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Komödie

La Cage Aux Folles

... und was ich bin ist ungewöhnlich


© actorsphotography Rolf Franke
© actorsphotography Rolf Franke
Der Musicalklassiker von Jerry Herman und Harvey Fierstein findet seinen Weg in die Kammeroper Köln. Zur Besetzung gehören Guido Kleineidam Albin/Zaza und Wolf H. Latzel als George.

(Text: dbk)

Premiere:28.06.2013
Letzte bekannte Aufführung:07.05.2015








Kreativteam

Regie Bernd Schaarmann
Musikalische Leitung Inga Hilsberg
Kostüme Vaia Pangea
Bühnenbild Marcel Zaba
Choreographie Robina Steyer
Lichtdesign Markus Friele


Besetzung

Albin
Zaza
Guido Kleineidam
Ben Drnec
Georges Thomas Wißmann
Jon Geoffrey Goldsworthy
Jacob Claudio Romero
Jean-Michel Pascal Jounais
Anne Lisa Krämer
Eduard Dindon Bernhard Dübe
Marie Dindon Thekla Gras
Jacqueline Josephine Emilie
Chantal Matthias Knaab
Hanna Benedict Offermanns
Mercedes Dean Mihaljev
Phädra Giulia Fabris
Angelique Nicole Eckenigk
Francis Ben Drenc


Frühere Besetzungen? Hier klicken



Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© actorsphotography Rolf Franke
© actorsphotography Rolf Franke
© actorsphotography Rolf Franke
© actorsphotography Rolf Franke

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


3 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


30588
Billiges Tourneetheater

16.11.2014 - Seit fast 20 Jahren besuche ich relativ regelmäßig Musicals. Insgesamt sollten es so um die 300 Besuche gewesen sein und ich vom Provinztheater bis zu Stage, vom Laientheater nach London so ziemlich alles mal besucht. In all den Jahren hat mich keine Inszenierung dazu gebracht, das Theater nach dem ersten Akt zu verlassen.

Bis ich gestern im Stadttheater Herford "La Cage aux Folles" von der Kammeroper in Köln gesehen habe.

Ich habe mich wirklich, wirklich auf diesen Abend gefreut, zählt La Cage doch zu meinen Lieblingsmusicals. Aber bereits bei der Ouvertüre dachte ich, ich sitze im falschen Film. Das Orchester (naja, wohl eher Band, so klang es jedenfalls) hat es schon bei den ersten Tönen geschafft, nicht im Takt zu spielen und einige Instrumente waren hörbar schief.
Das ganze zog sich dann nicht nur im Orchestergraben durch den Abend. Auch auf der Bühne passte so einiges nicht. Die Cagelles tanzten völlig unsynchron, verpassten Einsätze und Töne zu halten scheint auch eine Kunst zu sein. Ich hatte Hoffnungen, dass wenigsten Albin/Zaza das Ruder noch rumreißen könnte und fieberte "Ich bin was ich bin" entgegen... Und wurde enttäuscht. Nicht nur, dass man den armen in ein Kleid gesteckt hat, in dem er kaum laufen konnte, hatte man auch noch den Text dieser Hymne geändert (eine ungesund klingende Mischung aus der Originalübersetzung und der Version die die Milster mal gesungen hat). Sein Gesang... Naja, es hörte sich zwischendurch arg danach an, dass lange und höhere Töne vom Band kamen. Zumal das Orchester viel zu laut ausgesteuert war.

Kurzum, ich bin zur Pause aufgesprungen und habe fluchtartig das Theater verlassen. Gott sei Dank, war es in Herford und ich habe für die Karte "nur" 26 Euro bezahlt (an anderen Stationen kosten die Karten mehr als das doppelte)... Kurzum: nie mehr eine Inszenierung der Kammeroper Köln.

MarcCohen84 (7 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


30053
Temporeiche turbulente kleine feine Produktion

11.07.2013 - 002.07.2013 - Meine Eindrücke aus der 3.Vorstellung als Kenner des Stückes von verschiedenen Topproduktionen mit Baumann/Hille sowie Brock/Zeug ( Berlin/Dortmund ):
Das, was die Kammeroper Köln unter der Intendanz der Sopranistin und Kompnistin Esther Hilsberg und der musikalischen Leitung der musical ( und Klassik ) versierten Dirigentin Inga Hilsberg mit diesem großen Ausstattungsmusical auf die Beine stellt ist größter Hochachtung wert und man erlebt einen turbulenten temporeichen Abend mit einer spielwütigen Cast-

Es gelingen hinreißende Revueszenen und intime Schauspielmomente. Stimmlich hervorragend ist Wolf Latzel als George und überzeugt auch als liebender Ehemann von Albin/Zaza von Guido Kleineidam, welcher sehr schöne Momente hat. Er spielt Zaza nicht, er ist Zaza in jedem Moment und mit jeder Faser seines beweglichen Körpers. Obwohl er für meinen persönlichen Geschmack sehr jugenhaft wirkt, um die große alternde ( abgetakelte)Travestie Diva sein zu können, läßt sein intensives aufrichtiges Spiel diesen Fakt schon nach wenigen Minuten völlig vergessen. Gemeinsam tragen sie das Stück und sind ein glaubhaft überzeugendes Paar, ergänzen sich prächtig.Kann er im ersten Teil die Tragik Albin glaubhaft und anrührend auch stimmlich rüberbringen, so hat Guido Kleineidam im zweiten Teil als "Mutter" die Lacher auf seiner Seite und zelebriert köstlich "Die schönste Zeit ist heut" chez Jaqueline mit Ausflügen ins Falsett..Großes Kompliment für die Leistung dieser "Jung"Zaza- ein Generationswechsel in dieser Rolle steht also an im Land... Abräumer des Abends ist wie in so vielen Inzenierungen die Zofe Jacob alias Claudio Gustavo Romero, welcher durch seine quirligen und teils frivolen Auftritte rotlicht- verdächtigen Outfits stets für gute Stimmung sorgt. Beim Timing und der deutlichen Aussprache gibt es noch etwas Potential , welches sicher im Laufe der Aufführungsserie erschlossen wird. Immer wenn Romero die Bühne betritt, ist Stimmung angesagt. Auch ist seine klassische Tänzerkarriere( u.a. Trocadero Ballett)auch als "Showgirl" unverkennbar. Ein klein wenig unterbelichtet wirkte Jean Michel sowie Chantal, welche erstaunlicher Weise in der Show nicht solistisch sang. Überhaupt wurde das Opening mit Solo Cagelle Einlagen schmerzlich vermisst. Alle anderen Rollen wie die Dindons , Francis und besonders die überaus souveräne Jaqueline gaben nur Anlass zur Freude, wie auch das ganze Ensemble, welches zusätzlich diverse und geschickte Umbauten zu absolvieren hatte. Die musikalische Begleitung kam aus räumlichen Gründen "nur" von einer vierköpfigen Band unter Inga Hilsberg ( wird auf den Tourneen dann von 45 Mann/Frau Orchester gespielt ), welche eine sehr gut zur Clubatmosphäre passenden Sound lieferte. 4 Sterne ! Hingehen und einen sehr schönen Abend genießen.

Bella115 (8 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


30042
absolut sehenswert

02.07.2013 - Was dieses kleine Theater an Ausstattung für dieses Stück auf die Bühne fährt, ist wirklich großartig. Kostüme, die keine Wünsche offen lassen (besonders das Kleid bei "Ich bin, was ich bin"!) und eine Showtreppe, die man so nicht erwartet.
Die Inszenierung von Bernd Schaarmann überzeugt voll und ganz, genauso wie die tollen Choreographien von Robina Steyer und Benedict Offermanns.
Alle Darsteller sind hervorragend und zeigen eine große Spielfreude und die beiden Hauptdarsteller Guido Kleineidam (Zaza) und Wolf H. Latzel (George) überzeugen vollkommen als sich liebendes Paar, Zaza aber ebenso als die große Diva. Besonders witzig und erwähnenswert ist noch Claudio Romero als Jacob!
Rundherum eine tolle Inszenierung!

Musette (5 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


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D-50259 Pulheim
+49 2238 95 603 10
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Handlung
"La Cage Aux Folles" ist die Geschichte des homosexuellen Albin, der als Drag Queen Zasa im titelgebenden Nachtclub seines Lebensgefährten George auftritt. mehr

Weitere Infos
Deutschlandpremiere war am 1985 am Berliner Theater des Westens

 Leserbewertung
(3 Leser)


Ø 3.00 Sterne

 Termine

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