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Tragödie

Dracula (Svoboda)

Holt den Knoblauch raus


Standing Ovations, tosender Applaus und Zugabe-Rufe bildeten das Ende einer gelungenen, wenn auch nicht vollständig überzeugenden deutschen Erstaufführung des tschechischen Hitmusicals.

(Text: Maik Frömmrich)

Premiere:31.07.2004
Letzte bekannte Aufführung:31.08.2004


Lange hat es gedauert, bis das erfolgreiche tschechische Musical seinen Weg nach Deutschland gefunden hat. Eigentlich verwunderlich, denn der Mythos um Dracula ist in Deutschland sicherlich genauso beliebt, wie in unserem Nachbarland. Und dass Vampire das Publikum anziehen, hat der anhaltende Erfolg von „Tanz der Vampire“ längst bestätigt.

In 3 Epochen unterteilt, erzählt das Musical die Geschichte des sagenumwobenen Grafen Dracula, der zur Unsterblichkeit verbannt ist.

Die erste Epoche spielt um 1198 und zeigt, wie der Graf mit seinen Schergen eine Kirche plündert und Priester und Bauern niedermetzeln lässt. Er wird von den Opfern im Todeskampf zu ewigen Leben und der Gier nach Blut verflucht. Zurück von den Gräueltaten verliert Adriana, Draculas schwangere Frau, ihr gemeinsames Kind und stirbt selbst in den Armen ihres Mannes. Dieser will sich aus Verzweiflung das Leben nehmen und muss feststellen, dass der Fluch sein ganzes Ausmaß erfüllt.

Jahrhunderte später, um 1803, bekommt Dracula in seinem Schloss in England von Lorraine und ihrem pietistischen Bruder Steven Besuch. Der Graf, der immer noch hofft, dass Adriana wiederkehrt, verfällt Lorraine sofort und gewinnt ihr Herz für sich. Steven durchschaut die Absichten des Grafen, doch er scheitert an dem Versuch ihn umzubringen. Er stirbt und Lorraine schwört daraufhin dem Grafen ewige Gefolgschaft. Sie lässt sich zum Vampir umwandeln.

Die dritte Epoche zeigt den Grafen in der Gegenwart. Dracula ist Besitzer eines Casinos, Lorraine ist dem Alkohol verfallen und versucht verzweifelt den Grafen für sich zu gewinnen, doch dieser hofft weiterhin auf die Rückkehr seiner geliebten Adriana. Sandra, die Freundin von Nick, dem Anführer einer Gang, gleicht dem Erscheinungsbild von Adriana bis aufs Letzte. Während Nick und seine Gang den Überfall des Casinos planen, bittet Dracula Sandra um Vergebung und Erlösung, denn nur Adriana kann den Fluch von ihm nehmen. Sandra ist verwirrt und kann das Flehen von Dracula nicht verstehen. Die Gang überfällt das Casino, Dracula verliert seinen letzten Lebensmut, er wird vor das ewige Gericht gerufen und letztendlich werden er und Lorraine durch die Lichtgestalt Adrianas erlöst.

So gut wie einige Ideen der Handlung auch sein mögen, das Buch von Zdenek Borovec wirkt dramaturgisch nicht immer stringent genug, um die drei Epochen flüssig über die Bühne zu bringen. Teilweise sind Intentionen und Handlungen bestimmter Figuren nicht klar ersichtlich. Manche Figuren wirken nur als Füllmittel und auch der Übergang von einzelnen Szenen wirkte ab und an ziemlich abrupt und stockend.

Dean Welterlen macht das Beste daraus. Die Handlung wird unter seiner soliden Regie meist flüssig über die Bühne gebracht. Manchmal ist weniger allerdings mehr, denn teilweise sind einfach zu viele Darsteller auf der Bühne, die dann vom eigentlichen Fokus ablenken. So verliert sich zum Beispiel die Dramatik der Umwandlung von Lorraine, mit dem Biss von Dracula, zu sehr in den tanzenden Massen.

Ein durchweg überzeugendes Ensemble wird von zwei Pfeilern getragen: Anke Fiedler als Lorraine und Ethan Freeman als Dracula.

Anke Fiedler zeigt glaubwürdig die Wandlung vom naiven Mädchen zur alkoholsüchtigen, verzweifelten und eifersüchtigen Vampirin, die überdies mit einer großartigen Stimme in jedem Moment die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Gekonnt bedient sie alle Anforderungen, von fast klassischen Klängen bis hin zur Rocknummer gibt es scheinbar nichts, was sie nicht singen kann.

Ethan Freeman, der die Titelrolle bereits in Basel gespielt hat, beweist einmal mehr, warum er zu den führenden Musicaldarstellern im deutschsprachigen Raum gehört. Die Balance zwischen Verzweiflung, Wahnsinn, Menschlichkeit, Grausamkeit, Liebe und Hass nimmt man ihm in jedem Moment ab. Nur in einer Szene in der dritten Epoche, in der Dracula plötzlich Sinn für Humor hat, bricht das sonst stimmige Bild. Das kann man aber nur dem Buch von Borovec anlasten und nicht Freemans darstellerischen Fähigkeiten. Stimmlich zeigt er sich in gewohnter Höchstleistung und lässt mit seinem vollen Bariton keine Wünsche offen.

Musikalisch präsentiert sich „Dracula“ durchaus eingängig. Schöne Pop-Arien, verträumte Duette, rockige Songs und große Ensemblenummern bieten für jeden Geschmack etwas. Das Orchester unter der Leitung von Klaus Hillebrecht gibt die Songs dementsprechend schwung- und druckvoll wieder.

Bühnenbildtechnisch gibt es nicht so viel zu sehen, Diba Corvus verlässt sich hauptsächlich auf das Burgambiente der Freilichtbühne und ergänzt dieses mit kleineren Räumlichkeiten und Requisiten. Aufgefrischt wird das Ganze mit einigen zusätzlichen Effekten, wie brennende Kreuze und Fässer oder Motorräder die über die Bühne rasen.

Die Kostüme von Karin Alberti sind mal treffend und mal vollkommen unpassend. Einen homogenen Stil sucht man vergebens. Wirklich daneben sind die Kostüme von den Blutstropfen, eine Art Totentänzer, die immer dann in Erscheinung treten, wenn für jemanden die letzte Stunde geschlagen hat. Diese wirken keineswegs bedrohlich, sondern machen eher einen lächerlichen Eindruck. Außerdem sind sie dramaturgisch nicht zwingend erforderlich. Sie arbeiten teilweise sogar gegen die Dramaturgie, denn mit ihrem Erscheinen wird der kommende Tod der Figuren bereits verraten. Überraschungs- bzw. Spannungsmomente werden dadurch leider zunichte gemacht.

Neben den teilweise gewöhnungsbedürftigen Kostümen bildet die Choreografie von Doris Marlis den Tiefpunkt der Aufführung. Sie versuchte vergeblich ausgereifte monster- bzw. vampirähnliche Bewegungen zu erschaffen. Alles was man zu sehen bekommt erinnert an die Choreografien von Dennis Callahan, ohne jedoch dessen Qualität ansatzweise zu erreichen. Das Ensemble macht zumindest das Beste daraus.

„Dracula“ präsentiert sich im Großen und Ganzem durchaus überzeugend und stellt sicherlich eine Bereicherung für die deutsche Musicallandschaft dar. Wer Stücke wie „Jekyll und Hyde“ oder „Tanz der Vampire“ mag, der wird auch an diesem tschechischen Musical seine Freude finden. Allein die großartigen Darsteller sind einen Ausflug nach Tecklenburg wert.




(Text: mf)




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Kreativteam

RegieDean Welterlen
Musikalische LeitungKlaus Hillebrecht
ChoreografieDoris Marlis
BühnenbildDiba Corvus
KostümeKarin Alberti


Besetzung

DraculaEthan Freeman
Adriana/SandraJana Werner
LorraineAnke Fiedler
ScapinoMartin Berger
PriesterHarald Tauber
NickSascha Th. G. Krebs
StevenSven Olaf Denkinger
MönchBernd Julius Arends
1. BlutstropfenIris Markris
2. BlutstropfenMarcelo Marinho
1. NympheLillemor Spitzer
2. NympheJessica Fendler
3. NympheGudrun Lercher
EnsembleJan Altenbockum
Bernd Julius Arends
Marc Basiner
Michael Bergmann
Michael Clauder
Udo Eickelmann
Sascha Littig
Michael Micheiloff
Michael Schüler
Florian Theiler
Isabel Dan
Monika Julia Dehnert
Jessica Fendler
Rahel Fischer
Saskia Kilelowa
Nathalie C. Kleeberger
Gudrun Lercher
Ramona Ludwig
Lillemor Spitzer



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


25 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


2149
geniale Show,super

31.12.2009 - Einmalig,total anders als sonst.Ethan Freeman spielt die Rolle perfekt.Mein Tipp,hinfahren.Thomas

Thomas


2178
Sehr gute Hauptdarsteller!

31.12.2009 - Die Premiere war wirklich ein sehr schöner Abend in Tecklenburg!

Vor der Burgkulisse ein Dracula-Musical das war schon sehr passend. Sie haben wiedermal die ganze Bühne einbezogen vom Keller (Gruft) über die Mauer bis zur Empore!

Auch mit den Kulissen haben sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr viel Mühe gemacht.

Die Musik war beachtlich, für eine Freilichtbühne und bei 22,00 € über 20 Musiker im Orchestergraben grandios.

Wenn es auch keinen Ohrwurm gibt, so erreichte Die Musik in Ansätzen die Qualität von Jekyll & Hyde oder Les Miserables.

Die Kostüme waren im großen und ganzen sehr passend, mit Ausnahme der "Blutstropfen"?!

Ethan Freeman ist die Idealbesetzung für die Rolle, weil die Figur teuflische Züge hat die gut zu seinem Typ passen. Und dann natürlich diese Hammerstimme! Wahnsinn!

Meine persönlche Favoritin war Anke Fiedler. Es war ungewohnt sie in einer anderen Rolle und nicht als Amneris (alternierend bei AIDA, Essen) zu sehen. Diesmal sah man sie nicht so super gestylt wie in Essen, sondern am Anfang naiv und später wie eine Hure. Klasse Verwandlung, engagiert gespielt und vorallem gesungen. Sie hat eine ganz andere Seite gezeigt.

Auch Martin Berger als Hofnarr und Diener von Dracula hat mir sehr gut gefallen. Starkes Schauspiel!

Allerdings, wie schon im letzten Jahr, so hatte ich auch diesmal das Gefühlt, dass die Rolle von(Publikumsliebling in Tecklenburg)Sascha Krebs ebenso wie die Motorradauftritte nicht wirklich notwendig für das Stück waren. Aber das Publikum hatte seine helle Freude.

Mit Dracula haben sich die Freilichtstpiele Tecklenburg ein wirklich anspruchsvolles Stück vorgenommen und es gut gemeistert!

Die Schwächen von Dracula (in der Tecklenburger Version) liegen im Buch und nicht so sehr in der Inszenierung obwohl ich sie mir dichter gewünscht hätte.

Die Choreografie war einfach nur schlecht (nicht nur beim Tanz der Vampire) geklaut.

Mozart


2434
Es muss mal gesagt werden....

31.12.2009 - Als regelmäßiger Besucher der Freilichtbühne Tecklenburg habe ich folgende Meinung zur Dracula-Inzenierung. Einige hier negativ genannte Punkte passen eínfach so nicht. Erst einmal muss ich sagen, dass ich Dean als Regisseur klasse fand und er das beste aus dem Stück herausgeholt hat (man kann die Geschichte nicht einfach ändern - die in der Tat etwas fragwürdig erscheint). Von daher auch eine Entwicklung der Charaktere nicht möglich ist, da die Auftrittslände einzelnder Charaktere aufgrund der wechselnden Epochen einfach zu kurz ist (die Kritiker für diesen Punkt hätten mit Sicherheit keine Lust ein Musical von z.B. 6 Stunden zu besuchen).
Zur Akkustik kann ich nach 2 - maligen Besuch sagen, dass das mangelde Textverständnis oftmals daher rührt, dass der Wind häufig in die Mikros reinbläst. Das ist aber nunmal das Risiko einer Freilichtbühne!
Kompliment an Dean und das gesamte Ensemble - ihr ward klasse! Bis zum nächsten Jahr!

Melly


4751
Tolles Musical

31.12.2009 - Ich habe das Stück Dracula 4 mal gesehen. Beim ersten mal war ich ziemlich enttäuscht, aber das lag unter anderem daran, das wir nicht die optimalsten Sitzplätze hatten, wo die Akustik nicht wirklich gut war. Ich bin nur ein zweites mal reingegangen, da mein Vater mich überredet hat, und danach war ich ihm absolut dankbar, denn andere Sitzplätze, die Tatsache das die Darsteller besser auf ihre Rollen eingestellt waren, und ich auch selber besser auf das Stück eingestellt war, ließen den Abend wunderbar werden, und wir wiederholten das noch 2 mal. Ich freue mich schon auf die kommende Saison! Und ein dickes Lob an Jana Werner, Ethan Freeman, Anke Fiedler, Sascha Krebs, Martin Berger und allen anderen Mitwirkenden. Außerdem darf man in Tecklenburg nie vergessen, das es sich um eine Freilichtbühne handelt, die was Akustik usw. betrifft nicht mit einer "Neuen Flora Hamburg" vewechseln darf!

Conny


4830
Cool

31.12.2009 - Das ist gut gewesen

PAD


6160
Super

05.06.2005 - Dracula hat mir super gefallen.
Eine tolle Show, und Super Darsteller. Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat, war, das die Vampire wie Zombis wirkten, halb tote, und nicht stark und menschengleich(der einzige Unterschied zwischen Mensch und Vampir ist doch die Ernährung(Blut), das sie ewig Leben, und das sie kein Tageslicht vertragen. Vampire und Zombis sind absolut nicht zu vergleichen.
Ansonsten war die Show aber Absolut spitze!

Velvet


2518
Phantastisch

17.09.2004 -

Max Müller


2396
supi

31.08.2004 -

Dani


2384
Einfach genal!

29.08.2004 -

Wetterwachs


2366
seeehr schön!

27.08.2004 -

blaw


2363
großartig

25.08.2004 -

Siggi


2338
schreckliches Stück

22.08.2004 - Mannomann, da erwartet man bei der Besetzungsliste ein absolutes Musical-Highlight, geboten wird einem jedoch ein richtig schlechtes, langweiliges und unglaubwürdiges Singsang-Spiel mit schlechtem Buch, schlechter Musik und schlechten Texten. Obwohl die Darsteller, allen voran natürlich Ethan Freeman und Anke Fiedler, alles geben, ersehnt man sich das Ende. Schade eigentlich. So viel kreative Energie und Know-How wie in Tecklenburg gibt es leider nur selten. Mit dem richtigen Stück hätte man wohl Musical-Geschichte schreiben können. Wirklich schade...

Partylöwe


2288
enttäuschend

17.08.2004 - schade...
ein sehr gutes ensemble versucht krampfhaft das beste aus einem "musical" zu machen:
stimmen hervorragend (ethan!fiedler!werner!), musik ok bis aua (leider viel zu emotionslos, platt und ohne spannung) und das buch(?) eine katastrophe. texte wie:"du hast sie totgemacht" sind einfach nur peinlich. schauspiel fast null, charakterentwicklungen null... einfach verschenkt. als cd zum nebenbei hören noch ok, als musical völlig ungeeignet. schade... mit dem cast hätte man ein klasse musical aufführen können. was in basel total flopte muss halt in deutschland nicht umbedingt besser laufen. das gesamte publikum war irritiert. rings um mich hat niemand geklatscht. die ganze vorstellung lang... vielleicht hat tecklenburg nächstes jahr mehr gespür für stückwahl.

Stef


2264
Okay

14.08.2004 - Vor Jahren habe ich in Prag leider nicht gerade viel verstanden. Nun endlich auf deutsch und das auf einer e#der schönsten Freilichtbühnen. Also gute Voraussetzungen. Die Darsteller waren alle top - von Ethan Freeman über Jana Werner (sehr symphatisch), Anke Fiedler, Martin Berger bis zu Sven Olaf Denkinger (schöne Stimme). Irgendwie ist das Stück merkwürdig. Es bewegt leider nicht richtig. Das ist wirklich schade. Das Thema ist sehr interessant. Schön ist in Tecklenburg immer das große Chor und die tolle Kulisse. Das beeindruckt schon. Die Inszenierung, Kostüme und Choreografie waren solide. Vielleicht zu sehr. Trotzdem schön, daß uns Tecklenburg eine deutsche Erstaufführung bringt, wo doch eindeutig zu viele Klassiker gespielt werden. Also, weiter so...

Hardy


2257
Klasse Darsteller traumhafte Musik

13.08.2004 - Habe Dracula bereits 3 mal gesehen, trotz einer Anreise von 750 km. Das Stück ist sehr schön inszeniert, hat dramaturgisch vielleicht ein paar kleine Schwächen, die durch die Kulisse, das Aufgebot an Mitwirkenden und die traumhafte Musik mehr als Wett gemacht wird. Die Besetzung allein ist überzeugend: Ethan Freeman als Dracula ist ein Traum, Anke Fiedler als Lorraine - der Hammer schlechthin, Martin Berger gibt dem Diener Scapino mit Stimme und Schalk Profil.... Nur zu empfehlen!

BattyBat


2256
Jana supertoll, aber Ethan...

13.08.2004 - Also Jana Werner war super toll, leider fand ich dass Ethans Stimme nicht so recht mit ihrer harmonierte. Auch nahm ich Ethan den bösen Dracula nicht wirklich ab aber dass "Problem" hatte ich schon mit ihm als "Hyde". Ansonsten hat es mich nicht so umgehen keine wirklich bleibenden Melodien und irgendwie klang alles so als ob es das schon mit anderem Text gibt. Sven Olaf hat mich sehr positiv überrascht und Sascha war echt hammergut... aber ein 2. Mal würde ich es mir wohl nicht ansehen....

kerstin


2236
einfach Klasse

09.08.2004 - Da ich selber bei diesem Stück auf der Bühne stehe...und ich alles mitbekommen habe...wie was läuft...denke ich, das ein "Verein" wieder eine große Leistung gebracht hat.

Sagt mir ein Schauspielhaus...wo ausverkaufte Vorstellungen gibt...bei 2500 Sitzplätzen...diese Zahl wir Dracula in der zukunft haben. 14 Vorstellungen noch....wer nicht kommt der hat etwas verpasst.

L G

Frank


2195
Supergut

05.08.2004 -

Silke


2183
Ein grosser Reinfall

03.08.2004 - Schade. Nach super Stücken in den letzten Jahren, ist den Freilichtspielen Tecklenburg mit Dracula kein grosser Wurf gelungen. Es liegt nicht an den 3 Hauptdarstellern (Freemann, Fiedler und ganz besonders Jana Werner), die alle beeindruckend spielen und vor allem singen. Auch die Choreographie und das Musical Staging auf der riesen Bühne sind prima gelöst.
Abstriche muss man schon bei der Akustik machen. Die Textverständlichkeit lässt mehr als zu Wünschen übrig. Das darf bei einem Profi Theater nicht sein. Hauptschwachpunkt ist aber die Regie/Dramaturgie. Nicht ein einzelner Charakter entwickelt sich während der Show. Die Darsteller treten auf, singen und verlassen die Bühne. Nicht eine Figur wurde auch nur ansatzweise entwickelt. Auch wenn das Buch dazu dazu nicht zwingend eine gute Hilfe ist, hätte die Regie hier mehr auf Personenregie setzen müssen. Die Story funktioniert in dieser Inszenierung einfach nicht, weil nicht deutlich wird wer was warum tut. Im 1. Akt kann man sich damit abfinden, im 2. und 3. Akt wird es peinlich und für den Zuschauer mehr als ärgerlich.

Wenn Du einfach eine nette Show in einem tollen open air Theater sehen willst: Fahr noch Tecklenburg. Wenn Du mit ein bisschen Anspruch an eine Inszenierung gehst: Bleib zu Hause und hoffe auf das nächste Jahr.
Tecklenburg kann deutlich mehr...

Jo


2181
Fantastisch

03.08.2004 - super Stück, super Ensemle, guter Chor und ein fantastischer Ethan Freemann! Fahrt bloss hin, sonst verpasst ihr was!

Mariah


2173
Ein toller musicalabend

02.08.2004 - ein tolles stück mit genialen darstellern in ein super kulisse

anybodys


2166
Wir waren begeistert

02.08.2004 -

Ingo


2164
Schlechtes Stück - geniales Ensemble

02.08.2004 - Ich habe am Sonnabend die Deutschlandpremiere von Svobodas DRACULA in Tecklenburg miterleben dürfen. Gleich vorweg: das Musical kann leider nicht überzeugen. Zwischenzeitige, grandiose Balladen wie "Hab' mich an Dich verloren", "Umsonst, vorbei" oder "Dafür bist du geboren" wechseln sich ab mit sehr starren, schlecht orchestrierten und schlicht langweiligen Ensemblenummern. Allein die Verfluchung Draculas durch den Priester wiederholt sich etliche Male. Die Auftritte der Nymphen verlieren von Mal zu Mal an Spannung und langweilen eher, als zu unterhalten. Die gesamte Rolle des Scapino wirkt künstlich, deplaziert. Lächerlich wirkte der Tod des "Pfaffen" Steven. Nach knapp fünf Minuten Bühnenpräsenz ersticht er sich, weil er ein Fortleben Draculas als Schmach empfindet - diese Szene löste im Publikum viele Lacher aus.

Das Bühnenbild in der Burgkulisse geht leider unter. Die wandlungsfähigen Elemente verlieren sich auf der großen Bühne. Vielleicht wäre ein spanatisch eingerichteter Bühnenraum angemessener gewesen, der mit Hilfe des Lichts zu den verschiedenen Orten verwandelbar wäre.

Tatsächlich war die Beleuchtung sehr gut. Ob in den Gassen der Gang, Schummerlicht im Casino oder die endgültige Erlösung Draculas - die Ausleuchtung hat, wie der gute Sound dank Orchester und einer guten Abmischung, viele Schwächen im Libretto wieder ausgeglichen.

Gerettet hat den Abend die Leistung der Protagonisten. Allen voran Ethan Freeman (Dracula) und die wandlungsfähige Anke Fiedler (Lorraine) konnte das Ensemble den Ansprüchen der Partitur gerecht werden. Martin bergers schauspielerisches Talent in der Rolle des Scapinos konnte vieles retten. Gefallen hat in dieser Inszenierung endlich der große Chor, der für Tecklenburg bekannt ist, der von der Regie endlcih einmal in das geschehen des Stückes eingeflochten wurde und nicht als Statist auf die Bühne läuft, um kurz darauf wieder zu fliehen.

Insgesamt begeisterte das Ensemble so stark, dass viele Zuschauer die Schwächen des Stückes vergaßen und die Darsteller mit stehenden Ovationen feierten.

Die Freilichtspiele Tecklenburg sind mit dieser Inszenierung ein Wagnis eingegangen. Und das war sehr gut so! Denn trotz der Schwächen des Librettos und der Partitur konnte der Musical-Besuch letztendlich doch überzeugen. Die traumhafte Kulisse Tecklenbugs, der sehr gute Sound (für eine Freilichtveranstaltung) und die grandiosen Darsteller machten den Abend zu etwas besonderem - denn es ist auch immer wieder einmal schön, ein Stück abseits des deutschen "Musical-Mainstreems" zu sehen. Tecklenburg - auch im nächsten Jahr werden wir wiederkommen!

Seymour


2161
genial

02.08.2004 - Premiere war Super - muss man einfach gesehen haben .
Überragende Premiere , klasse Songs und Musik .
Muss man gesehen haben . Ethan Freeman in der Rolle des Draculas einfach phantastisch - seine Stimme passt zu der Rolle - aber auch die anderen Solisten und das Ensemble waren überragend .
Solche Stücke müssten öfters gezeigt werden .

maulwurf


2147
Einfach toll!

31.07.2004 - Tolle Show in einer tollen Atmosphäre auf der Freilichtbühne mitten in einer Burg.

edelwit


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