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Märchen

Into the Woods

Ab in den Wald


Stephen Sondheims "Into the Woods" gehört sicherlich zu den zugänglichsten Werken des Komponisten und bietet mit der durchaus witzigen Märchenthematik genügend Anknüpfungspunkte, um einen vergnüglichen Abend mit Tiefgang zu erleben. Die Inszenierung von Ulrich Wiggers scheint an einem zu kurzen Probenzeitraum gescheitert zu sein, anders lässt sich dieses oberflächliche Resultat nicht erklären.

(Text: Maik Frömmrich)

Premiere:18.12.2013
Rezensierte Vorstellung:18.12.2013
Letzte bekannte Aufführung:17.02.2014


Schaut man sich die Biografien der überwiegend jungen Darsteller und Darstellerinnen an, so lässt sich darauf schließen, dass viel Potential und Talent vorhanden ist. Leider sieht man in Wiggers Inszenierung kaum etwas davon. Die Personenführung ist selten zu erkennen, die DarstellerInnen wirken auf sich allein gestellt und überfordert, die Rollen scheinen unausgearbeitet und Intentionen und Motivationen der einzelnen Figuren sind kaum ausmachbar.

Hinzu kommt die eigentliche Komplexität der Figuren, denn Sondheim übernimmt nicht einfach die bekannten Märchenfiguren und unterscheidet zwischen Gut und Böse, sondern legt diese vielschichtiger und menschlicher an. Um wirklich alle Aspekte auszuloten, bedarf es starker schauspielerischer Leistungen. Während erfahrene Schauspieler vielleicht auch ohne starke Personenführung des Regisseurs die Komplexität solcher Rollen für sich erarbeiten können, fehlt jungen Nachwuchstalenten oft noch die Erfahrung. Hier hätte Wiggers intensiver mit den einzelnen Darstellern arbeiten müssen. Fraglich bleibt, ob man überhaupt solch ein herausforderndes Stück mit so jungen Darstellern besetzen sollte, wenn es nicht von den Rollenprofilen vorgegeben wird, wie bei Rotkäppchen und Hans.

Eklatantestes Beispiel für das schauspielerische Scheitern ist die Interpretation der doch sehr dankbaren Rolle der Hexe von Sybille Lambrich. Ursprünglich von Bernadette Peters am Broadway kreiert, bietet die Rolle viel Interpretationspotential und kann mit Witz, Zynismus, Verzweiflung, Sarkasmus bis hin zu großen Emotionen gewürzt werden. All das lässt sich in Aachen nicht ausmachen! Fast emotionslos sagt die Darstellerin den Text auf, geht ihre Wege auf der Bühne ab und nie weiß der Zuschauer, was die Figur eigentlich will bzw. welche Emotionen sie gerade transportiert. Ganz zu schweigen von der fehlenden Bühnenpräsenz und Anziehungskraft von Frau Lambrich.

Auch die älteren Ensemblemitglieder, wie Ilka Sehnert als Aschenputtels Stiefmutter, können nicht verbergen, dass sie nicht wirklich wissen, was sie wie spielen sollen. Eindruck hinterlassen nur Christina Patten als Rotkäppchen und Thomas Hohler als Hans, die für sich stimmige Rolleninterpretationen gefunden haben, doch auch hier wäre mit einer ordentlichen Personenführung mehr drin gewesen.

Das Resultat ist eine fast emotionslose Aneinanderreihung von Szenen und Liedern, bei denen kaum Akzente gesetzt und Pointen einfach überspielt werden. Der Zuschauer kann die ganzen Verwicklungen bzw. Entwicklungen der Figuren kaum nachvollziehen. Hintergründe wie die psychische Störung von Rapunzel (unauffällig: Ismeria Urban) durch die lange Isolation im Turm, bekommt der Zuschauer nicht mit, da sie nicht deutlich ausgespielt werden. Kürzungen im ersten Akt erschweren das Folgen der Handlung für Unwissende zusätzlich und durch die fehlende emotionale Bindung berühren die Schicksale der Figuren nicht. Die Fallhöhe zwischen humorvolleren ersten Akt und moralischeren zweiten Akt ist nicht vorhanden, ethische Fragen verlieren dadurch ihre Bedeutung.

Schade um das clevere Bühnenbild von Matthias Winkler, das effektiv die sehr kleine Bühne des Theaters ausnutzt und eine gelungenere Produktion verdient hätte. Fahrbare bemalte Bäume, die durch kurzes Aufklappen zu Häusern werden sowie eine zweite erhöhte Ebene im Hintergrund werden effektiv genutzt und kreieren immer wieder neue Räumlichkeiten. Einige Ideen, wie das Bett der Großmutter inklusive Wolf, hat man schon in anderen Inszenierungen gesehen. Für die Rettungsszene von Rotkäppchen und der Großmutter aus dem Bauch des Wolfes gibt es sogar Szenenapplaus. Das Kostümdesign von Noelie Verdier präsentiert sich dagegen äußerst uninspiriert, sieht billig aus und erinnert an Amateurtheater.

Auch wenn das ein oder andere Ensemblemitglied zumindest stimmlich auf sich aufmerksam machen kann (u.a. Christian Fröhlich als Wolf/Prinz und Samuel Schürmann als Bäcker) und das sechsköpfige Orchester die Partitur in einer gelungenen Kammerversion gibt, kann das die fehlende schauspielerische Führung nicht kaschieren. Letztendlich führen all die erwähnten Eindrücke zu dem Gefühl, dass man einer semiprofessionellen Vorstellung beiwohnt. Das Premierenpublikum spendierte trotzdem Standing Ovations.


Musik und Liedertexte: Stephen Sondheim
Buch: James Lapine
Deutsche Fassung: Michael Kunze

(Text: mf)






Kreativteam

Regie Ulrich Wiggers
Musikalische Leitung Damian Omansen
Bühne Matthias Winkler


Besetzung

Bäcker Samuel Schürmann
Bäckerin Natalya Bogdanis
Aschenputtel Karoline Goebel
Aschenputtels Stiefmutter Ilka Sehnert
Aschenputtels Prinz
Wolf
Christian Fröhlich
Lucinda Claudia Funke
Florinda Marthe Römer
Hans Thomas Hohler
Hans' Mutter
Oma
Heike Schmitz
Rotkäppchen Christina Patten
Hexe Sybille Lambrich
Rapunzel Ismeria Urban
Rapunzels Prinz Dennis Henschel
Erzähler Ernst Wilhelm Lenik
Riesin Madeleine Niesche
Milchweiß Laura Lennartz
Joelle Dürrwächter
Edwina Möllhoff
Greta Brandt
Kathrin Meisen



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


9 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Seltenes Musical Juwel

11.02.2014 - Ich habe mich sehr gefreut auf die Show, da ich diese Musical wirklich genial finde.

Das Stück ist liebevoll inszeniert, und auch die Bühne passt sehr gut. Ein 7 Mann Orchester ist für den richtigen Sound zuständig und die Kostüme sind meist passend, abgesehen von der Hexe ( Bundeswehr Tarnnetz und dann Fransenrock mit Pagenkopf ).

Die schon oft beschriebene Kuh ist eine wirklich süße Idee, und auch der ein oder andere Regiekniff ist sehr gelungen. Auch tun die Kürzungen des Stückes nicht weh.

Jedoch kann die Großzahl der Cast nicht richtig mit ihren Rollen umgehen. Meist spielen sie einfach nur die Szene und ich habe leider das große Ganze vermisst, geschweige denn was die Rollen wollen, oder miteinander zutun haben. Da geht leider viel von dem eigentlichen Zauber verloren und wirkt für mich nicht gefühlvoll und ehrlich.

Alles in Allem war es ein kleiner, schöner Theaterabend, bei dem ich mir nur ein bisschen mehr Tiefe gewünscht hätte.

KristinP (70 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Ein muss für jeden Musicalfan!

13.01.2014 - Da sieht man wieder mal wie unterschiedlich Wahrnehmungen sein können! Im Gegensatz zu der Kritik der MUZ kann ich mich nur meinen Vorschreibern anschließen! Das Bühnenbild ist perfekt der kleinen Bühne angepasst, die Darsteller sind genau passend besetzt, einfach klasse! Jeder der sich MusicalFan nennt sollte sich dies Inszenierung nicht entgehen lassen!

anybodys (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Wunderbarer Theaterabend

06.01.2014 - Ich habe die Vorstellung Into the Woods am Grenzlandtheater am 30.12. besucht und kann die Kritik von Herrn Frömmig weder verstehen, noch möchte ich sie so stehen lassen.

Ich habe ein wahnsinnig spielfreudiges Ensemble erleben dürfen, dass mich in die (durchaus verworrene) Geschichte hineingezogen und berührt hat.

Ja, die Cast ist jung und manche Besetzungsentscheidungen scheinen im erstem Moment mutig. Die Darsteller lassen diese eventuellen Zweifel jedoch schnell verschwinden.
So zeigen Samuel Schürmann und Natalya Bogdanis ein Bäckerspaar, das besonders in den stilleren Momenten überzeugt. Christina Patten als Rotkäppchen und Christian Fröhlich als Wolf sind ein absoluter Hingucker, letzerer überzeugt ebenfalls als Aschenputtels Prinz. Ernst-Wilhelm Lenik führt als Märchenonkel (Erzähler und Geheimnisvoller Mann) gekonnt durch das Stück. Das Duett zwischen ihm und dem Bäcker am Schluss (der sich zugegeben etwas zieht) hat nicht nur mich sehr gerührt. Vollkommen unverständlich ist mir die Kritik an der Hexe, gespielt von Sybille Lambrich. Ich frage mich, wie Meinungen so grundlegend auseinander gehen können. Ich habe eine berührende, talentierte, junge Darstellerin erlebt, die mich in der jungen wie der alten Variante überzeugend und vor allem in den Szenen mit Rapunzel wahnsinnig stark fand. Thomas Hohler (Hans) und Heike Schmitz (Hans Mutter) sind ein großartiges Duo, Karolin Göbel zeigt ein empfindsames Aschenputtel. Auch die Nebenrollen überzeugen durch die Bank.

Das ganze Team zeigt einen Theaterabend auf hohem Niveau und mit einer Professionalität, die ich mir von Herrn Frömmig beim Schreiben seiner Kritik wünschen würde. Ganz zu schweigen von Respekt.

Anna123 (erste Bewertung)


Phantastisches Bühnenbild und überzeugende Inszenierung

02.01.2014 - Nach den letzten Musicals wie Mann von La Mancha und La Cage hat sich das Team des Grenzlandtheaters wieder an ein kniffliges Stück gewagt.Herauszuheben ist wieder wie auch beim Mann von la Mancha und die 3 von der Tankstelle das unglaublich toll arrangierte Bühnenbild, so werden in kürzester Zeit aus Bäumen - Rapunzels Turm, die Bäckerstube des Bäckers oder die Küche von Aschenputtel, auch die 2 Ebenen auf der kleinen Bühne umzusetzen ist gut gelungen.
Die Darsteller sind ebenfalls gut gewählt, als erstes Samuel Schürmann, der als verzweifelter kinderloser Bäcker vollkommen überzeugt, wie seine Gattin gespielt von Natalya Bogdanis, auch zu nennen wäre Heike Schmitz in der Doppelrolle Mutter Hans/ Grossmutter Rotkäppchen, mit welcher Inbrunst sie gegen die Riesin kämpft, einfach grossartig. Der, der das ganze Stück umrandet ist der Erzähler. Ernst Wilhelm Lenik schafft gekonnt den Spagat zwischen Erzähler vor der Bühne und Schauspieler auf der Bühne. Nicht zu vergessen wären auch wie schon bei meinen Vorrednern genannt das Rotkäppchen, Hans, Milchweiß und Aschenputtel.
In Anbetracht der Möglichkeiten, der kleinen Bühne und des wirklich schweren Stoffes und der verwickelten Handlungsstränge hat Ulrich Wiggers das Stück gut und verständlich inzeniert.
Freue mich auf 2 weitere Vorstellungen im Februar für die ich jetzt bereits schon Karten habe *~*

MissEurocent (3 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Ab in den Wald

02.01.2014 - Ich bin ein regelmässiger Besucher des Grenzlandtheaters und kann mich meinen Vorrednern nur voll und ganz anschliessen.
Ein toll ausgeklügeltes Bühnenbild in 2 Ebenen, überzeugenden Musicaldarstellern,toller Musik und einer zu lobenden Inszenierung.
Absolut empfehlenswert...also
AB IN DEN WALD

Waikiki (erste Bewertung)


Wundervoll , beeindruckend und beruehrend!

02.01.2014 - Ich moechte mich den drei Zuschauerkritikern anschliessen, ich habe mich verzaubern lassen koennen. Nicht nur in den Biographien sondern auch live auf der Buehne kommt das Talent und das Potential der meissten Darsteller deutlich heraus. U.Wiggers ist es voll gelungen, diese doch recht komplexe Geschichte auf dieser kleinen Buehne herrlich zu inszenieren

Waldfee (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Alles andere als oberflächlich!

30.12.2013 - Sowohl Uwe Brandt (Intendant des Gernzlandtheaters) als auch Ulrich Wiggers (Regisseur) verdienen allein schon dafür unsere Anerkennung, unseren Respekt und unsere Dankbarkeit, dass sie den Mut aufgebracht haben sich einer Herausforderung, wie sie die Inszenierung eines Sondheimstücks immer ist, zu stellen. Hieran scheitert es an den meisten, zum Teil großen, Theatern ja schon, die, besonders wenn es sich um ein mehrspartiges Haus handelt, im Bereich Musical grundsätzlich auf „Nummer sicher gehen“. So sehen wir dann zum tausendsten Mal Anatevka, My Fair Lady, Evita und Co und das nicht zuletzt deshalb, weil „Kritiker“ wie Maik Frömmrich den kreativen und organisatorischen Wagemut innovativer Theatermacher mit derlei Kritiken belohnen.
Ich besuche schon seit Jahre regelmäßig das Grenzlandtheater und frage mich ehrlich gesagt, ob ich Zeuge der gleichen Vorstellung geworden bin, wie Herr Frömmrich. Nach den Produktionen der letzten Jahre „Die drei von der Tankstelle“, „Der Mann von La Mancha“ und „Ein Käfig voller Narren“, allesamt Wiggers-Inszenierungen, setzt das Grenzlandtheater mit „Into the Woods“ diese vom Publikum gefeierte Erfolgsreihe nun fort. Und ich kann nur sagen: Gott sei Dank! Denn so hatte ich die Chance am 18.12.2013 eine facettenreiche und feinsinnige Inszenierung zu sehen, von der sich manch Stadttheater eine gehörige Scheibe abschneiden könnte!
Ich habe selten eine derart ungenaue und fehlgeleitete Kritik gelesen und hoffe inständig, dass sich weder Herr Wiggers noch Herr Brandt davon entmutigen lassen auch in Zukunft Projekte zu wagen, die Ihr Publikum in begeistertes Staunen versetzen und das nicht nur weil man es kaum glauben kann, dass einem Haus dieser Größe derart anspruchsvolle und fachlich erstklassige Produktionen gelingen. Dabei finde ich es persönlich sehr erfrischend, wenn ein Regisseur wie Wiggers hierbei auch auf junge Nachwuchstalente setzt. Wollen wir denn wirklich noch ein weiteres Theater in dem Horst Jansen und Co uns mit irgendwelchen abgenudelten Boulevardkomödien zu Tode langweilen? Ich habe bei der Darstellung der Figuren keine Tiefe vermisst und die Inszenierung als „...fast emotionslose Aneinanderreihung von Szenen und Liedern...“ zu beschreiben erscheint mir gelinde gesagt als wahrnehmungsgestört!
Innerhalb eines Ensembles sind nicht alle Darsteller gleich stark, das liegt in der Natur der Sache und kann keineswegs dem Regisseur angehaftet werden. Mich beispielsweise hat die Darstellung der Hexe ebenfalls weniger überzeugt. Dennoch empfinde ich den Vergleich mit Bernadette Peters nicht nur grotesk, er ist schlichtweg eine Frechheit! Mit was für einem Massstab wird denn hier die künstlerische Leistung eines Ensembles bemessen. Alter hin oder her! Ich besuche schon seit vielen Jahren deutschlandweit die unterschiedlichsten Musicalproduktionen und ich sage es hier ganz deutlich: Die Grenzlandtheaterproduktion von Into The Woods ist die beste deutschsprachige Inszenierung, die ich je gesehen habe und das liegt neben Wiggers gewohnt ideenreicher Handschrift vor allem an der hervorragenden musikalischen Umsetzung. Ein entscheidender Umstand bei einer Musiktheaterproduktion auf den Herr Frömmrich allenfalls beiläufig eingeht.
Abschließend möchte ich dringend empfehlen sich die Inszenierung anzuschauen und selbst zu urteilen. Ich verspreche eine Vorstellung, die mit dem hier beschriebenen Verriss nicht das Geringste zu tun hat und über dies hinaus einen Theaterabend der nicht nur Musicalfans sondern vor allem eingefleischte Sondheimanhänger begeistern wird.

Dr. Hain (erste Bewertung)


Grenzlandtheater überzeugt mit Wiggers Inszenierung!

30.12.2013 -

Martin Frohn (erste Bewertung)


Ab in den Wald- wer verzaubert werden will sollte hinfahren!

23.12.2013 - Im Gegensatz zu dem "Kritiker" vor mir, habe ich die Show ganz anders erlebt...
Sicher verfüge ich nicht über die "Erfahrung", die manche Leute anscheinend haben-aber ich denke das nur die wenigsten die Broadway-Version kennen.
Die meisten Menschen an dem Abend waren- wie ich- einfach nur gespannt auf das Stück und die Umsetzung auf dieser wunderbaren kleinen Bühne! Da ich alleine angereist war, hatte ich in der Pause und auch danach vielfach die Möglichkeit ebenfalls begeisterte und verzaubert Meinungen zu hören.
Egal ob das Bühnenbild, welches auf dieser wirklich kleinen Bühne genial umgesetzt wurde, die Musik oder die Auswahl der Darsteller.Ob das Rotkäppchen oder Hans -grade dort kam der jugendliche Charme der jungen Darsteller voll zur Geltung. Aschenbrödel die mit einer sanften Stimme die Zuschauer mit auf die Reise nahm oder Prinz/Wolf . Ihm nahm man beide Rollen ab denn er war nicht nur was fürs Auge sondern auch absolut für die Ohren. Die Aufzählung könnte so weiter gehen.
Der "Märchenerzähler" nahm einen von Anfang an "an die Hand"- mit ihm war man mittendrin und für alle die vielleicht nicht in allen Märchen bewandert waren gab er alle wichtigen Informationen.

Auch noch kurz erwähnen möchte ich die Darstellung von Hans´Kuh Milchweiß. Ein absolut niedliches und herzerweichendes Kostüm ließ einen den Darsteller darunter vollkommen vergessen. In vielen Szenen von Milchweiß hörte man die Begeisterung des Publikums egal ob kleine Kommentare die "oh..niedlich , toll...bishin zum Zücken von Taschentüchern in ergreifenden Szenen.
Ich könnte noch viel weiter schwärmen, aber dann hätte erstens keiner mehr Lust zu lesen und zweitens würde ich die Spannung auf das Stück mindern.

Mein Fazit ist das Herr Wiggers ein genialer Regisseur ist mit Mut zu Neuem mit eigener Handschrift und Umsetzungen grade auf der kleinen Bühne. Das hat er ja auch in den letzten Jahren bereits bewiesen das er mit viel Herzblut und Liebe zum Detail und bei der Darstellerauswahl dabei ist. Außerdem geben ihm die standing ovations und der längste und umjubelste Applaus nachher bei der Premierefeier RECHT es MEGA GUT gemacht zu haben.

Mir hat es rundum gut gefallen- ich habe mich ganz unvoreingenommen mitnehmen lassen auf eine Reise die ich JEDEM ans Herz legen möchte-besonders aber jedem der Märchen liebt und sich verzaubern lassen will- einfach mal innehalten in der Zeit des Streß. AB IN DEN WALD mit allen die es noch nicht gesehen haben oder wie ich gerne noch einmal sehen würden!
Ein riesen Dankeschön an Herrn Brandt (den Intendanten) das er sich mit Herrn Wiggers und einem genialen Team vor und hinter den Kulissen INTO THE WOODS begeben hat! SIE WAREN ALLE EINFACH NUR WUNDERVOLL!

Michismusicalwelt (erste Bewertung)


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(mf)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Ein überwiegend (zu) junges und schauspielerisch überfordertes und alleingelassenes Ensemble hangelt sich durch eine ungenaue Inszenierung, bei der sowohl der Witz als auch die großen musikalischen Momente auf der Strecke bleiben.

19.12.2013

 Leserbewertung
(9 Leser)


Ø 4.00 Sterne

 Termine

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