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Domödie

Wie fott jeblose

Schleudergang und Weichspüler


Kölscher Klüngel und vertauschte Unterhosen im Waschsalon unter dem Dom bilden den Stoff, aus dem Walter Bockmeyer die Story für "Wie fott jeblose" gesponnen hat.

(Text: dbk)

Premiere:26.09.2013
Letzte bekannte Aufführung:29.06.2014








Kreativteam

Regie Walter Bockmwyer
Musikalische Leitung Natascha Balzat
Choreografie Katja Baum
Bühne Lena Sofuoglu
Kostüme Karin Wirtz


Besetzung

Minette Ärschvillping Gigi Herr
Sissi Ärschvillping Natascha Balzat
Millie McTrek Sophie Russel
Molly McTrek Hilde Schmitz
Berti Rohrfrei Markus Dietz
Kardinal Flönz Malte Fuhrer
Marie-Luise Hanuta Hubertus Burgartz
Sr. zum heiligen Wahnsinn Katja Baum
Sr. der perpetuellen Inkompetenz Sylvia Bartusek
Sr. am Rande des Nervenzusammenbruchs Svenja Schulte



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:


30415
Klüngel, Klerus, Karneval

30.06.2014 - Im kombinierten Wasch- uns Schönheitssalon von Mutter und Tochter Ärschvillping geht es hoch her. Nicht genug damit, dass sich die Kölner Lokalprominenz aus Politik, Klerus und Karneval die Tür in die Hand gibt. Tochter Sissi ist auch noch in amouröse Verwicklungen verstrick, Luftschachtverbindungen (und Mithörgelegenheiten) in das Allerheiligste des Kölner Doms lassen unglaubliche Intrigen publik werden und das ganze Etablissement könnte aufgrund der permanent vorbeirasenden U-Bahn jeden Moment in sich zusammenstürzen.
Drama genug!
Vor allen Dingen aber Stoff genug, aus dem sich Walter Bockmeyer wieder einmal eine wunderbar kölsche Musical-Domödie gebastelt hat.

Schrill, schräg, anzüglich geht es dabei zu. Aber genau das erwarten auch die Fans des Scala Theaters und seines hemmungslosen Ensembles, dass in Köln seit vielen Jahren eine feste Größe ist und Kult-Status genießt.
Political Correctness, die Gürtellinie und guter Geschmack sind dabei nur variable Größen, die wahlweise unterboten oder abgeschossen werden.
Trotzdem sorgen aber auch immer wieder gewitzte satirische Seitenhiebe auf Personen und Ereignisse des Zeitgeschehens für giftig-galliges Amüsement und lassen WIE FOTT JEBLOSE über vollkommen harmlose und unbedeutende Musical Komödien wie DER SCHUH DES MANITU oder SPAMALOT herausragen.

Ein wunderbar fetziger Musikmix aus unkaputtbaren alten Disco-Knotten, Standards und kölschen Karnevalshymnen sorgt für ungebremst gute Laune und findet seinen Höhepunkt in einer brüllend komischen Marie-Luise Nikuta Travestie-Parodie, bei der das ganze Theater stehenderweise mitschunkelt, singt und klatscht.

Das Ensemble steht unter Starkstrom, schenkt sich selbst und dem Publikum nichts und scheint dabei fast noch mehr Spaß zu haben.
Bockmeyer Urgestein und Kölner Nationalheiligtum Gigi Herr kennt keine Grenzen, kein Schamgefühl und macht einen gekonnten Spagat zwischen derbem Bauerntheater und gekonnt trocken und beiläufig gesetzten Pointen, wie es nur begnadete Komödianten können.

Als ihre Bühnentochter Sissi (das kommt von Renate) steht ihr Natascha Balzat in nichts nach und begeistert noch mit einer Power-Stimme, die scheinbar jede Stilrichtung problemlos bedienen kann.

Das Bühnenbild ist originell und witzig, die Kostüme schrill und bunt, die Choreografie dynamische und präzise, Sound- und Lichtdesign sind hochprofessionell.

Watt för ene buure Jux em Scala Theater Kölle.

Eine Bewertung oder Empfehlung ist trotz allem recht schwer auszusprechen. Man muss den Bockmeyer Humor schon mögen und natürlich des Kölner Idioms mächtig sein, so wie wohl alle begeisterten Zuschauer, des restlos ausverkauften Theaters.

kevin (169 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


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