Norden Westen Osten Sden
Termine aus DeutschlandsterreichSchweizNiederlandeLondonTirolLinksSuchen nach JobsRedaktionDatenschutzImpressum
Aktuelle Shows ( Nord )Shows A-Z ( Nord )Premieren ( Nord )Der Elefantenmensch


Uraufführung

Der Elefantenmensch

Missgestalten überall


In Koproduktion mit dem Theater der Jugend Wien entstand dieses musikalische Märchen von Niclas Ramdohr (Musik) und Peter Lund (Text) - nach einer wahren Geschichte.

(Text: rj)

Letzte bekannte Aufführung:30.05.2004


London 1862. Ganz England spricht von John Merrick, dem sagenumwobenen Elefantenmann, den Doktor Treves auf einem Jahrmarkt entdeckt hat und der jetzt sogar der Königin vorgestellt werden soll. Zu interessant sind aber auch die Gerüchte, die sich um diese Missgeburt ranken; der menschlichen Sprache soll er mächtig sein, gar eine Seele soll diese Kreatur besitzen und Lady Cumsford behauptet, sie hätte sich mit ihm über Shakespeare unterhalten.
Kaum glaubhaft, wenn man bedenkt, dass dieses Wesen noch sechs Monate zuvor als armselige Hauptattraktion einer billigen Freak-Show durchs Land gezogen ist. Jetzt logiert er in der Wimpolestreet, empfängt die Spitzen der Gesellschaft und soll letzten Mittwoch in einer Loge des Drury-Lane-Theaters gesehen worden sein ...
Die ebenso unglaubliche wie wahre Geschichte des John Merrick möchte die NEUKÖLLNER OPER in Koproduktion mit dem Renaissancetheater Wien neu erzählen. Und das wollen wir mit den Augen der vierzehnjährigen Anna Treves, die ihn gemeinsam mit ihrem Vater John auf dem Jahrmarkt entdeckt, die so gerne ein Haustier hätte und glaubt, John könnte dieses Haustier sein, und die sich in ihrem Körper fast ebenso unwohl fühlt wie ein Elefantenmensch.
Es dauert eine ganze Weile, bis Anna begreift, dass es einen gewaltigen Unterschied ausmacht, ob man irgendwann aus seinem ungeliebten Körper herauswächst oder auf ewig in ihm eingesperrt bleiben muss. Und auch, wenn die gefeierte Schauspielerin Mrs. Kendall immer wieder beteuert, dass der Mensch alles sein kann, was er sich wirklich glaubt und Doktor Treves wirklich glaubt, dass alles repariert werden kann, was den Menschen krank macht, ist Anna vielleicht die Einzige, die weiß, dass John weder Glauben noch Medizin werden helfen können.
Nach ihrem sehr heutigen und berlinerischen Erfolg mit PanikSoundClub sind Niclas Ramdohr und Peter Lund diesmal ins England des 19. Jahrhunderts gereist, um ein musikalisches Märchen zu finden, dass um so unheimlicher und anrührender ist, weil es einfach wahr ist.

(Text: Theater)






Kreativteam

Regie Peter Lund
Musikalische Leitung Hans-Peter Kirchberg
Niclas Ramdohr
BühnenbildUlrike Reinhard
Kostüme Reinhild Blaschke
Choreographie Götz Hellriegel


Besetzung

Mit Samuel Schürmann
Jörn Linnenbröker
Elena Brandes
Erwin Bruhn
Michael Hoffmann
Joel Kirby
Guido Kleineidam
Klaus Siebers
Heiko Stang
Claudia Agar



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


4 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


1539
Bewegend

31.12.2009 - Wie immer in der Neuköllner Oper: Eine sehr gute Produktion mit ausgezeichneten Darstellern. Die geringe Größe des Theaters läßt eine intime Atmosphäre entstehen. Das Stück bewegt sehr, ist aber auch teilweise recht abgedreht. Gerade durch die beiden Damen kommen Gefühle auf. Ich weiß genau, daß dieser - mein siebter - Besuch in der NKO nicht mein letzter war. Das ist eine Bühne allererster Adresse mit dem Mut zu neuem und anderem. Also, nur jedem zu empfehlen (gerade "Elternabend", das im Juni wieder aufgenommen wird...). Viel Spaß!

Hardy


1572
Lohnenswert

31.05.2004 - Für die Neuköllner Oper lohnt sich doch immer wieder ein Weg von 300km. Da bin ich noch nie enttäuscht worden. Und auch dieser Abend war wieder ein Genuss! Sehr differenziert wird uns hier aus unterschiedlichen Perspektiven das Schicksal des mißgestalteten John Merrick vor Augen geführt. Alle Darsteller zeigen sich dabei sehr wandlungsfähig. Die Musik ist, ebenso wie die gesamte Inszenierung, abwechslungsreich und nimmt den Zuschauer mit auf eine Achterbahn der Gefühle.

Meikel


1486
Unbedingt anschauen!

23.05.2004 - Meine Begleiterin meinte: "Das hat sich wirklich gelohnt" und ich habe mich gefragt, warum ich vorher die Neuköllner Oper immer links liegen gelassen habe. Auch wenn die Thematik oft an Großproduktionen wie "Die Schöne und das Biest" oder "Das Phantom der Oper" erinnert, ist es eine phantastische Aufführung, die ohne High-Tech-Schnickschnack auskommt und durch eine pfiffig-liebevoll-schrille Inszenierung keine Minute Langeweile aufkommen lässt. Und das trotz einer fast dreistündigen Dauer! Aus dem kleinen, aber feinen Ensemble ragte für mich Jörn Linnenbröker in der Titelpartie heraus.

Kai


1454
kleines großes Theater

20.05.2004 -

Leander Taler


Bitte melden Sie sich an, wenn Sie einen Leserkommentar abgeben wollen.
Neu registrieren | Logon

 
Details können Sie hier nachlesen: Leserkommentare - das ist neu
 
 

 Theater / Veranstalter
Neuköllner Oper
Karl-Marx-Str. 131-133
D-12043 Berlin
030/68890777
Email
Homepage
Hotels in Theaternähe

 So fand ich die Show
Jetzt eigene
Bewertung schreiben!

 Leserbewertung
(4 Leser)


Ø 4.00 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2020. Alle Angaben ohne Gewähr.

   Wir suchen Dich!

   SOFTWAREBILLIGER.DE

   Ein Platz für Ihre Werbung?

MUSICAL-THEATER


Testen Sie Ihr Wissen! Was läuft aktuell in diesen Musicalhäusern?
Basel: Musical-Theater +++ Berlin: Theater des Westens +++ Berlin: Friedrichstadt-Palast +++ Berlin: Theater am Potsdamer Platz +++ Essen: Colosseum +++ Düsseldorf: Capitol +++ Hamburg: Neue Flora +++ Hamburg: Operettenhaus +++ Hamburg: Theater im Hafen +++ München: Deutsches Theater +++ Oberhausen: Metronom +++ Stuttgart: Apollo-Theater +++ Stuttgart: Palladium-Theater +++ Wien: Raimund-Theater +++ Wien: Ronacher
Alle Theater, alle Spielpläne: Deutschland-Nord, -West, -Ost, -Süd, Österreich, Schweiz, Niederlande, London.


Unsere Seite verwendet Cookies & Google Maps, um Ihnen ein bestmgliches Besuchserlebnis zu bieten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie beiden Nutzungen zu. [ X ]
;