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Phantom-Fortsetzung

Liebe stirbt nie

So sehr fehlt mir dein Gesang


© Stage Entertainment/Morris Mac Matzen
© Stage Entertainment/Morris Mac Matzen
Die Fortsetzung vom „Phantom der Oper“ besticht durch tolle Melodien von Altmeister Lloyd Webber, eine opulente Ausstattung und eine richtig gute Besetzung, der Schwachpunkt ist aber das dramaturgisch unausgereifte Buch.

(Text: Michael Rieper)

Premiere:15.10.2015
Rezensierte Vorstellung:14.10.2015
Dernière:25.09.2016


Zehn Jahre nach den Geschehnissen von "Phantom der Oper" treffen das Phantom und Christine erneut aufeinander. Er betreibt jetzt unter dem Namen Mr. Y einen Vergnügungspark auf Coney Island; sie ist in Europa eine gefeierte Opernsängerin und reist mit Ehemann Raoul und Sohn Gustave nach Manhattan. Und so kommt es zu dem schicksalhaften, vom Phantom eingefädelten Zusammentreffen...

© Stage Entertainment
© Stage Entertainment

Andrew Lloyd Webber hat für diese Fortsetzung brillante Musik geschrieben: große, leidenschaftliche Balladen für die beiden Hauptfiguren, beschwingte Vaudeville-Nummern, mit denen er genau den richtigen Ton für die schlüpfrigen Vergnügungspark-Revuen trifft, aber auch einige eingängige rockig-poppige Songs. Der Sound aus dem Graben ist gut, wenn auch nicht überragend. Wie inzwischen bei den Großproduktionen leider üblich, gibt es keinen wirklich üppigen Klang, wie man ihn in vielen Staatstheatern doch glücklicherweise immer noch zu hören bekommt, aber das Orchester wird der Partitur gerecht und lässt nicht wirklich etwas vermissen.

Phantom-Darsteller Gardar Thór Cortes, der in vorab veröffentlichten Videos eher einen steifen Eindruck machte, entpuppt sich als wahrer Glücksfall für die Produktion. Seine klassisch geschulte Tenorstimme sitzt ohne Wenn und Aber und passt sich jeder emotionalen Wendung nahezu perfekt an. Es ist deutlich zu merken, dass er sehr an seiner Aussprache gearbeitet hat – doch gerade wenn er schnelle Passagen zu singen hat, ist die Textverständlichkeit oft noch nicht gegeben. Dennoch überzeugt er mit facettenreichem Schauspiel, selbst mit zur Hälfte von der Maske verdecktem Gesicht. In der Szene des ersten Zusammentreffens mit Christine drückt er die unterschiedlichsten Emotionen absolut glaubhaft aus – vom selbstbewusst-besorgten Eintritt über Unsicherheit und bald darauf Begierde, sobald er merkt, wie auch sie sich immer noch von ihm angezogen fühlt, bis zur furchteinflößenden Wut, nachdem sie sein Angebot für ihn zu singen vorerst ablehnt, und schließlich wieder einer gewissen Abgeklärtheit. Besonders bewegend gelingen ihm immer wieder die kleinen Momente der Unsicherheit und Selbstzweifel, z.B. in der wunderschönen Eröffnungsnummer "So sehr fehlt mir dein Gesang" oder im kurzen Selbstgespräch ohne Maske vorm Spiegel.

Ganz so viele emotionale Möglichkeiten bietet die Rolle der Christine nicht. Doch auch Rachel Anne Moore überzeugt vollkommen, im Schauspiel wie auch im Gesang. Ihr klarer, voller Sopran ist ein Genuss. Nachdem sie das gesamte Stück über bereits begeistern konnte, gelingt es ihr, bei ihrer großen Arie im letzten Viertel des Musicals noch mehr Kraft als zuvor in ihre Stimme zu legen – ein toller Moment, der zu recht einen großen Applaus nach sich zieht.

Raoul, ihr Ehemann, erlebt im Vergleich zum ersten Teil eine deutliche Charakterveränderung. Er wird als frustrierter, dem Alkohol zugeneigter Spieler gezeigt. Yngve Gasoy-Romdal bringt das tadellos auf die Bühne, kann in seinem Duett mit dem Phantom auch zeigen, was in ihm steckt, ist ansonsten aber doch eher zu einem unterforderten Stichwortgeber degradiert. Meg Giry hingegen, die in "Phantom der Oper" als kleine Nebenrolle vorkam, wird hier zur dritten Hauptrolle. Ina Trabesinger gelingt es vorzüglich, Megs Gier nach Anerkennung vom Phantom und die damit einhergehende Eifersucht auf Christine darzustellen. Masha Karell spielt ihre Mutter und schafft es, gerade im zweiten Akt, mit konstantem Overacting die sowieso schon unterkühlte Mme Giry absolut unsympathisch erscheinen zu lassen. Mit Gustave, Christines Sohn, gibt es in diesem Stück eine große tragende Kinderrolle. In der Medien-Premiere stand Kim Benedikt aus der Chorakademie Dortmund auf der Bühne, der mit schönem Gesang, natürlichem Schauspiel und sympathischer, ja fast schon aristokratischer Ausstrahlung für sich einnehmen kann.

© Stage Entertainment
© Stage Entertainment

Als eine Art Erzählertrio und Verbindungsglied zwischen dem Vergnügungspark und der realen Welt fungieren Mr. Ys Angestellte, die Freaks Fleck, Squelch und Gangle, über deren Charaktere man leider so gar nichts erfährt. Paul Tabone und Jak Allen-Anderson schwingen und schaukeln ihre kleinwüchsige Kollegin Lauren Barrand immer mal wieder durch das Bühnenbild. Aus heutiger Sicht wirkt das zwar absolut politisch inkorrekt, aber in dem Stück, das am Anfang des 20. Jahrhunderts spielt, kommt es sehr authentisch daher.

Simon Phillips, der eine nahezu identische Inszenierung bereits in Australien auf die Bühne gebracht hat, sorgt auch in Hamburg für eine flüssigen Handlungsablauf. Das Staging passt und die unterschiedlichen, opulenten Bühnenbilder gehen makellos ineinander über, wie man es von einer teuren Großproduktion erwarten darf. In manchen Szenen wirkt das Bühnenbild fast schon ein wenig überladen, so viel wird teilweise aufgefahren. Im Hintergrund sind während des gesamten Stückes Achterbahngerüste und -schienen zu sehen, als eine Art Rahmen für die ständig wechselnden Hauptschauplätze, sei es Megs Revuebühne, Christines und Raouls Hotelsuite oder das Kuriositätenkabinett des Phantoms. Vorne führen noch mehrere Gänge über die Bühne, von denen aus des öfteren die Handlung am Hauptschauplatz kommentiert oder auch nur beobachtet wird. Auch die Kostüme sind reichhaltig und aufwändig gearbeitet. Insbesondere in den Szenen der Freaks, die in Mr. Ys Park präsentiert werden, weiß der Zuschauer kaum, wo er zuerst hinschauen soll.

© Stage Entertainment/Morris Mac Matzen
© Stage Entertainment/Morris Mac Matzen

Die deutsche Übersetzung kann als gelungen bezeichnet werden. Textzeilen wie "Wer verliert, geht unter" für "Devil Take the Hindmost" halten sich nicht sklavisch an das Original, lassen sich aber gut singen und transportieren im Zusammenhang den emotionalen Gehalt vollständig weiter. Wer danach sucht, findet aber selbstverständlich auch hier Negativbeispiele: "Beneath A Moonless Sky“, das erste große Duett von Christine und dem Phantom, wird zu "In rabenschwarzer Nacht". Die durchweg negative Konnotation des Adjektivs "rabenschwarz" ist dabei nicht wirklich passend für die im Lied beschriebene, leidenschaftliche Liebesnacht.

So mitreißend die Emotionen zwischen den Hauptfiguren auch dargestellt sind, in dramaturgischer Hinsicht wirft die Handlung aber doch einige Fragezeichen auf. Das sind manchmal Nebensächlichkeiten – wie die Tatsache, dass Christine vor ihrem großen Auftritt in der Garderobe die Ansage "Noch fünf Minuten" bekommt, aber in aller Seelenruhe keinerlei Anstalten macht, sich bühnenfertig zu machen. Vor allem aber muss die Frage nach der ursprünglichen Beziehung zwischen dem Phantom und Christine gestellt werden. Dass in "Phantom der Oper" eine gewisse Anziehung zwischen beiden bestand, steht außer Frage. Aber war es tatsächlich so eine große Leidenschaft, die in einer gemeinsamen Nacht voller Liebe und tiefer Gefühle endete? Es entsteht fast der Eindruck, als hätte Lloyd Webber in seinem ersten Teil den Zuschauern den eigentlichen Höhepunkt der Geschichte unterschlagen – oder vertraut er einfach zu sehr darauf, dass die Zuschauer nicht hinterfragen, ob die Fortsetzung wirklich logisch an "Phantom der Oper" anschließt?

© Stage Entertainment
© Stage Entertainment

Und dann das Finale: Meg wird so sehr in ihren Eifersuchtswahn hineingezogen, dass sie Gustave entführt, ihn scheinbar sogar umbringen will, um dann, aus einem Handgemenge mit dem Phantom heraus, (zufällig oder doch mit Absicht?) Christine zu erschießen. Arg konstruiert, dieses Ende! Weniger Wendungen wären hier eindeutig mehr gewesen. Bei manchen lauen Shows rettet ein tolles Finale die Stimmung. Hier ist es genau umgekehrt: Der konstruiert wirkende Schluss will längst nicht so gefangen nehmen wie die großen Gefühle, die zuvor auf der Bühne zu erleben waren.

Abgesehen von diesen Unstimmigkeiten ist der Stage Entertainment aber ein wirklich sehenswertes Musical-Drama gelungen. Stücke dieser Kategorie hatten es in der jüngsten Vergangenheit nicht leicht im Kampf um die Publikumsgunst. Man darf gespannt sein, ob die Neugier auf die Fortsetzung vom "Phantom der Oper" ausreicht, um das Theater auf Dauer zu füllen. Verdient hätte es die qualitativ hochwertige Produktion allemal.

(Text: Michael Rieper)






Kreativteam

MusikAndrew Lloyd Webber
BuchAndrew Lloyd Webber
Ben Elton
Frederick Forsyth
SongtexteGlenn Slater
Charles Hart
RegieSimon Phillips
Musikalische LeitungBernhard Volk
ChoreografieGraeme Murphy
Bühne und KostümeGabriela Tylesova
LichtNick Schlieper
TonMick Potter
Co-OrchestratorDavid Cullen
Musikalischer SupervisorKristen Blodgette


Besetzung

PhantomMathias Edenborn,
(Robert Meyer)

ChristineRachel Anne Moore
Jazmin Gorsline,
(Milica Jovanovic [ab März 2016])
(Heidi Karlsson)

RaoulYngve Gasoy Romdal,
(Mathias Edenborn)
(Robert D. Marx)

Madame GiryMasha Karell,
(Alex Avenell)
(Holly Hylton)
(Kaatje Dierks [ab März 2016])

Meg GiryMaria Danae Bansen,
(Dörte Niedermeier)
(Lucina Scarpolini)

FleckLauren Barrand
Sandra Maria Germann,
(Mami Iwa)

SquelchPaul Tabone,
(Björn Klein)
(Martin Christoph Rönnebeck)

GangleJak Allen-Anderson,
(Pieter Casteleyn)
(Georg Prohazka)

EnsembleMarie-Therese Anselm
Alex Avenell
Bianca Benjamin
Pieter Casteleyn
Connor Collins
Tyler Donahue
CJ Field
Holly Hylton
Björn Klein
Anastasia Kutina
Chiara Ludemann
Andrea Marchetti
Robert Meyer
Leisha Mollyneaux
Georg Prohazka
Lucina Scarpolini
Ulrich Talle
Stef van Gelder
SwingsMami Iwai
Heidi Karlsson
Robert D. Marx
Sean McFadden
Dörte Niedermeier
Martin Christoph Rönnebeck
Jessie Roggemann
Thomas Schreier


Frühere Besetzungen? Hier klicken



Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Stage Entertainment
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


16 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


31604
Oh war das schön

15.10.2017 - Das Musical liebe stirbt nie habe ich am 09.07.2016 um 15uhr gesehen. Das Phantom spielte Mathias edenborn, Christine Daae spielte jazmin Gorsline roul wurde gespielt von Robert David marx. Mir gefiel das Musical richtig gut. Es nahm mich direkt in seinen Bann. Die Zeit verlief wie im Flug. Selten fesselte mich ein Musical so sehr wie liebe stirbt nie. Ich bin begeistert. Das Orchester spielte super. Alles war großartig. Ein Stern Abzug, für die nicht gerechtfertigten Eintrittspreise. Aber ansonsten kann ich dieses Musical echt nur empfehlen. Klasse, wenn Hamburg nicht so weit weg wäre und die Preise günstiger wären, würde ich/ wir öfter kommen. Die Preise müssten günstiger werden, dann wären die Theater wieder voller und nicht so leer wie bei dieser Vorstellung.

Mopelmue (23 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


31213
Sehr gut !

19.09.2016 - Auch wenn ( mal wieder bei der " STAGE " ) viel geändert wurde: Das Stück ist einfach gut ! ! !

joegilles (10 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


31199
Andrew Lloyd Webbers Meisterwerk

28.08.2016 - Andrew Lloyd Webber ist durch Cats, Starlight Express und das Phantom der Oper wohl der bekannteste Musical-Komponist, oftmals auch bei "Otto Normalkunde", welcher nicht jeden Monat ein anderes Musical besucht.

Als ich von der Fortsetzung zu Phantom der Oper erfuhr, stellten sich mir die Nackenhaare auf. Wie sollte man zu diesem Meisterwerk eine würdige Nachfolge erschaffen? Schon im Vorfeld habe ich das Projekt sehr misstrauisch beachtet, hier sollte wohl das bekannteste Musical von Webber noch mehr Profit einbringen.

Und als ich dann erstmals die CD zur Uraufführung einlegte, wollte mein Mund gar nicht mehr zugehen. Gefällt mir der erste Teil musikalisch schon sehr gut, so hat sich Webber hier nochmals um Längen übertroffen. Wundervolle Melodien, ein großes Orchester, toller Sänger und jede Menge Ohrwürmer. WOW! Ich war hin und weg und war mir sicher: DAS Stück muss unbedingt nach Deutschland.

Nun ist es in Hamburg zu sehen und bis heute ist dieses Musical musikalisch absolute Weltklasse. Seit der Uraufführung wurde am Stück ordentlich herumgeschraubt, was leider eher negativ anzusehen ist. So ist die "Urversion" bis heute immer noch am besten. Schade. Aber man sollte sich keinesfalls davon abbringen lassen, dieses Meisterwerk in Hamburg zu sehen, bevor es leider schon wieder abgesetzt wird.

sus70 (14 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


31168
Verschlimmbessert

05.08.2016 - Schade! Seit der Londoner Erstaufführung wurde dieses an Zuschauer-Zuspruch leidendes Musical mehrfach überarbeitet. Dabei ist die Show nicht besser geworden, sondern ohne Zweifel im Produktionsstandard "billiger". War die Londoner Show 2010 noch opulent ausgestattet, atmosphärisch-dramatisch dicht, erstklassisch besetzt und musikalisch ausschweifend schwelgerisch mit großem Orchester, ist davon in Hamburg nun in aktueller Version (Vorstellung am 4.8.) ein amputiertes Kammermusical übriggeblieben. Die aus Australien übernommene Hamburger Version verzichtet gänzlich auf die aufwändige (und beindruckende) in London verwendete Projektionstechnik. Bühnenaufbauten sind verkleinert und reduziert worden, ebenso das Orchester. Dadurch wird die sowieso schon schwache Handlung stellenweise langatmig, unspektakulär. Auch kommt die grossartige Komposition weniger zur Geltung. Nachdem in Hamburg seit Premiere die Besucherzahlen mässig sind, wurde in den letzten Monaten offensichtlich weiter reduziert und "gespart". So ist die jetzige Version um gefühlte 15 - 20 Minuten kürzer geworden, als die Version, die ich noch am 20.12. letzten Jahres sah. Szenen wurden gestrichen oder reduziert. "Coney Island" z.B. um mindestens 5 Minuten, "Hör auf dein Herz" hat den instrumentalen Mittelteil und mindestens 2 Refrains gestrichen. Auch fehlen einige musikalische Dialogpassagen zwischen Meg und Madame Giri. Instrumentale Reprisen wurden rausgestrichen. Dadurch entfaltet sich das Melodienpotential nicht, mit der Folge, dass beim ersten Mal schauen wenig musikalisches hängenbleibt. Durch die Streichungen werden ebenso die Motive von Giri und Meg nicht mehr deutlich. Gestrichen wurde wohl überwiegend im 1. Akt, der nach knapp einer Stunde überraschend schnell in die Pause entlud. Die Show wurde fade und beliebig. Es wird vielen nicht auffallen, die den Vergleich nicht kennen. Die Kürzungen sind sicher auch ein Resultat von Kartenverkauf und Discount-Preise. Wenn eine Show nur zum halben Preis verkauft werden kann, müssen wohl zwangsläufig Produktionskosten gespart werden. Ursprünglich hatte "Love Never dies" eine Spieldauer von 165 Minuten. In Hamburg sinds nun knapp nur noch 2 Stunden plus die Pause. Schwach! Schade.... Empfehle den Eintrittspreis zu sparen und stattdessen die Gesamtaufnahme zu Hause zu geniessen.

Ludwig2 (21 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


31152
Andrew Lloyd Webbers Meisterwerk

19.07.2016 - Ich hatte lange gezögert, ob ich mir die "Fortsetzung" des Phantoms der Oper ansehen soll. Ich hatte nur anhand der Ausschnitte nicht so recht den Zugang gefunden.

Aber was mir dann geboten wurde, war ein Musical, das mich mehr als begeistert hat. Ich habe selten Tränen im Auge - aber hier war das der Fall.

Für mich ist "Liebe stirbt nie" Andrew Lloyd Webbers Meisterwerk. Die Musik ist so unglaublich berührend und geschickt arrangiert, dass es einem eiskalt den Rücken runterläuft.

Die opulente Ausstattung gehört mit zum Besten, was man erwarten kann. Und die Besetzung ist durch die Bank perfekt. Ich habe sowohl das Phantom als auch die Christine von zwei verschiedenen Darstellern gesehen und beide waren jeweils perfekt. Aber auch die Nebenrollen und das Ensemble waren allesamt richtig gut besetzt.

Erst jetzt habe ich das Gefühl, dass die Geschichte des Phantoms wirklich zu Ende erzählt wurde. Das ist der krönende Abschluss des Phantoms.

Den Wechsel in Raouls Charakter finde ich übrigens keineswegs unglaubwürdig. Es sind ja (nicht nur in der Realität, sondern auch in der Geschichte) einige Jahre vergangen und Menschen ändern sich.

Das Ende finde ich keineswegs zu konstruiert. Wie Meg, die ihren Traum von der großen Karriere zerstört sieht, jegliche Vernunft verliert, finde ich absolut glaubwürdig. Und dabei passiert dieser tragische Unfall, der einen natürlich erst mal schockiert, der aber dramaturgisch perfekt passt.

Und wie Gustave langsam seine Angst vor dem Phantom verliert, weil er (wie seine Mutter es ihm gesagt hat) nicht nach Äußerlichkeiten beurteilt, sondern auf sein Herz hört, hat mich wirklich berührt.

Für mich ist das "Liebe stirbt nie", nicht nur ein runder Abschluss der weltbekannten Geschichte des Phantoms, sondern ein von vorne bis hinten überzeugendes Meisterwerk, das mich wirklich gefesselt hat. So viele Melodien und Eindrücke sind in meinem Kopf.

Ich kann nicht verstehen, dass das Stück eher schwach besucht ist. Ist wirklich die Zeit der großen tragischen Stoffe vorbei und will das Publikum nur noch Jukebox-Musicals, Gute-Laune-Stücke und Disney? Oder war vielleicht die Zeit zwischen dem Ur-Phantom und der Fortsetzung zu lang? Ich weiß es nicht... Aber es ist mir unbegreiflich, denn dieses Stück hätte mehr Besucher verdient und wäre es wert, ein ähnlicher Klassiker wie das Ur-Phantom zu werden.

MusicalJonas (16 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


31101
Perfektes Musiktheater

17.05.2016 - Wir waren letzte Woche in einer Abendvorstellung von Liebe stirbt nie und hatten bis auf die Darstellerin der Christine die Erstbesetzung. Es ist wirklich eine sehr pompöse Inszenierung. Das Bühnenbild ist sehr beeindruckend und die Leistung der Darsteller egal ob Hauptrolle oder restliche Cast war durch die Bank sehr gut. Die Musik ist sehr eingehend und intensiv, genau so stelle ich mir Musiktheater vor. Die Kostüme sind sehr einfallsreich und aufwendig. Ich kann nicht verstehen, dass das Musical nicht gut gebucht sein sollte. Bei mir war es zu gut 3/4 ausverkauft bei geöffnetem Rang. Sofort nach dem Fall des Vorhangs gab es Standing Ovations und auch während der Vorstellung heftigen Zwischenapplaus mit Gepfeife. Ich finde es sehr sehr schade, dass dieses Musical das breite Publikum nicht begeistert. Ich für meinen Teil war und bin restlos begeistert. Und auch mir ist aufgefallen: Jeder 2. fragt am Souvenirstand nach einer deutschen CD.

MrDuncan (8 Bewertungen, ∅ 4.8 Sterne)


31074
Solide Inszenierung - leider nicht mehr

03.04.2016 - Zugegeben: Ich bin Love Never Dies-Fan seit ich die CD vor fünf Jahren zum ersten Mal hörte. Ich war sehr begeistert von der Londonder Aufführung, die DVD-Aufnahme der Australischen Inszenierung hatte mir nicht mehr so gut gefallen.
Nun ist dieses Webber-Stück mit seinen grandiosen Melodien also endlich in Deutschland angekommen - groß war daher meine Vorfreude, verbunden mit der Hoffnung, dass einige der Schwächen aus Melbourne wieder beseitigt wurden.

Dem ist leider nicht so. Es wurde sogar noch weiter das Tempo heraus genommen, so dass das Stück fröhlich vor sich hin plätschert, ohne dass entscheidende Momente sauber hervorgehoben werden. Alles bleibt auf einem gleichbleibenden Niveau ohne bemerkenswerte Tief- oder Höhepunkte. Es wirkt auf mich ein wenig so, als wollte der Regisseur keine großartigen Experimente eingehen und einfach eine solide Inszenierung des Stücks schaffen, was mir persönlich aber zu wenig ist. Love Never Dies bietet Raum für mehr Gefühl, mehr Spannung, aber auch mehr Zwischentöne. Leider wurde von diesem Potenzial zu wenig ausgenutzt.

Sehr gut gefallen hat mir Rachel Anne Moore, die mich in vielerlei Hinsicht an Sierra Boggess erinnert. Stimmlich nimmt sie ihre Lieder mit spielerischer Leichtigkeit, schauspielerisch überzeugt sich vor allem dann, wenn Christine wieder in die Welt der Musik eintauchen kann. Ihr weltentrückter Blick nimmt den Zuschauer in diesen Momenten einfach gefangen.
Mathias Edenborn gibt ein passables aber wenig berührendes Phantom zum Besten. Yngve Gasoy-Romdal spielt den Raoul lange nicht so aggresiv wie andere Darsteller, was ich durchaus intessant finde.

Das Bühnenbild ist großartig, ebenfalls die Kostüme. Musikalisch war mir persönlich die Abmischung einfach zu leise, Webbers Musik kann ruhig lauter gespielt werden. Sehr schade finde ich, dass in The Beauty Underneath die Melodie etwas geändert wurde, das Rauschhafte dieses Liedes geht dadurch verloren.

Abschließend kann man festhalten, dass in Hamburg eine solide Inszenierung des Stückes gezeigt wird. Solide, leider nicht mehr - aber eben auch nicht weniger!
Ob sich das Stück langfristig halten können wird, wage ich jedoch zu bezweifeln.

Coloredo (12 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


31072
Solide Inszenierung - leider nicht mehr

03.04.2016 - Zugegeben: Ich bin Love Never Dies-Fan seit ich die CD vor fünf Jahren zum ersten Mal hörte. Ich war sehr begeistert von der Londonder Aufführung, die DVD-Aufnahme der Australischen Inszenierung hatte mir nicht mehr so gut gefallen.
Nun ist dieses Webber-Stück mit seinen grandiosen Melodien also endlich in Deutschland angekommen - groß war daher meine Vorfreude, verbunden mit der Hoffnung, dass einige der Schwächen aus Melbourne wieder beseitigt wurden.

Dem ist leider nicht so. Es wurde sogar noch weiter das Tempo heraus genommen, so dass das Stück fröhlich vor sich hin plätschert, ohne dass entscheidende Momente sauber hervorgehoben werden. Alles bleibt auf einem gleichbleibenden Niveau ohne bemerkenswerte Tief- oder Höhepunkte. Es wirkt auf mich ein wenig so, als wollte der Regisseur keine großartigen Experimente eingehen und einfach eine solide Inszenierung des Stücks schaffen, was mir persönlich aber zu wenig ist. Love Never Dies bietet Raum für mehr Gefühl, mehr Spannung, aber auch mehr Zwischentöne. Leider wurde von diesem Potenzial zu wenig ausgenutzt.

Sehr gut gefallen hat mir Rachel Anne Moore, die mich in vielerlei Hinsicht an Sierra Boggess erinnert. Stimmlich nimmt sie ihre Lieder mit spielerischer Leichtigkeit, schauspielerisch überzeugt sich vor allem dann, wenn Christine wieder in die Welt der Musik eintauchen kann. Ihr weltentrückter Blick nimmt den Zuschauer in diesen Momenten einfach gefangen.
Mathias Edenborn gibt ein passables aber wenig berührendes Phantom zum Besten. Yngve Gasoy-Romdal spielt den Raoul lange nicht so aggresiv wie andere Darsteller, was ich durchaus intessant finde.

Das Bühnenbild ist großartig, ebenfalls die Kostüme. Musikalisch war mir persönlich die Abmischung einfach zu leise, Webbers Musik kann ruhig lauter gespielt werden. Sehr schade finde ich, dass in The Beauty Underneath die Melodie etwas geändert wurde, das Rauschhafte dieses Liedes geht dadurch verloren.

Abschließend kann man festhalten, dass in Hamburg eine solide Inszenierung des Stückes gezeigt wird. Solide, leider nicht mehr - aber eben auch nicht weniger!
Ob sich das Stück langfristig halten können wird, wage ich jedoch zu bezweifeln.


31039
Mein Lieblingsmusical - unbedingt ansehen

01.03.2016 - Ich habe das Musical bisher 3 x besucht und bin 3 x total begeistert gewesen. Eine wunderbare stimmgewaltige Cast, eine mitreißende Handlung, wunderschöne Musik, die mir nicht mehr aus dem Kopf geht und die mir die Tränen in die Augen treibt, schönes Bühnenbild, schöne Kostüme. Das einzige Manko: es gibt keine deutsche CD!
An die Verantwortlichen: Bitte ändert das, habe lange nicht mehr eine so gute Besetzung erlebt bis in die Nebenrolle. Und die Madame Giry auf der englischen Fassung ist lange nicht so gut wie Masha Karell. Bitte und wenn man den Fans nur einen Download zu Verfügung stellt.

Lisa09 (28 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


30963
Romantisch, düster, kitschig.

27.12.2015 - Musik: 5 von 5 Sternen
Tolle Melodien und ein tolles Orchester, auch wenn nur 14 Menschen im Graben sitzen.

Darsteller: 5 von 5 Sternen
Auch wenn nicht alle Darsteller deutschsprachig sind, so hatte ich bei fast keinem Darsteller Probleme ihn zu verstehen. Vor allem die Hauptrollen waren fabelhaft besetzt (wir hatten Cortes, Gorsline, Romdal, Avenell und Niedermeier)

Bühnenbild: 4 von 5 Sternen
Dafür, dass das Operettenhaus hinter der Bühne nur wenig Platz hat, wurde hier groß aufgetischt. Schade ist leider nur, wenn verkleidete Bühnenmitarbeiter auf der Bühne sichtbar mitanpacken müssen, aber das stört kaum. Schade, dass das Operettenhaus die Rummelplatz-Atmosphäre nicht noch mehr in den Saal reingebaut hat.

Inszenierung: 5 von 5 Sternen
Ja, es ist kitschig. Aber so ist nunmal Andrew Loyd Webber. Und ein langatmiges, arg konstruiertes Ende kann ich nicht bestätigen. Alles in allem ist es ein in sich stimmiges Musical mit tollen Melodien und grandiosen Darstellern. Eben das, was ein Musical in erster Linie ausmachen sollte.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


30953
Ein neues Meisterwerk

14.12.2015 - Schnell denkt man beim Gedanken an die Fortsetzung eines Musicals an Gier, noch mehr aus jenem Stück herauszupressen.

Nun ist der Nachfolger von Phantom der Oper endlich in Deutschland zu sehen und was soll man dazu sagen?

Kaum zu glauben, aber die Musik ist noch spektakulärer und eingängiger, voller Ohrwürme. Das neue Meisterwerk von Webber. Herzlichen Dank dafür!

incologne (5 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


30938
Danke Mathias und Rachel für die Gigantische Show!

30.11.2015 -

sissi1982 (11 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


30937
Musicalperle in Hamburg

29.11.2015 - Wäre dieses Stück nicht von Grund dramaturgisch falsch und müsste man im Operettenhaus nicht schon wieder (und leider) bei dieser grandiosen Partitur nur 14 Musiker hören, gäbe es von mir 5 Punkte. Die Inszenierung ist toll und aufwändig. Die Kostüme und die Bühne atemberaubend. Herr Cortes und Frau Moore wissen zu gefallen und sind perfekt gecastet. Herr Romdal als Raoul eventuell zu alt aber immer noch eine sichere Bank. Frau Karell und Frau Trabesinger holen das beste aus ihren Rollen, aber das liegt wirklich am Stück. Liebe Stirbt Nie immer noch ein Geheimtipp unter den Musicals, v.a. aber wegen der grandiosen Musik.

jongleur (49 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


30925
Zum Sterben schön!

15.11.2015 - Nachdem ich LOVE NEVER DIES 2010 in der Welturaufführungsversion in London besuchen durfte und ich die DVD aus Melbourne kenne war ich gespannt wie die Show in Hamburg mit der Besetzung und den Kulissen werden wird:

Nach insgesamt 4 besuchten Shows kann man sagen: Die Show ist einfach nur "Zum Sterben schön" - man hat von der ersten Szene an Gänsehaut und manchmal muss man aufpassen, dass man wegen des detailverliebten Bühnenbildes noch den Überblick behält...

Die Musik ist unserem Altmeister Lloyd Webber einfach perfekt geglückt und ist neben den Hauptdarstellern und dem Kostümbild der Höhepunkt des Abends:

So tolle Arien und Melodien sind Webber schon lange nicht mehr gelungen - man fühlt sich in die 80/90er Jahre zurückversetzt in die Zeiten von "Phantom" und "SUNSET BOULEVARD" - einfach nur atemberaubend schön diese Melodienführung...

Hamburg hat mir im Gegensatz zu London noch ein bisschen besser gefallen - zum einen wegen des Bühnenbildes - da hat man in Hamburg wirklich aus dem Vollen geschöpft im Vergleich zur Uraufführung - auch der neue Beginn ist für mich sehr schlüssig und einfach nur toll so ist man sofort in der Geschichte drin...

Die Darsteller stehen den Londonern in nix nach: Ein phantastisches Paar dieser Star-Tenor Gardar Thor Cortes & Rachel Ann Moore - sie sind einfach das Traumpaar für diese Rollen und haben Stimmen - Wahnsinn! Schon allein wegen diesen beiden sollten man den Weg nach Hamburg mehrmals auf sich nehmen!

Aber auch die Alternierende Besetzung mit Mathias Edenborn und Jazmin Gorsline begeistert absolut - zwar nicht ganz so stimmgewaltig aber sie berühren auch sehr...

Wie das gesamte weitere Ensemble - mit Masha Karell, Ina Trabesinger und Yngve Gasoy Romdal perfekt gecastet...

Ein besonderes "Vergnügen" für mich als Musicalfan war es Mathias Edenborn sowohl in der Rolle des Phantoms als auch in der Rolle des Raoul bewundern zu dürfen - am Anfang ungewohnt - aber er kann beides sehr gut und glaubhaft spielen....Bravo...

Man sieht die Entwicklung von Mathias Edenborn seit seiner ersten Phantom-Vorstellung bis heute - einfach nur ein Gewinn!

Auch wenn die Geschichte wie schon oft beschrieben nicht ganz schlüssig ist und das Ende dramaturgisch sehr "ausbaufähig" - man geniesst einfach diesen tollen, dramatischen Musicalabend den es leider aufgrund der ganzen Fun-Shows und "Jukeboxmusicals" nicht mehr so häufig in Deutschland gibt - ich hoffe sehr, dass "Liebe stirbt nie" länger als zwei Jahre in Hamburg bleiben wird - verdient hätte es diese große gefühlvolle Show allemal - die besuchten Shows waren sehr gut verkauft - der Rang und das Parkett zu 90 Prozent verkauft - man sieht also das die tolle Mund- zu Mund Propaganda die Leute lockt und sie begeistert in den Hamburger Herbstabend entlässt!

Unbedingt besuchen! - Das Musical-Ereignis des Jahres in Deutschland 2015!

Maxim (54 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


30919
Sehr bewegender Abend

04.11.2015 - Am 03.11.15 war ich in der Vorstellung von Love Never dies. Die Besetzung war folgende:

Phantom- Gardar Thor Cortes
Christine- Jazmin Gorsline
Raoul- Yngve Gasoy-Romdal
Mme Giry- Masha Karell
Meg- Dörthe Niedermeier
Gustave- Elias

Es war also ein Mix aus Erst- und Zweitbesetzung.

Gardar Thor Cortes ist ein sehr starkes Phantom und Ich könnte ihn mir auch gut in Tanz der Vampire vorstellen. Am Anfang der Vorstellung fiel es mir allerdings sehr schwer ihn zu verstehen. Doch Schon ab dem zweiten Lied war das Problem verschwunden. Die Christine war auch sehr gut wenn auch anfangs etwas blass. Im Zusammenspiel mit dem Phantom war sie allerdings sehr gut und auch ihre Lieder hat sie perfekt gesungen. Yngve Gasoy-Romdal war ganz gut vor allem wen er gesungen hat ansonsten hat er mir jetzt nicht so gut gefallen wie bei Anderen Produktionen.
Masha Karell ist eine fabelhafte Mme Giry.sie singt und spielt stets perfekt. Auch die Meg, welche an diesem Abend die Zweitbesetzung war,hat mir sehr gut gefallen. Auch der Gustave war perfekt, wie eigentlich die ganze Besetzung

Sehr gut hat mir auch die neue Version von Wo die Schönheit sich verbirgt gefallen. Es war ein Highlight an diesem Abend. Der erste und zweite Akt kam mir sehr kurz vor r, was aber nicht negativ sondern positiv gemeint ist.
Ich kann jedem dieses Stück empfehlen und hoffe derweil auf eine Cd

LiveinTheater (99 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


30899
Fast ein Volltreffer

21.10.2015 - Ich habe eine Preview der Show gesehen und kann nur sagen, dass ich positiv überrascht war.

Die Show ist wirklich was fürs Auge. Tolle Bühnenbilder, schöne Choreografien und wunderschöne Kostüme.

Auch die Darsteller Riege ist wirklich sehr gut. Sehr beeindruckt hat mich der Junge aus dem Chorakademie Dortmund. Er sang wirklich sehr gut und spielte auch sehr gut. Das macht Hoffnung für kommende Produktionen.
Alle anderen spielen rollendeckend und vor allem Rachel Anne Moore als Christine kann mit ihrer wunderschönen Stimme punkten.

Auch das Orchester spielt wunderbar, die vielen versteckten Oper- und Operetten Zitate, mit dem ein oder anderen Verweis auf Phantom der Oper.

Das einzige, was etwas billig daher kommt ist das Buch.
Wie ein schlechter Rosamunde Pilcher Roman ist die Handlung zusammengesteckt, und auch dem Regisseur gelingt es wohl nicht die Längen und Klischees zu einer Runden Sache zu verarbeiten.

Die Show ist auf jedenfalls sehenswert.

KristinP (76 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


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Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Ein Leckerbissen für Freunde des Musical-Dramas - Musik, Ausstattung und die tollen Hauptdarsteller können begeistern. Wenn nur das arg konstruiert wirkende Ende nicht wäre...

16.10.2015

 Leserbewertung
(16 Leser)


Ø 4.25 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2019. Alle Angaben ohne Gewähr.

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