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Historical

Cabaret

Life is a Cabaret


Eine liebevolle Regiearbeit und großartige Darstellerleistungen machen den Abend zu einem Hit, zu dem v.a. Barry James als Herr Schultz und Gay Soper als Fräulein Schneider beitragen. Die beiden Fernseh- und West-End-Stars sorgen für grandiosen Bühnenzauber und ernten langen Szenenapplaus.

(Text: Tobias Höfling)

Premiere:27.11.2004
Letzte bekannte Aufführung:12.03.2005


Drei Jahre lang haben die beiden in London die Thenadièrs in Les Misèrables gespielt, sie kennen sich auch aus der Fernsehserie "Mit Schirm, Charm und Melone" und so nutzen sie ihre gemeinsame Schauspielerfahrung, um es auf der Bühne gewaltig knistern zu lassen. James zeigt einen schüchternen, spitzbübischen und leicht schrulligen Herrn Schultz, dem es gelingt, die politischen Realitäten bis zum Bruch mit Fräulein Schneider zu ignorieren - dann verfällt er in Resignation. Fräulein Schneider ist in der Interpretation von Gay Soper eine vom Leben geprüfte, trotzdem starke und elegante Frau, deren mädchenhaft-verschmitzte Seite durch die romantischen Avancen von Herrn Schultz geweckt wird. Nach dem Bruch singt sie "What would you do" voll unendlicher Traurigkeit gepaart mit eisernem Lebenswillen. Wahrscheinlich sind solch facettenreiche Darstellungen nur nach einem langen und erfahrungsreichen Schauspielerleben möglich - dass die beiden den Höhepunkt ihrer Sangeskunst überschritten haben, wird dabei zur Nebensache.
Der Emcee wird von Nigel Francis gespielt, einem jungen Schauspieler, der seinen älteren Kollegen in (fast) nichts nachsteht. Als Conferencièr ist er lasziv, obszön, gefährlich und energetisch. Sein Solo "I don´t care much" allerdings fällt durch eine sehr unschöne Stimmführung auf. Das passt zwar zum im zweiten Akt spürbaren allgemeinen Niedergang, es bleibt aber das Gefühl, dass er es einfach nicht besser kann.
Der Rest des Ensembles agiert unter der liebevollen und detailreichen Regiearbeit von Matthew White zur vollen Zufriedenheit. Wenn er Fräulein Schneider die Ananas (das Geschenk von Herrn Schultz) fast wie ein Baby in den Obstkorb betten lässt, wird deutlich, wie einfühlsam dieser Regisseur inszeniert.
Die minimalistische Ausstattung (Bob Bailey, David Howe) gibt ihm genug Raum, vielschichtige Charaktere zu entwickeln, ausgebremst wird er dabei einzig von Sarah Boulton als Sally Bowles. Sie hat im vergangenen Sommer erst ihre Ausbildung beendet und so fehlt ihr die Erfahrung, der Rolle die nötige Zerrissenheit zu geben. Sie bleibt blass und ihre piepsige Stimme wirkt bisweilen enervierend. Allerdings hat sie einige großartige Momente in ihren Songs: Die beeindruckende Höhe ihrer Stimme ist hörenswert und entschädigt für manchen Fehlgriff im Schauspiel.
Unterm Strich ist der Abend aber definitiv ein Hit, der verdientermassen stehende Ovationen erntet.

(Text: th)






Besetzung

EmceeNigel Francis
Sally BowlesSarah Boulton
Cliff BradshawRobert Godfrey
Herr SchultzBarry James
Fräulein SchneiderGay Soper
Ernst LudwigGil Cohen-Alloro
undLaura Checkley
Jonathan Eio
Mostyn Lawrence
Melitsa Nicola
Kellie Ryan
Lucy Thatcher



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


20 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


3356
Ans Herz gehend

31.12.2009 - Wie immer liefert das ET in FRA hervorragende Arbeit ab.
Cabaret wird hier sehr reduziert und zurückhaltend auf die Bühne gebracht und die beklemmende Situation der aufkommenden Nazis wird nur mit wenigen Akzenten angedeutet, trifft aber um so mehr ins Mark. Ein wunderbarer Abend, der einen glücklich und sehr nachdenklich entläßt.
Danke an das wunderbare Ensemble und weiterhin viel Kraft und Kreativität.
Jürgen Naeve

Jürgen Naeve


3548
geht unter die Haut

31.12.2009 - Eine wirklich gelungene Umsetzung des Musicals.
Es spiegelt sehr gut den Charakter der Zeit wieder, in
der es spielt. Bei dieser Inszenierung kommt aber auch
sehr gut die Einstellung der
in Deutschland lebenden Juden heraus. Sie haben nicht glauben wollen, daß die Nazis
ihre Drohungen in die Tat umsetzen. Ein Trugschluß -
auch das ist besonders im Finale sehr gut umgesetzt.
Das Einzige,was nicht so ganz
passend war, war die Besetzung der Sally Bowles.
Die Darstellerin hat zwar eine tolle Stimme und ist sehr attraktiv, aber leider für diese Rolle viel zu brav.
Man hat ihr die Sally Bowles nicht abgenommen.
Das war aber auch die einzigen Beanstandung. Alles andere war einfach klasse.
Hingehen - Anschauen - und sich selbst eine Meinung bilden.
S.H.

Simone Hofmann


3632
You play was very grate!

31.12.2009 - I would see Cliff Bradshaw - Robert Godfrey ... can you tell him that I mail you? He is very nice..and I can`t forgotten him..Sorry my english is very bad...Greets Kathy

Kathy


4261
Willkommen Bienvenue Welcome

31.12.2009 - The very best conferencier I have ever seen and the best musical cast I have seen for a long time!

Oberon


5174
Einfach nur genial!

29.03.2005 -

gonzo


4852
eine starke Vorstellung

10.03.2005 - Der compère hat es zur Erfolg gemacht. Sally war nur so-so.

Richi


4687
Ganz große Klasse!

28.02.2005 - Eine sehr liebevolle Inszenierung voll wunderschöner Momente! Kompliment an den Herrn Regisseur und die grandiosen Darsteller der Frl. Schnedier, der Herrn Schulz und ganz besonders des Cliff.

Christian


4643
klasse

26.02.2005 -

jillys


4632
unbedingt anschauen !

25.02.2005 - ich war ziemlich skeptisch was das stück anging, aber wurde vollends überzeugt. das ensemble ist einsame spitze mit leider einer ausnahme - die darstellerin der sally bowles, wie hier schon oft beschrieben, ist "zu brav" und ihre stimme passt auch irgendwie nicht zur rolle. die liebesgeschichte zwischen dem gemüsehändler und der vermieterin geht ans herz. umso erschreckender ist die aufkommende nazi-herrschaft ... eine tolle inszenierung, die bewegt. hinterher hat man einiges zu verarbeiten ....
es wurde verlängert ! also hingehen !

andystest


4511
Schon zu alt

17.02.2005 -

Krolock


4407
Freue mich!

11.02.2005 - Heute Abend darf ich als Krankheitsersatz für einen Freund zu Cabaret!
Juhu, ich freue mich total und da ich schon öfters im ET in FFM war, weiß ich jetzt schon es wird klasse.
Moni

Moni


4260
Beeindruckend !

31.01.2005 -

Cassiopeia


4228
Rundum gelungen!

30.01.2005 - Hat mir sehr, sehr gut gefallen...bis auf Sally Bowles, die einfach zu brav wirkte und schauspielerisch in manchen Szenen nicht überzeugen konnte. Sie hat allerdings eine sehr schöne Stimme, wenn auch - für meinen Geschmack - zu hell für die Rolle der Sally. Wunderbar waren die Darsteller von Fräulein Schneider und Herrn Schultz. Auch Emcee ist hervorragend besetzt. Ebenso das Ensemble. Die Musik ist einfach mitreißend! Bravo!

Katharina


4187
Will wieder rein!

28.01.2005 - Ich war hin und weg. Hat mir sehr sehr gut gefallen. Mit den Songs schwapt eine Welle der Emotionen auf das Puplikum ein, man geht darin unter und ertrinkt in freude und leid. Es ist sagen haft.

Loradanan


4148
Mals was frisches?

25.01.2005 -

Tim


3964
Gelungene Inszenierung

06.01.2005 - Als ich am vergangen Sonntag das English Theatre betrat, war ich sowohl gespannt auf die Inszenierung (da man eigentlich nur gutes kennt aus Frankfurt) und auf der anderen Seite frustriert, da die Hauptdarstellerin angeblich ein Fehltritt sein sollte. Dennoch versuchte ich objektiv an die Sache zu gehen. Die Athmospäre im Theater war toll und das Stück passt hervorragend in das kleine Kellertheater. Die Inszenierung überzeugt vorallem durch die Liebesgeschichte zwischen Fr. Schneider und Hr. Schultz. Aber auch der Bezug zur Nazi-Zeit wurde treffend in Szene gesetzt. Das Bühnenbild ist einfach gehalten, aber erfüllt seinen Zweck und die Konzentration bleibt bei den Darstellern. Das Ensemble setzt sich aus jungen motivierten Darstellern zusammen, die allesamt eine überzeugende Leistung abliefern. Bei den Hauptrollen fallen vor allem die grandiose Gay Soper und der liebenswert Barry James aus. Ihre Szene sind einfach hinreißend und herzerwärmend gespielt. Großes Theater auf kleiner Bühne. Robert Godfrey kann schauspielerisch und musikalisch überzeugen und hätte ruhig öfter was singen dürfen. Ein weiteres Highlight war Nigel Francis. Sein I don´t care war bewegend und auch in seinen anderen Songs war es ein Genuss ihm zuzuhören. Sarah Boulton als Sally war in meinen Augen noch zu unerfahren für die Rolle. Dennoch meistert sie die schwierige Rolle. Gesanglich empfand ich ihre Stimme ein wenig zu flat, obwohl sie Power hat. Aber ihr Stimmlage ist einfach nicht mein Ding. Zudem hat man natürlich die Stimme von Liza Minnelli, Anna Montanaro oder Helen Schneider im Ohr, welche die Rolle mit wesentlich mehr Power darboten. Aber trotzdem ist das positive an ihre Darstellung überwiegend.
Ein Besuch ist also duraus empfehlenswert.

Daniel


3684
Prima

22.12.2004 -

Kathy


3664
"perfectly marvellous!"

21.12.2004 - just getting tickets to see it a second time!

just me


3560
Einfach genial!

15.12.2004 -

gLuExxkLeE


3303
CABARET NUMMER1!

30.11.2004 -

schlippi


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