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Klassiker

Cats

The Moments of Happiness


© Alessandro Pinna
© Alessandro Pinna
Andrew Lloyd Webbers 1981 uraufgeführtes Musical über eine Katzengruppe, die sich zum alljährlichen Jellicle Ball trifft, befindet sich in einer überarbeiteten Inszenierung auf Europa-Tournee. 2014/15 und 2015/16 stattet die Show zur Weihnachtssaison London Besuche ab, 2017 holen Mehr! Entertainment und BB Promotion die Produktion in mehrere deutsche Städte. Alle Gastspiele finden in englischer Sprache statt.

(Text: mr)


Diese Produktion lief in folgenden Zeiträumen im London Palladium:
06.12.2014 bis 25.04.2015
23.10.2015 bis 02.01.2016

(Text: mr)




Verwandte Themen:
News: Die Verleihung der Oliver Awards 2015 (13.04.2015)



Kreativteam

MusikAndrew Lloyd Webber
TexteT.S. Eliot
RegieTrevor Nunn
Choreografie / Co-RegieGillian Lynne
BühneJohn Napier
LichtDavid Hersey


Besetzung

=2017=

AlonzoRobin Lake
Bill BaileyAaron Hunt
BombalurinaCharlie Johnson
Bustoper Jones etc.Tony McGill
CarbuckettyEnric Marimon
CassandraNatalie Bennyworth
CoricopatFletcher Dobinson
DemeterAgnes Pure
GrizabellaJoanna Ampil
Jellylorum etc.Charlotte Scott
JemimaGrace Swaby
JennyanydotsJoanna Lee Martin
Macavity etc.Jack Allen-Anderson
Mistoffelees etc.Robbie McMillan
MungoJerrieJoe Henry
MunkustrapMatt Krzan
Old DeuteronomyJohn Ellis
PouncivalStevie Hutchinson
RumpleteazerMeg Astin
Rum Tum TuggerJohn Brannoch
SkimbleshanksLee Greenaway
TantomileEilish Harmon-Beglan
VictoriaSophia McAvoy
SwingsAlice Cornwell
Alexandra Girard
Nathan Johnson
Nell Martin
Dane Quixall
Jordan Castle


Frühere Besetzungen? Hier klicken



Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Alessandro Pinna
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


5 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


ich will wieder ein orchester haben...

17.09.2017 - Auch ich war in Cats und ich kann dieses Keyboard geklimper nicht mehr ertragen. Es ist einfach nur noch grausam. Erst bei den Vampiren und jetzt hier. Kein Bass und es hört sich an als wenn die Musik aus einem Kofferradio kommt. 60 Minuten plätschert alles vor sich hin und dann.. wumms. volles rohr beim letzten Lied im ersten Akt. volle Breitseite, Schlagzeug Gitarrensolo und es drückt einen in den Sitz.. ich wette da kam Clicktrack zum Einsatz.. Nach der Pause aber wieder Bandsound.

Das Ensemble ist rund. Doch war mit die Grizabella deutlich zu jung. Der einzige Darsteller der für mich Ausstrahlung hatte war der vom Munkustrap.

Inszenierung: 4 von 5
Musik:0,5 von 5
Besetzung: 4,0 von 5
Ausstattung: 4 von 5

Ich bezahle sofort 20 Euro mehr pro Ticket wenn im Graben wieder ein Orchester sitzt.

Kirmesboxer (6 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


Sehenswerte Tourproduktion

13.09.2017 - An sich kann ich mich hier sehr kurz fassen und mich den drei bisherigen Kritiken soweit anschließen. CATS ist in dieser Tourversion sehr sehenswert und vielleicht sogar das Beste was dem Werk passieren konnte.

Insbesondere die Choreographien und die Ensemble-Nummern sind ganz stark, das Bühnebild für eine Tour sehr detailreich und auch die Musik ist gut abgemischt und klingt rund. Das bei der Übersetzung nur Hinweise zur Handlung gegeben werden, passt ebenfalls gut ins positive Gesamtbild. Dazu ein nahezu volles Theater am Marientor, schön.

Besuchte Vorstellung:
12.09.17 - Theater am Marientor, Duisburg

Inszenierung: 4,0 von 5
Musik: 4,0 von 5
Besetzung: 4,5 von 5
Ausstattung: 4,0 von 5

Gesamtfazit: 4,0 von 5

MyMusical (10 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Die Jellicle Cats tanzen wieder

27.08.2017 - Cats ist ein Klassiker, den ich (leider) bisher nie so wirklich zu schätzen wusste. Denn die aktuelle Tournee- Produktion des Musicals kann überzeugen, was vor allem an den Darstellern liegt aber auch an der soliden Inszenierung und der Optik, die einem geboten wird.

Die Inszenierung entpricht größtenteils der, die ich von der DVD kenne. Ein schöner Unterschied ist jedoch, dass die Katzen regelmäßig die Bühne verlassen und durch den Zuschauerraum streifen. So erhält man die Möglichkeit die wahnsinnig schön gestalten Kostüme bzw das Make Up genauer unter die Lupe nehmen zu können. Auch die bunten Lichterketten sorgen für eine schöne Atmosphäre. Die Inszenierung überzeugt und ist vor allem auf die Choreographie fokussiert, was bei diesem Stück auch einleuchtend ist. Ein toller Regieeinfall war das Angebot in der Pause, hier möchte ich jedoch nicht zu viel verraten.

Die Musik ist sehr mitreißend, hier und da aber fast schon ein wenig zu laut, was jedoch nie so schlimm war, da darunter nicht die Textverständlickeit gelitten hat.

Die Darsteller sind alle gut bis sehr gut. John Ellis spielt den Old Deutoronomy sehr gut und bringt die Rolle des liebevollen Clananführers überzeugend rüber, vor allem, wenn er mit Grizabella agiert. Stimmlich ist er sehr beeindruckend
Matt Krzan ist als Rum Tum Tugger gut, dürfte seine Rolle allerdings gern noch etwas extremer spielen.
Joanna Ampil ist für mich eine wahre Entdeckung als Grizabella. Sie singt und spielt mit einer Intensität, dass man bei jedem Auftritt von ihr am liebsten weinen möchte, weil es so berührend ist. Kleiner Kritikpunkt: optisch ist sie für die Rolle gut 10 Jahre zu jung.

Die Ausstattung ist passend und da gibt es auch nichts zu kritisieren.

FAZIT
Inszenierung: 4,5 / 5
Musik: 4,5 / 5
Besetzung: 4 / 5
Ausstattung: 4,5 / 5

Gesamtfazit: 4,5 / 5

LiveinTheater (92 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Wie ein guter, alter Wein

25.08.2017 - Man mag grundsätzlich von CATS halten, was man will, aber es ist nunmal die Mutter aller \"geklonten Großproduktionen\" und hat das Genre Musical von Grund auf revolutioniert und international groß gemacht.
Und mit was? Mit Recht.
Nun durfte ich diese glorreiche Tourproduktion bestaunen.
Hier stimmt eigentlich alles: Das Bühnenbild, das ausgezeichnete, aufwendige Lichtdesign, die vor Energie sprühenden Darsteller (was für ein wunderbarer Mr. Mistofelees Robbie McMillan ist!) und die vielen zeitlosen Hits der Show.
Da es sich um die englischsprachige Originalproduktion handelt, werden deutsche Unter-, bzw. Nebentitel gezeigt.
Dies finde ich erstmals sehr gut gelöst und nicht störend, wird für jeden Song doch nur die Quintessenz und das Thema eingeblendet, nicht aber der gesamte Songtext.
Glücklicherweise hat man alle Verschlimmbesserungen wieder verworfen, die Herr Webber zum Londoner Revival 2014 an seinem eigenen Werk verbrochen hat. Allem Voran muss der gute alte Rum Tum Tugger (John Brannoch) jetzt nicht mehr peinlichst sich an die Jugend anbiedernd herumrappen, sondern darf wieder der arrogant-sympathisch-verrückte Elvis-Verschnitt sein, der er seit 1981 ist. Eine neue, richtig sinnvolle Änderung in gibt es in Akt 2: Das schon immer extrem zähe und nicht enden wollende \"Growltiger\'s last stand\" wurde ersatzlos gestrichen, dafür hat Gus seinen theatralischen Auftritt im (glücklicherweise auch gekürzten) Pekes vs. Pollicle\'s-Kampf als Rumpus Cat. Das funktioniert ganz famos und überspringt endlich unnötige Längen im zweiten Akt, der nun wirklich fließend Schlag auf Schlag ein Highlight nach dem anderen präsentiert: Skimbleshanks, Macavity, Mr. Mistofelees und zu guter Letzt Grizabella mit DEM Musicalabräumer schlechthin: Memory. Und abräumen tut Joanna Ampil wirklich: Als wäre es nichts, beltet und schluchzt sie diesen Welthit heraus und bekommt zurecht tosenden Applaus für ihre hervorragende Gesangsleistung. Einziger Wermutstropfen: In der instrumentalen Bridge von \"Memory\" klingt das \"Orchester\" (es ist eine kleine Band bestehend aus 8 Musikern) extrem billig. Ansonsten verkraftet die Show die massive Reduktion der Instrumente ganz gut; da kommt ihr entgegen, dass der Gesamtsound sowieso sehr synthielastig in den 80ern verwurzelt ist. Trotzdem fehlen gerade echte Bläser, besonders in Songs wie \"Macavity\".
Aber das ist wirklich schon der einzige Kritikpunkt an dieser hervorragenden Tour.
CATS altert in Würde (eben gerade nach Rückgängigmachung der grausamen Neuerungen) und ist, für mich jedenfalls, wie ein guter Wein:
Man weiß ihn erst im Alter richtig zu schätzen und der Kater steckt einem noch tagelang in den Knochen 😉.

AdamPascal (22 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


‚Moments Of Happiness‘ in München!

02.08.2017 - CATS
30. Juli 2017 um 14.00 Uhr
Deutsches Theater, München


Nachdem das Musical ‚CATS‘ all die Jahre an mir vorbei ging und ich auch nie den Drang hatte, es sehen zu müssen, war es nun doch endlich soweit und wir führen nach München um die englischsprachige International-Tour zu sehen. Und jetzt kann ich auch verstehen, warum es eines der erfolgreichsten Musicals der Welt ist! Dieses Musical muss man gesehen haben, es hat alles was ein gutes Musical braucht! Okay, es gibt nicht wirklich eine Handlung, aber die ganze Show wird so sympathisch auf die Bühne gebracht, dass man dies ganz schnell vergisst! Es ist alles stimmig - das einfache, trotzdem beeindruckende Bühnenbild gibt den Katzen den richtigen Raum für die vielen Tanzszenen, das Lichtdesign ist genial (ich würde sogar behaupten eines der Besten die es jemals gab) und dazu noch die tolle Musik von Sir Andrew Lljod Webber! Ich hatte die Musik gar nicht mehr so flott in Erinnerung, es gibt viele Lieder die man danach noch tagelang im Ohr hat. Sogar das für mich ansonsten sehr langweilige Lied ‚Memory‘ wirkt sehr stark in dieser Inszenierung. Aber genau an diesem Punkt komme ich ins grübeln… Ist dieses Musical wirklich so gut? Ja und Nein! Ich glaube, diese Show braucht ein tolles, perfekt besetztes Ensemble (welches so gut wie immer auf der Bühne ist) um diesen Eindruck zu hinterlassen! Und zum Glück ist dies bei dieser Produktion der Fall! Jede einzelne Rolle wird von den Darstellern so gut ausgefüllt, dass man ihnen von der ersten Sekunde an abnimmt, sie wären Katzen. Das Highlight dieser Produktion ist ganz klar Lee Greenaway, welcher als Skimbleshanks auf der Bühne steht! Man merkt ihm seine Spielfreude sofort an und er ist ein super Tänzer und Sänger mit sehr ungewöhnlicher Stimme! Joanna Ampil als gebrochene Glamour-Cat Grizabella umgibt von Anfang an etwas mystisches und ihr ‚Memory‘ wurde zu recht mit viel Applaus belohnt. John Ellis als Old Deuteronomy spielt sehr rollendeckend ohne sich groß in den Vordergrund zu spielen. Eine sehr sympathische Jennyanydots gibt Joanna Lee Martin genauso wie Robbie McMillan als Mister Mistoffelees.

Für mich eine der schönsten Vorstellungen die ich in diesem Jahr besucht habe und ich hätte wirklich nie geglaubt dass ich dies mal über ‚Cats‘ sagen würde…!
Wer die Gelegenheit hat, diese Produktion zu sehen sollte diese Chance auf jeden Fall nutzen! Wer weiß, wann es das nächste Mal in dieser großen Inszenierung in Deutschland zu sehen sein wird…


Inszenierung: 4,5 von 5
Musik: 4,5 von 5
Besetzung: 5,0 von 5
Ausstattung: 4,5 von 5

Gesamtfazit: 4,5 von 5

p.braeu (erste Bewertung)


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Handlung
Einmal in jedem Jahr findet sich die Gemeinschaft der Katzen zum Jellicle-Ball auf einer Müllkippe in London zusammen, um eine Katze zu erwählen, die ein neues Leben erhalten soll. mehr

Weitere Infos
Auch die Interpretation des zentralen Songs "Memory" durch Barbra Streisand wurde ein Welterfolg. Mit "Cats"-Produktionen in Wien und Hamburg begann Mitte der achtziger Jahre die Geschichte des kommerziellen Ensuite-Musicals im deutschsprachigen Raum.

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 Leserbewertung
(5 Leser)


Ø 4.00 Sterne

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