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Komödie

Shrek - Das Musical

I'm a Believer


© Jens Hauer
© Jens Hauer
Die Geschichte des Ogers, der für einen kleinwüchsigen Lord eine Prinzessin rettet, um seinen Sumpf wieder zu bekommen, sollte allgemein bekannt sein. Das Musical basiert auf den ersten und wohl erfolgreichsten Film der "Shrek"-Reihe. Andreas Gergen inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung stringent, kann aber nicht alle Schwächen des Stückes beseitigen.

(Text: Maik Frömmrich)

Premiere:19.10.2014
Rezensierte Vorstellung:19.10.2014
Dernière:22.03.2015


Das Lachzentrum des Publikums zu treffen, ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben eines Regisseurs, denn Humor ist eine sehr subjektive Angelegenheit. Wer sich auf Furzen, Rülpsen und viele andere Shrek-typische Albernheiten einlassen kann, wird sich gut unterhalten fühlen. Für alle anderen Besucher hat Buchautor David Lindsay-Abaire noch eine Metaebene eingefügt, die sich ähnlich wie im Film auf die Persiflage von popkulturellen Phänomenen und Musicals bezieht. Was im englischen Sprachraum gerade im Hinblick auf Musicals funktioniert, stellt sich Hierzulande als schwieriger dar.

© Jens Hauer
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Gergen macht das einzig Richtige, adaptiert viele Gags und passt sie dem deutschen Kulturhintergrund an. So wird aus einer winzigen "Wicked"-Persiflage ein "Elisabeth"-Gag. Kurze Einsprengsel von "Harry Potter" über McHex (als Anlehnung an die bekannte Fast Food Kette) bis hin zu Märchenfiguren wie Frau Holle, Max und Moritz oder der Struwwelpeter sollen mehr Anknüpfungspunkte für den deutschen Zuschauer bieten. Zusätzlich spielt er mit verschiedensten Dialekten, etwa ein sächselnder Zwerg und ein Pott-sprechendes Lebkuchenmännchen, um den Witz der Figuren zu erhöhen. Im Zusammenspiel mit den fast durchweg gelungenen Übersetzungen von Heiko Wohlgemuth und Kevin Schroeder funktionieren die Anpassungen ganz gut, auch wenn einige kaum übersetzbare Wortspiele und Gags auf der Strecke bleiben.

© Jens Hauer
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Erfreulicherweise wurden die in London gestrichenen Songs wieder eingefügt, mit dem Kompromiss, dass es zwischenzeitlich zu kleineren Längen kommt. Auch wenn die Ohrwurmqualität der Partitur von Jeanine Tesori nicht so hoch ist, so hat sie doch viele abwechslungsreiche und stimmungsvolle Nummern zu bieten, die verschiedenste Stilarten zitieren und bei mehrmaligen Hören ihre Qualitäten offenbaren. Besonders in den großen, ab und zu komplett überdrehten Shownummern beweist Tesori ihr Talent, Musik zu schreiben, die an alte Broadwayshows erinnert und doch vollkommen eigenständig daherkommt. Wenn in der Eröffnungsnummer des zweiten Aktes eine Tanzsequenz eingefügt ist, die an "The Rich Man's Frug" aus Sweet Charity mit passenden an Fosse angelehnten Choreografien erinnert, spiegelt sich erneut das Konzept der Metaebene wieder. Dazu kommen schöne Balladen, die neben der ganzen Albernheit einen wunderbaren Kontrast bieten. Erwähnenswert das Terzett "So möcht ich sein" und Shreks großes Solo im zweiten Akt "Ich mauer mich ein", das in London sicherlich aufgrund des stark retardierenden Moments gestrichen wurde. Gergen scheint sich der Stärke des Songs bewusst zu sein, bietet dieser doch dem Shrek-Darsteller die Gelegenheit, all seine Fähigkeiten zu zeigen.

© Jens Hauer
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In Düsseldorf steht mit Andreas Lichtenberger ein schauspielerisch überzeugender Shrek auf der Bühne, der seine Gags pointiert serviert. Auch wenn sein Timbre passend für die Darstellung der Titelfigur ist, wünscht man sich gesanglich doch eine stärkere Stimme, denn gerade in den Höhen klingt er oft angestrengt, sodass er auch im besagten "Ich mauer mich ein" nicht gänzlich überzeugen kann.

Mit Bettina Mönch hat er eine stimmlich und darstellerisch begeisternde Prinzessin Fiona an seiner Seite, die in ihrer großen Nummer zu Beginn des zweiten Aktes sowohl tänzerisch als auch gesanglich voll auftrumpft. Mancher Gag könnte noch etwas pointierter sitzen, aber das wird sich im Laufe der nächsten Wochen bestimmt noch einspielen.

Carsten Lepper in der wohl körperlich anspruchsvollsten Rolle des kleinwüchsigen Lord Farquaad spielt, tanzt und singt das ganze Stück auf den Knien. Voller Elan gibt er den Bösewicht als eitlen, schmierigen, selbstverliebten und größenwahnsinnigen Möchtegernkönig, der sich von seiner Vergangenheit als Sohn eines Zwerges frei machen möchte.

Als Esel steht schließlich Andreas Wolfram auf der Bühne, der leider die unbeständigste Leistung abliefert. Die Rolle verlangt einen starken Komödianten, der die ganzen Aspekte der Figur auslotet und mit perfektem Timing einen Gag nach dem anderen abfeuert. Bei Wolfram verpuffen leider viele Pointen, sodass die ganze Figur nicht nur Shrek rollenbedingt nervt, sondern auch beim Publikum als entbehrlich eingestuft wird.

© Jens Hauer
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Aus dem mit Spielfreude und Elan spielenden Ensemble fallen besonders Jessica Kessler als Rotkäppchen/Lebkuchenmann mit starker Stimme und Stephan Luethy als quietschender Pinocchio auf. Deborah Woodson als Stimme des Drachens begeistert stimmlich und enttäuscht phonetisch, denn was sie singt, ist kaum auszumachen.

© Jens Hauer
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So eine verrückte Geschichte bedarf auch eines entsprechenden visuellen Rahmens und dieser ist für eine Tourproduktion außerordentlich gelungen. Das Bühnenbild von Sam Madwar besteht aus einer großen LED-Leinwand mit entsprechenden beweglichen Hintergrundbildern, die sich auch wunderbar bei Umbauten mit den plastischen Bühnenteilen (Burgmauern, Baumstämme, das Turmzimmer von Fiona usw.) gemeinsam bewegen, sodass oft reibungslose Übergänge entstehen. Ergänzt wird die visuelle Seite mit fantasievollen Kostümen von Mario Reichlin, die sich sichtbar an den Originalentwürfen von Tim Hatley orientieren. Dass die ein oder andere Zwischensequenz vor geschlossenem Vorhang spielt, damit größere Umbauten durchgeführt werden können, ist nicht unbedingt schön, aber hinsichtlich der begrenzten technischen Möglichkeiten des Capitol Theaters mehr als verschmerzbar. Und die Kinder im Publikum freuen sich sichtbar, wenn die verrückten Märchenfiguren durch die Gänge im Zuschauersaal laufen.

© Jens Hauer
© Jens Hauer

Das Musical kommt auch in der deutschsprachigen Inszenierung von Gergen nicht über das gehobene Mittelmaß hinaus, da vieles einfach nach Schema F am Reißbrett entworfen zu sein scheint. Nichtsdestotrotz bietet die Version ausreichend verrückte Ideen, spaßige Charaktere, starke Choreografien von Kim Duddy, tolle Musiknummern, die von einer druckvoll aufspielenden Band wiedergegeben werden und eine engagierte Cast, um ein kurzweiliges Vergnügen zu garantieren.


Die Produktion gastierte in folgenden Theatern:
10.10.2014 bis 10.01.2015 - Capitol Theater, Düsseldorf
17.01.2015 bis 31.01.2015 - Admiralspalast, Berlin
04.02.2015 bis 12.02.2015 - Kleine Olympiahalle, München
18.02.2015 bis 01.03.2015 - Theater 11, Zürich
16.03.2015 bis 22.03.2015 - Stadthalle, Wien

(Text: mf)






Kreativteam

RegieAndreas Gergen
ChoreografieKim Duddy
Musikalische LeitungHeribert Flecker
Bühne und ProjektionenSam Madwar
KostümeMario Reichlin
Deutsche ÜbersetzungHeiko Wohlgemuth
Kevin Schroeder


Besetzung

ShrekAndreas Lichtenberger
Frank Winkels,
(Benjamin Eberling)
(Tobias Weis)

FionaBettina Mönch,
(Denise Jastraunig)
(Jessica Kessler)
(Sybille Lambrich)

EselAndreas Wolfram,
(Maickel Leijenhorst)
(Manuel Lopez)

Lord FarquaadFrank Winkels
Paul Kribbe,
(Eric Rentmeister)

Lebkuchenmännchen
Rotkäppchen
Jessica Kessler,
(Denise Jastraunig)
(Taryn Nelson)

PinocchioStephan Luethy,
(Nils Haberstroh)
(David Hardenberg)

Teen Fiona
Baby Bär
Céline Vogt,
(Anna Carina Buchegger)
(Denise Jastraunig)

Der kleine ShrekDavid Gorelik
Lenard Länger
Jan Philipp Jäschke
Felix Brimmer
Jan Teuber
Die kleine FionaCarlotta v. Falkenhayn
Cora Fawson
Lavinia Knauff
Maria Kolesnikova
Annika Weitzendorf
Stimme des DrachenDeborah Woodson
Max
Blinde Maus
Anna Carina Buchegger
Moritz
Blinde Maus
Sybille Lambrich
Papa Oger
Papa Bär
Wache
Benjamin Eberling
Froschkönig
Wache
Nils Haberstroh
Frau HolleMarja Hennicke
Struwelpeter
Wache
David Hardenberg
Peter Pan
Wache
Tobias Joch
Schweinchen
Wache
Ritter
Maickel Leijenhorst
Königin Lillian
Böse Hexe
Sanne Mieloo
Wolf
König Harold
Thelonius
Oliver Morschel,
(Eric Rentmeister)
(Tobias Weis)

Hässliches Entlein
Blinde Maus
Taryn Nelson
Bischof
Walter
Wache I Ritter
Eric Rentmeister
Schweinchen
Wache
Ritter
Jakob Semotan
Mama Bär
Mama Oger
Anne-Marijn Smulders
Schweinchen
Kapitän der Wachen
Tobias Weis
SwingsDenise Jastraunig
Lisa Kolada
Manuel Lopez
Timo Radünz
Heidy Suter
Nigel Watson


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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


17 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Wunderbare Familienunterhaltung

18.01.2015 - Shrek im Admiralspalast bietet tolle Unterhaltung, mit einem Bühnenbild, dass für eine Tourproduktion wirklich gut ist, sehr schönen Kostümen und eine Akustik, die zumindest im zweiten Akt gut war. Die Darsteller sind toll und machen ihre Sache mit Spaß und Leidenschaft. Dadurch wird auch die etwas langatmige Musik aufgewertet.
Die Tour läuft in Berlin nur 2 Wochen, ich würde es mir in jedem Fall auch noch ein zweites Mal ansehen.

Charlotte (48 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Kann man schauen..., muss man aber nicht

28.12.2014 - Inszenierung: 2 von 5 Sternen.
Hier wirkt vieles wie eine bessere Stadttheater-Inszenierung. Perfekt geht anders.

Musik: 3 von 5 Sternen.
Kein Song bleibt wirklich im Ohr hängen, macht aber trotzdem Spaß.

Besetzung: 4 von 5 Sternen
Alle Schauspieler holen das Beste aus ihren Rollen heraus.

Ausstattung: 2 von 5 Sternen
Die LED-Wand macht zwar Sinn bei einer Tournee-Produktion. Allerdings wirken viele Bilder auf dieser Wand gewollt und nicht gekonnt. (Harry Potter Szene)

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Das muss man gesehen haben!

03.12.2014 - War am Sonntag, den 30.11.14, in der Show, und bin total begeistert!

Was dort geboten wird ist erstklassig, und sucht, meiner Meinung nach, im Moment seinesgleichen in Deutschland.

Aber von vorne:
Das Stück ist von der Handlung der 1. Film. Und eigentlich habe ich gedacht es wird eine Kindershow….
Aber was Regisseur Andreas Gergen da auf die Bühne gezaubert hat, ist ein Spaß für Groß und Klein, wie die Filme mit dem selben Humor.

Die Bühne beherrscht eine riesen LED Wand, die sich mit einigen Bühnenteilen, wie ein Schloß, Turm, oder Bäumen, sehr gut ergänzt.
Die Kostüme sehen sehr gut aus.
Ich finde das ist für eine Tour, ein sehr hohes Niveau, dazu eine fantastisch spielende Band und ein sehr energetisches Ensemble.

An diesem Abend spielte Andreas Lichtenberger den Shrek.
Von der Erscheinung erstmal eine tolle Wahl, nur leider fehlt im ein bisschen das Herz, was ihn sympathisch machen könnte. So ist er nur ein lauter und rauer Oger. Stimmlich stößt er manchmal, vor allem bei den leisen Tönen, an seine Grenzen.
Andreas Wolfram stand ihm als Esel zur Seite. Er war gesanglich gut, aber der Nervfaktor fehlte mir ein bisschen, und der ein oder andere Witz verpufft daher.
Carsten Lepper als Farquard ist stimmlich ein Genus, nur leider ist sein Lord F. mir etwas zu tuntig.
Jessica Kessler gab an diesem Abend die Fiona und ist meiner Meinung die Ideal Besetzung. Ein bisschen rauh, dann wieder die verspielte und verträumte Prinzessin mit toller Stimme.

Insgesamt wirklich eine tolle runde Sache!

Und ich muss es nochmal sagen, dass Ensemble wirft sich mit einer Energie in seine vielen kleinen Rollen, dass man manchmal gar nicht weiß wo man hingucken muss. Kompliment!

Einziger Wehrmuts Tropfen ist, dass es kein richtiges Programmheft gibt und es wohl auch keine CD Aufnahme geben wird ( wie mir die Darsteller nach der Show berichteten )! Das ist wirklich sehr schade, und wird der Produktion nicht gerecht.

Tolle Aktion, dass die Darsteller im Kostüm nach der Show für einen Guten Zweck sammelten ( Deutsche Aids Hilfe ).

Ich kann es nur Empfehlen und werde bestimmt nochmal kommen.

KristinP (70 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Ein unterhaltsamer, lustiger Abend

01.11.2014 - SHREK - als Deutschsprachige Erstaufführung - allein das ist ja schon sehr positiv - das man sich traut ein neues Stück hierzulande zu produzieren!

Damals in New York hat mir die Show gut gefallen - war jetzt für mich nicht das Musical das ich sehr oft sehen müsste - aber es war ein schöner Abend und ich hab mir dann nachher auch die Broadway-CD zugelegt und fand doch das ein oder andere schöne Lied das im Ohr geblieben ist..

So muss ich sagen hat mich Düsseldorf positiv überrascht mit einer hervorragenden CAST - Andreas Lichtenberger als SHREK - absolut köstlich - Bettina Mönch und Carsten Lepper - für mich die 3 besten des Abends...

Bettina Mönch als Fiona eine absolute Komödiantin - absolut ihre Rolle - sehr zu empfehlen - allein wegen ihr lohnt sich schon der Besuch der Show!

Das Orchester hat auch gut aufgespielt - die Deutschen Texte klingen gut...

Abzug gibt es von mir persönlich nur beim Bühnenbild - das ist teilweise schon recht "provinziell" gemacht mit dem Vorhang und so aber als Tourproduktion...

wobei als Vergleich die Tourprouduktion von ELISABETH da Maßstäbe setzt - also Tourprouduktion muss nicht "billig" heissen -

Vielleicht werde ich mir das Stück noch einmal in Berlin ansehen - ein Besuch ist es auf alle Fälle wert und ein lustiger Abend ist es allemal...

Maxim (54 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


SHREK-LICH SCHÖN

30.10.2014 - Liebe Musicalfreunde,

Ich war Mittwoch da.
Ein super witziges Musical.
Die Übersetzung Film zu Bühne finde ich haben sie sehr gut hingekriegt.

Ein sehr kurzweiliger Abend.
Vielleicht gehe ich nochmal um Weihnachten hin.
Kann man sich alles sehr gut ansehen und anhören.

Durch die Bank sind alle Rollen gut besetzt.

MfG.
GH

peterpan007 (erste Bewertung)


Unterhaltsam und Berührend

27.10.2014 - Ich habe mir die Premiere dieses Stückes angesehen und muss sagen daß ich ,wie das gesamte Publikum auch, von dieser Inszenierung vollkommen begeistert war.

Was der Regiesseur da hingelegt hat ist ein Geschenk und die Musik empfinde ich als stilistisch bemerkenswert vielseitig sowie meisterhaft arranigert und umgesetzt.

Die Figuren wurden exakt so gespielt wie man es vom Film erwarten durfte:

Shrek, als Raufbolzen mit einem sensiblen Kern der als Typ perfekt besetzt ist.

Eine Fiona,die meisterlich zwischen königlicher Attitüde und zickiger Göre changierte und ein erwartungsgemäß quirrlig naives und sprüche-versiertes Eselchen das man für seine hysterische Trotteligkeit einfach lieb haben musste.

Auch die Darstellung des Lords gefällt.

Bis in die kleinste Nebenrolle wurde hier mit genauem Augenmaß gekonnt besetzt.

Diese Stück ist ein Genuß und ich empfinde die durchweg überschwengliche Presse als sehr richtig,umso mehr erstaunt mich die mäßige Kritik der Redaktion dieses Forums.

Das schöne an Foren ist natürlich daß jeder seinen Eindruck artikulieren darf und kann.

Mein Eindruck ist ergo der folgende:

Wer hier behauptet es seien in dieser Inszenierung am Premierenabend Pointen verpufft hat sich die Ohren zugehalten.

Das Publikum sah das anders.
Ich auch.

Ganz liebe Grüße
Ich freue mich auf´s nächste Mal.

Mach´t weiter so.
;-)

FHeising Neuss (erste Bewertung)


WOW! KLASSE! REINGEHEN!

25.10.2014 - Tolle Show! Grossartige Darsteller.
2 Previews gesehen:
Frank Winkels als Shrek ist top und menschlich!
Andreas Lichtenberger als grüner Oger ganz anders und mehr so ein Koloss von Rhodos auf der Bühne. Passt aber auch.
Jessica Kessler ist grosse klasse!
Bettina Mönch ist etwas lustiger, dafür etwas kälter als Jessica.
Aber beide wirklich gut!
Andreas Wolfram ist ein Esel für grosse und kleine Kinder!
Carsten Lepper als Lord Farquaad ist fantastisch und habe ihn noch nie so lustig gesehen! Toll! Singt auch super. Leider zu wenig Szenen. Da er auf Knien spielt, ist das aber auch verständlich.
(Hab gehört sein Fuss war gebrochen? Stimmt das? Hörte ich von jemandem im Zuschauersaal.)
Eric Rentmeister in der gleichen Rolle gesehen. Auch gut, wobei Carsten meiner Meinung nach viel besser singt und die Gags besser auf den Punkt bringt. Irgendwie ist er da lustiger. Eric Rentmeister ist immer so gleich. Aber das ist Geschmackssache.
Soll sich jeder ein Bild machen.
Bühnenbild ist KLASSE.
Tolles Zusammenspiel zwischen Computeranimation und richtigem Bühnenbild. Manchmal voll der 3D Effekt.
Kostüme sind prachtvoll.
Musik ist von dahinplätschernd bis zu grossem Broadwaymusical. Mir gefiel es: Sie riss mich manchmal förmlich von der Stühlen! Wie der Esel sagen würde: Echt echt!
Es passte einfach alles total zusammen.
Regie: Klasse (Andreas Gergen) Der hat ein super Gespür für Comedy.
Bitte reingehen!
Und eine Bitte an die MZ-Redaktion:
Eure Kritik ist ja OK - aber nur weil Euch der Esel weniger gut gefallen hat zwei Punkte Gesamtabzug finde ich schon nicht gerecht den anderen Darstellern gegenüber. Ihr seht die Zuschauerwertungen (bis auf eine Ausnahme - alles mindestens 4-5 Sterne!): Denkt doch drüber nach und macht eine Stern-Erhöhung auf mind. 4 Sterne bei den Darstellern. Versteht sonst niemand den Zusammenhang zwischen Sternvergabe und tatsächlicher Kritik!
Sonst ist Eure Kritik sehr gut und verständlich. Schade das der Redakteur selber diesen Humor nicht so teilt.
Aber nur ein Vorschlag eines nun neuen Musical-Groupies.
Jetzt schaue ich mir mal mehr an.
Shrek sei dank! Leider ist das immer so teuer. Aber SHREK auf jeden Fall nochmal!

groupi123 (erste Bewertung)


Einfach spitze

25.10.2014 - Was für ein toller Abend! Tolle Darsteller und eine super Bühnenbild!

elisabeth90 (3 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


Erwartungen voll übertroffen.

23.10.2014 - Ich habe zwei Karten für SHREK-DAS MUSICAL geschenkt bekommen und dachte mir"...na ja,dann gehst Du halt mal hin..."

Was ich heute Abend erlebt habe hat meine Erwartungen voll übertroffen und ich habe selten ein so amüsiertes Theaterpublikum erlebt:

Eine wunderbare Ausstattung,schmissige Musik und eine Riege von Schauspielerinnen und Schauspielern wie sie unterschiedlicher und zugleich harmonischer nicht hätte sein können.

Ich mache mir nicht die Mühe die Namen der Beteiligten zu recherchieren,fand aber alle wirklich klasse.

Bei der Pups-Arie habe ich mir vor Lachen fast in die Hose gemacht - dies ist allerdings der einzige Wermutstropfen...

Meine ausdrückliche Empfehlung bekommt dieses Musical in jedem Fall.

thewylder (erste Bewertung)


Ein fantastisches Stück

23.10.2014 - Ich habe mir am Mittwoch mit meinen zwei Töchtern und meiner Frau SHREK anschauen dürfen und bin sehr begeistert:

Das Stück trifft den Humor und die Erwartung der Kleinen und überrascht mit unerwartetem Tiefgang die Großen.

Ein ganz wunderbarer und gelungener Theaterabend.

Musik und Bühnenbild sind bezaubernd und alle Rollen meiner Meinung nach großartig besetzt.

Hervorheben möchte ich jedoch die Darsteller von Shrek, der Prinzessin und besonders des Esels, der uns sehr zum Lachen gebracht hat.

Weiter so.
Wir kommen wieder.

dr.waldthaus (erste Bewertung)


Family Entertainment as its best!

21.10.2014 - Als Carsten Lepper Fan musste ich rein und ich habs Samstag zwei mal gesehen.
am nachmittag war frank winkels als shrek drauf. War gut.
bettina mönch als fiona
paul kribbe als Lord
andreas wolfram als esel.
Die inszenierung ist für die möglichkeiten die dieses theater hat erstaunlich teuer und aufwendig.
Zwar sind die hintergründe mit projektionen aber diese werden immer ergänzt durch bühnenbildteile davor.
Gute kombination.
am abend war andreas lichtenberger als shrek drauf.
und carsten lepper als lord.
Ich muss sagen insgesamt hat es mir richtig gut gefallen. Schmissige musik. Super choreos. Super übersetzung und umsetzung damit der deutsche witz funktioniert.
Zur besetzung: beide shreks haben ihre stärken und sind gute darsteller. Frank winkels ist ein etwas ruhigerer shrek was mir persönlich gefiel.
Bettina mönch ist süss und lustig, singt toll. Sie passt zu beiden Shreks.
Andreas Wolfram als Esel geht mir n bischen auf die nerven. Sein esel soll ja den hauptdarsteller nerven aber der zuschauer sollte über ihn lachen. Manchmal zu viel infantil gespielt.
Ein "erwachsenerer" Esel wäre sicherlich noch ein Hit. Aber irgendwie passt es.
Paul Kribbe als Lord ist solide. Eric Rentmeister ist auch toll (habe erste Preview gesehen). Wie ich hörte ist er erst vor einer woche eingesprungen. Dafür ganz gut. Er wird sich noch einspielen. Mein highlight war na klar Carsten Lepper als Lord. So viele farben in seinen texten, liedern, da wird einem schwindelig. Er ist zwar ein böserer lord als paul kribbe aber ist sehr lustig und was er auf seinen knien treiben muss, geht auf keine kuhhaut. WOW! Nach der Show hab ich erfahren, dass er sich vor einer woche den fuss gebrochen hat. Er wurde sogar operiert im krankenhaus. Alles vor einer woche. Er spielte mit Gipsfuss! Wie schafft man es dann wieder auf der bühne zu "stehen"? So kurz nach der OP?
Das war wirklich "gross"! Obwohl das Wort "gross" wohl hier deplaziert ist.
Aber macht Euch selbst ein Bild.
Wird das Stück ein Erfolg? Ich wünsch es den Machern. Da steckt viel Herzblut drin!
Insgesamt gute bis tolle Darsteller, Bühnenbild top, Kostüme phantasievoll, coole Musik.
Eine Ausstattung wie bei der Stage war nicht zu erwarten. Da kosten die Tickets auch mehr als das Doppelte!
Das Publikum tobte bei der Zugabe. Und das sprach schon mal für sich.
Ich gehe nochmals hin, vielleicht in Berlin. Allein schon wegen der tollen Stimmung.
Es ist family entertainment as its best. Für alle was dabei!

musicalman (5 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Sehr sehenswerte Show mit toller Besetzung!

21.10.2014 - Rezensierte Vorstellungen:
Mittwoch, 15.10.2014 (Preview)
Sonntag, 19.10.2014 (Premiere)

Besetzung der Hauptrollen:

Shrek - Frank Winkels (Mi)/Andreas Lichtenberger (So)
Fiona - Bettina Mönch
Esel - Andreas Wolfram
Lord Farquaard - Eric Rentmeister (Mi)/Carsten Lepper (So)
Stimme des Drachen - Deborah Woodson

Mir hat die Show sehr gut gefallen. Wenn man wollte, konnte man in der Preview merken, dass die Darsteller noch sehr konzentriert auf Abläufe und Text waren. Das war natürlich noch nicht so 100% drin. In der Premiere wirkte das alles noch wesentlich runder und eingespielter.

Frank Winkels als Shrek hat mir sehr gut gefallen. Er gibt einen tollen Shrek und ist für mich eigentlich die Idealbesetzung für diese Rolle. Stimmlich gut, schauspielerisch toll und irgendwie vom ganzen Typ her passend.
Andreas Lichtenberger legt den Shrek etwas grimmiger an, liefert aber vor allem schauspielerisch eine tolle Leistung ab. Beide Darsteller haben für mich völlig zu Recht diese Rolle bekommen, wenn mir auch Frank Winkels noch ein bisschen besser gefallen hat.

Andreas Wolfram als Esel hat gut gesungen, auch gut gespielt. Ich denke, er muss in die Rolle noch ein bisschen mehr reinwachsen, Abläufe müssen intuitiver werden, dann kommt noch mehr Witz und Charme, den der Esel meiner Meinung nach eindeutig hat, rüber. Trotzdem auch für mich eine Idealbesetzung.

Eric Rentmeister als Farquaad war super! Ich habe in keiner Sekunde bereut, nicht die First-Cast gesehen zu haben, denn Eric hat seine Sache toll gemacht. Mit viel Witz und gutem Gesang. Einige meiner Begleiter fanden ihn allerdings sympathischer als den Esel. Da weiß ich noch nicht, ob ich das passend finde oder nicht. Schließlich ist er ja quasi der Bösewicht im Stück. Carsten Lepper hat seine Sache (trotz gebrochenem Fuß -was das Spielen auf Knien sicherlich noch schwieriger macht) in der Premiere gut gemacht. Alles in allem hat mir Eric Rentmeister aber besser gefallen, weil er einfach lustiger war.

Bettina Mönch als Fiona - was soll ich sagen? Die Frau war der Hammer. Sie hat mich vom ersten Moment an begeistert. Tolle Stimme, hübsche Frau, tolles Schauspiel und ein super Timing. Dazu Gestik und Mimik sehr lustig. "Morning Person" und "I think I got you beat" waren extrem witzig.

Deborah Woodson als Drache ist stimmlich sicherlich eine gute Besetzung, phonetisch ist das allerdings eine Katastrophe. Ich habe leider in beiden Vorstellungen nicht wirklich den Text des Drachenliedes „Für immer“ verstanden. Schade…

Das Ensemble hat einen tollen Job gemacht. Jessica Kessler als Lebkuchenmännchen mit Ruhrpott-Slang hat mir besonders gefallen. Bei Pinocchio (Stephan Luethy) waren wir uns bis zum Schluss nicht sicher, ob da jetzt ein Mann oder eine Frau auf der Bühne steht - tolle Quietschestimme, wenn dadurch auch nicht jeden Ton getroffen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Die Kostüme sind ähnlich wie in der Broadwayversion. Das Bühnenbild kann mit der BW-Version, die es auf DVD gibt, nicht mithalten. Muss es aber, wie ich finde, auch nicht. Wenn man bedenkt, dass das Capitol-Theater sehr begrenzte Möglichkeiten hat, fand ich es gut gelöst. Dem einen oder anderen werden die vielen Projektionen nicht gefallen, die wirkten auch auf mich manchmal etwas komisch. Bei meinem zweiten Besuch saß ich weiter hinten und hatte einen besseren Überblick über die Bühne. Da wirkte das Bühnenbild für mich sehr stimmig.

Das Orchester hat gut gespielt. Kam mir das Ganze in der Preview noch etwas dünn vor, so hat mich die musikalische Begleitung in der Premiere begeistert. Entgegen einiger Meinungen, Shrek habe eine langweilige, austauschbare Musik, muss ich sagen, dass mir die Songs des Musicals mehr als gut gefallen.

Alles in allem kann ich den Besuch der Show zu 100% weiterempfehlen und ich denke, dass es bei mir nicht bei den zwei Besuchen bleiben wird. Für mich besteht da Suchtpotential. Ich hatte einen tollen Abend und meine Begleiter waren auch alle ganz begeistert.

Drücki (erste Bewertung)


Absolut sehenswert!

20.10.2014 - Wir haben am Freitag die Preview gesehen und waren restlos begeistert. Mit wie viel Liebe zum Detail dieses tolle Stück auf die Bühne gebracht wurde, war einfach super. Das ganze Musical strotzte nur so vor Ideenreichtum und witzigen Szenen (Ich erinnere mich an die süßen Szenen mit Kermit oder die hervorsprießenden Pilze, etc). Und aus unserer Sicht reihte sich ein Ohrwurm an den anderen. Da wir bereits die englische Aufnahme kannten, waren wir insbesondere von der Übersetzung sehr angetan. Leider konnten wir am Freitag noch kein Programmheft kaufen, so dass ich leider keine Liste der gesamten Cast an dem Abend hatten. Aber in jedem Fall erwähnenswert war eine absolut hervorstechende Bettina Mönch, die sowohl gesnglich als auch schauspielerisch vollkommen überzeugte. Waren die Songs von Lord Farquard auf der CD eher langweilig, so wurden sie im Stück zum witzigen Highlight. Shrek und Esel überzeugten gleichermaßen stimmlich, wenn wir auch den Shrek teilweise schlecht verstehen konnten, was aber aus unserer Sicht an der Technik lag. Die Gospelsängerin, die den Drachen verkörperte hatte eine wahnsinnig tolle Stimme, wenn hier auch die Aussprache etwas das Verständnis beeinträchtigt hat. Und mal ganz ehrlich ich glaube ich habe noch nie ein so tolles Ensemble erlebt, wie die Truppe den ganzen Märchenfiguren Leben eingehaucht hat und vor allem wie viele tolle Stimmen und Tänzer sich noch im Ensemble fanden war grandios. Dickes Kompliment an das tolle Bühnenbild und die Kostüme. Wir sind schon am überlegen noch mal hinzufahren, weil es einfach so toll und witzig war. Ein Spaß für die ganze Familie.

mrs danvers (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Nicht empfehlenswert

20.10.2014 - Wir hatten die komplette first cast. Es Waren noch einige Plätze frei und auch bei unserer Vorstellung kamen sehr viele Leute zu spät rein. Sowohl am Anfang als auch nach der Pause. Da Shrek ja eine Tour Produktion ist hatte ich niedrige Erwartungen ans Bühnenbild aber was da aufgefahren wurde war das beste Bühnenbild das ich jemals im Capitol Theater gesehen habe. Haben sie echt toll gemacht mit den Projektionen - da kann sich die Elisabeth Tour bitte mal ne Scheibe abschneiden. Ich kannte das Musical noch nicht und was soll ich sagen... Ich fand es richtig schlecht! Ein kurzen Augenblick am Anfang dachte ich mir "Oh das wird schön", aber das war es nicht. Ich habe noch nie so eine belanglose Musik gehört. Es gibt nicht einen Song an den ich mich heute noch erinnern könnte. Am Anfang hofft man ja noch auf den nächsten Song und den nächsten aber im zweiten Akt habe ich es dann endgültig aufgegeben. Dem Orchester aber trotzdem ein Lob denn es hat gut gespielt. Zu den Darstellern: Bettina Mönch ist natürlich eine tolle Darstellerin aber sie wirkt mir einfach viel zu "studiert". Schon damals zu Aida Zeiten. Sie tut genau das was sie gelernt hat und genau deshalb fehlt mir bei ihren Auftritten die "Seele". So ist es zb auch bei Willemijn Verkaik - Ich liebe diese Frau aber ihr Schauspiel ist mir viel zu plump. Andreas Wolfram versucht das beste aus der Rolle des Esels rauszuholen aber was kann man da schon rausholen denn den tollen Charakter aus dem Film habe ich in diesem Musical vermisst. Der Hauptdarsteller Shrek hat mir gut gefallen. Tolle Stimme aber so richtig zum Einsatz kam er ja leider bei diesen Songs nicht. Das Kostüm und Maske waren wirklich sehr toll. Grauenhaft war der Gesang der kleinen Fiona. Tut mir leid das zu sagen aber so ist es. Habe vor kurzem noch Matilda gesehen und weiß das es besser geht. Ganz großes Lob an das gesamte Ensemble - die waren wirklich toll. Leider gab es nicht soo viele Szenen mit allen. Jessica Kessler möchte ich besonders hervor heben. HIGHLIGHT des Abends. Carsten Lepper. Seine Szenen haben Spaß gemacht. Am Ende eines Songs geht der Vorhang zu und er singt einen ganz hohen Ton, öffnet einen Fächer und das Licht geht aus. In dem Moment wünschte ich mir in Elisabeth zu sitzen. Ob Shrek nun ein Hit in Deutschland wird kann ich nicht sagen. Die kurzen Spielzeiten an einem Ort sind bestimmt hilfreich als Long run wäre es ein flop. Viele Kinder waren in der Vorstellung und zumindest die Kinder die in meiner Nähe saßen hatten keinen Spaß was ich aber voll und ganz nachvollziehen kann. Auf der Bühne kommt die Handlung doch ziemlich zäh rüber. Der Film ist tausendmal besser. Viele Leute sind schon während des Schlussapplaus gegangen und Asche auf mein Haupt die Zugabe habe ich nicht mehr erlebt

J_F_K (16 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Großartig produziert, aber trotzdem nicht rundum gelungen

20.10.2014 - Der kommerzielle Musical-Markt in Deutschland bietet nicht allzuviel an Abwechslung und Neuheiten.
Um so höher rechne ich es Mehr!Entertainment an, dass sie eine Deutschlandpremiere zeigen.
SHREK ist ins Capitol Theater in Düsseldorf eingezogen.

Das Stück wurde hochwertig, aufwendig und mit viel Liebe zum Detail von Andreas Gergen inszeniert.
Gerade wenn man auch bedenkt, dass das Capitol Theater über nur sehr begrenzte technische Möglichkeiten verfügt und die Inszenierung bereits für andere Spielstätten vorgesehen ist, sind die ausstattungstechnischen Lösungen die gefunden wurden, großartig gelungen und beeindruckend. Der Film stellt mit seinem hohen Tempo (durch die stakkato-artige Schnittechnik) und den vielen Schauplätze sicher eine Herausforderung für jeden Regisseur und jeden Bühnenbildner dar. In Düsseldorf ist es gelungen, durch perfekt aufeinander abgestimmte Hintergrund-Animationen und unterschiedlich große Kulissenteile ein überzeugend dreidimensionales Bühnenbild zu präsentieren, das rasant und fließend die Handlungsorte überzeugend darstellt.

Ein übriges leisten dann noch die vielen aufwendigen originellen Kostüme.
Rein optisch ist die Produktion also bestens gelungen.

Ausnahmlos begeistern kann auch die Besetzung. Das Ensemble wie auch die einzelnen Darsteller stehen unter Strom und agieren ansteckend aufgedreht ohne aber die Grenzen zwischen bewusst übertriebener Komödie und derbem Klamauk zu überschreiten. Höchst erfreulich und deshalb auch erwähnenswert ist die Tatsache, dass selbst viele "Zweitbesetzungen" namenhaft und kompetent sind.

Auch Kim Duddys fetzige und originelle Choreographien tragen zum positiven Eindruck bei und werden vom Ensemble energiegeladen und präzise auf die Bühne gebracht.

Das Problem des Musicals liegt aber leider in seinem musikalischen und literarischen Ausgangsmaterial.
Jeanine Tesoris Kompositionen sind weder sonderlich originell noch mitreissend. Man könnte sie bestenfalls als gefällig oder zweckdienlich beschreiben. Ein paar klon-artige Musical-Balladen und ein wenig Rock untermalen das Stück, können aber wenig überzeugen und sich kaum im Ohr festsetzen.

Buch und Text von David Lindsay-Abaire wirken oftmals doch leider etwas zu brav und gebremst.
Gerade der Gegenentwurf zu den bekannten Märchenfiguren hätte durchaus etwas mehr Pfeffer und Respektlosigkeit vertragen können.

SHREK wurde von Mehr!Entertainment nahezu perfekt für den deutschen Raum produziert.
Allerdings scheint man dabei die wichtige Zielgruppe der (zahlenden) Erwachsenen etwas aus den Augen verloren zu haben

kevin (144 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Großartig produziert, aber trotzdem nicht rundum gelungen

20.10.2014 - Der kommerzielle Musical-Markt in Deutschland bietet nicht allzuviel an Abwechslung und Neuheiten.
Um so höher rechne ich es Mehr!Entertainment an, dass sie eine Deutschlandpremiere zeigen.
SHREK ist ins Capitol Theater in Düsseldorf eingezogen.

Das Stück wurde hochwertig, aufwendig und mit viel Liebe zum Detail von Andreas Gergen inszeniert.
Gerade wenn man auch bedenkt, dass das Capitol Theater über nur sehr begrenzte technische Möglichkeiten verfügt und die Inszenierung bereits für andere Spielstätten vorgesehen ist, sind die ausstattungstechnischen Lösungen die gefunden wurden, großartig gelungen und beeindruckend. Der Film stellt mit seinem hohen Tempo (durch die stakkato-artige Schnittechnik) und den vielen Schauplätze sicher eine Herausforderung für jeden Regisseur und jeden Bühnenbildner dar. In Düsseldorf ist es gelungen, durch perfekt aufeinander abgestimmte Hintergrund-Animationen und unterschiedlich große Kulissenteile ein überzeugend dreidimensionales Bühnenbild zu präsentieren, das rasant und fließend die Handlungsorte überzeugend darstellt.

Ein übriges leisten dann noch die vielen aufwendigen originellen Kostüme.
Rein optisch ist die Produktion also bestens gelungen.

Ausnahmlos begeistern kann auch die Besetzung. Das Ensemble wie auch die einzelnen Darsteller stehen unter Strom und agieren ansteckend aufgedreht ohne aber die Grenzen zwischen bewusst übertriebener Komödie und derbem Klamauk zu überschreiten. Höchst erfreulich und deshalb auch erwähnenswert ist die Tatsache, dass selbst viele "Zweitbesetzungen" namenhaft und kompetent sind.

Auch Kim Duddys fetzige und originelle Choreographien tragen zum positiven Eindruck bei und werden vom Ensemble energiegeladen und präzise auf die Bühne gebracht.

Das Problem des Musicals liegt aber leider in seinem musikalischen und literarischen Ausgangsmaterial.
Jeanine Tesoris Kompositionen sind weder sonderlich originell noch mitreissend. Man könnte sie bestenfalls als gefällig oder zweckdienlich beschreiben. Ein paar klon-artige Musical-Balladen und ein wenig Rock untermalen das Stück, können aber wenig überzeugen und sich kaum im Ohr festsetzen.

Buch und Text von David Lindsay-Abaire wirken oftmals doch leider etwas zu brav und gebremst.
Gerade der Gegenentwurf zu den bekannten Märchenfiguren hätte durchaus etwas mehr Pfeffer und Respektlosigkeit vertragen können.

SHREK wurde von Mehr!Entertainment nahezu perfekt für den deutschen Raum produziert.
Allerdings scheint man dabei die wichtige Zielgruppe der (zahlenden) Erwachsenen etwas aus den Augen verloren zu haben.


was für ein lahmes stück...

20.10.2014 - Also die erste halbe Stunde haben wir uns ganz gut unterhalten. Der Ablauf war ziemich flüssig und die Märchen Figuren hatten ein paar gute Gags drauf. Doch mit der Reise von Shrek wurde es immer öder mit dem Oger. Der Esel plappert und plappert. und wir hatten ein Problem mit Andreas Wolfram. Es war uns einfach nicht sympatisch. Das merkten wir an der Szene wo er mit Shrek über die Brücke gegangen ist und wir einstimmmig meinten, also von uns aus könnte er in die Lava fallen.

Was wirklich gar nicht mehr geht ist das bei Umbaupausen vor dem Vorhang gespielt wird oder durchs Publikum gerannt wird. hallo . wir schreiben 2014 bei einer Broadwayshow.. das kann mann doch bestimmt anders lösen...

Fiona hat ja im ersten Akt kaum was zu tun. bei ihrer ersten Szene fanden wir die Darstellerin des mittleren Alters stimmlich deutlich stärker. dazu hatte sie mehr Ausstrahlung.

tja und dann kam der Drache..ist szenisch ganz gut dargestellt. aber verstanden haben wir fast nix. Phonetisch eine Voll Katastrophe. da der Esel auch sehr leise abgemischt war haben wir die Ohren 10 Minuten auf Durchzug gestellt. das muss unbedingt nachgebessert werden. desweiteren hat sie teilweise echt fiese Oktavsprünge gemacht...

Fazit?

Wir fanden das Stück wirklich ziemlich öde. Die Musik ist ein schlechter Witz. Die Kostüme stimmen. Das Bühnenbild besteht aus einer grosssen Leinwand. davor rollen munter 3 - 4 Bäume und Steine von rechts nach links. Tournee halt...Shrek spielt wirklich gut, hat ein paar knackige Onliner und hat stimmlich noch deutlich Luft nach oben...

gut das war jetzt die letze Preview, aber ich denke das Stück wird ein Flop und ist nur mit Rabatt aktionen zu füllen. Der Hype ist einfach durch und kommt mindestens 5 jahre zu spät.

Klettermax (erste Bewertung)


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 Kurzbewertung [ i ]
(Maik Frömmrich)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Ein kurzweiliges Vergnügen für alle, die sich auf den manchmal derben, platten Humor mit vielen Albernheiten einlassen können.

20.10.2014

 Leserbewertung
(17 Leser)


Ø 3.88 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


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