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Biographie

Evita

Freeman zurück in Bremen


Evita schildert das Leben der mittellosen Schauspielerin Eva Duarte, die an der Seite von Juan Perón zum umstrittenen Mythos des argentinischen Volkes avanciert. Kommentiert wird der kometenhafte Aufstieg zur First Lady Argentiniens von dem jungen Revolutionär Che Guevara, der im Musical die Rolle des Erzählers übernimmt. Ambitionierte Produktion mit namhafter Besetzung, in der zweiten Staffel merklich gereift.

(Text: Björn Herrmann)

Premiere:25.11.2004
Letzte bekannte Aufführung:23.10.2005


Ganz auf die beiden Protagonisten Ethan Freeman und Anna Maria Kaufmann ausgerichtet präsentiert sich nicht nur die Werbung für die zweite Staffel der „Evita“-Produktion im Musicaltheater Bremen. Beherrschten Namen und Gesichter der beiden Musical-Promis schon im Vorfeld große Werbetafeln im Straßenbild der Hansestadt, so setzt sich die Fokussierung auch im Bühnengeschehen fort. Anna-Maria Kaufmann gibt eine berechnend-zickige Evita, die sich nur selten sentimentale Momente erlaubt, Ethan Freeman setzt eine bissig-zynische Ché-Interpretation dagegen. Dass dieser - gegenüber der ersten Produktionsrunde noch deutlichere - Zweikampf auf der Bühne funktioniert, ist vor allem Ethan Freeman zu verdanken. Mit selbstverständlicher Souveränität beherrscht er die Szene und kann schauspielerisch wie gesanglich voll überzeugen. Routiniert füllt er den Bühnenraum mit seiner Präsenz aus und beherrscht auch das Spiel mit dem Publikum exzellent. Anna Maria Kaufmann kann da nicht ganz mithalten. Beachtlich ist ihre schauspielerische Leistung als junge Evita, auch als hungrige, eiskalte Aufsteigerin kann sie überzeugen. Ihre opernhafte Gesangsanlage und Probleme in der Textverständlichkeit beinträchtigen aber zuweilen den Gesamteindruck. Erst in der Sterbeszene nimmt sie sich gesanglich zurück und findet den Mut auch zu leisen Tönen, die das Publikum berühren und die menschliche Seite der Machtmaschine Evita zeigen.
Gegen diese beiden Schwergewichte haben die anderen Hauptdarsteller wenig Möglichkeit zu glänzen. Monika Julia Dehnert hat als Mistress nur einen einzigen Song, setzt damit dennoch einen der gesanglichen Höhepunkte des Abends und bleibt im Gedächtnis. Thomas Christ als Juan Peron und Gino D'Oro als Magaldi bleiben eher blass.

Einen weiteren Trumpf hat die Produktion dagegen in der fast durchgehend gelungenen Regie von Christian von Götz. Rund um das ständige Duell der beiden Hauptdarsteller gelingen ihm schöne Bilder. In der pompösen Aufbahrung Evitas zu Beginn des Stückes (kitschig-bombonfarbig grandios ausgestattet und beleuchtet) und der "Wach auf, Argentinien"-Revolutionspassage gelingen ihm Szenen, die mitreißen können.
Auch die bedrohliche „Reise nach Jerusalem“, die einen General nach dem anderen zuerst den Sitzplatz und dann das Leben kostet, kann überzeugen.
Der Ché-Song „Spendengelder fließen“ wird in der Kombination von Ethan Freemans überbordende Spielfreude und einem dynamisch agierenden Ensemble zum Höhepunkt der Show.
Weniger gelungen präsentiert sich allerdings der Klassiker „Wein nicht um mich, Argentinien“. Evita wird auf einem Hubpodium in die Höhe gefahren, das sich unter ihrem weißen Kleid verbirgt. Um die wie auf Stelzen in einem nun überdimensional langen Kleid aufragende Hauptdarstellerin gruppiert sich das nunmehr kniehohe Ensemble als jubelndes Volk, diese Überzeichnung wirkt eher lächerlich denn eindrucksvoll.
Die Choreographien von Stephan Brauer hingegen sind gelungen und kommen schwungvoll über die Rampe, mal – im Falle der affektierten Oberschicht - komisch überzeichnet, mal – bei den Auftritten des Militärs - bedrohlich.
Die Bühne ist karg möbliert, nur wenige Wandelemente und einige fotorealistisch bedruckte Prospekte kommen neben Großrequisiten wie LKW und Wohnwagen im Originalmaßstab zum Einsatz. Dass die Produktion trotzdem nicht sparsam wirkt, liegt am Lichtdesign von Hans Toelstede. Ihm gelingt es, immer wieder neue Räume nur mit Licht zu erschaffen und vor allem für die schon erwähnten Ensembleszenen wunderschöne Stimmungen zu schaffen.

Gegenüber der ersten Staffel präsentiert sich die Produktion gereift und weitaus überzeugender. Ein überragender Ethan Freeman, eine schauspielerisch ebenbürtige Anna-Maria Kaufmann und eine gelungene Ensembleleistung sind die Hauptfaktoren für einen gelungenen Musicalabend mit kleinen Wermutstropfen, der dennoch zu Recht in Standing Ovations mündet.

(Text: hn)




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Kreativteam

RegieChristian von Götz
Musikalische LeitungChristoph Wohlleben
ChoreographieStephan Brauer
LichtdesignHans Toelstede
Bühnenbild & KostümGabriele Jaenecke


Besetzung

EvitaAnna Maria Kaufmann
Claudia Schill
CheEthan Freeman
PerónThomas Christ
Magaldi Gino D'Oro
Mistress Monika-Julia Dehnert



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


41 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


3279
Fantastische Ensemble Leistung

31.12.2009 - Kritiken hin oder her...ich finde man sollte drauf nichts geben..-ja..man mag die kaufmann oder man mag sie nicht...aber das ist doch auch mit freeman so..
das wichtigste und erwähnswerteste finde ich allerdings das ensemble...schade dass an die keiner denkt!

dirk


8479
Und die Kinder?

31.12.2009 - Ich habe meine kinder begleitet in Ihre arbeit im kinder Chor und Solo auftritt, nur gestern erstma beim letzter aftritt ist das solo kind onoriert worden mit einen blumen strauss Vielen Dank auch. Ich hoffe die mühe der kinder bemerkt wurde. Sie haben in beide staffelns Evita 04 und 05 mit grosser begeisterung mitgewirkt, ich meine das sie nicht viel beachtet worden. Auf die frage AMK o Schill, Ich war bei alle vorführungen dabei, sicher sind die beide unterschiedlich , Gesang sowie schauspielerich aber ich fand Sie beide ervorragend. Ehtan Freeman fande ich auch als konstanter faktor auf hohen niveau. Ich hoffe das Die die nicht zu frieden waren , Trotzdem das Bremer Musikaltheater treu bleiben. (wir brauchen es!)

P.S. Entschuldigung für meine schlechte Deutsch.

Renato

Reno57


8389
Schill hupt doch nur!

18.10.2005 - Wieso darf Hugo denn 2x abstimmen? Und wieso darf er sich erlauben zu sagen das Claudia Schill besser ist als Frau Kaufmann?!?! Er mag sie evtl als besser empfunden haben, aber die schrille, hupende, schmerzende Stimmer der Claudia Schill kann ECHTEN Kennern nicht wirklich besser gefallen haben. Mag sein, dass sie deutlicher in der Aussprache war, aber das wars dann auch schon...

Im großen und ganzen hat sich nicht wirklich viel verändert...gut ist die Show noch immer!

ich


8382
Lohnt sich!

17.10.2005 -

Daddel112


8358
Nur aufgewärmt!

17.10.2005 -

Biene


8355
Klarstellung

16.10.2005 - Daß ich die Produktion im letzten Jahr schon schlecht gefunden hätte ist eine unsinnige Behauptung.
Wie man meinem Posting vom 02.12.2004 entnehmen kann, habe ich den Abend damals genossen - mit Hoeltzel und Schill übrigens.
Der Rezensent Björn Herrmann bezeichnet die zweite Staffel als "gereifter und weitaus überzeugender" - dem habe ich lediglich widersprochen.
Daß Anna Maria Kaufmann für Musical ungeeignet ist würde ich so nicht behaupten - Claudia Schill ist in dieser Rolle einfach nur viel besser.

Hugo


8350
Klasse

16.10.2005 - Die wahrscheinlich beste Evita Aufführung überhaupt in Deutschland...

Zu den Fragen von Hugo:

15.10.2005 - Gegenüber der ersten Staffel im vergangenen Herbst sehe ich keine Verbesserungen. Personell schon gar nicht.
Freeman ist als einziger konstant in seiner Qualität.
>Ich verließ das Bremer Musicaltheater mit quälenden Fragen im Kopf:
Wo ist Wolfgang Hoeltzel?

Hatte keinen Bock mehr...

>Wann singt Claudia Schill?

Gar nicht, wenn die Kaufmann nicht krank wird...

>Ist das Orchester ausgewechselt worden?

keine Ahnung...

>Warum ist der Sound so schlecht?

Der Sound ist genial... so ziemlich der Beste, den ich jemals in einem Musicaltheater hatte. Du musst nur auf dem richtigen Platz sitzen...

>Wer gibt Frau Kaufmann Gesangsunterricht?

Sie hat schon ne tolle Stimme, aber eher für ne Oper und nicht für'n Musical...

Frag' mich bloß, wenn Du's beim 1.mal schon scheisse gefunden hast, wieso schaust Du Dir's nochmal an!? War doch klar, dass die Inszenierung überwiegend die Gleiche ist!

Jamie


8334
Keine Verbesserung

15.10.2005 - Gegenüber der ersten Staffel im vergangenen Herbst sehe ich keine Verbesserungen. Personell schon gar nicht.
Freeman ist als einziger konstant in seiner Qualität.
Ich verließ das Bremer Musicaltheater mit quälenden Fragen im Kopf:
Wo ist Wolfgang Hoeltzel? Wann singt Claudia Schill?
Ist das Orchester ausgewechselt worden?
Warum ist der Sound so schlecht?
Wer gibt Frau Kaufmann Gesangsunterricht?

Hugo


7918
klasse

14.09.2005 -

britta


7238
ich fands super

07.08.2005 - Ich war in Halle in Evita und war begeistert. Die Lieder sind alle super!

wer weiß


6035
Nur Ethan emphelenswert

24.05.2005 - Ich habe mich sehr auf die Show gefreut, aber die Stimme der Hauptdarstellerin hat alles kaputt gemacht. Man konnte sich nicht mehr auf den Rest konzentrieren, leider. Aber, wenn Ethan auftrumpfte, lies er einen wieder alles vergessen, bis AMK wieder die Bühne betrat...Für die Oper ist sie bestimmt besser geeignet!

Carolin


3821
Wenn jemand 'rüber kam...

30.12.2004 - ...als Evita und echt überzeugt hat, dann war das Claudia Schill, lieber Michael, leider kam sie in Bremen wohl nicht oft zum Zuge. Hoffentlich kann man ihre Evita-Interpetation in nächster Zeit noch anderswo in Deutschland genießen. Also wenn ich Produzent wäre, oder Intendant oder so...

Martina G.


3816
Tolle Musik & Leiden

30.12.2004 - Ich fand es einfach toll: tolle Musik, Gänsehaut-feeling, Starbesetzung...

Fan


3791
Super

29.12.2004 - Da ich die schon inzwischen 5x gesehen habe kann ich nur sagen, das AMK von Show zu Show besser wird und in ihre rolle wirklich hienein wächst..ich finde das sie aufjedenfall, grade in den ruhigen szene, viel zerbrechlichkeit und gefühl in die rolle bringt!

das sie bei "wein nicht um mich" nach oben fährt soll wohl symbolisch für den aufstieg zur heiligen sein (hat michael wohl nicht verstanden)!
echt gute show!

Anne


3780
Was war das denn?

28.12.2004 - Der Beschreibung kann ich mich nur anschließen. Als ich 1997 Alan Parkers Film EVITA sah, war ich begeistert: Ich sah nach der Kino-Vorstellung eine alte Frau vor dem Kinoplakat stehen und sie weinte und weinte und weinte..! Der Film hatte, was in dieser Inszenierung absolut fehlt: GEFÜHL! Mag ja sein, dass AMK eine tolle Stimme hat. Man ist aber in keiner Sekunde auf die Idee gekommen, dass es sich hier um Eva Peron handeln soll. Das wäre auch anders gegangen: ich finde, es kommt nicht nur auf Stimme an, sondern, ob eine Darstellerin ECHT in Ihrer Rolle rüber kommt. Madonna WAR Evita, selbst wenn man Madonna nicht mag, hatte ich wirklich den Eindruck: DAS IST EVITA! Im übrigen: eine in die Höhe fahrende Evita zu "Weine nicht um mich, Argentinien"... wer hat sich das denn ausgedacht? Wo waren schöne Kleider und tolle Tanzeinlagen???

Michael


3734
Super Ensemble

26.12.2004 - fand das Ensembel toll!

(und wieso kann pia hier mehrmals abstimmen?)

Susi


3725
Nett....

25.12.2004 - AMK war nun in beiden Aufführungen die ich gesehen habe vor allem bei den anfänglichen , schnelleren Rhytmen schwer zu verstehen ! Wie bereits gesagt wurde: Für die Oper mag sie sehr gut geeignet sein ...
Das Ensamble fand ich teilweise sehr aufdringlich - z.B. bei "Spendengelder fließen" war selbts Ethen fast nicht zu verstehen ( wobei er mir in der Rolle bisher am besten gefallen hat!)
Zu guter letzt:
Das Bühnenbild ist zwar nett - aber bei den Preisen hätte man sich auch etwas mehr gewünscht...
Fazit:
Ein netter Abend ...

Jan


3663
.......

21.12.2004 - hätte ich zahlen müssen, ich wäre stark enttäuscht gewesen!

ein ensemble, wo jeder 2.versuchte eine hauptrolle zu sein....ensemble bedeutet daß man zusammen spielt und nicht herausspielt, daß man für ne solorolle viel besser wäre! vor allem marta helmin sollte mehr zurückhaltung wagen! weniger ist MEHR!
frau kaufman mag eine tolle evita sein...sie hat eine tolle stimme.... für die oper, aber bitte nicht als evita! sie hätte viel mehr festlegen sollen, ob sie den abend über nur klassisch singt. es war so anstrengend den wechsel zwischen kopf und bruststimme so extrem zu erleben! leider hat man sie auch sehr schlecht verstanden!
ethan freeman war leider sehr schwach, nach den vielen rollen in denen ich ihn glänzen sah, war das einfach blass und langweilig!
der peron von wolfgang höltzel war ein kaltes hartherziges wesen wie man sich ihn vorstellt und seine schöne stimme ist ein genuß!
ganz besonders hervorzuheben ist monika dehnert als seine geiebte! eine ganz tolle stimme und eine tolle schauspielerin! wundervoll!

elfie


3648
@Dr. Schwalbe

20.12.2004 - Dr. Schwalbe scheint ja ein wahrer Experte zu sein. Ich habe gestern AMK als Evita erlebt, nachdem ich zuvor bereits die Schill hören und sehen durfte (s.u.). Es war nervtötend und in den hohen Tönen absolut unverständlich. Mag ja sein, dass AMK technisch besser ist, aber für einen normalen Menschen ist die Schill definitiv verständlicher und daher ein wahrer Genuss. Zu meinem Pech war Thomas Christ gestern als Che nicht gut drauf, so dass ich im Vergleich zur ersten Vorstellung ziemlich enttäuscht war. Hängt eben doch viel an Ethan.

Pia


3629
AMK statt Schill

19.12.2004 - Da ich ein kenner der Szene und der Gesangstechnik bin, muss ich sagen, die Kaufmann ist um KLassen besser als die Schill...ich bin in den genuss gekommen beide zu sehen

Dr. Schwalbe


3628
Klasse - mit Einschränkung

19.12.2004 - Das Ensemble am Samstag Nachmittag war sehr gut, mit einer Ausnahme. AMK gefiel sowohl sprachlich als auch musikalisch nicht als Evita.Sie blieb weit neben ihrem Können zurück als Christine im Phantom der Oper.Sie sang aussprachemäßig sehr unsauber, was nicht an der teilweise schlechten Tontechnik lag. Ethan Freeman und der Rest des sehr sehr guten Ensembles waren viel viel besser zu verstehen !
Insgesamt eine zu empfehlende Show, mit der Zweitbesetzung der EVITA Claudia Schill.

Rusty


3505
unbedingt Claudia Schill als Evita

12.12.2004 - Den positiven Zuschauermeinungen über Claudia Schill kann ich mich nur anschließen. Sie erzählt die Geschichte darstellerisch so überzeugend, sowohl stimmlich als auch mit ihrer Körpersprache, daß es einfach ... ja super ist.
Es ist nur sehr schade, daß sie nicht häufiger die Vorstellungen spielt; außerdem fehlen die Hinweise für das Publikum, wann C.Schill spielt! Ich habe z.B. mit meiner Kartenbuchung einen Flyer erhalten, in dem nicht einmal ein Hinweis auf die Zweitbesetzung ist. Schade!

Helga


3489
evita-nachdenken@theatermitarbeiter

11.12.2004 - die schlechte Beurteilung wurde nicht aufgrund nicht spielender erstbesetzung des che gegeben. die akustik war mehr als schlecht( 9.reihe rechts ) die darsteller nicht zu verstehen, vor allem evita! das preis/leistungverhältnis stimmt nicht! die macher könnten gelegentlich darüber nachdenken, dass es auch gäste gibt, die aufgrund von bestimmten darstellern aufführungen buchen. die karten sind teuer, das "drumherum" bahn/autofahrt, hotel usw. sowieso. und noch pflücken wir die euros nicht von bäumen! die informationen für dieses musical sind in der repubik mehr als spärlich und gerade als nicht bremer und amateur-musical-freund mußte man davon ausgehen, dass nur ein ethan freeman den che singt. zumal man bei der buchung keine anderweitige infos erhielt. und auch die damen an der kasse (angabegemäß) erst kurz vor spielbeginn über die zweitbesetzung informiert wurden.
fazit: wären die infos besser gewesen, hätte man entsprechend buchen können, wobei man nicht gegen krankheit der darsteller gefeit ist. aber das weis der amateur!
als viel-musical-besucher setzt man seine ansprüche immer höher. aber das ensemble war spitze :-)) !
HS

Adriana


3445
Einfach klasse

08.12.2004 -

Luis


3429
Tolle Zwitbesetzung

07.12.2004 - Wahrscheinlich war es mein Glück an jenem Abend Claudia Schill auf der Bühne zu sehen. Sie überzeugte in allen Bereichen. Nachdem ich die Kritiken über AMK lesen durfte bin ich wirklich froh CS gesehen zu haben. Es lohnt sich dieses Musical anzuschauen.

cpmc


3397
Ein Muss für Ethanfans....

06.12.2004 - Gleich gesagt, ohne Ethan wäre ich enttäuscht....
Anna-Maria Kaufmann war wie ich schon erwartetet hatte nicht mein Fall. eine Frechheit finde ich aber, dass sie kaum zu verstehen ist. Und an der Tontechnik kann es nicht alleine gelegen haben, da Monika Dehnert mit einer glockenklaren Stimme ihr Lied sang. So wuensche ich mir eine Hauptdarstellerin !
Wenn man sich konzentrieren muss, um überhaupt die Worte zu verstehen, mindert das den Musicalbesuch enorm.
Würde gerne nochmal Claudia Schill sehen,um beurteilen zu können, ob es bei ihr besser ist.
Wolfgang Hoelzel war auch nicht so der Hit, ziemlich farb- und ab und an hilflos.

Aber Ethan reißt alles raus!
Man merkt, dass er sich in seinem "Wohnzimmer" sehr wohl fühlt.

Christina


3376
Claudia Schill - grandios!

04.12.2004 - Was Claudia Schill als Zweitbesetzung geleistet hat, war schon meisterlich. Unglaublich differenziert und schauspielerisch ebenso überzeugend gestaltete sie ihre Premiere. Sie verlieh der Evita mal Stärke, mal anrührende Zerbechlichkeit. Leider habe ich die Erstbesetzung noch nicht gesehen, aber besser als Claudia Schill kann man es wohl eh kaum machen. Hingehen und (Vorstellungen mit C. Schill) ansehen!

Peter


3360
Schill war toll

03.12.2004 - Ich habe am Dienstag Claudia schill erlebt und war begeistert. Eine klare Stimme und eine eigene Interpetation, kein Versuch der Kopie, sondern eine tolle (vielleicht sogar bessere als AMK?) Darstellung.

Pia


3347
Kaufmann/Freeman

02.12.2004 - Ich fand die Aufführung auch sehr schön.

Vielleicht sollten die Rezensenten hier mal schreiben, an welchen Tagen die Zweitbesetzung der Darsteller Kaufmann und Freeman gespielt hat, damit man sich evtl. ein wenig danach richten kann, wen man sehen möchte...

Fredi


3343
Macht Euch mal locker

02.12.2004 - Daß bei 8 Vorstellungen pro Woche nicht immer die erste Besetzung singt ist doch wohl normal! Und wenn der Veranstalter seriös handelt, dann hat er dem zahlenden Publikum auch eine gute Zweitbesetzung anzubieten. Dies ist in Bremen der Fall. Claudia Schill konnte Anna Maria Kaufmann voll ersetzen. (Über die Zweitbesetzung von Ethan Freeman kann ich - noch - nichts sagen.)

majoran


3337
Prima Theaterabend

01.12.2004 - Ich hatte das Vergnügen,die Bremer "Evita" mit der "Zweitbesetzung" Claudia Schill zu sehen. Ich war begeistert: Stimmlich und darstellerisch eine Topleistung von Frau Schill in der Hauptrolle! Und natürlich ist Ethan Freeman ein starker und äußerst präsenter Che! Der Peron von Wolfgang Hoeltzel geriet sehr brav, doch der Magaldi (Gino d'Oro) drehte dafür richtig auf.Trotz der nicht gerade verschwenderischen Ausstattung habe ich eine insgesamt gute, in manchen Soloauftritten der Eva Peron etwas spröde Regiearbeit gesehen. Schöne Tanzszenen und klasse Beleuchtung tragen zu einem prima Theaterabend bei.
Fazit: Hingehen - und möglichst Claudia Schill sehen und hören!

Hugo


3334
nachdenken!

01.12.2004 - nicht zu denken dass hier schlechte beurteilungen abgegeben werden, nur weil amateur-zuschauer nicht verstehen können das man den che nicht 8(!)mal die woche singen kann! das ist ne große anstrengende rolle!

theatermitarbeiter


3302
Schade-Bremen ist keine Reise wert

30.11.2004 - obwohl Bühnenbild, Lichttechnik und vor allem das Ensemble sehr gut sind. Die Akustik war mehr als schlecht, die Musik zu laut, die Darsteller 90%-ig nicht zu verstehen. Und der Supergau: Ethan Freeman nicht auf der Bühne - 800 km für die Katz! Kein Hinweis der Veranstalter, dass für die kurze Spielzeit ein Alternate zum Einsatz kommt. Die anwesenden Hauptdarsteller waren blass - Evita bleibt weiterhin das unbekannte Wesen - auch dank akustisch unverständlicher Texte.

HS


3273
Super schlecht!

29.11.2004 -

Heinz Krämer


3261
Preview vs. Premiere

29.11.2004 - Die Produktion ist insgesamt sehenswert und sowohl Kenner als auch Neulinge erleben einen schönen Abend mit positiven Eindrücken für die Ohren, Augen und für das Gemüt.
Da ich auch bei der Preview zugegen war, kann ich allerdings den genannten Kritikpunkten beipflichten! Gerne würde ich meinen Eindruck über Frau Kaufmann als Evita verbessern, jedoch sind die Preise für die Karten definitiv zu teuer - noch dazu für eine zeitlich befristete 6 Wochen Produktion. Trotzdem schön, das das Musicaltheater am Richtweg für solche Anlässe genutzt wird. Interessant zu sehen, dass der Namensgeber anscheinend Dauergast im Hause ist.

Thomas


3260
Kritik nicht nachvollziehbar

29.11.2004 - Offenbar war der Rezensent beim preview, der in der tat massive Kritik, zurecht, einstecken musste. Allerdings, und das hat inzwischen sogar eine Entschuldigung der größten Bremer Tageszeitung nach sich gezogen, handelte es sich um einen Preview. Bei de rPremiere am Donnerstag schaffte es Anna Maria Kaufmann sogar, mehr verdiente Ovationen einzuheimsen, als Ethan Freeman, was schon etwas heißen will. Dort wirkte sie kein bißchen theatralisch. Und die hohen Tönen sind nun mal so vom Libretto vorgegeben, da kann die Kaufmann nichts dafür, dass ist nun mal so komponiert. Ich frage mich, ob der Autor überhaupt schon einmal eine Evita-Inszenierung gesehen hat? Diese Inszenierung ist 30 jahre alt und für die heutige Musicallandschaft fraglos sehr überarbeitungsbedürftig. Dafür , dass sollte man betonen, hat Christian von Götz in Bremen eine sehr gelungene Version in Szene gesetzt. Man sollte nicht die veralteten Vorgaben dem Ensemble in die schuhe schieben oder der Regie. Das Hubpodest wurde bei der Premiere in eine sehr dezente Höhe befördert, darum konnte ich der Szene nicht "Stelzenhaftes" abgewinnen. Und der Tod von Evita, was soll daran bitteschön theatralisch sein? Sind wir nicht im Theater? Läuft nicht die gesamt Inszenierung darauf hinaus, dass am Ende die Hauptdarstellerin alleine dastehen wird, angesichts ihres Todes? Man sollte die Kirche im Dorf lassen und Evita nicht mit Elisabeth oder Poe oder Bonifatius u.a. moderneren Inszenierungen vergleichen. Ich vermute, dass der Autor des artikels eher der jüngeren Generation angehört, die sicherlich nicht unbedingt die potentielle Klientel von Evita ist, dafür, s.o., ist diese Inszenierung einfach zu alt und von Lloyd-Webber nie aufgefrischt worden. Aber das, was in bremen draus gemacht wurde, kann sich sehen lassen. Wenn gerade die kaufmann so schlimm sein soll, frage ich mich, wieso bei meinen mittlerweile drei Besuchen dort sie immer stürmisch von den Zuschauern für ihre Leistung gefeiert wurde. Dazu gesellt sich, dass zumindest hat der Autor erkannt, ein genialer Ethan Freeman, eine wunderschön singende Monika Dehnert, ein alles andere als ein Statist wirkender Wolfgang Höltzel sowie eine tolle Choreografie von Stephan Brauer ("Buenos Aires", "Wach auf Argentinien", "Stabsoffizierstanz", "Santa Evita" sowie ein dezentes, aber sehr punktuell gesetztes bühnenbild mit herrlichem Lichtdesign. Vielleicht sollte der Autor sich die Inszenierung jetzt nochmals anschauen, dann würde er vielleicht eines besseren belehrt. Natürlich ist es keine 5-Sterne Produktion, aber auf alle Fälle ist sie sehr sehenswert.

Uta


3238
Super! Unbedingt ansehen...

28.11.2004 - Zu Anna Maria Kaufmann kann man nur soviel sagen, entweder man mag ihre Stimme oder nicht... ansonsten ist's eine tolle inszenierung mit einem genialen Ethan Freeman als Chè!

Marty


3233
genial

27.11.2004 - Die Vorstellung, die in kürzester Probezeit super überzeugt!

die matrosen


3219
Bin mehr als enttäuscht

26.11.2004 - Ich kann mich der obigen Kritik nur anschliessen. Die Besetzung der Evita mit Anna-Maria Kaufmann ist wirklich eine absolute Fehlbesetzung. Die Stimme empfand ich als unangenehm aufdringlich (eben operntauglich) und auch schauspielerisch ohne Ausstrahlung. An ihrer Aussprache hätte noch viel mehr gearbeitet werden müssen. Ich habe ebenfalls kaum etwas verstanden, selbst wenn sie langsam sprach. Die Szene mit dem Podest und dem Kleid fand ich auch peinlich. Völlig unpassend! Den Schluß mit dem tödlichen Zusammenbruch fand ich total daneben. Auffallend die langen Pausen zwischen den Szenenwechsel. Anfangs war die Musik auch zu laut, sodaß man auch einen Ethan Freeman kaum verstehen konnte. Ohne Ethan Freeman wäre die ganze Show ein totaler Flop und die Enttäuschung noch größer gewesen.

Silke


3216
Etwas enttäuschend...

26.11.2004 - Eigentlich ein nettes Stück mit grandiosem Lichtdesign. Ethan Freeman als Ché fesselt die zuschauer, während Wolfgsng Höltzels Péron zu blass bleibt. Anna-Maria Kaufmann wurde ihrem "großen Namen" leider überhaupt nicht gerecht. Schauspielerisch blass und eintönig, gesanglich leider auch nicht herausragend und aufgrund einer schlecht ausgesteuerten Tontechnik unverständlich im Text.

Don


3215
Schade

26.11.2004 - Ich kann dem Rezensenten in großen Teilen nur zustimmen. Vor allem das wachsende Kleid bei "Wein nicht um mich Argentinien" erinnerte doch sehr an Stelzenläufer im Zirkus.

Benedict


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