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Filmadaption

Sugar - Manche mögen's heiß

Niemand ist vollkommen


© Claudia Heysel
© Claudia Heysel
Den Billy-Wilder-Kultfilm mit Jack Lemmon, Tony Curtis und Marilyn Monroe kennt jeder. Die Bühnenversion von Jule Style stammt aus dem Jahr 1972 und wird an Stadttheatern immer wieder gerne gespielt. In Dessau inszeniert Johannes Weigand.

(Text: cl)

Premiere:30.10.2015
Letzte bekannte Aufführung:28.04.2017








Kreativteam

Musikalische LeitungWolfgang Kluge
InszenierungJohannes Weigand
BühnenbildMoritz Nitsche
KostümeJudith Fischer
ChoreografieTomasz Kajdanski
Step-ChoreografieKeith Wilson
Choreografische MitarbeitRoman Katkov
ChorSebastian Kennerknecht
DramaturgieFelix Losert


Besetzung

Sweet SueIlli Oehlmann
Sugar KaneAnnika Boos
BienenstockKarl Thiele
Joe (Josephine)Patrick Rupar
Jerry (Daphne)Michael Souschek
ImpresarioConstanze Wilhelm
Spats PalazzoAlexander von Hugo
DudeCezary Rotkiewicz
Knuckles NortonAlexander Dubnov
Erster GangsterLeszek Wypchl
Zweiter GangsterStephan Seefeld
TaxifahrerCarsten Mende
"Society Syncopators"Jagna Rotkiewicz
Kristina Baran
Anna-Maria Tasarz
Nicola Brockmann
HotelpageTizian Steffen
Sir Osgood FieldingGerald Fiedler
Erster GanoveTomasz Czirnia


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Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Claudia Heysel
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:


Respekt vor dieser Meisterleistung

07.10.2016 - Einen besseren Einstand hätte der neue Generalintendant des Anhaltischen Theaters, Johannes Weigand, nicht geben können. Auch wenn er sich bei einigen Elementen an die berühmte Filmvorlage von 1959 orientiert, schlägt er doch im Wesentlichen eine ganz andere Richtung ein: Weigand lässt nicht einfach nur eine etwas angestaubte erotisch angehauchte Komödie abspielen, sondern gibt der Handlung eine gewisse Tiefe, schärft Charaktereigenschaften und bringt Dynamik ins Stück. Diese Kreativität kommt beispielsweise zum Ausdruck, indem Gangsterboss Spats Palazzo seine Parts steppt. Das zeugt nicht nur von tänzerischen Talent, sondern nähert sich auch der Handlungszeit, den goldigen Zwanzigern, an, welche kontinuierlich durch das ganze Stück sichtbar wird. Nicht zuletzt in den farbenprächtigen Kostümen von Judith Fischer: Sie fallen stets passend zum Geschehen aus und lassen auch die beiden Protagonisten zu bildschönen, aber nicht tuntigen, Frauen verwandeln. Die Kostüme können nur noch durch das bildgewaltige und überraschend vielfältige Bühnenbild von Moritz Nitsche getoppt werden: Von einem detaillierten, mehrstöckigen Zugwagon bis zu einem bühnengroßen Dampfer wird den Zuschauern große, aber nicht überdrüssig wirkende Bilder geboten und das ohne längere Szenenwechsel. Die ganze Augenweide wird von der Anhaltischen Philharmonie unter Leitung von Wolfgang Kluge musikalisch harmonisch untermalt. Auch wenn die Blechbläser an manchen Stellen etwas rhythmusfern agieren, spürt und vor allem hört man stets die Spielfreude und das macht das Musical auch zu einen musikalischen Genuss. Und auch die Darsteller stehen dem in keiner Weise hinterher: Annika Boos als Sugar Kane schafft es ihrer Figur neben der erotisch-attraktiven Erscheinung eine gewisse Empfindsamkeit zu geben. Als Zuschauer kann man ihr ihre Wünsche und ihre Situation glaubhaft abgewinnen. Musikalisch sind ihre Solos, nicht zuletzt durch ihre kräftig-liebliche Stimmfarbe, die musikalischen Highlights der Vorstellung. Patrick Rupar als Josephine und Partrik Cieslik als Daphne gelingt eine schauspielerisch und gesanglich überzeugende Transformation und beide gestalten ihre Figur voller Selbstironie und Hingabe aus. Aufgrund ihrer herausragenden schauspielerischen Leistungen unbedingt noch nennenswert sind Illi Oehlmann als Sweet Sue und Gerald Fiedler als Sir Osgood, welche beide das Publikum mit viel Witz begeistern. Der stimmgewaltige Chor und die Statisterie ergänzen das ganze Ensemble mit viel Engagement. Und genau ist das, was diese Inszenierung so sehenswert macht. Was man hier bei den kleinen Preisen und der doch technisch eingeschränkten Bühne geboten bekommt, ist absolute Weltklasse. Unbedingt ansehen.

Shiva (5 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


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 Theater / Veranstalter
Anhaltisches Theater
Friedensplatz 1a
D-06844 Dessau
0340/2511333
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