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Drama

Sunset Boulevard

New ways to dream


Junger mittelloser Drehbuchautor trifft auf alternde Stummfilmdiva, die nicht wahrhaben will, dass ihre Blütezeit vorbei ist - die Tragödie ist vorprogrammiert. Die Vorlage zum Musical von Andrew Lloyd Webber, Don Black und Christopher Hampton lieferte der gleichnamige Film von Billy Wilder.

(Text: cl)

Premiere:10.05.2014
Letzte bekannte Aufführung:15.07.2014


Musical von Andrew Lloyd Webber;
Liedtexte von Don Black
und Christopher Hampton
Koproduktion mit dem Theater Biel-Solothurn

(Text: Theater)






Kreativteam

Musikalische Leitung Roland Fister
Inszenierung Pascale-Sabine Chevroton
Bühnenbild und Kostüme Alexandra Burgstaller
Choreinstudierung Lorenzo Da Rio
Dramaturgie Renate Liedtke


Besetzung

Norma Desmond, ehemaliger Filmstar Gabriela Künzler
Joe Gilles, ein junger Drehbuchautor Karsten Münster
David Zimmer
Max von Mayerling, Normas erster Ehemann Stephan Mertl
Betty Schaefer Julia Klein
Cecil B. DeMille, Regisseur Helmut Jakobi
Artie Green, Bettys Verlobter Marcus G. Kulp
Karsten Münster
Sheldrake, Filmproduzent/1. Verkäufer Stephan Ignaz
Mr. Manfred Marcus G. Kulp
Morino Kostas Bafas
Marcus G. Kulp
Cliff/2. Verkäufer Sascha Mai
Sammy/3. Verkäufer/Steve Martin Trepl
Myron/4. Verkäufer Simon van Rensburg
1. Schuldeneintreiber/5. Verkäufer Jan Korab
2. Schuldeneintreiber Sergiy Zinchenko
Adam Kostas Bafas
Katharine/1. Kosmetikerin Gabriele Bauer-Rosenthal
Mary/2. Kosmetikerin Luise Hecht
2. Girl/Alisa/3. Kosmetikerin Stefanie Schmitt
1. Girl/Lisa/Ärztin Emily Lorini
3. Girl/Anita Eva Maria Fischer
Joanna Monika Tahal
Astrologin Joanna Stark
Hog-Eye Boris Stark
1. Masseuse Heidi Lynn Peters
2. Masseuse Tomoko Yasumura



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:


30398
Abend der verschenkten Chancen

11.06.2014 - Ich liebe Sunset Boulevard. Für mich ist es seit seinem Erscheinen 1993 Andrew Lloyd Webbers Meisterstück und es gibt wahrscheinlich niemanden auf dieser Welt, den es mehr freut, wie oft dieses Stück mittlerweile auf deutschen Bühnen zu sehen ist. Ich brauche bei Sunset auch kein bombastisches Bühnenbild der Originalinszenierung; ich fand beispielsweise die Bad Hersfelder Aufführung unglaublich gelungen. Von daher bin ich auch sehr gespannt nach Coburg gefahren um mir, diese im Bühnenbild sehr reduzierte Fassung anzuschauen. Auf der Haben-Seite der Coburger Aufführung steht ganz klar ein ganz wundervoll aufspielendes Orchester. Einen so satten Klang im relativ kleinen Coburger Theater zu hören, ist eine wahre Freude. Weiterhin positiv fallen einzelne Regieeinfälle auf, die den (eigentlich) fehlenden Requisiten geschuldet sind. Normas Villa am Sunset besteht aus einem einzelnen Sofa auf der Drehbühne und einem riesigen Spiegel der immer wieder von der Decke gefahren kommt. Bei der Silvesterparty teilt der Spiegel das Bühnenbild: Unten Arties Apartment, oben (auf dem Spiegel) die Villa mit der immer verzweifelter werdenden Norma. Leider war es das dann schon mit der Haben-Seite. Gabriela Künzler gibt eine immerhin noch interessante Norma ab. Bis man sich allerdings zum ersten Auftritt der Norma durchgequält hat, muss man den wohl talentfreisten Joe Gilles schon einige Zeit ertragen haben. Ich würde tatsächlich unglaublich gerne etwas Positives über David Zimmer schreiben – es fällt mir aber nichts ein. Mit seiner opernhaften Stimme knödelt er sich völlig unmotiviert durch das gesamte Stück. Es gibt keinen einzigen Moment der uns erklären würde, was Norma oder Betty eigentlich an ihm finden. Er ist so langweilig, dass er nicht mal unsympathisch ist. Außerdem scheint er – vielleicht seiner Opernstimme geschuldet – ein arges Problem mit dem Tempo zu haben. Er kommt einfach nicht hinterher. Das fällt offenbar sogar der Darstellerin der Betty Schäfer auf, die als müsste sie die verlorene Zeit wieder aufholen so durch ihre wenigen Zeilen rast, dass es einem schon fast schwindelig werden könnte. Schade eigentlich, denn Julia Kleins Stimme hat durchaus Charme und mit einem guten Joe Gilles könnte sie eine ganz wunderbare Betty sein. Dann gibt es da noch Stephan Mertl als Max. Oh mein Gott, was kann man da noch sagen ohne beleidigend zu werden? Max wird in Coburg gut gespielt, gesungen wird er jedoch ganz grauenvoll. Wie ein geprügelter Hund schleicht er sich nach seinem „Kein Star wird jemals größer sein“ von der Bühne. Ich habe in den vielen verschiedenen Inszenierungen von Sunset Boulevard noch nie erlebt, dass es nach diesem Auftritt keinen Applaus gab. In Coburg gab es leises Schmunzeln und Raunen im Publikum.
Völlig unverständlich werden verschiedene Textänderungen für mich bleiben. Wieso Norma nicht mehr von „Leuchtspur’n in der Nacht“ sondern plötzlich von „Leuchtfeuern in der Nacht“ in die Schlacht gerufen werden muss oder Joe Gilles plötzlich bei seinem Geburtstag mit einem „Anzug“ anstatt mit „Frack und Fliege und Zylinder“ ausgestattet wird, kann man nicht wirklich sagen. Blöd nur, wenn sinnlose Änderungen auch noch nicht in die durch die Musik vorgegebene Struktur passen.
Ein ganz besonderes Ärgernis liegt noch bei der Tontechnik. Es ist in der besuchten Vorstellung tatsächlich nie gelungen, die Mikros der Darsteller rechtzeitig hochzufahren. So gab es tatsächlich keinen einzigen ersten Auftritt, bei dem der oder die Darsteller von Anfang an zu hören war.
Mein eigentlicher Plan war, mir noch ein Ticket zu kaufen um den anderen Darsteller des Joe Gilles zu sehen. Ich lass es bleiben. Ich würde diese Show nicht ein zweites Mal ertragen.


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Bei der Tony Award Verleihung 2005 wurde das Stück mit sieben Trophäen ausgezeichnet - darunter für das beste Musical, die beste Musik und das beste Buch.

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