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Mantel-und-Degen

Die drei Musketiere

D'Artagnan bei Athos, Porthos und Aramis


© Theater, Oper und Orchester GmbH, Foto: Maike Glöckner
© Theater, Oper und Orchester GmbH, Foto: Maike Glöckner
"Einer für alle, alle für einen!"- Unter diesem Leitspruch stemmt das Hallenser Opernhaus eine deutsche Erstaufführung, mit der es sich und seinem Publikum aufgrund eines lahmen Buches, einer langweiligen Partitur und läppischer szenischer Arrangements keinen Gefallen tut.

(Text: Kai Wulfes)

Premiere:18.03.2016
Rezensierte Vorstellung:03.12.2016
Letzte bekannte Aufführung:20.01.2017


Generationen von Lesern, Kino- und Theaterbesuchern kennen "Die drei Musketiere". Alexandre Dumas‘ Roman und seine zahlreichen Adaptionen stehen für spannende Mantel-und-Degen-Abenteuer, fiese Intrigen, unerfüllte Liebe und ein herzerweichendes Happy End. Doch diese Erwartungen erfüllt die deutsche Erstaufführung des Musicals mit der Musik von George Stiles in der Neufassung von 2011 nur in Ansätzen.


Zwar halten sich die Autoren Peter Raby und Francis Matthews eng an das literarische Vorbild, sie vermögen es jedoch nicht, dramaturgisch spannende Handlungsbögen aufzubauen. Ihr Buch ist vielmehr eine recht lockere Aneinanderreihung von Szenen, in denen der Provinz-Adelsspross d’Artangan nach Paris reist, um dort im Dienst der Krone bei den Musketieren zu dienen. Dabei wird er in die Intrigen von Kardinal Richelieu gegen König Ludwig XIII. verstrickt und muss bis zum Finale allerlei Abenteuer bestehen. Kurioserweise degradieren Raby und Matthews den klerikalen Widersacher zu einer stummen Randfigur, entwickeln gleichzeitig aber auch seine Handlanger Graf von Rochefort und Lady de Winter nicht zu zentralen Charakteren. Zwar sind diesen beiden Bösewichten solistische Auftritte vergönnt, doch gehen auch sie im Heer der viel zu vielen Neben- und Kleinstrollen unter. Dadurch verliert das Publikum schnell den Überblick über eine Handlung, die zwischen mehreren Orten hin- und herspringt.


© Theater, Oper und Orchester GmbH, Foto: Maike Glöckner
© Theater, Oper und Orchester GmbH, Foto: Maike Glöckner



Verstärkt wird dieses Wirrwarr durch Roy Spahns tristes Einheits-Bühnenbild, das nur wenig Raum für differenzierte Gestaltungen zulässt. Fünf steinerne, auf der Drehbühne stehende Wandelemente mit diversen Fenster- und Türöffnungen werden mit hohem personellen Aufwand auf offener Bühne immer wieder neu formiert und um zwei Treppenpodeste ergänzt. Egal, ob die Handlung in der französischen Provinz, in Paris oder Calais spielt: Alle Orte wirken identisch und ihre öde Optik langweilt auf Dauer in einem Stück mit zweieinhalbstündiger Spieldauer. Schön anzusehen ist allerdings Spahns historisierendes Kostümbild.


Auch Regisseur Winfried Schneider gelingt es nicht, die schwache Vorlage aufzuwerten. Seine sehr hausbacken wirkende Inszenierung begleitet das Geschehen durch nette szenische Arrangements, in denen jeder Darsteller eigentlich nur genau weiß, wann er wo zu stehen hat. Die Figuren spielen oft frontal ins Publikum, wirken blass und austauschbar. Einzig König Ludwig XIII. wird als alberner, aufgeblasener Popanz im extravaganten Kostüm gezeichnet. Schneiders putzig-einfache Choreografien für die eher lustlos agierenden Choristen (Chor und Extrachor der Oper Halle) und die dilettantisch wirkenden, müden Fechtszenen (Choreografie: Paul Stampehl) unterstreichen den Eindruck, in einer Kindertheatervorstellung zu sitzen.


Stiles "Die drei Musketiere" fällt mit einem hohen Anteil an reinen Sprechszenen eher in die Kategorie "Schauspiel mit Gesang". Darüber hinaus wirken die Kompositionen wie beliebige Gebrauchsmusik mit Anklängen an den Soundtrack eines Abenteuerfilms. Keiner von Stiles‘ Songs besitzt Ohrwurmcharakter und seine Partitur hört sich einfach nur langweilig an. Das ist umso bedauerlicher, weil die Musiker der Staatskapelle Halle unter der Leitung von Peter Schedding sich hörbar mühen, abseits der klassischen Opern-Routine neue Wege zu beschreiten. Nachsitzen muss allerdings die Tonabteilung, denn die Musik übertönt oft den Gesang und Mikroports werden nur verzögert aufgezogen.


© Theater, Oper und Orchester GmbH, Foto: Maike Glöckner
© Theater, Oper und Orchester GmbH, Foto: Maike Glöckner



Vom Gesang her wähnt sich der Zuschauer mehr in einer heiteren Oper als in einem Musical. Zu gewaltig schmettern die Choristen, zu klassisch singen Gerd Vogel (Athos), Joa Helgesson (Porthos), Paul Stampehl (Aramis) oder Ines Lex (Constance Bonacieux). Lex teilt mit Björn Christian Kuhn (d’Artagnan) das Schicksal, von der Maskenabteilung des Hauses etwas sehr stark auf jung getrimmt worden zu sein. Kuhn weiß allerdings mit seinem schönen, geschmeidigen Tenor für sich einzunehmen und ist zumindest akustisch eine gute Wahl für die Hauptrolle. Eine ebenso einwandfreie Leistung liefern als Bösewichte Anna Thorén (Milady de Winter) und Andreas Goebel (Graf Rochefort). Bei dem stimmlichen Potenzial ist es traurig, dass Stiles‘ Musik ihnen keine guten Songs gönnt.


Es gibt Stücke, die sollten nicht unbedingt eine deutsche Erstaufführung erleben. Diese Adaption der "Drei Musketiere" gehört dazu. In der besuchten Wiederaufnahme-Premiere klafften in den Zuschauerreihen im nur halb gefüllten Opernhaus immense Lücken. Auch ein Beweis dafür, dass nicht jedes Musical ein Publikumshit werden kann.

(Text: kw)






Kreativteam

Musikalische Leitung Andreas Henning
Peter Schedding
Inszenierung und Choreografie Winfried Schneider
Fechtchoreografie Paul Stampehl
Bühne und Kostüme Roy Spahn
Mitarbeit Bühne und Kostüme Oliver Opara


Besetzung

d'ArtagnanBjörn Christian Kuhn
AthosGerd Vogel
PorthosJoa Helgesson
AramisPaul Stampehl
Milady de WinterAnna Thorén
Graf RochefortAndreas Goebel
Constance BonacieuxJoanna Nora Lissai
Ines Lex
PlanchetOlaf Schröder
Königin AnnaOlivia Saragosa
König Ludwig XIII.Stanislaw Brankatschk
Herzog von BuckinghamAndré Hinderlich
d'Artagnans Vater, Monsieur TrevilleReinhard Straube
Monsieur BonacieuxJörg Simonides
Kardinal RichelieuReinhart Lehmann
d'Artagnans MutterGabriele Bernsdorf
Jaqueline Zierau
CécilePeggy Klemm
JussacKarsten Döring
Till Voß
BiscaratJörg Decker
Peter Zenner
Zwei GardistenSebastian Byzdra
Maik Gruchenberg
BürgerRobert Bily
Andreas Guhlmann
GasstwirtinKonstanze Winkler




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Theater, Oper und Orchester GmbH, Foto: Maike Glöckner
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


31309
Seichte bis langeweilige Produktion

29.12.2016 - Recht nah am Originalroman gehalten, verliert sich die Handlung dieser Produktion in einem komplizierten Geflecht aus Personen. Die Figuren erhalten vom Autor kaum prägnante Charakterzüge und ihre Beziehungen bleiben durchgängig oberflächlich. So ist es u.a. der stummen Figur des Kardinals geschuldet, dass das eigentlich handlungsantreibende Intrigenspiel in einer unübersichtlichen Aneinanderreihung von Szenen untergeht. Generell baut sich während des ganzen Stückes kein Spannungsverlauf auf; Langatmigkeit bestimmt das von inhaltlich seichten Texten übersäte Libretto. Die Musik kann dem nicht entgegenwirken. Die musikalischen Highlights bilden die Solis der Milady de Winter ("Gentlemen" und "Nachts in Paris"); wünscht man sich von diesen doch mehr. Viele Reprisen, einfache und teilweise unpassend erklingende Melodien sorgen nicht für die nötige Dynamik und haben keine Ohrwurmqualität.

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Dem Regisseur gelingt es trotz sichtlicher Bemühungen nicht, die anfangs angeführten Probleme des Buches aufzulösen. Fast schon unstrukturiert lässt er das Geschehen auf der Bühne seinen Lauf nehmen, ohne mit dramatischen Einschnitten oder neuen Deutungsansichten zu überraschen. Die Choreographien wirken ungewollt lächerlich, da sie weder zu den ausführenden Rollen passen, noch eine weitere Ausdrucksebene darstellen. Die Fechtchoreographien können hier schon mehr überzeugen, wenn auch diese auf Dauer keine Abwechslung bieten können.
Die Staatskapelle kämpft sich engagiert und sehr hörenswert durch die Partitur. Vielmehr müssen sie aber den Kampf mit der ausbaufähigen Tontechnik aufnehmen, unter deren vor allem die Verständlichkeit des Gesanges leidet.
Das Bühnenbild besteht aus 5 turmartigen Wandelementen mit variabel hinzufügbaren Treppenpodesten auf einer Drehbühne. Eine strategisch gute Idee könnte man meinen, würden ihr die zu langsam ablaufenden Szenenwechsel auf offener Bühne nicht widersprechen. Das Ergebnis bleibt einfältig und trist, gerade auch durch das eintönige Farb- und Lichtspiel kommt auch die Fantasie der Zuschauer an ihre Grenzen, die verschiedenen Schauplätze und ihre Bedeutung zu erkennen. Dem Gegenüber steht ein prächtiges Kostümbild: Die Kostüme sind detailverliebt und zeugen trotz historischer Korrektheit von Kreativität und Hingabe.
Unter den Darstellern ernten in erster Linie die Frauen den Ruhm: Anna Thoren gibt eine bissige, scharfsinnige und doch gefühlvolle Milady de Winter, verspricht durch ihre geniale Stimmfarbe Gänsehaut und überzeugt mit Ausnahme ihrer konstruiert wirkenden Selbstmordszene restlos. Olivia Saragosa berührt mit einer herzwärmenden Rollendarstellung und kräftigem Gesang. Ines Lex, manchmal zu sehr in Opernmanier, gelingt es Constance einen lieblichen, doch starken Charakter einzuhauchen und glänzt durch jugendliche Ausstrahlung. Björn Christian Kuhn singt zwar mit schönem Timbre und großer Leidenschaft den d'Artagnan, wenn es ihm auch leider nur in Ansätzen gelingt, die Entwicklung seiner Figur überzeugend darzubieten. Die drei Musketiere bleiben stimmlich eher zurückhaltend, da sie doch oft in Opernmanier driften und auch schauspielerisch recht kühl bleiben. Der Chor und Extrachor, mit Ausnahme der als Gastwirtin handelnden Konstanze Winkler, die durch Originalität immerhin einige humorvolle Momente sichert, agiert auf der Bühne sehr steif und unmotiviert, was sich wiederum auf die ganze Produktion auswirkt.

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Auch ich habe die die Wiederaufnahme am 03. Dezember besucht und kann bezeugen, dass das Parkett nur zur Hälfte gefüllt war und der 2. Rang geschlossen war. Der Funke sprang einfach nicht herüber. Was als Mantel- und Degenspektakel angepriesen wird, entpuppt sich als eine langweilige und schwermütige Musketieradaption und bislang die schlechteste Produktion der Oper Halle, die es bekanntlich besser kann. Nicht mangelhaft, dennoch sollte man seine Erwartungen an die Geschichte deutlich zurückschrauben. Im dem Sinne Preis-Leistung passabel.

Hook98 (2 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


31061
Kurzweiliges, langatmiges Musketier-Musical

19.03.2016 - Das Buch fokussiert als Zentralkonflikt die Liebe zwischen d'Artagnan und Constance, welche in diesem Fall tragisch endet, und die Beziehung zwischen Athos und Milady de Winter. Das Intrigenspiel um Liebe und Macht tritt sehr stark in den Hintergrund, der Kardinal erhält keine aktive Präsenz, wodurch die ganze Handlung nicht wirklich in Fahrt kommt. Das liegt auch daran, dass viele Charaktere oberflächlich ohne Identifikationszeichen gehandhabt werden. Generell ist der Stoff sehr in die Länge gezogen und wirkt sehr unübersichtlich. Die Musik treibt das Geschehen auch nicht voran. Es fehlt an Dynamik und Energie. Stiles Melodien, vor allem die pulsierenden Ensemblenummern und emotionalen Solos der Lady de Winter, sind schön anzuhören, bleiben aber nicht im Kopf. Keine Ohrwurmqualität. Sie treten hinter den langen Sprechanteilen zurück.

Die Inszenierung ist schnörkelfrei und recht strikt ohne jegliche Interpretationsansätze oder Überraschungen. Genauso fehlen Spannung und Spannungsbögen - der Geschichte und auch den Fechtnummern fehlt es an mitreißender Dramaturgie. Ebenfalls werden die sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse nicht zeitgetreu und handlungstreibend wieder gespiegelt.
Die Staatskapelle gibt ihr Bestes, die Musik mit großer Besetzung perfekt darzubieten, übertönt hierbei aber oft den Gesang der Darsteller. Die Tontechnik ist ausbaufähig.
Der Cast punktet in erster Linie durch Anna Thorén als eine grandiose Milady de Winter. Sie schafft es ihrer Rolle Leben und Gefühl einzuhauchen und überzeugt auch stimmlich mit großartigen Momenten. Joanna Nora Lissai verzaubert den Zuschauer durch ihre junge, frische Interpretation der Constance und erweist sich als musikalisches Talent. Björn Kuhn wirkt für seine Rolle zu reif - Leider gelingt es ihm darstellerisch nicht, d'Artagnan die übermütige, naive Energie einzuhauchen. Stimmlich gibt er wie gewohnt einen warmen Tenor, der leicht untergeht. Auch unsere drei Musketiere, so exzellent sie in ihrer Rollen aufgehen, halten sich, eventuell der Inszenierung geschuldet, dezent zurück. Reinhard Straube gab seine Darbietung des Monsieur Treville erfolgreich zum Besten. Der Chor und Extrachor fungiert etwas steif auf der Bühne.

Das Bühnenbild erweist sich überraschend als recht vielfältig, nicht zuletzt durch die Drehbühne und mehren Szenenwechsel auf offener Bühne, die oft zu lange dauerten. Die Schauplätze werden teils detailreich, teils plump dargestellt. Es wirkt etwas eintönig. Die Kostüme halten sich sehr an die historischen Originale, sind aber größtenteils schön anzusehen.

Buch: 2/5 Sterne
Kompositionen: 2/5 Sterne

Inszenierung: 2/5 Sterne
Musik: 3/5 Sterne
Besetzung: 3/5 Sterne
Ausstattung: 3/5 Sterne

So spektakulär sich die Oper Halle mit ihren letzten Premieren "West Side Story" und "Peter Pan" zeigt, desto bitter muss sie eingestehen, dass dies hier nicht ihre stärkste Produktion ist. Es bleibt eine langatmig erzählte Geschichte mit dem vergebenem Wunsch nach einem Degen-Spektakel.

Shiva (5 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


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(Kai Wulfes)

Buch

Komposition

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Deutsche Erstaufführung eines erschreckend langweilig-belanglosen Musicals. Winfried Schneiders hausbackene Inszenierung mit dem lustlos agierenden Musiktheater-Ensemble versetzt den Musketieren den Todesstoß.

04.12.2016

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


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