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Klassiker

Kiss me, Kate

Too darn hot


© Sabine Haymann
© Sabine Haymann
Musicalversion der "Widerspenstigen Zähmung" mit der Musik und den Texten von Cole Porter sowie dem Buch von Samuel und Bella Spewacknach der Geschichte von William Shakespeare.

(Text: jal)

Premiere:21.12.2012
Letzte bekannte Aufführung:02.02.2013


Komödie von Samuel und Bella Spewack
Musik und Gesangstexte von Cole Porter
Orchestration von Don Sebesky (Broadway 1999)
Deutschen Übersetzung von Günther Neumann

(Text: Theater)






Kreativteam

Inszenierung Ulf Dietrich
Musikalische Leitung Christoph Wohlleben
Choreographie Alexander Grünwald
Bühnenbild Beate Zoff
Kostüme Monika Seidl


Besetzung

Lilli Vanessi
Kate
Antje Rietz
Fred Graham
Petruchio
Adrian Becker
Lois Lane
Bianca
Maja Sikora
Bill Cahoun
Lucentio
William Danne
Harry Trevor Reinhold Ohngemach
Harrison Howell Armin Schlagwein
Ralph Axel Weidemann
Hattie Amelie Sturm
Ganoven Michael Gaedt
Michael Schulig
sowieMichèle Fichtner
Jessica Krüger
André Naujoks
Sebastian Römer



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


3 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


29887
Über die Handhabung von Frauen....

04.02.2013 - ...hat sich William Shakespeare in seiner Geschlechterkriegs-Komödie schon vor ein paar hundert Jahren seine Gedanken gemacht.
Er schlägt Peitsche, brachiale Gewalt und Essensentzug vor, um die unwillige Dame zur Raison zu bringen.
Über diese Vorgehensweise kann man heute sicher geteilter Meinung sein.

Trotzdem hat der Stoff aber scheinbar etwas zeitloses, wurde von Cole Porter zu dem hinreißenden Musical KISS ME KATE gemacht und ist bis heute ein vielgespielter und heißgeliebter Klassiker des Genres.
So auch in der lautstark beklatschen Inszenierung des Alten Schauspielhauses Stuttgart.
In den Hauptrollen brillieren Antje Rietz als Lilli / Kathrina und Adrian Becker als Fred / Petruchio.
Rietz gefällt mir ihrem temperamentvollen, kratzbürstigen Spiel ebenso, wie mit ihrem makellosen Gesang.
Adrian Becker bietet ebenfalls eine großartig differenzierte Leistung. Er kommt nicht als Übermacho daher, der die Widerspenstige brachial zähmt, sondern hat soviel Schalk und Ironie in seinem Spiel, dass er damit jeder (vielleicht als politisch unkorrekt und nicht mehr zeitgemäß empfundenen) Pointe die Spitze nimmt. Gesanglich ist er kraftvoll und ausdrucksstark.

Zu dem insgesamt sehr positiven Eindruck dieser Aufführung tragen auch die bestens disponierten Darsteller sämtlicher kleinerer Rollen sowie das wunderbare Ensemble bei, das besonders in den schön choreographierten Tanzszenen gefällt.
Ein intelligentes Bühnendesign, das fließend zwischen dem on- und off-Bühnenszenario pendelt und die vielen geschmackvollen, farbenprächtigen Kostüme runden die Aufführung ab.

Das Alte Schauspielhaus zeigt eine tadellose KISS ME KATE Inszenierung, die allerbestens unterhält.

kevin (161 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


29867
Ein Klassiker, den man auch so nicht tod kriegt

15.01.2013 - Ich muss leider sagen, dass die Inszenierung von Kiss Me, Kate im Alten Schauspielhaus Stuttgart nicht der große Wurf ist.

Die Bühne ist schlicht und simple und paßt sehr gut.
Die Kostüme gefallen, und die Eintrittspreise sind sehr kundenfreundlich.
Der Sound war in meiner Vorstellung war leider nicht immer sogut, da waren oft die Micros nicht auf, wenn die Darsteller anfingen zusprechen, und das Orchester kam vom Band ( meines Erachtens ), was teilweise sehr schrammelig klang.

Die Cast wird angeführt von Adrian Becker als Fred, der mit toller Stimme überzeugt, jedoch spielerisch ein bisschen klischeehaft und zotig spielt.
Ihm zur Seite war Antje Rietz eine Lilli die spielerisch mir etwas zuoft greizt war und stimmlich leider nicht eine Leading Lady für mich darstellte.
Maja Sikora als Lois gefällt mit Dummchen Charakter, schöner Stimme und sehr schönen Tanzszenen.
An ihrer Seite steht William Danne als Bill, der leider so gar kein Tänzer ist und gesanglich von seinen beiden Mitstreiter ( Andre Naujoks & Sebastian Römer ) an die Wand gesungen wird. Für mich eine glatte Fehlbesetzung.
Die Gangster, die sonst immer ein Highlight der Show sind, hier von Michael Gaetd & Michael Schulig gegeben, zünden nicht sorecht und ihr "Schlag nach bei Shakespear" ist kein Showstopper, sondern man möchte eigentlich dass es schnell vorbei geht.
Noch positiv zu erwähnen ist Axel Weidemann als Paul, der herrlisch komisch spielt, und ein toller Sidekick ist.

Alles in Allem, ist die Show leider nur in Maßen zu empfehlen.

KristinP (76 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


29837
Schlag´ nach bei Shakespeare ... und hab Spass

23.12.2012 - So könnte man den Abend im kleinen aber feinen Alten Schauspielhaus zusammenfassen.

Das Bühnenbild ist fantastisch gelöst und lässt so beeindruckende wie witzige Bilder enstehen. Der Backstagebereich eines Theaters, die Garderoben der Künstler, die Bühne für das "Stück im Stück". Toll auch das Licht.

Um die einfachen Tourneeverhältnisse der Show zu zeigen, werden diese Szenen vor bemalten Stoffbahnen aufgeführt. Diese wurden so plastisch bemalt und gekonnt mit Öffnungen versehen, das dies eine unglaubliche Tiefe ergibt. Dazu kommen einige wenige Requisiten (Brunnen in Pop-Up-Bauweise, Blumen, Glocke). Auch die Reise der Truppe durch Italien wird witzig inszeniert.

Die Choreographien sind mitreisend und sehr schön. Das kleine Ensemble zeigt was es kann. Es kommt dabei keine Langeweile auf.

Die Kostüme sind aufwändig und sehr schön. Lilli und Fred stechen hier besonders heraus. Aber auch das Ensemble darf immer wieder prächtige Kostüme tragen.

Die Inszenierung ist klassisch und lässt den Witz des Stückes durch die "alte" Übersetzung für sich erleben. Wann hat man je so witzige Texte erlebt. "Kampf dem Mann" sei hier nur als ein Beispiel erwähnt.

Mir hat das um einiges besser gefallen, als die "moderne" und verkopfte Interpretation des Stückes an der Komischen Oper Berlin.

Es war einfach herrlich zuzusehen, wie die Irrungen und Wirrungen sich entwickeln.

Dazu trägt die Cast allen voran Antje Reitz und Adrian Becker einiges bei. Die beiden sind energiegeladen und witzig, "kloppen" sich und lieben sich und überzuegen zudem mit toller Stimme in den Sprechszenen und im Gesang.

Auch die beiden Ganoven sind sehr witzig und mit Gaststars aus der KLEINEN TIERSCHAU gut besetzt.

Begeistert haben mich aber auch die Stimmen einzelner Nebenrollen die in kleinen Passagen richtig gut zur Geltung kommen. Eine hervorragende Textverständlichkeit kam hinzu.

Das Orchester ist meinem Eindruck nach ein Playback orientiert an der neuen Orchesterfassung von 1999. Nur in ganz wenigen Stellen klang es zu sehr nach Technik. Oft hatte man den Eindruck irgendwo versteckt sich ein richtiges Orchester.

Im 1. Rang war es auch gut ausbalanciert zu hören und nie unangenehm laut.

Die Melodien Cole Porters sind einfach schön. Wie toll sie auf so eine lustige und doch anrührende Art und Weise präsentiert zu bekommen.

Ich kann die Show wirklich nur empfehlen. Fernab von technischen Schnick-Schnack und unglaubwürdigen Storys hat man hier eine Show der alten Broadwayzeit auf einem sehr hohen Niveau erarbeitet und zu Familientauglichen Eintrittspreisen aufgeführt.

mrmusical (74 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


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