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Revue

Frontgarderobe

Praise the Lord and Pass the Ammunition


Die "Hope Sisters" treten während des Zweiten Weltkriegs zur Unterhaltung der US-Truppen in einem Lager in der Nähe der Ardennen auf. Als sie von einer deutschen Gegenoffensive überrascht werden, geraten sie zwischen die Fronten, verkleiden sich und geben vor, deutsche Truppenbetreuerinnen zu sein. In der Regie stehen Lieder aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges auf dem Programm - von "Lili Marleen" bis "I'll Be Home for Christmas".

(Text: Theater / cl)

Premiere:19.03.2015
Letzte bekannte Aufführung:25.09.2016


Eine musikalische Revue von Barbara Schöller, Anja Gutgesell und Jürgen R. Weber

(Text: kw)






Kreativteam

Musikalische Leitung und ArrangementsJeremy Atkin
(Würzburg)
Nikolai Orloff
(Berlin)
Regie, Bühne und KostümeJürgen R. Weber
ChoregrafieJörn-Felix Alt


Besetzung

=Berlin=

mitNicole Rößler
Agnes Hilpert


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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


30795
Intelligent, packend, emotional!

24.06.2015 - In den kleinen Kammerspielen des Mainfranken Theaters Würzburg ist großes Musiktheater zu bewundern.

Viel zu bescheiden nennt sich Jürgen R. Webers FRONTGARDEROBE "Revue".
Trotz der etwas fragmentarische Form ist das Stück aber packendes, dramatisches Musiktheater (Musical) auf höchstem Niveau.

Der durchgängige Handlungsstrang erzählt von den beiden jüdischen Truppenbetreuerinnen Rose und Rachel, die vor amerikanischen Soldaten in Frankreich auftreten, durch die militärische Gemengelage auf die deutsche Seite geraten und nun um ihr Leben spielen und singen müssen.

Es ist faszinierend, packend und in jeder Hinsicht hochemotional mit anzusehen und zu hören wie sich die beiden Hauptdarstellerinnen (des Zweipersonen-Stücks) mit Chuzpe, Mutterwitz, Naivität und auch Verzweiflung durch den menschenverachtenden Irrsinn des Zweiten Weltkrieges singen, spielen und tanzen.
Anja Gutgesell und Barbara Schöller (begleitet vom kongenialen Pianisten Jeremy Atkin) beherrschen die Bühne und das Publikum von der ersten Minute an. Fast scheint es, als wäre der intime Rahmen der Kammerspiele zu klein für soviel Talent und Charisma.
Grandios!

Der musikalische Rahmen bedient sich beim populären Liedgut der damaligen. Marlene Dietrich, Edith Piaf, Zarah Leander, nationalsozialistische Propagandalieder werden mit Originaltexten und Toneinspielung zu einem bewegenden, satirischen und auch demaskierenden Kommentar zur Kriegstreiberei Deutschlands aber auch der Alliierten.
FRONTGARDEROBE trifft den Verstand, mitten ins Herz und auch wie ein Faustschlag in den Magen. Alle Musical-Kids, die dachten, dass bunte Lachveranstaltungen wie AVENUE Q oder BOOK OF MORMON satirische (Musical-)Meisterwerke wären, sei FRONTGARDEROBE sehr empfohlen.
Wie jedem anderen Zuschauer auch, der Interesse an brillantem Musiktheater hat, dass sämtliche Emotionen und den Verstand anspricht.

kevin (163 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


30794
Intelligent, packend, emotional!

24.06.2015 - In den kleinen Kammerspielen des Mainfranken Theaters Würzburg ist großes Musiktheater zu bewundern.

Viel zu bescheiden nennt sich Jürgen R. Webers FRONTGARDEROBE "Revue".
Trotz der etwas fragmentarischen Form ist das Stück aber packendes, dramatisches Musiktheater (Musical) auf höchstem Niveau.

Der durchgängige Handlungsstrang erzählt von den beiden jüdischen Truppenbetreuerinnen Rose und Rachel, die vor amerikanischen Soldaten in Frankreich auftreten, durch die militärische Gemengelage auf die deutsche Seite geraten und nun um ihr Leben spielen und singen müssen.

Es ist faszinierend, packend und in jeder Hinsicht hochemotional mit anzusehen und zu hören, wie sich die beiden Hauptdarstellerinnen (des Zweipersonen-Stücks) mit Chuzpe, Mutterwitz, Naivität und auch Verzweiflung durch den menschenverachtenden Irrsinn des Zweiten Weltkrieges singen, spielen und tanzen.
Anja Gutgesell und Barbara Schöller (begleitet vom kongenialen Pianisten Jeremy Atkin) beherrschen die Bühne und das Publikum von der ersten Minute an. Fast scheint es, als wäre der intime Rahmen der Kammerspiele zu klein für soviel Talent und Charisma.
Grandios!

Der musikalische Rahmen bedient sich beim populären Liedgut der damaligen Zeit. Marlene Dietrich, Edith Piaf, Zarah Leander, nationalsozialistische Propagandalieder werden mit Originaltexten und Toneinspielung zu einem bewegenden, satirischen und auch demaskierenden Kommentar zur Kriegstreiberei Deutschlands aber auch der Alliierten.
FRONTGARDEROBE trifft den Verstand, mitten ins Herz und auch wie ein Faustschlag in den Magen. Alle Musical-Kids, die dachten, dass bunte Lachveranstaltungen wie AVENUE Q oder BOOK OF MORMON satirische (Musical-)Meisterwerke wären, sei FRONTGARDEROBE sehr empfohlen.
Wie jedem anderen Zuschauer auch, der Interesse an brillantem Musiktheater hat, dass sämtliche Emotionen und den Verstand anspricht.


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 Theater / Veranstalter
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Theaterstraße 21
D-97070 Würzburg
0931/3908124
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