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Drama

Evita

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Mit Tracy Plester, Willi Welp und Heiko Stang hat das Staatstheater Ensuite-erfahrene Solisten engagiert. Genutzt hat es nichts: Die Show langweilt in der Kombination aus schwacher Vorlage und blasser Umsetzung.

(Text: Robin Jantos)

Premiere:03.12.2004
Letzte bekannte Auff√ľhrung:30.12.2005


Bleiben wir fair. Dass Evita auf der B√ľhne regelm√§√üig entt√§uscht (Kennen Sie jemanden, der schon mal eine packende Inszenierung gesehen hat?), liegt nicht (nur) an den Kreativen vor Ort. Denn die haben mit einer wenig dankbaren Vorlage zu k√§mpfen. Das Buch ist f√ľr Nicht-Kenner oft kaum nachvollziehbar und ebenso voller unerkl√§rter Br√ľche wie die Musik. Diese l√§sst wichtige Texte gerne im hohen, schnellen Stakkato singen - unabh√§ngig von Interpretation und Tontechnik hat der Zuschauer kaum eine Chance, diese im ersten Anlauf zu verstehen. Meistens ist das auch besser, denn die √úbersetzung ist derma√üen h√∂lzern ("Eva, geh nicht in die Gro√üstadt") und unsingbar ("Spendengelder flie√üen", "Auslandskapital"), dass man nicht glauben m√∂chte, dass es sich dabei tats√§chlich um einen fr√ľhen Michael Kunze handelt. H√§tte die Show nicht ihren Hitsong, der das Marketing tr√§gt, und g√§be es nicht die gelungene Verfilmung - wahrscheinlich w√§re das Musical l√§ngst vergessen.
Steht das St√ľck trotzdem auf dem Spielplan, bedarf es schon einer au√üergew√∂hnlichen Leistung, um daraus einen gelungenen Musicalabend zu machen. In Braunschweig bleibt diese leider aus. Zwar hat das Theater erfahrene Solisten engagiert - Tracey Plester spielte in Duisburg Cosette, Eponine und Madame Th√©nadier, Willi Welp steht f√ľr tragende Parts von My Fair Lady √ľber Rocky Horror bis K√∂nig der L√∂wen, Heiko Stang war u. a. Tod und Krolock in Wien - doch alle drei bleiben hinter den Erwartungen zur√ľck. Ob es an ihnen, an der schwachen Vorlage oder an der Regie (Thomas W√ľnsch) liegt, l√§sst sich aus dem Zuschauerraum nicht erschlie√üen.
Das Beste vorweg: Der Schluss. F√ľr die finale Montage g√∂nnt W√ľnsch seiner Evita einen langen intimen Moment, dicht am Publikum auf einer leeren, in bl√§uliches Licht getauchten B√ľhne. Che h√§lt sich piet√§tvoll zur√ľck, Evita ist allein mit ihren (eingespielten) Erinnerungen, zweifelnd, vielleicht sogar bereuend. Dann passiert das einzig Richtige: Der Vorhang geht zu. Die Reprise der Totenfeier f√§llt aus, sie w√ľrde die beklemmende Stimmung zerst√∂ren.
Die Szene ist der stärkste Auftritt von Tracey Plester. Im ersten Akt nimmt man ihr auch das leicht naive Landmädel und den knallhart kalkulierten Aufstieg ab. In den großen Glamour-Nummern lässt sie dagegen den letzten Schuss Ausstrahlung vermissen.
Das k√∂nnte die Produktion aber auffangen. Was der Show aber den emotionalen Todessto√ü geben muss, ist ein schwacher Juan Per√≥n. Heiko Stang spielt die Rolle irgendwo zwischen brav und d√ľmmlich, im zweiten Akt darf er auch mal ernst gucken. Den faschistischen Diktator, der bewundert und gef√ľrchtet wird, glaubt man ihm in keiner Sekunde. Damit geht dem St√ľck aber der Reiz verloren - besteht der doch gerade darin, dass man nie genau wei√ü, ob Evita Ausnutzerin oder Ausgenutzte ist. Dass mit Evitas Hilfe ein gewalt√§tiges Regime gest√ľtzt wird, bekommt man von Che erz√§hlt. Sehen kann man es nicht.
Willi Welp als Che gewinnt erst im zweiten Akt die f√ľr die Rolle n√∂tige Bissigkeit. In der ersten H√§lfte wirkt er blass, wie ein Versager, der in der Kneipe von fr√ľher erz√§hlt. Dass dieser Mann Widerstand organisieren k√∂nnte, den Evita f√ľrchten muss - kaum vorstellbar.
Karen Antje Vogel (Geliebte Per√≥ns) und Mike Garling (Magaldi), beide Mitglieder des Chores, machen ihre Sache ordentlich. Ebenso das Orchester (Leitung: Georg Menskes), das allerdings an manchen Stellen mit weniger Blech noch besser klingen w√ľrde. Die B√ľhne (Heiko M√∂nnich) besteht abstrakt aus √ľberdimensionalen schwarz-wei√üen Evita-Portraits. Das sieht zwar im Modell stimmungsvoller aus als auf der gro√üen B√ľhne, w√§re aber in Ordnung, wenn die Beziehungen zwischen den drei Hauptfiguren mitrei√üen w√ľrden. So bleibt das Highlight das "Descamisados"-T√§nzer-Quartett, dass in verschiedenen Rollen, vorzugsweise als tuntiges Milit√§rballet, √ľber die B√ľhne albert - einen erkennbaren inhaltlichen Grund gibt es daf√ľr nicht, aber wenigstens lockert es den sonst oft dr√∂gen Erz√§hlfluss auf.

(Text: rj)



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Kreativteam

Musikalische Leitung Georg Menskes
Inszenierung Thomas W√ľnsch
B√ľhnenbild / Kost√ľme Heiko M√∂nnich
Choreographie Katja Buhl
Chor Georg Menskes
Kinderchor Leitung Margit Kröber-Cherkeh
Kinderchor Einstudierung Tadeusz Nowakowski


Besetzung

CheWilli Welp
Eva PéronTracy Plester
Juan PerónHeiko Stang
Thomas Christ
Pérons GeliebteDoris S. Langara
Karen Antje Vogel
Augustin MagladiMike Garling
DescamisadosChristian Burkhardt
Raphael Dörr
Stefan Reil
Thomas Peters
Oliver Polenz
Chor- und Kinderchor

Statisterie





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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


26 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


3471
Evita in Braunschweig

31.12.2009 - Heute waren wir in Evita (9.12.2004). Tolle Pl√§tze im 2. Rang. Das B√ľhnenbild, ist k√ľhl aber abwechslungsreich. Evita √ľberzeugt durch eine wahnsinns Stimme. Abgesehn durch Walzer tanzenden und auf dem Billard Tisch korpullierenden Soldaten hlten sich die absurden und nervigen - schr√§gen Einlagen im Braunschweiger Staatstheater in Grenzen.
Der Schluß???? Aus unserer Sicht ..enttäuschend.....wer auf ein großes Finale hofft, hofft leider vergebens...
Trotz der Kritikpunkte ein ..recht nettes St√ľck, was nicht meitrei√üt und mit h√∂flichem Applaus belohnt wird.

Ocram


4002
..ist doch schön....

31.12.2009 - ...mir hat es echt gut gefallen, die Musik und der Gesang war beeindruckend, Evita hatte mich sehr beeindruckt. Das B√ľhnenbild war ok, sicher man h√§tte mehr draus machen k√∂nnen aber f√ľr das Staatstheater, was nun mal kein privates Musicaltheater ist, finde ich die Vorstellung sehr gelungen, auch die √ľblichen √§tzenden schr√§gen Einlagen, die man ja leider vom Staatstheater immer wieder bekommt, wo sich ein exentrischer Regisseur verewigen mu√ü, hielten sich im Rahmen, man mu√üte deren Bedeutung verstehen: so sollten die pimpernden Soldaten Eva darstellen die sich "hochgepoppt" hat. OK, was die tanzenden schwuletten am Anfang sollten oder die bellenden Soldaten, bleibt wohl das Geheimnis des Regisseurs, jedenfalls war das das einzige was total nervte....
Trotz allem wir fanden es sehr Schön!

Marco


8967
√úberraschend gut

26.11.2005 - Nun habe ich das vierte mal Evita gesehen. Diese Inszenierung ist die beste. Das B√ľhnenbild, die Darsteller und die Ideen gefallen. Nur bleibt leider das Publikum aus. Schade!
Tolle Ideen: Evita wird von ihren abgelegten Liebhabern immer weiter und chicker eingekleidet, Che und Peron umarmen sich im zweiten Akt fast freundschaftlich, Eva stirbt im stehen während Che ihr hilft, noch einmal die Arme hochzuheben. Dazu das Ballett der Dscarmisardos. Zwar manchmal etwas zu tuntig, aber sehr schön und zur Auflockerung der sonst oft faden Handlung.
Hervorragende Tangochoreographien von Katja Buhl. Vor allem Tracy Plester sing und spielt √ľberzeugend. Willi Welp beweist einmal mehr, da√ü er in die erste Musicalgarde geh√∂rt. Thomas Christ bleibt leider etwas bla√ü.

Hardy


8765
Ohrenschmerzen

13.11.2005 - Die Besetzung der Evita mit Tracy Plester ist unserer Meinung nach ein Fehlgriff gewesen.
Wenn sie versuchte laut und hoch zu singen, kam sie regelmäßig an die Schmerzgrenze und durchbrach diese.
Das Orchester unterst√ľtzte die Darsteller damit, da√ü es h√§ufig viel zu laut spielte und man die eh schon schwer zu verstehenden Texte, noch weniger verstand.
Wenn nicht das herrlich ironische Tanzquartett gewesen wäre...

A&M


8523
Genial

27.10.2005 -

nadineeff


7427
4 Sterne (sehr empfehlenswert)

16.08.2005 -

besucher


5963
erste sahne

19.05.2005 - einfach zum relaxen schön! nur die stimme von evita nervt nach kurzer zeit!

***


4844
super evita

09.03.2005 - ich und meine klasse haben evita forhef√ľhrt.damals war ich in der zweiten klasse wir m√ľssten¬ī"san ta evita ich bin nur ein kleines kind" singen wir haben es in der IGS in Bretztenheim ge√ľbt und in hechtsheim vor gef√ľhrt das hat spa√ü gemacht √ľbrigens ich bin in der 4. klasse.

G√ľler


4429
Klasse St√ľck

12.02.2005 - Ich habsbisher 4 Mal gesehen und es wird noch das eine oder andere Mal dazu kommen!

Marc-André


4385
Klasse!

09.02.2005 - Willi Welp ist herausragend!

Zauberwesen


4352
ich bin begeistert

07.02.2005 -

klaudi


4195
Klasse Musik

28.01.2005 - Ich war bei der Evita-Auff√ľhrung am 23.01.05 und ich muss sagen, dass ich sehr begeistert, vorallem √ľber die Musik und das Orchester bin.
Die Schuaspieler waren alle total √ľberzeugend und man bekam einen guten Eindruck √ľber das Leben der Eva Peron und √ľber ihr soziales Enagement.
Vorher habe ich ein Text gelesen, der mich auch schon fastinierte.
Es ist traurig, dass so viele Menschen sie nie akzeptiert haben.
Aufjedenfall werde ich das Musical weiterempfehlen und Karten verschenken.

Yurelia


4111
Evita hat sich gelohnt

23.01.2005 -

Josh


4076
Cool!

21.01.2005 -

M. Mendez, Dessau


3875
Silvesterhighlight

02.01.2005 - Eigentlich war ich entt√§uscht, dass ich nur noch Karten f√ľr die Nachmittagsvorstellung bekommen hatte, aber so konnte ich noch viel l√§nger bis zum Jahreswechsel von der tollen EVITA-Inszenierung schw√§rmen. Ich habe mit Lust die wunderbar kalkulierende Eva von Tracy Plester genossen."Wein nicht um mich" war f√ľr mich eine Sternstunde, die Regie von T. W√ľnsch hat es trotz oder gerade wegen inhaltlicher Genauigkeit geschafft, diese Nummer nicht nur als Glanzlicht f√ľr die Darstellerin werden zu lassen, sondern auch die Verlogenheit der Eva Peron zu entlarven. Und endlich sieht man sie nicht im - hist. falschen - wei√üen Kleid, sondern so, wie sie wirklich auf dem Balkon stand (Dank an die Ausstattung!). Nicht zu vergessen ist nat√ľrlich auch Willi Welp, der energiegeladen die zweite S√§ule der Vorstellung ist und nie vergessen l√§√üt, dass das Musical keine Huldigung an Evita sein soll. Solch intelligente Unterhaltung w√ľnsche ich mir h√§ufiger von unserem Musiktheater!

M. Langhof, Braunschweig


3842
Einfach Klasse Total begeistert

01.01.2005 - Einen besseren Che hätte es nicht geben können! Die anderen auch super!
Hat sich echt gelohnt!
Großes Dankeschön an die Darsteller!

Laila


3823
Enttäuscht

30.12.2004 - Nach Giessen und Bremen bin ich jetzt also in Braunschweig gewesen - ich war entt√§uscht: von der Regie (die mir in Bremen intelligenter und schl√ľssiger schien), von der Titelrolle (die in Bremen von C.Schill beispielhaft verk√∂rpert wurde),vom Che (der in Giessen vornehmer und ironischer wirkte), vom Ensemble (das in Bremen wohl besser zusammengestellt und eingespielt war), vom Sound (der mir in Giessen gut gefiel),vom Publikum (das in Giessen dankbarer reagierte),aber vielleicht darf man auch nicht zu viel vergleichen und sollte demn√§chst mit der Bahn nach Braunschweig reisen um ausgeruht einen Musicalabend zu genie√üen...

hugo


3716
Brillant!

24.12.2004 -

Schneider


3691
Voll die Scheise

22.12.2004 -

Ich


3669
Tanzt!

21.12.2004 - Ich bin nie ein Anh√§nger von "Evita" und bin daher mit wenig Erwartungen in die Show gegangen. Trotzdem w√§re ich ja bereit gewesen der Produktion eine Chance zu geben. Ging aber leider nicht. Ein butterweicher Peron, ein billiger Che und eine Evita, die stimmlich nicht √ľberzeugt. Dazu kommt, dass die Inszenierung die Botschaft des St√ľckes und die Figurenkonstellationen verwischt und Langeweile aufkommen l√§sst. So war es aber immerhin dem Tanzensemble m√∂glich durch ihre √ľberaus kuriosen Auftritte zu gl√§nzen: endlich passierte mal was auf der B√ľhne.

Lady Kaltfuß


3597
Oh Gott....

18.12.2004 - Jetzt wei√ü ich erst, was ich in bremen mit Ethan Freeman und Wolfgang H√∂ltzel als Che und Peron f√ľr tolle Hauptrollen hatte, von der Schill (Kaufmann nicht da) ganz zu schweigen. In Braunschweig erlebte ich, wie es nicht sein sollte, so oft habe ich bislang nur in Berlin im ersten Akt von Cats geg√§hnt. Wo ist denn das Highlight in BS? In Bremen hat man, abseits von "Wewin nicht um mich Argentinien", mit "Wach auf Argentinien", "Nimm deinen Koffer wieder in die Hand", oder Ches "Welch ein Zirkus" satte H√∂hepunkte, aber hier??????? Nein danke, die reise war ein schus sin den ofen. Schade, dass nicht der Bremen-Kritiker von Evita in BS war, was h√§tte er da erst geschrieben....?

Thea


3563
Muss man gesehen haben

15.12.2004 - Endlich mal eine Evita die mit den Klischees bricht. Warum muss Eva bei "Don't cry for me Argentina" immer auf einem Balkon sein? Tracy Plester hat alle Facetten, von nett bis berechnend, stimmlich perfekt. Willi Welp ist eine Traumbesetzung f√ľr den Che. Heiko Stang, die vier Descamisados, Karen Vogel und der Chor sind klasse.

Joker


3538
Eigentlich doch schön!

14.12.2004 - Nat√ľrlich kann man bei einer solchen Produktion nicht erwarten, dass es so aufwendig und "fehlerfrei" ist wie bei einer Ensuiteproduktion wie z.B. auch nur die in Bremen.
Bei Stadttheater steht meist kaum etwas an Budget zur Verf√ľgung, ich denke das sollte man auch bei seiner Kritisierung ber√ľcksichtigen.
Das B√ľhnenbild war zwar sehr schlicht und einfach jedoch steckt auch darin f√ľr die Werkst√§tten viel Arbeit.
Auch ich habe leider etwas auf einen Höhepunkt gewartet, leider etwas vergeblich, was ich sehr schade fand.
Nunja, es ist nunmal Geschmackssache. F√ľr unser sch√∂nes Braunschweiger Theater ist das eine tolle aufw√§ndige Produktion. Sie haben tolle S√§nger eingekauft, das auf jeden Fall. Nat√ľrlich, kommt es drauf an, was man rausholt. Von Willi Welp war ich etwas entt√§uscht, um ihn wurde grade auch ein Wirbel gemacht aber leider kam er mir ein bisschen wie ein besserer M√§rchenonkel teilweise vor. Auch von Heiko Stang war ich pers√∂nlich etwas entt√§uscht,allerdings denke ich h√§tte seine Rolle auch von der Regie etwas ausgearbeiteter sein k√∂nnen, sodass er mehr zeigen h√§tte konnen.
Tracy Plester fand ich als Evita eigentlich ganz nett.Auch wenn sie teilweise mehr Ausdruck h√§tte haben k√∂nnen. Ja und zu unserem Chor, wenn man ein bisschen Geh√∂r hat und sich mit Theatern und Ch√∂ren auskennt,so konnte man bermerken,dass zwar einige wenige Passagen vom Band kamen, aber meist der Chor auf der Seitenb√ľhne stand und live gesungen hat.
Naja unser Orchester ist nicht unbedingt schlecht nur unsere Technik stimmt manchmal nicht,so kam es dass wir unten in der zweiten Reihe das Orchester plus ihre Verstärkung hatten aber nicht immer genauso gut den Gesang, was teilweise auch ein bisschen beim Verständnis störte. Nun gut, man konnte das Ein oder Andere auch so noch hören,denoch ist es sehr schade.

Alles in allem ist es denke ich f√ľr Leute hier aus der Umgebung ein sch√∂ner Abend mit guter Unterhaltung. Die paar Regie-Dinge sind eben Geschmackssache. Wenn man von weiter weg kommt sollte man sich nicht die Erwartungen zu hoch stecken, denn sonst wird es, wie hier auch schon beschrieben, sehr entt√§uschend.
Ich werde es mir trotzdem noch mindestens einmal ansehen.

Kira


3518
Ganz furchbar

13.12.2004 - Die Braunschweiger Evita lässt sich in zwei Worte fassen: GANZ FURCHTBAR!

Der nervige und billig klingende Orchestersound macht schon die Ouvert√ľre kaputt. Auftritt Tracy Plester als Evita: Sie l√§chelt sich die ganze Zeit nett durchs St√ľck und man fragt sich warum denn nun aus dem kleinen Provinzm√§dchen eine kalkulierende Fist Lady wird, die von allen geliebt wird. Sie singt sich gequ√§lt durch den Abend und verleiht ihrer Figur nicht die mindeste Tiefe. Das wird besonders deutlich, wenn sie auf einmal zusammenbricht, nur weil sie singt, dass ihr K√∂rper die Last nicht mehr tr√§gt, man vorher aber keinerlei Anzeichen von Schw√§che, sondern nur den ab und an erhobenen Zeigefinger gesehen hat.
Auch Heiko Stang steht als Peron eher nutzlos in der Gegend und vermag seine Stimme nicht zu f√ľhren. Dass diese beiden Darsteller in Musicalgro√üproduktionen mitgewirkt haben sollen ist f√ľr mich ein R√§tsel. Willi Welp singt akzeptabel, verleiht seinem Ch√© aber kaum Charisma und wirkt wie ein plumper Erz√§hler.
Was willl uns die Regie sagen? Ironische Choreographien sehen ganz nett aus, aber dazu passt wiederum nicht das psychologische Evita-Bild-Umhergeschiebe im schwarzen Raum. Die Europa-Reise hat gute Einf√§lle, diese starken Momente flachen aber leider im n√§chsten Augenblick wieder ab. Oder sie werden durch die B√ľhnenbildner unterbrochen, die mal wieder Requisiten auf- oder abtragen, die ebensogut die Darsteller (warum denn nur in einigen Szenen und nicht g√§nzlich) mitbringen k√∂nnten.
Zu alledem ist noch zu sagen, dass ich leider nur 20 % der Texte verstanden habe, weil die Aussteuerung miserabel ist. Zudem werden weite Partien vom Band eingespielt (Musik und Chor), so dass man sich am Ende fragt: Warum musste diese Inszenierung sein?

Matthias


3502
Klasse Evita!

12.12.2004 - Wir fanden die Vorstellung am 11.12. sehr gut und nicht allt√§glich. Ein MUSS f√ľr Musicalkenner.

Sabine und Bernd aus Hannover


3477
Eine Qual!

10.12.2004 - Ich kann keinem empfehlen sich diese Evita in Braunschweig anzusehen. Die Regie hat einige lichte Momente (zu denen die Soldaten auf dem Billardtisch sicher nicht geh√∂ren), verliert sich aber gleich darauf in erneute L√§cherlichkeiten. Die Choreographie ist sicher mit ironischem Augenzwinkern zu betrachten...nichtsdestotrotz gehen einem die netten Tanzeinlagen schnell auf den Keks. Personenregie. Was ist Personenregie? Und auf einem ist Evita sterbenskrank - wer da mitf√ľhlen will, darf nicht auf Tracy Plester hoffen, die es in keinster Weise schafft die Rolle tiefgreifend zu vermitteln. Heiko Stang als Peron singt mit nervigstem Timbre (wie auch Frau Plester in den hohen Registern), Willi Welp l√§sst erahnen, was gute Spieler und S√§nger aus der Inszenierung h√§tten machen k√∂nnen...eine Glanzvorstellung wird es bei ihm auch nicht. Zu hoch liegen ihm manche Passagen. Ab und an - das sei zu seiner Ehrenrettung gesagt - singt er aber erstklassig. Auf Hilfe aus dem Graben darf man auch nicht hoffen. Ein viel zu penetrantes Schlagzeug, ein ebenso √§tzendes Keyboard richten die Partitur zu Grunde. Warum nicht also auf Konserven ausweichen? An denen hatte Thomas W√ľnsch ja seine Freude. Gro√üteile kamen vom Band. So zum Beispiel die nicht enden wollenden "Peron" und "Evita" Ch√∂re.

Jedenfalls sieht das B√ľhnenbild gut aus und ist abwechlungsreich einsetzbar (Europareise - wieso nicht immer so?). Wenn nicht die liebensw√ľrdig tapsigen B√ľhnenbildner immer mitten ins Geschehen "stolpern" w√ľrden, um B√ľhnenteile zu verschieben oder von der B√ľhne zu holen. Wieso hat man die nicht kost√ľmiert oder ihre Arbeit den dauerpr√§senten Soldaten √ľberlassen, wie in vielen Szenen geschehen.

Das Finale - zum Einschlafen. Also das Fazit: wer sich mal richtig aufregen will, darf diese Evita nicht verpassen! Advents- und Weihnachtsgestresste sollten die Shows kurz vor dem Fest vermeiden. Und wer mies ins neue Jahr kommen will, sollte sich Evita zu Silvester antun.

Dirk


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