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Grusical

Dracula (Wildhorn)

Lass mich dich nicht lieben


© Schleswig-Holsteinisches Landestheater
© Schleswig-Holsteinisches Landestheater
Das Schleswig-Holsteinische Landestheater zeigt Frank Wildhorns Version der klassischen Gruselgeschichte, in der der Vampir Graf Dracula sich magisch von der Braut seines Maklers angezogen fühlt, so dass sich nur mit ihr sein Schicksal erfüllen kann...

(Text: mr)

Premiere:30.11.2013
Letzte bekannte Aufführung:09.06.2014









Kreativteam

Musikalische Leitung Stefan Diederich
Inszenierung Markus Hertel
Ausstattung Erwin Bode
Choreographie Miguel Cartagena
Choreinstudierung Bernd Stepputtis


Besetzung

Graf Dracula Ansgar Hüning
Professor van Helsing Kai-Moritz von Blanckenburg
Jonathan Harker Joa Helgesson
Marco Vasalli
Mina Murray Camilla Lehmeier
Lord Arthur Holmwood Jorge Alberto Martinez Mendoza
Lucy Westenra Brigitte Bayer
Dr. Jack Seward Jin-Hak Mok
Quincey Morris Markus Wessiack
Renfield Nicolas Shannon
Erste Vampirin Sünne Ohlen
Zweite Vampirin Polina Ivanova
Dritte Vampirin Oxana Sevostianova




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Schleswig-Holsteinisches Landestheater
© Schleswig-Holsteinisches Landestheater
© Schleswig-Holsteinisches Landestheater
© Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


30236
Was kleine Bühnen so auf die Beine stellen

04.01.2014 - Silvestershow

Das schnuckelige Flensburger Stadtttheater bietet einen perfekten Rahmen für diese optisch und musikalisch opulente Show! Ich war ganz und gar positiv überrascht.

Die Show ist vor allem in den Ensemblenummern richtig gut, da passt alles perfekt zusammen: vor dem sehr spartanischem Bühnenbild kann die Kostümabteilung so richtig glänzen. Das Symphonieorchester mitsammt Opernchor und Tänzern darf dann auch richtig loslegen. Das alleine ist schon sehens- und hörenswert.

Die Rollen sind alle stimmig besetzt und passen vor allen auch stimmlich in den Duetten sehr gut zusammen. Etwas schwach wirkte auf mich "Arthur", aber Wildhorn hat ihn ja auch zum Schwächling-Dasein verdammt. Trotzdem - man bemerkt ihn kaum.

"Qincey" sah ein wenig aus wie Tamme Hansen... ;-) "Jonathan" (Marco Vassali) war sehr energisch, "Dr Seward" spitze (das war definitiv nicht der Darsteller, der hier in der Liste steht, leider habe ich seinen Namen nicht herausgefunden).

"Lucy" war wunderbar träumerisch-verspielt und überzeugt auch später als blutgiergesteuerte Vampirin absolut
"Mina" hatte ein paar stimmliche Schwächen, die Übergänge zu den höheren Passagen waren nicht immer sauber. Die verwirrten Gefühle glaubt man ihr auf der Stelle.
"van Helsing" kam hier sehr mitfühlend über - kurz vorm (etwas überraschendem) Finale gibt es da eine winzige Szene zwischen ihm und Mina, die mich hat Staunen lassen. Toller Darsteller, wirkte allerdings zum Ende hin körperlich etwas überfordert.

Tja, und Dracula selbst? Der singt etwas knatterig, aber toll - bleibt aber "seinen" Frauen gegenüber seltsam distanziert. Von so etwas wie Sinnlichkeit keine Spur.


Und das ist das einzige, das man dieser Inszenierung vorwerfen kann: sie holt aus der Story nicht raus, was an Sexyness drinsteckt. Das klappt auch bei den Vampirietten nicht - großartige Tänzerinnen in sexy Kostümen - mit dem armen Jonathan geht es doch verhältnismäßig keusch zu.
Auch bekommen wir hier ausnahmsweise mal Lucys Vampirtaufe zu sehen (das passiert auch in den einschlägigen Filmen üblicherweise nicht, man sieht immer nur Minas Bluthochzeit) - aber die ist einfach langweilig. Und unsexy.

Fazit: nicht perfekt, aber absolut sehenswert.

LadyGodalming (2 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


30194
Da ist noch Luft nach oben

30.11.2013 - Premiere, 30.11.2013

Ich habe "Dracula" dieses Jahr schon einmal gesehen - in Lüneburg, in einer SEHR anderen Inszenierung.
Diese hier könnte man als klassich bezeichnen - eng an der wohl bekanntesten Inszenierung, der Grazer, und damit inhaltich weitestgehend deckungsgleich mit der '93er Verfilmung mit Gary Oldman und Winona Ryder.
Sonderlich inspiriert ist diese Inszenierung allerdings nicht, und öfter als einmal stehen Figuren einfach etwas "hingestellt" in der Szenerie herum.

Der Einstieg ist ein sehr schöner: lange vor dem eigentlichen Beginn, noch wärend sich die Musiker einspielen und vorm letzten Gong setzt ein stetiger Pauken-Pulsschlag ein, dann so eine Art Wolfsgeheul, es wird langsam, langsam still im Saal - nur der Pulsschlag bleibt stehen. Schön!


Die Darsteller sind durch die Bank sehr gute Sänger, erkennbar (aber nicht störend) aus dem Opern- und Operettenfach. Positiv heraus ragt Kai-Moritz von Blanckenburg als van Helsing.
Dieses Lob kann man problemlos auf den sowohl stimmgewaltigen als auch nuancierten Chor ausweiten - bravo!
Schauspielerisch sieht es leider nicht ganz so toll aus, und das trifft leider auch auf den Hauptdarsteller (Ansgar Hüning) zu. Zwischen ihm und Mina (Camilla Lehmeier mit einer der schönsten Alt-Stimmen, die ich je gehört habe) kommt mal so gar keine Chemie auf - nur große Gesten und viel Pathos, aber keine spürbaren Emotionen. Das ist ganz besonders dem zweiten Akt sehr abträglich.

An einigen wenigen Stellen war die Textverständlich nicht vorhanden, und zwei bis dreimal kamen Sänger nicht über das sehr gute Orchester hinweg.

Gelegentlich wirkte die Inszenierung ein wenig statisch, dann wieder übereilt - was sich auch am zu Teil arg übertriebenen Tempo einiger Songs äußerte, mit dem die Sänger dann auch erkennbar Schwierigkeiten hatten.


Das Bühnenbild war ein erfreulich aufgeräumtes, sehr schlichtes. Dafür hatte dann aber die Kostümabteilung richtig hingelangt - das konnte sich nun wirklich sehen lassen. Über Draculas Outfit, vor allem die sehr dunkle Sonnenbrille und diesen albernern Spazierstock könnte man allerdings durchaus noch mal nachdenken.

Die "Flugeinlage" des Renfield-Darstllers (im
Fledermauskostüm!) zu Beginn hätte ich auch nicht gebraucht, die fand ich eher lächerlich.

Lucy (Brigitte Bayer) tirilierte recht operettenhaft - das ist Geschmackssache, mich hat's nicht gestört, es passte eigentlich ganz gut zur Rolle.

Das Ende ist noch einmal ein anderes als jenes in Graz oder in Lüneburg - sozusagen eine Kombination aus beiden;-)


Diese Vorstellung war für mich sozusagen zum vorglühen für meinen "eigentlichen" Besuch an Silvester - einige Vorstellungen hat das Ensemble bis dahin ja noch zum in-die-Rollen-reinwachsen. Ich hoffe ein wenig darauf. Denn da ist tatsächlich noch Luft nach oben!

Fazit: solide Musical-Kost, weder unterirdisch noch überdurchschnittlich. Das ganze für sehr bezahlbare Eintrittspreise (ab 21 Euro, und das sind keine reinen Hörplätze) - und trotzdem mit einem kompletten Orchester im Graben...

lucyweston (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


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