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Compilation

Motown - Die Legende

Dancing in the Street


© Dietrich_Dettmann
© Dietrich_Dettmann
Diese Compilation-Show rund um die Hits der legendären US-amerikanischen Plattenfirma bringt all die großen Hits auf die Bühne. Die Rahmenhandlung dafür ist konstruiert und unnötig, ihre musikalische Umsetzung umso grandioser.

(Text: Kai Wulfes)

Premiere:21.04.2013
Rezensierte Vorstellung:05.01.2014
Letzte bekannte Aufführung:13.08.2017


Es soll die perfekte Hommage an das Motown-Plattenlabel werden. Deshalb proben Lance, Syd, Judy und Linda mit ihrer Band in einer Garage auf einem Abbruchgrundstück. Zack stößt wie immer zu spät zur Show-Truppe und entschuldigt dies mit absurden Argumenten. Währenddessen vermutet Linda, dass ihr Freund sie mit einer anderen betrügt. Abrupt müssen die Solisten und Musiker ihre Probe beenden, um der mit viel Getöse anrückenden Baumaschinerie samt Abrissbirne zu entkommen.

Diese von Mary Millane erdachte und von Stefanie Froer bearbeitete Handlung nervt, wirkt mit ihren aufgesetzt wirkenden Gags („Es gibt einen feinen Unterschied zwischen Spaß und Spastik“) dümmlich und stört das Gesamtbild der Show. Denn auf der Bühne stehen exzellente Solisten und Musiker, die die großen Hits performen, die von Motown zwischen Ende der 1950er und den 1980ern auf Vinyl gepresst und erfolgreich verkauft worden sind.

Es ist ärgerlich, dass die Produzenten von „Motown – die Legende“ die gesamte Show nicht das sein lassen, was sie eigentlich ist: ein wirklich gut gemachtes Best-of-Konzert, bei dem die Interpreten zwischen ihren Gesangsbeiträgen Fakten und Anekdoten über Produzenten, Künstler und die Plattenfirma zum Besten geben. Genau diesen Weg beschreitet die Show zum Glück nach der Pause. Keine Handlung, keine Beton- und Wellblechwände, dafür fünf stimmgewaltige Solisten in Showgarderobe (Kostüme: Heike Seidler) auf einer Treppenkonstruktion (Bühnenbild: Rolf Spahn). Warum nicht gleich so?

Musikalisch ist der Abend einfach eine Wucht. Die fünfköpfige Band unter der Leitung des an seinem Keyboard elektrisiert auf- und abhüpfenden Hans Kaul groovt und schmachtet, powert und schwelgt in den Noten der vielen bekannten Hits wie „Stop In the Name Of Love“ oder „Never Can Say Goodbye“. Den Vollblutmusikern stehen die fünf Solisten (in der besuchten Vorstellung: Lana Gordon, Taryn Nelson, Alvin Le-Bass, Wilson D. Michaels und Victor Hugo Barreto) in Nichts nach. Es wäre absolut unfair, Einzelleistungen herauszustellen, da alle vom ersten Moment an Vollgas geben und die Songs von Stevie Wonder, Diana Ross, den Temptations und vielen weiteren Motown-Stars ohne Makel interpretieren. Andrew Hurt fordert sein Sänger-Quintett auch tänzerisch, seine Regie bleibt eher unauffällig.

Zur Zugabe reißt es das Publikum wie befreit aus seinen Sitzen: das brave Mitwippen der Knie ist endlich vorbei. Es wird getanzt, mitgesungen und im Takt geklatscht: frenetischer Jubel für ein tolles Konzert.






(Text: kw)






Kreativteam

Idee und Libretto Mary Millane
Bearbeitung Stefanie Froer
Arrangements Hans Kaul
Konzeption Ute Rickert
Inszenierung, Choreografie Andrew Hunt
Musikalische Leitung Hans Kaul
Bühnenbild, Lichtdesign Rolf Spahn
Kostüme Heike Seidler
Video Zoltan Labas


Besetzung

SydDavid Michael Johnson
LanceWilson D. Michaels
ZackKoffi Missah
JudyMarion Campbell
LindaTaryn Nelson
Band

Keyboard Hans Kaul
Gitarre Martin Werner
Bass Joscha Glass
Saxofon Thomas Zander
Michael Hennig
Schlagzeug Momme Boe


Frühere Besetzungen? Hier klicken



Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© DietrichDettmann
© DietrichDettmann

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


4 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Überragend!

03.08.2017 -

jobmusic (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Tolle Show

15.09.2015 - die Show wurde komplett überarbeitet, im Vergleich zu dem Vorstellungen in Essen 2014.

Die sehr schwache "Story" in schlechter Erzählweise wurde entfertn und quasi fast ein Konzert daraus gemacht. Sehr gute Idee, gut gelungen! So steht der Unterhaltung nichts mehr im Wege

Wicked-Freak (23 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Tolle, unvergessliche Show

02.09.2015 - Ich hab gestern die Show im Kampnagel, Hamburg gesehen und kann nur sagen,eine einmalig,hinreissende Show, die mich vom Anfang bis zum Ende zum mitsingen, Klatschen und tanzen animiert hat. Ich hab mich sofort in meine jugend zurück versetzt gefühlt.Was mich sehr beeindruckt hat war, dass die Künstler so gut deutsch gesprochen haben, was ich noch nie in einer Show bei englischsprechenden Künstler erlebt habe, da wurde nie deutsch gesprochen.
Sofern ich es noch schaffe, werde ich bis 20. September versuchen nochmal in die Show zu gehen.
Den Künstlern vielen Dank für den schönen Abend, macht weiter so.

Asti12 (erste Bewertung)


Motown Music!

08.01.2015 - MOTOWN ist eine gelungene und fetzige Konzert Hommage an das legendäre Plattenlabel.
Der literarische Anteil der Show besteht aus ein paar kurzen eingestreuten Infos zwischen den Musik- und Showblöcken, die ein bisschen Information über das Studio und sein Künstler zur Inszenierung beisteuern.

Die Show und die Konzertatmosphäre stehen eindeutig im Vordergrund.
Die fünfköpfige Band spielt energiegeladen und interagiert perfekt mit den Sängern. Den originalen Motownsound kann man natürlich aber mit so einer kleinen Besetzung nicht bieten.
Die fünf Gesangssolisten geben ebenfalls ihr Bestes und leisten -nahezu permanent auf der Bühne- schweißtreibende Arbeit.
Stimmlich sind die beiden Dammen und drei Herren so ausgewählt, dass sie keine Impersonator Show abliefern, sondern sehr persönliche Versionen der Diana Ross, Martha Reeves, Marvin Gaye, Gladys Knight,....Klassiker präsentieren. Lustigerweise werden notgedrungen auch schon mal die Supremes männlich und The Jackson Five weiblich ergänzt.

Das Einheitsbühnenbild passt, das knallbunte Lichtdesign ist stimmig, die Choreografie dynamisch und die Inszenierung drückt auf das Tempo.
Die Hauptattraktion des Abends ist aber natürlich der gigantische Songpool des Plattenlabels. Ein mitreissender Klassiker reiht sich an den nächsten und sorgt für euphorische Hochstimmung im Publikum.

kevin (126 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


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 Kurzbewertung [ i ]
(kw)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Grandioses Konzert, das durch einen Hauch an Handlung zusammengehalten wird. Muss das sein?

05.01.2014

 Leserbewertung
(4 Leser)


Ø 4.25 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2017. Alle Angaben ohne Gewähr.

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