadway-Shows erinnert.

(Text: Jens Alsbach)

Premiere:23.10.2016
Rezensierte Vorstellung:22.10.2016
Dernière:28.01.2018


Mit "Supercalifragilistischexpialigetisch" - einem Wort, das laut Mary Poppins für alles verwendet werden kann, was es im Leben auszudrücken gilt - kann man letztlich auch die gelungene Deutschlandpremiere des gleichnamigen Stückes beschreiben. Die Show liefert alles, was ein unterhaltsamer Theaterabend bieten sollte: eine simple, jedoch fantasievolle Geschichte mit einer Botschaft, eingängige Songs und ein starkes Ensemble. Zusätzlich zu den beiden Hauptakteuren Elisabeth Hübert und David Boyd hat das Stück noch einen heimlichen weiteren Hauptdarsteller im Gepäck: die von Matthew Bourne glänzend choreografierten Tanzszenen.

© Stage Entertainment
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Diese sind es, die beim Verlassen des Theaters immer noch im Kopf nachhallen. Selten erlebt man in einem Musical solch tänzerisch raffiniert ausgestaltete Szenen, die zudem sauber vom Ensemble auf die Bühne gebracht werden. Grandios beispielsweise ist der Song "Schritt für Schritt", bei dem die Schornsteinfeger auf den Dächern Londons eine Steppnummer hinlegen, bei der sogar kopfüber und seitlich an der Bühnenumrandung getanzt wird. Auch "Supercalifragilistischexpialigetisch" wird glänzend tänzerisch umgesetzt. Erwähnenswert dabei ist, dass bei - fast - allen Tanznummern auch die Hauptdarsteller inklusive der Kinder mittanzen, was das Ganze noch spannender und unterhaltsamer macht und gerade von Seiten der beiden Kinderdarsteller ein hohes Maß an Disziplin verlangt.

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Darstellerisch trifft man in Stuttgart viele bekannte Gesichter wieder. Tarzans ehemalige Jane Elisabeth Hübert spielt die titelgebende Mary Poppins. Sie mimt das Kindermädchen in der deutschen Erstaufführung zuckersüß, aber auch immer wieder herrlich überdreht resolut - beispielsweise, wenn sie George und Winifred Banks mitteilt, dass man in besseren Kreisen keinen Lebenslauf beim Vorstellungsgespräch vorzulegen pflegt. Mit dieser Zuckerbrot-und-Peitsche-Methode hat sie die Kinder fest im Griff und erobert nicht nur die Herzen der fiktiven Charaktere, sondern auch die der Zuschauer. Elisabeth Hüberts Rollenportrait wirkt nie aufgesetzt, man ertappt sich unweigerlich bei dem Gedanken, dass man sich ein solch zauberhaftes Kindermädchen auch selbst gewünscht hätte. Und spätestens im Finale, wenn Mary Poppins - ganz Tarzan-ähnlich - dem Theater entschwebt und ihre Arbeit im Banks’schen Haushalt für abgeschlossen erachtet, blühen nicht nur die Herzen der Kinder auf, sondern auch Erwachsene können sich dem Zauber der Darstellerin nicht entziehen.

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David Boyd und Maaike Schuurmans waren schon bei der deutschsprachigen Erstaufführung in Wien dabei. Boyd als quirliger Erzähler Bert singt und spielt grandios. Man merkt, dass er Zeit hatte, sich in dieser Rolle zu entwickeln. Jeder Ton sitzt, seine Ausstrahlung ist grundsympathisch und auch alle Bewegungen - und sei es nur ein Kopfschütteln bei seinen spektakulären Choreografien - wirken traumwandlerisch sicher. Schuurmans gibt auch in Stuttgart wieder das fiese Kindermädchen Mrs. Andrews und darf richtig böse sein, was ihr mit Hilfe eines hexenähnlichen Make-ups auch vortrefflich gelingt. Sehr amüsant ist ihr Song "Krautsaft und Fischöl", bei dem sie mit besonders hohen Tönen sogar Blumen zum Verwelken bringt.

© Stage Entertainment
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Betty Vermeulen singt den kleinen, aber emotional wichtigen Part der Vogelfrau, die mit wunderschön sanfter Stimme um zwei Pence für die Vögel bittet und damit den Mary anvertrauten Kindern hilft, den Wert des Lebens zu erkennen.
Neben der Vogelfrau haben die besagten Kinderdarsteller in Mary Poppins einen wichtigen Stellenwert. Sie sind beinahe während der kompletten Show auf der Bühne und sind zu hundert Prozent in die Handlung integriert - sowohl schauspielerisch als auch tänzerisch. Am besuchten Abend spielten Jenny Grace Hohlbauch und Jannis Wetzel die Rollen von Jane und Michael Banks und überzeugten mit absolut professionellem Schauspiel und perfekt sitzender Choreografie.
Exzellent besetzt ist auch das Ehepaar Banks mit Jenifer van Brenk und Livio Cecini. Besonders amüsant ist es, zu sehen, wie Livio Cecini als George Banks am Ende wieder "Kind sein" darf und seine komödiantischen Fähigkeiten feilbietet.

Bob Crowleys Bühnenbild tut wie schon in Wien sein Übriges, um die zauberhafte Welt rund um Mary Poppins entstehen zu lassen. Das Haus der Familie Banks, das größtenteils auf der Bühne zu sehen ist, klappt sich origami-artig auf und gibt immer wieder neue Blickwinkel frei. So entstehen Wohnraum, Küche und Kinderzimmer, die sehr beweglich sind und nach oben oder hinten gezogen werden, um die Bühne für die großen Tanznummern freizugeben. Diese werden bei "So ein schöner Tag" beispielsweise mit einer bunten Blumendekoration umrahmt oder in der bereits erwähnten Schornsteinszene durch über die Bühne fahrende Schornsteine unterstützt. Begeisternd sind die diversen Flugeffekte der Show. Sei es nur ein einfacher Drachen, der steigen gelassen wird oder Mary, die mit Schirm und Tasche gen Himmel schwebt - das Staging über den Köpfen der Zuschauer inklusive der begleitenden Ausleuchtung (Natasha Katz) ist einfach magisch.

© Stage Entertainment
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Die Kombination aus Magie, Technik, starker Darsteller und der noch zu erwähnenden satten Orchesterbegleitung unter der Leitung von Bernd Steixner überzeugt bis ins kleinste Detail. Ganz nach Mary Poppins' Credo ist auch die Stuttgarter Produktion der Show "völlig ohne Fehler" und dürfte das Publikum begeistern.

(Text: Jens Alsbach)






Besetzung

Mary PoppinsElisabeth Hübert
Maria-Danae Bansen,
(Melanie Ortner-Stassen [bis Mai 2017])
(Denise Jastraunig [ab Mai 2017])

BertDavid Boyd
Christopher Bolam,
(Fabian Kaiser)
(Johan Vandamme)

Winifred BanksJennifer van Brenk,
(Maria-Danae Bansen)
(Nandi van Beurden)
(Melanie Ortner-Stassen [bis Mai 2017])
(Lisa Kolada [ab Mai 2017])

George BanksLivio Cecini,
(Marco Heinrich)
(Leon van Leeuwenberg)
(Maik Lohse)

VogelfrauBetty Vermeulen,
(Maryanne Kelly)
(Roimata Templeton)

Miss AndrewMaaike Schuurmans
Masha Karell [Juni bis Juli 2017],
(Maryanne Kelly)
(Betty Vermeulen)

Mrs. BrillPetra Welteroth,
(Maryanne Kelly)
(Lisa Kolada)

Robertson AyNiklas Abel,
(Dennis Hupka)
(Jan-Eike Majert)

Mrs. CorryAnastasia Bain,
(Julie Denise Hyangho)
(Lisa Kolada)

Admiral Boom
Bankdirektor
Dirk Lohr,
(Maik Lohse)
(Leon van Leeuwenberg)

Valentin
Pan
Andrea Luca Cotti,
(Fabian Kaiser)
(Jan-Eike Majert)
(Johan Vandamme)

Parkwächter
Nothbrock
Maik Lohse,
(Christopher Bolam)
(Leon van Leeuwenberg)
(Stefan Preuth)

Polizist
von Reibach
Marco Heinrich,
(Leon van Leeuwenberg)

NeleusJoshua Denyer,
(David Hardenberg)
(Jan-Eike Majert)
(Johan Vandamme)

Miss LarkRoimata Templeton,
(Lydia Jane Bannister)
(Nandi van Beurden)
(Theano Makariou)

EnsembleLydia Jane Bannister
Nandi van Beurden
Christopher Bolam
Andrea Luca Cotti
Matt Cox
Calum Flynn
David Hardenberg
Marco Heinrich
Brittany Hope
Dennis Hupka
Fabian Kaiser
Lisa Kolada
Melanie Ortner-Stassen
Stefan Preuth
Karina Rapley
SwingsGregory Antemes
Heather Carino
Adam Davidson
Jan-Eike Majert
Theano Makariou
Naoimh Morgan
Kevin O\'Dwyer
Susie Porter
Vicky Riddoch
Johan Vandamme



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


5 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Internationales Schlußlicht

12.07.2017 - In Stuttgart zeigt die SE eine szenisch deutlich abgespeckte Version der Londoner und New Yorker Originalinszenierung.
Sei es nun das etwas armselige Ausklapphäuschen der Familie Banks oder die Ausstattung von \"Jolly Holiday\" oder \"Anything can happen\", da wurde überall deutlich erkennbar gespart. Ob einem das nachhaltig negativ auffällt, hängt davon ab, ob man die Originalbühnenbilder kennt.

In der besuchten Vorstellung waren die Rollen von Mary und Bert mit irgendwem besetzt, aber nicht mit den Erstbesetzungen. Die Darstellerin der Mary verlieh ihrem Charakter etwas roboterhafte Züge und Bert konnte nicht überzeugend singen.

Negativ fiel mir auch die teilweise recht merkwürdige Personenregie auf. Das Personal der Banks, Mrs. Banks selbst und Mrs. Corry sind zu schrillen, wild gestikulierenden und grimassierenden Comic-Strip-Charakteren verkommen, denen man kaum Sympathie entgegenbringen kann.

Das kleine Orchester tut sein bestes um die wunderbare Partitur umzusetzen. Tontechnisch ist das leider nicht immer sehr professionell ausgesteuert. So schallt es einem im sogenannten Premiumbereich dann doch manchmal etwas schmerzhaft laut um die Ohren.

Insgesamt kann MARY POPPINS auch in Stuttgart gut und kurzweilig unterhalten, sogar begeistern.
Das liegt in erster Linie an dem zauberhaften Stoff an sich, an der wunderbaren Musik mit so vielen zeitlosen Evergreens und an einem großartigen Ensemble, dass die anspruchsvolle, mitreißende Choreografie exzellent meistert.

Im Vergleich mit den Wiener, Londoner und New Yorker Aufführungen (bei denen ich für gleichwertige Sitzplätze deutlich weniger bezahlt habe) ist die SE-Produktion in Stuttgart leider nur das internationale Schlusslicht.

kevin (122 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Völlig ohne Fehler

03.07.2017 - Hatte mich Mary Poppins in Wien schon begeistert, hat Stuttgart hier nochmal ein (sorry für das Wortspiel) Teelöffelchen obendrauf gesetzt:
Eine perfekte, aber nicht seelenlose Produktion, die jung und alt gleichermaßen wunderbar unterhält und verzaubert.
Über Partitur, Ausstattung und Bühne ist eigentlich alles gesagt, kommen wir also zur Cast, die mir einen unvergesslichen Nachmittag geschaffen hat: Ich glaube, insgesamt empfand ich das Schauspiel als
weniger comicartig, da steckte einfach viel Echtheit drin.
Allen voran möchte ich das Niveau der beiden Banks-Kinder erwähnen: Ich dachte nach Wien \"das kann in Deutschland nicht gut gehen\", doch was habe ich mich getäuscht: Namira Reber und Lasse Vitus Schepperle singen und tanzen, dass es eine Freude ist und ihr Schauspiel ist dabei immer wahrhaftig und glaubhaft. Bravo für diese Kinder!
Ein absoluter Pluspunkt im Vergleich zur Wiener Produktion ist der hervorragende Livio Cecini als George Banks: Tiefgründig portraitiert er einen Mann aus Fleisch und Blut, der sein inneres Kind verloren hat und es am Ende glaubhaft zurückerobert. Auch Jennifer van Brenk wertet die Rolle seiner Frau Winifred durch ihre eher robuste Präsenz auf.
Masha Karell ist eine böse, ja, gruselige Miss Andrew, die bestens bei Stimme ist.
Petra Welteroth hat als Haushälterin die Lacher auf ihrer Seite, wenn sie gekonnt ihre Pointen serviert.
Als Bert sah ich die Zweitbesetzung Johan Vandamme: Sicherlich nicht der Sänger vor dem Herrn, tanzte er doch ganz vorzüglich und entdeckte, spätestens zum 2.Akt, auch den Charme dieser Rolle.
Denise Jastraunig, die als neues Cover erst wenige Shows gespielt haben dürfte, meisterte die anspruchsvolle Hauptrolle mit Bravour: Eine charmante, freundliche und bezaubernde Mary Poppins.
Über den Fakt, dass das Orchester seit London und Wien eine Reduktion um 3 Musiker erfahren hat, sehe ich hier gelinde hinweg. Ich bin ein erklärter Gegner der schwindenden Orchesters, aber hier tut es dem Spaß tatsächlich kaum Abbruch.

AdamPascal (15 Bewertungen, ∅ 4.2 Sterne)


Ein magischer Abend

21.04.2017 - Ich habe am 12.04. die Show besucht und verzaubert worden.

Eine Show die so magisch durch ihre Bilder, die Musik und die Darsteller einen wunderbaren Abend bilden.

Einzig das Orchester ist in Stuttgart sehr abgespeckt worden, was manchmal etwas blechern und hohl klingt, wenn man daneben die Cast Aufnahme aus Wien stellt.
Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt.

Die Cast, angeführt von Elisabeth Hübert spielt mit Spaß und viel Energie. In den großen Ensemble Szene weiß man gar nicht wo man hinschauen soll, bei dem ganzen Gewusel.
Hübert ist für mich eine tolle Besetzung der Mary. Vielleicht stimmlich ein bisschen spitz, im Gegensatz zum Original von Julie Andrews, aber herrlich im Spiel, Mimik und Tanz.
Ihr zur Seite stand Christopher Bolam als Bert. Eine fantastische Besetzung. Wirklich herrlich wie er spielt, Singt und tanzt mit den ganzen Facetten die die Rolle hergibt. Natürlich das Highlight ist das Steppen an den Wänden um 360 Grad.
Sowieso sind die Regie Einfälle dieser Aufführung einfach herrlich, z.B die Drachen, die Küche, das Haus, Mary`s Tasche und und und, das ist einfach magisch.

Besonders hervorheben muss ich auch die Kinder, an diesem Abend Leyla Röhm ( Jane ) und Jannis Wetzel ( Michael ) gespielt. Tolle Energie, ehrliches Spiel und schöne Stimmen. Kompliment.

Die Show ist für jeden was, finde ich.
Man sollte es sich auf jedenfall anschauen.

KristinP (56 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Hammer Cast - prunkvolles Bühnenbild plus "Waschmaschinenmusik" zurück in die 50er

18.02.2017 - Nach meinen 3 besuchten Vorstellungen in Stuttgart ist es so, dass ich das Stück wie damals in Wien mit "Abstrichen" empfehlen kann.

Dadurch, dass das Bühnenbild, die Storyline sowie die Technik wie in Wien sind empfehle ich meine damalige Wiener Bewertung zu lesen - hier gehe ich auf die Neuerungen ein - und diese betrifft die phantastische Cast, die das Stück trotz der leider schwachen, teilweise unerträglichen Musik super trägt und doch noch zu einem "Schau-Spektakel" mit Qualität macht wie auch nicht anderes von der STAGE erwartet...

Bei der Musik kann die STAGE leider auch nichts ändern - selbst die Autorin Pamela L. Travers fand die Musik der Sherman-Brothers für ihre MARY Poppins unpassend und unerträglich - hierbei muss man leider konstatieren - ihre sehr späte Einwilligung ein Musical daraus machen zu dürfen war musikalisch gesehen wirklich die falsche Entscheidung und diesbezüglich hätte man sich besseres gewünscht -

aber dafür hat man ein schönes, spektakuläres Schau-Stück gebastelt, dass unterhält und man sich in die magische Welt der MARY POPPINS hineinverzaubern darf - zumindest bis der Zauber dann wieder jäh unterbrochen wird durch so "Zehennägel-Aufrollende Lieder wie "Mit 'nem Teelöffel Zucker"

Elisabeth Hübert als perfekte MARY POPPINS Darstellerin spielt die Rolle nicht - sie lebt sie einfach - nein - sie ist die perfekte MARY POPPINS - zart, unschuldig und einfach lieb anzuschauen - ihrem Spiel schaut man gerne zu - und zusammen mit DAVID BOYD hat man hier die perfekten Hauptdarsteller gecastet...

In einer weiteren Vorstellung konnte ich auch Melanie Ortner als MARY POPPINS erleben - sie war "resoluter" und nicht so "zauberhaft" zart - ganz anders im Spiel aber auch sie konnte mich begeistern...

Ebenso wie die Darstellerin der Winifried Banks - Jennifer van Brenk und vor allem ihr Ehemann - George Banks alias Livio Cecini - er ist viel lockerer als Herr Kranner damals in Wien und seine "Reise zurück in die eigene Kindheit" gelingt ihm am Schluss des Stückes bravourös...

Miss Andrew spielt wie auch in Wien Maaike Schuurmans die kleine aber schöne Rolle der Vogelfrau wird von Betty Vermeulen übernommen die diese auch sehr bewegend spielt...

Ein absoluter Pluspunkt auch das gesamte restliche Ensemble die mit ihren Tanzperformances das Publikum trotz der relativ belanglosen Musik immer wieder "aufwecken" und für Begeisterungsstürme sorgen - Chapeu!

Für alle diejenigen, die sich eine Auszeit aus dem Alltag gönnen möchten vor allem mit Kindern zusammen ist diese Show wirklich zu empfehlen - wer ein Liebhaber des alten Disney-Films ist auch - hier gilt die Devise - Zurück in die Vergangenheit - wer sich ein neues vom Film abhebendes Stück (vor allem in der Musik wünscht) ist allerdings fehl am Platz - im Gegensatz zu "ALADDIN" ist man fest verwurzelt in den 50er Jahren und nicht im Hier und Jetzt - wer dies akzeptiert ist im Apollo Theater goldrichtig

Maxim (42 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Perfekte Unterhaltung für jung und alt

31.10.2016 - Nach Besuchen der Show in London und Wien stand nun ein Besuch in Stuttgart auf dem Plan.

Eins vorweg: Die Aufführung in Stuttgart ist unglaublich mitreißend und begeistert mit fantastischen Darstellern sowie einem sehr guten und kraftvollem Orchester unter Bernd Steixner.

DIE DARSTELLER

Eine unglaubliche Leistung zeigen die Kinderdarsteller, die fast in jeder Szene auf der Bühne agieren, spielen, singen und tanzen.

Die Hauptrollen sind stark besetzt. Elisabeth Hübert ist eine ganz reizende Mary Poppins. Man genießt jede Szene mit ihr und wartet gespannt was ihr nun einfällt.

Auch David Boyd kann wie schon in Wien in der Rolle des Bert zeigen warum er hier Erste Wahl ist.

Bemerkenswerte Leistungen zeigen auch die Vogelfrau, Mrs. Brill sowie Mr. und Mrs. Banks. Alle begeistern mit starkem Schauspiel und guter Stimme. Viel berührender als zuletzt in Wien gelingt dem Vater hier glaubhaft zu zeigen, was er gelernt hat.

Die Textverständlichkeit war am besuchten Abend einwandfrei.

Die unfassbare Spielfreude und Energie des gesamten Ensembles, der tiefgründige Witz (ohne zu albern zu wirken wie bei ALADDIN), berührende Szenen mit starkem Schauspiel, Ohrwürmer, eingängige neue Nummern und beeindruckende Tanznummern lassen drei Stunden die Hektik des Alltags vergessen.

DIE AUSSTATTUNG

Zudem begeistert Mary Poppins mit einer wandelbaren aber nie aufdringlichen Bühne. Das Haus ist detailverliebt und opulent. Besonders in den vielen Ensembleszenen zeigt sich jedoch die Qualität der Show. Licht, Bild und Kostüm bilden eine Einheit gespickt mit kleinen aber feinen Überraschungen die immer wieder zu begeisternden Applaus führen.

FAZIT

Mit Mary Poppins wird seit langem in Stuttgart wieder ein Musical für die ganze Familie gezeigt. Es wird eine Geschichte erzählt: berührend, bunt und herzerwärmend.

Egal ob mit oder ohne Kindern kann man die wunderbare Zeit genießen und nimmt dennoch eine wichtige Botschaft mit nach Hause.

Mary Poppins ist eine wichtige Bereicherung der deutschen Musicallandschaft und eine sehr gute Wahl für Stuttgart.

mrmusical (56 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


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(jal)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Liebevoll inszeniertes Disney-Spektakel, das mit klassischen Broadway-Tanznummern und hervorragenden Hauptdarstellern für beste Unterhaltung und einen magischen Abend sorgt.

23.10.2016

 Leserbewertung
(5 Leser)


Ø 4.20 Sterne

 Termine
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