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Wettbewerb

Creators - Finale

Neue Musicals braucht das Land


Nachdem das Schmidt Theater im vergangenen Jahr zum Wettbewerb "Creators" aufgerufen hatte, trafen knapp 150 bisher noch nicht aufgeführte Stücke als Teilnehmer ein. Nach drei Vorrunden von März bis Mai stehen nun die fünf Musicals fest, die sich im Finale mit einer je ca. ein-stündigen Fassung dem Publikum präsentieren.

(Text: mr)

Letzte bekannte Aufführung:13.10.2015


Kurzvorstellung der Finalisten:
"Immer der Nase nach" –Jörg Hilger und Harald Buresch (12.10. | 16 Uhr)

„Immer der Nase nach“ ist ein neues Märchen-Musical über Selbstachtung, gegenseitigen Respekt und ungewöhnliche Freundschaften. Erzählt wird die Geschichte von der Prinzessin mit der langen Nase, deren Makel für jede Menge Spott sorgt. Doch nach einem ganz speziellen Schönheitswettbewerb stellt sich heraus, dass jeder etwas an sich hat, das nicht so ganz perfekt ist, nur dass man es nicht bei jedem sofort sieht. Wir erleben temperamentvolle Hexen, überforderte Zauberer, sanftmütige Riesen und freche Zwerge, liebevolle Könige, arbeitsuchende Prinzen und zickige Prinzessinnen. Das Stück besticht durch einen wunderbaren Humor für Klein und Groß, spannend gezeichnete Figuren voller Selbstironie und überraschende Wendungen.

"Älter" – Robin Kulisch und Philipp Gras (12.10. | 19 Uhr)

Wir alle werden älter – aber was genau heißt das? Was bedeutet Älterwerden? Mit Mitte 20 wird die Antwort sicher ganz anders ausfallen als bei jemandem, der gerade seinen 65sten Geburtstag gefeiert hat oder der mit Anfang 30 sein erstes Kind erwartet. Anhand mehrerer Generationen einer Familie beleuchtet das Stück in einzelnen Vignetten die unterschiedlichsten Aspekte des Themas Älterwerden. Dabei gibt es keine stringent durchgehende Handlung, sondern eine teils lose Song- und Szenenfolge, die über einen Zeitraum von ca. eineinhalb Jahren diverse Stationen der Figuren und ihrer Geschichte thematisiert. Der Fokus liegt hierbei bewusst auf alltäglichen Situationen – Familientreffen, Telefonate und Gespräche, in denen die Komik und Dramatik, aber auch die Poesie des Alltags zum Vorschein kommen.

"Zzaun!" – Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka (12.10. | 21.30 Uhr)

Horst hat eine Zaunspitze abgebrochen. Das wäre für seinen Nachbarn Roland an sich kein Problem, hätte sich nicht ausgerechnet heute seine Schwiegermutter zum Antrittsbesuch angemeldet, da will man natürlich einen guten Eindruck machen. Zumal sie sich schon genug darüber aufregt, dass ihr Sohn mit einem Mann zusammenlebt! Horst flickt den ramponierten Zaun so gut er kann, doch das genügt dem perfektionistischen Roland nicht: Er ruft seinen Anwalt … Kann man von einer abgebrochenen Zaunspitze zur globalen Krise gelangen? Schon, wenn man davon ausgeht, dass in jedem Reihenhausbesitzer ein wahnsinniger Diktator steckt und jeder wahnsinnige Diktator im Grunde nichts weiter ist als ein kleiner Reihenhausbesitzer...

"Made in Germany" – Kevin Schröder und Marc Seitz (13.10. | 12 Uhr)

Die satirische Musical-Comedy erzählt die Geschichte von Elvis Dustin Schmidt, einem jungen Idealisten aus Eisenhüttenstadt, der die Welt verändern möchte. Der freiwillige Dienst bei der Bundeswehr ist seine große Chance! Doch gleich beim ersten Einsatz im fernen Nirvanistan sprengen Selbstmordattentäter Elvis romantische Träume einer besseren Welt. Gemeinsam mit seinem opiumaffinen Kameraden Fritz, der nirvanischen Menschenrechtsaktivistin Shisha und ihrem versehentlich fanatischen Bruder Amar stellt er sich vollbärtigen Glaubensbrüdern, glattrasierten Waffenlobbyisten und den perversen Machtfantasien der Ministeriumsbeamtin Von der kurzen Leine. Kann man mit Waffen wirklich Frieden schaffen?

"Tresenkönigin" – Konrad Lorenz und Hafennacht (13.10. | 15 Uhr)

Die erste Kult-Kneipe auf dem Hamburger Kiez der 60er Jahre hieß „Tante Hermine“. Ursprünglich eine Anlaufstelle für Seeleute, lag sie in der Hafenstraße, gegenüber der Fähre VII. Die Jungs, die dort verkehrten, wuchsen zwar neben der Prostitution auf, wurden aber nie so richtig aufgeklärt. Die allgemeine Erwartung an den Paulianer, den Durchblick „in gewissen sexuellen Dingen“ zu haben, erfüllten sie großmäulig und ahnungslos. Das Stück handelt von der ersten Liebe – im Spektrum zwischen unschuldigem Schwärmen und dem Besuch in der Herbertstraße. Darüber wacht in ihrer kompakten Art Hermine Hansen, die Tresenkönigin: arthritisch, ironisch, plattdeutsch. Dabei entführt uns das Trio Hafennacht mit seinen Liedern und Liedzitaten in diese ehemalige Hafenkneipe in Wartestellung: Warten auf die Liebe, warten auf den Seemann, warten auf das Wirtschaftswunder ...

(Text: Veranstalter)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Beitrag vom 21.10.2015 gesperrt


30900
Bravo Schmidt Theater

21.10.2015 - Ich war bei allen Vorrunden und im Finale dabei und bin sehr dankbar bei so einem spannenden und kreativen Prozess dabei gewesen zusein.

Im Finale gab es nun 5 Stücke.
Leider konnte man sehen das manche Umbesetzungen, und die 1 Stunde Vortragszeit nicht allen Stücken gut getan haben.

Alles fing an mit " Immer der Nase nach"
von Jörg Hilger und Harald Buresch.
Ein charmantes Märchenmusical über eine Prinzessin mit einer langen Nase und ihrem Weg durch die Gesellschaft.
War das Stück in der Vorrunde eine schöne charmante runde Sache, war es doch etwas zäh in der Final Präsentation.
Auch fehlt dem Stoff ein Konflikt. Die Handlung ist zu klar, und auch Kinder brauchen böse Charaktere, wozu die zickigen Schwestern nicht genug sind, meines Erachtens.

Weiter ging es dann mit " Älter"
Robin Kulisch und Philipp Gras
Von der Art her eine Mischung aus "Next to normal" und der Musik von Jason Robert Brown. Eine Familie in der Entwicklung und bei der Bewältigung Alltäglicher Probleme.
Es ist ein sehr schwerer Stoff, und musikalisch sehr anspruchsvoll, was mir aber sehr gefallen hat. Und hoffentlich seinen Weg auf weitere Bühnen finden wird.

Dann kam "Zzaun"
von Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka
Ein Kabarett Stück über Nachbarschaftsstreit. Herrlich komisch wie kein Klischee ausgelassen wird und die Musik sich durch sämtliche Genres bewegt.
Als einziger Finalist entschied sich das Team es mehr wie eine Lesung zu präsentieren, was vielleicht ein kleiner Nachteil war, da in der Vorrunde etwas mehr gespielt wurde.
Aber sehr gelungen.

Am nächsten Tag gab es dann "Made in Germany"
von Kevin Schröder und Marc Seitz
Ein teils sehr aktuelles Stück, wie der Soldat Schmidt sich im Kriegsgebiet durch gute Taten zum Staatsfeind Nummer 1 macht. Das Stück schreckt nicht zurück textlich und musikalisch bei allen möglichen Stücken zu klauen und jeder bekommt sein Fett weg, ein bisschen wie bei Book of Mormon. Hier hat das Team ganze Arbeit geleistet, denn Umbesetzungen und 1 Stunde Dauer machte das Stück doch sehr interessant, aber ich bin gespannt ob sich ein Theater traut, so einen derben Spaß auf die Bühne zubringen.

Als letztes Stück gab es " Die Tresenkönigin"
von Konrad Lorenz und Hafennacht
Hier konnte man sehen, dass aus dem charmanten Hamburger Lokal Stück ein nicht enden wollendes Drama im Finale wurde. Nicht nur das die Protagonisten einfach 25 min überzogen, auch der "Moderator" ( und Autor des Stückes ) konnte nicht frei reden und auch der Spickzettel konnte nicht helfen. Die Handlung über eine Hafenkneipe ist eher langweilig und die Musik teilweise sehr depressiv und unspannend. Schade, dass dieser Beitrag am besten besucht war und den vielen Besuchern der Rest entgangen war.


Am Ende hat "Zzaun" gewonnen. Aber Gewinner waren sie alle, denn jedes Stück hatte schon zum Finale 10.000 Euro bekommen um Kosten zudecken und das Stück voran zutreiben. Dazu wurde alles gefilmt und als Material den kreativen Teams zur Verfügung gestellt.

Fazit ist wirklich ein toller Wettbewerb und man konnte viele bekannte Gesichter auf der Bühne sehen. Spannend was man so in Deutschland auch für Ideen und Schreiber hat, da sollte man mehr von sehen.

Danke und Bravo Schmidt Theater für diese vielen Stunden.
Ich hoffe auf ein nächstes Mahl im 2016 und kann es nur jedem ans Herz legen.

KristinP (77 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


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