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Musical-Urgestein

Die Dreigroschenoper

Und der Haifisch beißt immer noch...


Was liegt näher, als "Die Dreigroschenoper" an ihren Tatort zurückzubringen. Hier muss man Brecht nicht interpretieren. Die Umgebung des St. Pauli-Theaters, die sündige Meile, sind schon die Interpretation. Die Welt des Mackie Messer und seiner Frauen, des Bettlerkönigs Peachum und des Polizeipräsidenten liegt quasi vor der Tür zwischen "Ritze", "Café Keese" und der Davidwache.

(Text: Theater)

Letzte bekannte Aufführung:31.01.2007


Warum heute wieder dieses klassische Gangsterstück von Brecht über die Hässlichkeit der Armut und das schnelle Reichwerden? Dafür gibt es viele Gründe. Das Problem der Globalisierung sei doch, so sagte der englische Devisenspekulant, Multimilliardär und Ostblockentwickler George Soros unlängst, dass ihre Kritiker in den meisten Punkten einfach Recht hätten. Globalisierer und zugleich ihr Gegner zu sein, das ist angewandte Dialektik.

Das Ende der Sozialwesen, der Untergang jedweder Steuerungsmechanismen, das ist der Preis des enthemmten Marktes. Und die Betroffenen wollen, um nichts merken zu müssen, angemessen unterhalten werden. "Damen und Herren. Sie sehen hier den untergehenden Vertreter eines untergehendenden Standes. Wir kleinen bürgerlichen Handwerker, die wir mit dem biederen Brecheisen an den Nickelkassen der kleinen Ladenbesitzer arbeiten, werden von den Großunternehmen verschlungen, hinter denen die Banken stehen. Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes?" schrieb Bert Brecht einem etwas altmodischen Unternehmer, dem Gangsterchef Macheath, als letzte Worte vor dem Galgen ins Rollenbuch.

(Text: Theater)






Kreativteam

Buch Bertolt Brecht
Musik Kurt Weill
Regie Ulrich Waller
Bühne Götz Loepelmann
Kostüme Ilse Welter
Musikalische Leitung Matthias Stötzel


Besetzung

Mackie Messer Ulrich Tukur
Herr Peachum Christian Redl
Frau Peachum Cornelia Schirmer
Polly Stefanie Stappenbeck
Seeräuber-Jenny Maria Bill
Tiger Brown Peter Franke
Lucy Anja Boche
Münz-Matthias Kai Maertens
Kimball, Bettler Niels Hansen
Filch, Platte Tim D. Lee
Trauerweiden-Walter Günter Märtens
Hakenfinger-Jakob Kalle Mews
Säge-Robert Ulrich Mayer



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


5 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


9784
Charme, Werktreue und Aktualität

31.12.2009 - Was für eine Vorlage - sowohl das Stück selbst als auch die Original-Inszenierung anno 1930: Erich Ponto,Lotte Lenja & Co. skizziert man nicht einfach so nach. Aber hier ist jede Rolle exquisit besetzt: so hat Ulrich Tukur hat Stil und Biss, Eva Mattes besitzt Ausstrahlung bis in den kleinen Finger, und heimlicher Star der neuen Hamburger Inszenierung ist die bezaubernde Stefanie Stappenbeck: Was sie als Polly mit hinreißendem Charme auf die Bühne zaubert, wirkt lange nach, und man kann sich nur vornehmen: sofort wieder hingehen. Berauschend.

Uli Twelker


14277
Großartig

31.12.2009 - Ich habe die Aufführung zum ersten Mal gesehen und bin begeistert! So habe ich mir die Umsetzung von Brecht und Weill vorgestellt! Eine großartige Besetzung mit Ulrich Tukur,ich kann mir keinen besseren für diese Rolle vorstellen. Hervorragend auch Eva Matthes, da täte allerdings noch etwas Stimmschulung in den höheren Lagen not,und auch Polly hat mich sehr bezaubert. Insgesamt eine runde, gelungene Aufführung!

Barbara Ebert


17041
Sehenswert!

31.12.2009 - Eine der besten Inszenierungen der letzten Jahre. Unbedingt hingehen! Bert Brecht und Kurt Weil hätten Ihre wahre Freude an dieser Inszenierung.

svebo64


12306
leider nichts gelungenes

10.05.2006 - Das war das zweite mal, dass ich dieses Stück gesehen habe und ich muss leider sagen, dass es mir überhaupt nicht gefallen hat. Vom Großen Haus (Volkstheater) in Rostock kann ich das nicht behaupten, da ist wirklich alles gelungen, kein Wunder wenn Berthold Brechts Nachfahrin (Johanna Schall) dieses Stück insziniert hat! Wirklich empfehlenswert, wenn man mal wirklich was gutes sehen möchte.

Marcus K.


10063
Einfach Klasse!

16.01.2006 -

Dirk Eisenberg


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