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Literatur-Adaption

Der Medicus – Das Musical

Zum Wohle der Menschheit


© Foto: Dominik Lapp
© Foto: Dominik Lapp
Spotlight Musicals, die unter anderem schon mit der "Päpstin" und "Bonifatius" die deutsche Musicallandschaft bereichert haben, bringen mit "Der Medicus" erneut einen erfolgreichen Roman auf die Bühne. Der Beststeller von Noah Gordon aus dem Jahr 1986 erschien in 42 Ländern und wurde 2013 erfolgreich verfilmt. In Fulda findet nun die erste Bühnenadaption weltweit statt und garantiert dem Schlosstheater zumindest für die nächsten zwei Jahre während der Sommerspielzeit ein volles Haus.

(Text: Thorsten Wulf)

Premiere:17.06.2016
Rezensierte Vorstellung:19.06.2016


Friedrich Rau, der die Titelrolle des Rob Cole übernommen hat, schreibt kurz vor der Premiere auf seiner Facebook-Seite: "'Der Medicus' ist ein wunderbares Stück mit einer Message, die aktueller nicht sein könnte: Das Blut vergießen, egal ob im Namen von Allah, Gott oder Jahwe, muss beendet werden. Rob Cole setzt sich über alle Grenzen hinweg und geht seinen Weg unbeirrt von den Gesetzen aller Religionen und territorialen Grenzen. Sein Ziel ist größer: Er möchte Menschen heilen." Rau ist sichtlich erfüllt von seiner Rolle. Fast ständig auf der Bühne, macht er seine Gefühlslagen stets deutlich und für den Zuschauer nachvollziehbar. Der unbeirrbare Wunsch, der Menschheit als Medicus zu dienen, ist immer spürbar, ebenso seine Liebe zu seiner späteren Frau Mary oder die tiefe Verbundenheit zu Ibn Sina, dem Arzt der Ärzte, der an der Madrassa-Universität im persischen Isfahan sein Wissen an die Studenten weiter gibt.

© Foto: Dominik Lapp
© Foto: Dominik Lapp


Das Musical nimmt uns mit nach England vor über 1000 Jahren. Nachdem der junge Rob Cole zum Waisen geworden ist, schließt er sich einem fahrenden Bader als Lehrling an. Schon bald wird Cole klar, dass er eine besondere Gabe hat. Er kann durch Berühren der Hände seines Gegenübers sehen, ob der andere bald sterben wird. So macht sich der junge Mann auf den beschwerlichen, mehr als zwei Jahre andauernden Weg nach Isfahan, um dort beim besten Arzt der Welt zu lernen. Allerdings dürfen Christen nicht an arabischen Universitäten studieren, so dass er sich als Jude ausgibt. Dieses gefährliche Versteckspiel begleitet ihn die ganze Zeit. Doch sein Traum, der Menschheit als Arzt zu dienen, gibt ihm Kraft, alle Widrigkeiten zu überstehen.

In drei Stunden Spielzeit versucht Librettist, Komponist und Texter Dennis Martin viele Details der Romanvorlage unterzubringen und zudem seiner eigenen Ausdeutung genug Raum zu geben. Doch so sehr die Rolle des Rob Cole differenziert gezeichnet ist, so verzichtet der Autor darauf, den anderen Charakteren große Tiefe zu geben – wohl auch in Hinblick auf das Zeitproblem, die gewaltige Stoffmenge in der Aufführung unterzubringen.

© Foto: Dominik Lapp
© Foto: Dominik Lapp


Als weibliche Hauptdarstellerin spielt Sabrina Weckerlin die Tochter Mary des Schafzüchters James Cullen. Mary und Rob verlieben sich irgendwo in Bulgarien ineinander, als beide wegen des Wintereinbruchs ihre Reisen nicht fortsetzten können. Später begegnen sich die zwei im Palast des Schahs wieder, als Rob sich eine Sklavin aussuchen darf. Weckerlin versucht in ihren (zu wenigen) Auftritten herauszuarbeiten, welch schicksalhaftes Leben Mary schon hinter sich hat und dass sie wirklich glücklich sein wird, wenn sie mit ihrem Mann irgendwann in Schottland ein ruhiges Leben führen kann. Fulda liebt die charismatische Darstellerin. Jeder ihrer Auftritte wird mit großem Applaus begleitet.

Nicht weniger gerne gesehen ist Reinhard Brussmann, der 2004 hier die Rolle des Bonifatius im gleichnamigen Stück kreierte. Im "Medicus" spielt er Ibn Sina, den weisen Arzt, warmherzig und gütig. Mit seiner angenehmen Stimme interpretiert er seine Songs wie etwa die Ballade "Die Gabe" wunderbar.

Als junger Medizinstudent, der unerwartet zum Schah wird, ist Andreas Wolfram zu sehen. Dabei wandelt er sich vom jungen Lebemann und guten Freund hin zum selbstherrlichen Herrscher, der seiner neuen Machtposition verfällt. Wolframs Energie, nicht nur im Gesang, sondern auch beim Tanzen, kann er vor allem im zweiten Teil voll ausleben, in dem er einige der Ensemblenummern bestens anführt.

© Foto: Dominik Lapp
© Foto: Dominik Lapp


Überhaupt ist "Der Medicus" ein Ensemblestück. Über 30 Darsteller stehen auf der Bühne, die von Regisseur Holger Hauer gut geführt werden. Ihr energiereiches Spiel macht jede der Gruppen-Szenen zu einem Hingucker. Das wird unterstützt durch die anspruchsvollen, modernen Choreografien von Kim Duddy, die absolut modern daher kommen und mit orientalischen Anspielungen aufwarten.

Die Kostüme von Ulrike Kremer und das Bühnenbild von Christoph Weyers komplettieren das optisch perfekte Bild. Die Kostüme sind liebevoll und detailliert und führen uns in die damalige Zeit. Erstaunlich ist, was die doch recht kleine Bühne in Fulda alles leisten kann. Jede der über zwanzig Szenen sieht anders aus und ist oft üppig ausgestattet. Moderne Hintergrundprojektionen, die beispielsweise die Skyline von Isfahan andeuten, vervollständigen den optischen Gesamteindruck.

© Foto: Dominik Lapp
© Foto: Dominik Lapp


Wie immer bei Spotlight kommt die Musik vom Band, während das Ensemble live singt. Das 30-köpfige Orchester lässt keine Wünsche offen und klingt auch aus der Konserve fabelhaft. Die Arrangements sind von Michael Reed, dem viele Streicher und Holzblasinstrumente zur Verfügung standen, aber auch Keyboards, Drumsets und E-Bässe. Die Musik mit zusätzlichen Kompositionen von Marian Lux bewegt sich zwischen (Bombast-)Rock und Pop, Balladen und Up-Tempo-Nummern.

Besonders gefällt, dass die Stimmen von Friedrich Rau und Sabrina Weckerlin bestens harmonieren, wie beispielsweise in der ruhigen Nummer "Wenn die Sterne mit uns sind". Rau darf bei Nummern wie "Ich muss es tun" zeigen, dass er auch dramatische Songs interpretieren kann. Generell fehlen jedoch die ganz großen Ohrwürmer, die einem sofort in Mark und Bein gehen und die man immer wieder hören will. Gleichwohl ist die Gesamtkomposition durchaus stimmig – genau wie die Show als Ganzes. Es ist zu erwarten, dass in der bereits beschlossenen Spielzeit 2017 wieder einige Details verändert werden, um das Stück noch ein wenig flüssiger zu gestalten und kleine Schwächen auszubügeln – bis dahin ist die aktuelle Fassung aber überaus sehenswert.

(Text: Thorsten Wulf)






Kreativteam

Musik und Text Dennis Martin
Zusätzliche Musik Marian Lux
Zusätzliche Texte Christoph Jilo
Wolfgang Adenberg
Autor der Romanvorlage Noah Gordon
Regie Holger Hauer
Bühnenbild Christoph Weyers
Kostümbild Ulrike Kremer
Choreographie Kim Duddy
Arrangement, Orchestrations Michael Reed
Orchestrations Roy Moore
Lichtdesign Pia Virolainen
Musikalische Leitung Andreas Pabst
Maskenbild Elke Quirmbach
Video Projektionen Petr Hlousek


Besetzung

=2017=

Rob ColeFriedrich Rau
Sascha Kurth,
(Fabio Diso)

Mary CullenJohanna Zett,
(Dorothea Maria Müller)

Ibn SinaReinhard Brussmann
Ansgar Schäfer,
(Thomas Christ)

Karim
Schah
Andreas Wolfram
Christian Schöne,
(Thomas Christ)

MirdinKristian Lucas,
(Manuel Steinsdörfer)

Bader
Quandrasseh
Sebastian Lohse
Frank Bahrenberg,
(Thomas Christ)

FaraLisandra Bardél
Sharon Rupa,
(Larissa Windegger)

MutterDorothea Maria Müller,
(Larissa Windegger)

Cullen
Bukerel
Großwesir
Oliver Fobe,
(Claus Opitz)
(Thomas Christ)

RobPaul Rümann
Jeremy Riedl
Leara Tauber
Paula Weber
Claudius Ruppel
Große SchwesterLena Simon
Charlotte Till
Amelie Hinkel
Emma Hupmann
Sophia Rippert
Kleine SchwesterLucy Babilon
Jasmin Girlach
Celine Silbermann
Alicia Hohmann
Linja Tauber
EnsembleChristian Schöne
Lisandra Bardél
Thomas Christ
Fabio Diso
Larissa Windegger
Manuel Steinsdörfer
Sharon Rupa
Claus Opitz
Giulia Fabris
Sabrina Stein
Denise Obedekah
Farid Halim
Michael B. Sattler
Martin Ruppel
Oriol i Tula
Andrea Viggiano
Sascha Laue
Katharina Brehl
Nicole Sydow
Michelle Tönnies
SuperswingThomas Christ
Ensemble SwingKristin Heil
Jenny Schlensker
André Naujoks
Stephan Przywara
Extra-EnsembleJörg Alt
Torsten Paul


Frühere Besetzungen? Hier klicken



Produktionsgalerie (weitere Bilder)

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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


6 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Danke Spotlight

17.07.2016 - Was die Spotlight Musical Company da jedes Jahr in Fulda auf die kleine Bühne im Schlosstheater bringt, ist der Hammer.
Ich habe die Vorstellung am Donnerstag 14. Juli um 19:30 Uhr besucht.
Das Musical ist wesentlich besser als der Film.
Darsteller, Bühnenbild, Choreographie... mehr als perfekt.
Ich kann jedem nur empfehlen sich dieses Meisterstück mal anzuschauen.
Für mich steht auf den Fall fest, ich werde Fulda die treue halten.
Bei diesen anderen geldsaugenden, oftmals enttäuschenden Großproduktionen bin ich mit da nicht sicher.
Da schau ich mit für den gleichen Preis lieber 3 Stadttheater Aufführungen an...

Musicalfan123 (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Top Leistung für so ein kleines Theater

12.07.2016 - Sonntag Mittag im Medicus.
Top. Für so eine Bühne diese Show. Sehr gut.
Stimmlich haben alle Darsteller überzeugt.

Es ist sicherlich nicht das Weltmusical schlechthin, aber für mich eines der besten neuen Musicals der letzten Zeit. Mit dem deutlich günstigeren Preis als bei der Stage auch Preis-Leistung top.

Orchester leider vom Band, aber dafür perfekte Instrumentierung und Klang. Besser als manche Sparorchester übertragen aus Tonräumen. Live im Theatersaal wäre natürlcih noch besser.

Die Story wurde vom Film her nochmals gekürzt, aber so sorgfältig, dass der Grundinhalt nicht verloren ging. Einige Teile wurden inhaltlich auch angepasst. (wobei ich nicht weiß, wie es im Buch war. Vielleicht haben sie auch Teile vom Buch genommen, die der Film geändert hat).

Das Ganze ist im Stil einer Stadttheateraufführung gemacht. Man muss mit dem Vorhandenen klarkommen. Platz ist begrenzt. Den Spagat zwischen Highend-Produktion und dem begrenzten Mitteln haben sie m.E. aber perfekt gemeistert. Ich habe nichts vermisst.

Diesmal sind auch viele Projektionen dabei, doch halten sie sich immer im Hintergrund und drängen nicht nach vorne. Das Bühnenbild ist flexibel und durch Drehelemente variabel einsetzbar. Die "Päpstin-Treppe" darf auch dieses mal nicht fehlen, was der Bühne aber eine Gewisse größe und Tiefe verleiht.

Kostüme durchweg stimmig und passend.

Der Gesang war von allen Sängern (bei Rob war es der Alternate-Darsteller, Rest glaub ich First Cast) top. Keiner war schwach oder daneben. Spielerisch hat man den Darstellern ihre Rollen ebenso abgenommen.

Leider konnten viele Darsteller auf Grudn der Kürze ihrer Rolle, ihr Können gar nicht ausspielen.

Technik: leider macht die Krankheit der schwerhörigen Tontechniker auch vor Fulda nicht halt. Die Akustik in dem Theater ist sehr gut. Man müsste das Ganze nicht so dermaßen laut aufdrehen. Oft wäre leiser schöner und angenehmer gewesen. Während die Herren gut ausgesteuert waren, waren die Damen oft zu übersteuert, was ab einer gewissen Höhe fast in den Ohren weh tat. Schade drum. Das Abmischen in dem Theater sollte man besser hinbekommen.

Gesamtergebnis: Der Saal war ausverkauft, die Leute durchweg begeistert, ich würde es wieder ansehen. Sollte Spotlight das Muscial mal nicht mehr spielen, hoffe ich, dass sie es für Stadttheater freigeben. Das Musical hat eine Zukunft verdient.

Count Krolock (6 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


Sehr schönes und aufwendiges Musical

08.07.2016 - Habe gestern das Musical der Medicus in Fulda gesehen und bin wie von allen Musicals die ich bisher von Spotlight gesehen habe sehr begeistert. Das Highlight des Musicals ist definitiv die Cast. Allen voran Sabrina Weckerlin als Mary Cullen und Reinhard Brussmann als Ibn Sina beide haben perfekt gesungen und gespielt. Auch Devin Ananda Dahm als Fara; Andreas Wolfram als Karim Schah und Lutz Standop als Mirdin haben mir sehr gut gefallen. Friedrich Rau als Rob Cole hat eine Marathon-Aufgabe zu meistern der er auch größten Teils gerecht wird. Schauspielerisch hat er mir sehr gut gefallen und auch im zweiten Akt hat er mich stimmlich sehr überzeugt, jedoch hat mir manchmal irgendwie irgendwas gefallt (mehr Kraft in der Stimme, mehr Ausdruck). Man merkt auch das in das Musical mehr investiert wurde wie in den Vorgängern allein was dieses mal an Bühnenbild und Kostümen aufgefahren wird ist echt klasse, einzig manche Kulissen empfand ich als sehr kindlich bemalt. Auch die Choreografien fand ich sehr passend. Die Musik ist sehr schön mit ein paar Highlights gerade das Lied Kilmarock hab ich den ganzen Abend und auch heute noch im Ohr.

Musicalfan86 (34 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Arabian Nights

26.06.2016 - Man kann wirklich nicht sagen, dass sich die Macher und Kreativen auf ihren Lorbeeren ausruhen.
Trotzdem muss man auch dieses Jahr wieder feststellen, dass sich eine gewisse Formelhaftigkeit durch ihre Musicals zieht. Wobei man aber auch zugeben muss, dass diese Formel scheinbar auf den Punkt trifft, die Musicalfans begeistert und das Unternehmen zu einem großen Erfolg werden lässt.
Ausverkaufte Vorstellungen, Zusatzvorstellungen wegen der großen Nachfrage und begeistertes Publikum sind inzwischen eigentlich schon eine Selbstverständlichkeit in Fulda.

So ist auch die diesjährige Weltpremiere DER MEDICUS Musical-Entertainment mit der Betonung auf Entertainment.
Wie schon bei DIE PÄPSTIN hat man einen epischen Historienroman (der auch in diesem Fall wieder mehr Fantasy als Historie beinhaltet) ausgewählt, um ihn als Musical Adaption auf die Bühne zu bringen.
Auch in diesem Fall ist es wieder unmöglich in zweieinhalb Stunden den Inhalt einigermaßen sorgfältig und vollständig wiederzugeben.
Was auf der Bühne zu sehen und zu hören ist, ist ein Rumpffragment der literarischen Vorlage, das in teilweise aberwitzigem Tempo durchgepeitscht wird.

Trotz allem muss man aber auch feststellen, dass DER MEDICUS die aufwendigste und professionellste Spotlight Produktion ist. Musik, Bühnenbild, Kostüme, Besetzung, Lichtdesign, Sound, Choreografie sind auf höchstem Niveau und lassen das, was man mitunter als hochpreisige Long Run Produktion geboten bekommt, abgeschlagen hinter sich.

Der eingängige Pop Score, der auch recht geschickt zeitgenössische Elemente verwendet, hat seine Höhepunkte in den konventionellen aber höchst effektiven Musicalballaden. (Wer das nicht mag, wird wohl kaum Freude an der Komposition haben.)
Die opulent klingende Aufnahme wird von der Tontechnik perfekt ausgesteuert. Selbst in den Ensembleszenen ist jedes Wort klar verständlich und jedes Instrument kommt individuell zur Geltung.
Ein Genuß!

Eigentlich hätten es die Darsteller und das Ensemble an dieser Stelle unbedingt verdient ausführlich erwähnt und gewürdigt zu werden.
Um es aber kurz zu machen: der hohe Grad an Professionalität, der sich durch die gesamte Produktion zieht, ist auch hier zu sehen, zu hören und sorgt für Begeisterung.

Summa summarum ist DER MEDICUS literarisch bestimmt nicht der große Wurf, aber trotzdem ein außerordentlich gelungenes Beispiel für Musical Entertainment auf hohem produktionstechnischem Niveau.

kevin (123 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Ein gelungenes Musical

25.06.2016 - Ich habe vor Jahren das Buch von Noah Gordon gelesen,und es ist eines meiner Lieblingbücher. Ich habe den Film gesehen und war enttäuscht, er wird dem Buch nicht gerecht. Nun war ich sehr gespannt auf das Musical und bin mit hohen Erwartungen gekommen.Diese Erwartungen wurden absolut übertroffen.
Wirklich alles hat gestimmt.Die eindringliche Darstellung der Akteure, die Musik, das Bühnenbild...
Ich war nach wenigen Minuten voll und ganz in der Geschichte und manchmal so berührt, dass die Augen feucht wurden.
Danke füe dieses ganz besondere Erlebnis

Tanguera (erste Bewertung)


Für mich leider enttäuschend...

22.06.2016 - ... der zweite Akt konnte das Stück gerade noch retten.
Nach der hervorragenden Premiere der "Schatzinsel" im vergangenen Jahr und der medialen Ankündigungen konnten die Erwartungen an diesen Stoff nicht ganz erfüllt werden.

Der erste Akt war langatmig und wurde für meinen Geschmack für diesen Roman viel zu volksfestmäßig dargestellt. Sicher ist viel Stoff auf die Bühne zu bringen gewesen, aber man wird das Gefühl nicht los, dass man nicht wirklich zum Kern der Sache kommt. Wirkliche Ohrwürmer und Showhighlights, die man aus den anderen Spotlight-Musicals kennt, fehlen und man geht enttäuscht und zweifelnd in die Pause.

Nach der Pause begeistert bereits das erste Stück "Die Pest ist in der Stadt" und man denkt, "na bitte, es geht doch!". Der zweite Akt zeigt die gewohnte Spotlight Qualität - auch mit starken Solo Nummern.
Das Bühnenbild kann überzeugen, auch das große Ensemble spielt gut. Bzgl. Besetzung kann man Spotlight ohnehin keinen Vorwurf machen , welche gewohnt namhaft und hochkarätig besetzt ist.

So halte ich es mit der Meinung des obigen Rezensenten und bleibe guter Hoffnung, dass für die Wiederaufnahme in 2017 existierende Schwächen ausgebessert werden - dann springen auch mehr Sterne rüber!

Pallachs (12 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


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Buch

Komposition

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Ein variables Bühnenbild, detailverliebte Kostüme, hervorragende Darsteller und solide Popmusik machen das neuste Werk aus dem Hause Spotlight wieder zu einem sehenswerten Erfolg.

20.06.2016

 Leserbewertung
(6 Leser)


Ø 4.17 Sterne

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