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Drama

Marie Antoinette

Weil ich besser bin


© Heiner Schäffer
© Heiner Schäffer
Zweite Chance für Marie Antoinette. Die Freilichtspiele Tecklenburg bringen eine überarbeitete Version des Kunze-Levay-Musicals auf die Bühne, die die Geschichte stringenter erzählt als die Urversion, aber Längen hat.

(Text: Björn Herrmann)

Premiere:23.06.2012
Letzte bekannte Aufführung:26.08.2012


Viele Bezüge, die in Bremen nur als Andeutungen auf die Bühne kamen, werden nun klarer auserzählt, einige für den Fortgang der Geschichte unwesentliche Nebenhandlungen wurden gekappt. Zugleich haben die Autoren versucht, die eigentliche Hauptfigur Margrid Arnaud stärker zu konturieren. Sie ist nun eine bedingungslose Kämpferin für die Gerechtigkeit, die erst am Schluss des Stückes erkennen muss, dass ihr Fanatismus Unglück über die Königsfamilie gebracht und die Terrorherrschaft ermöglicht hat. In der überarbeiteten Version wird die vermutete Verwandtschaft zwischen Marie Antoinette und Margrid noch deutlicher ausgesprochen. Darüber hinaus soll der neue Song "Ich bin etwas wert" zu Beginn des zweiten Akts die Kindheit Margrids als Motiv ihres Handelns stärker in den Fokus rücken. Ebenso neu ist ein den Verlauf der Revolution illustrierender treibender Song für Cagliostro zu Beginn des zweiten Akts. Was Textautor Michael Kunze dabei allerdings zu der Titelzeile "Wenn Wölfe heulen, hör'n sie nicht auf Geigen" getrieben hat, bleibt sein Geheimnis. Der Schere zum Opfer gefallen ist leider die Erzählung der Halsbandaffäre aus der Bremer Version. Der neue Song ist illustrativer und kraftvoller, lässt aber die musikalische Eleganz der Urversion vermissen.
Gut funktioniert dagegen die Reprise von "Ich weine nicht mehr" als Höhepunkt der Konfrontation zwischen Margrid und Marie Antoinette vor der Pause.

© Ulrich Niedenzu
© Ulrich Niedenzu

Regisseur Marc Clear stellt eine Inszenierung auf die Tecklenburger Bühne, der man das Bemühen anmerkt, konkreter zu werden als die sehr abstrakte Bremer Version. Das gelingt ihm in den Massenszenen vortrefflich. Die Freilichtbühne mit ihren vielen Auf- und Abgängen bietet viele Möglichkeiten, die Clear gekonnt nutzt und das wieder einmal eindrucksvolle Großaufgebot von Darstellern und Statisten wirkungsvoll im Szene setzt. Nicht ganz so gut funktioniert an einigen Stellen die Personenführung.
So lässt Clear beispielsweise seinen Cagliostro, gespielt von Yngve Gasoy-Romdal, öfter mit einer gewaltigen schwarzen Schleppe auftreten, unter der sogar ganze Szenen vorbereitet und aufgebaut werden und der unglücklicherweise auch immer wieder vier schwarz gekleidete Jünglinge entsteigen, die mit ihrer albernen Kasperei so manche Szene nachhaltig ruinieren. Unklar bleibt, ob Caglistro ein desinteressierter Weltenwanderer ist oder sich neben dem Herzog von Orleans als zweiter politischer Puppenspieler etablieren soll - eine gut gedachte Marionettenspielszene im zweiten Akt lässt diese Vermutung aufkommen. Romdals Spiel bietet dafür allerdings wenig Ansatzpunkte. Umso mehr weiß der Norweger allerdings gesanglich zu überzeugen: Kraftvoll, rockig und wandlungsfähig liefert er seinen Part ab, ist allerdings manchmal schwer zu verstehen.

© Ulrich Niedenzu
© Ulrich Niedenzu

Ihm ebenbürtig singt Patrick Stanke seinen Graf von Fersen, mit großem Volumen und spielerischer Leichtigkeit füllt er den vom Buch her eher undankbaren Part mit Leben. Marc Clear als Herzog Orléans ist nicht ganz so zynisch wie Thomas Christ in der Bremer Version, kann aber gesanglich ebenso überzeugen wie Anne Welte als Bordellchefin Mme. Lapin. Wietske van Tongeren singt ihre Nonne Agnés mit schönem Stimmklang, dennoch bleibt die Figur buchbedingt blass.

© Ulrich Niedenzu
© Ulrich Niedenzu

Anna Thorén als Marie Antoinette hat am Premierenabend mit einem völlig aus dem Takt geratenen ersten Song einen unglücklichen Start, wird aber zunehmend sicherer, ohne jedoch die verzweifelte Liebe zu von Fersen und den Wandel zur entschlossenen Königin wirklich stark über die Rampe bringen zu können. Erst in der Gerichtsszene deutet sich vor allem gesanglich ihre Klasse an.

© Ulrich Niedenzu
© Ulrich Niedenzu

Aus dem hochklassigen Solistenensemble, das schon allein sein Eintrittsgeld wert ist, sticht Sabrina Weckerlin noch einmal hervor. Ihre Margrid Arnaud spielt sie nuancierter und mit mehr Mut auch zu leisen Tönen als in Bremen. Doch vor allem dann, wenn es darum geht, gesanglich Gefühle zu dokumentieren, ist sie Extraklasse. Auch die anspruchsvollen Volumenpassagen, in denen es gilt, sich gegen Chor und Orchester durchzusetzen, bringt sie scheinbar mühelos über die Rampe und kann selbst da noch problemlos zusetzen, wo die Luft anderer Sängerinnen zu enden scheint. Eine großartige Leistung.
Ein Genuss ist auch das Orchester (Leitung: Tjaard Kirsch), das sich wohltuend von den Synthesizer-Sparbesetzungen abhebt, die sich unter dem immensen Kostendruck der Branche immer mehr durchsetzen.

Sehenswert ist in Tecklenburg darüber hinaus die stilsichere Kostümausstattung. Dagegen fällt das Bühnenbild stark ab. Es enthält zwar mit einer drehbaren Rundkonstruktion, die die Guillotine und eine Gefängniszelle beinhaltet, eine gute Idee, das zentrale Palastelement aber fällt in der Ausführung extrem gegen die ansonsten hohe visuelle Qualität der Produktion ab.

© Heiner Schäffer
© Heiner Schäffer

Dass Marie Antoinette auch im zweiten Anlauf noch immer nicht voll überzeugen kann, liegt an dem vor Details überbordenden Buch. Es lässt die Tecklenburger Version vor allem in zweiten Akt lang werden. Trotzdem: Allein schon die hochkarätige Solistenbesetzung ist eine Reise wert.

(Text: hn)




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Kreativteam

Regie Marc Clear
Musikalische Leitung Tjaard Kirsch
Choreografie Doris Marlis
Kostüme Karin Alberti
Bühnenbild Susanna Buller


Besetzung

Marie Antoinette Anna Thorén
Margrid Arnaud Sabrina Weckerlin
Marion Furtner
Graf Axel von Fersen Patrick Stanke
Cagliostro Yngve Gasoy Romdal
Herzog von Orléans Marc Clear
Agnés Duchamps Wietske van Tongeren
Louis XVI. Frank Winkels
Graf Axel von Fersen Patrick Stanke
Rose Bertin Corinna Ellwanger
Léonard Jan Altenbockum
Charles Boehmer Julian Sylva
Madame Juliette Lapin Anne Welte
Kardinal de Rohan-Guéméné Sebastian Sohn
Maximilien de Robespierre Michael Clauder
Madame Lamballe Daniela Römer
Pierre A. Caron de Beaumarchais Benjamin Witthoff
Madame La Motte Christina Hindersmann
Jaques René Hébert Hakan T. Aslan
Ensemble Yael de Vries
Elena Zvirbulis
Marthe Römer
Silja Schenk
Lucy Costelloe
Andrew Hill
Kevin Foster
Jörn Ortmann




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Ulrich Niedenzu
© Ulrich Niedenzu
© Ulrich Niedenzu
© Ulrich Niedenzu

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


16 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


29714
HERVORRAGENDES ENSEMBLE

16.09.2012 - Sicher, dieses Musical hat ein paar dramaturgische Schwächen. Aber die Tecklenburger Besetzung war wirklich eine Wucht - allen voran S. Weckerlin. Die Inszenierung war sehr stimmig. Musikalisch sauber. Die Ausstattung nahezu perfekt. So sollte Sommertheater sein.

musicalspezi (2 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


29689
Darsteller TOP - sonst eher lahm

21.08.2012 - Leider schafft es das Stück, trotz etlicher Veränderungen zur Bremer Version, nicht den Spannungsbogen zu halten. Viele Szenen wirken langatmig, teilweise sogar überflüssig.

Das Ersetzen einer Songs durch dreifache Reprisen anderer Songs macht erstens wenig Sinn und ist zweitens relativ anstrengend, da die Melodien mit der Zeit eher nervtötend als wohlklingend daher kommen.

Ein paa wenige Änderungen hingegen sind einleuchtend und dem Erzählstil förderlich - ein deutlicher Pluspunkt.

Ohne die brilliante Besetzung wäre ich sehr enttäuscht nach Hause gefahren.
Sabrina Weckerlin sorgt für die wenigen Gänsehaut-Momente an diesem Abend, aber genau diese bleiben im Gedächtnis, obwohl der Song "Ich weine nicht mehr" sich nicht mehr so grandios aufbaut, wie zuvor in Bremen.

Für mich war diese Show kein Muss. Ich würde eher Hairspray empfehlen!

Wicked-Freak (26 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


29669
Sehr sehenswert

28.07.2012 - Alles in allem ist Marie Antoinette in tecklenburg sehr gelungen. Ich war von Beginn an sofort gefesselt und habe es auch nicht so empfunden das sich das Stück zieht. Das Musical hat bestens in die Burgkulisse gepasst und so hat man mit wenig Mitteln viel erreicht. Ein paar Szenen sind wirklich richtig gut gemacht und gehen tief unter die Haut. Aber das größte plus in tecklenburg ist die grandiose Besetzung. Allen voran Sabrina Weckerlin was soll ich sagen einfach grandios im Schauspiel wie auch im Gesang für mich der Star des Abends. Aber auch Anna Thoren hat mir sehr gut gefallen am Anfang die hochnäsig verwöhnte am Ende die gebrochene Frau und Mutter beides hat sie perfekt über die Rampe gebracht. Auserdem noch sehr gut gefallen haben mir wietske van togeren,  Yngve Gasoy-Romdal, Marc Clear und Patrick Stanke Wow was für eine stimme er hat mit neben Sabrina Weckerlin am besten gefallen. Noch besonders hervor zu heben sind die gut umgesetzten Massenszenen sehr gigantisch und die tollen Kostüme. Alles in allem sollte man sich das Stück auf jeden fall ansehen ein paar kleine Schwächen hat das Stück so hätte man das ein oder andere Lied streichen können oder austauschen können. Aber ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und kann es nur weiter empfehlen sich Marie Antoinette in Tecklenburg anzusehen.

Musicalfan86 (37 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


29664
Fantastisch

23.07.2012 - Meine Freundin, zwei Freunde und ich haben die Vorstellung am Samstag, 21.07.2012 besucht. Erstmal zum Ort. Wir waren zum ersten mal in Tecklenburg und waren begeistert von der Atmosphäre, dem Publikum und einfach allem. Das Stück an sich hat sich meiner Meinung nach seit Bremen sehr verbessert. Die Story ist schhlüßiger und die Handlungen einzelner Personen nachvollziehbarer. Einzig allein das neue Lied, welches Magrid am Anfang des ersten Aktes sing ist nicht mein Geschmack, obwohl es vom Text sehr in die Szene passt. Die neuen Songs von Caligostro sind sehr gelungen vor allem "Wenn Wölfe heulen" finde ich musikalisch sehr gut. Das beste jedoch an allem waren die Massenszenen - ca. 50 Leute auf der Bühne. Die Cast war durch die Bank grandios, vor allem Sabrina Weckerlin. Bei ihrem "Ich weine nicht mehr" bekommt man Gänsehaut. Was ich vermisste war der Bremer Song beim Finale des ersten Aktes, welchen ich musikalisch sehr mochte. Der neue, eine Reprise von "Ich weine nicht mehr" ist jedoch auch sehr passend, wenngleich musialisch nicht so anspruchsvoll.

MrDuncan (8 Bewertungen, ∅ 4.8 Sterne)


29662
Schade!

23.07.2012 - Zuerst muss ich sagen, dass ich „M.A.“ bereits in Bremen gesehen habe. Und ich war einer der Wenigen, die das Stück in der alten Version wirklich geliebt haben. Daher haben mich die vielen Änderungen und Kürzungen wahnsinnig geärgert.

Tecklenburg war schon immer eine Reise wert. Was dort aus dem bestenfalls mittelmäßigen „Drei Musketiere“ gemacht wurde, war einfach gigantisch. Und auch „Aida“ konnte auf der ganzen Linie überzeugen. Nicht zu vergessen „Les Miserables“ und „Mozart“.
Umso mehr freute ich mich, dass sich die Freilichtbühne dieses Mal eines weniger bekannten und gefeierten Stückes angenommen hat.

Aufgrund der stetig hohen Qualität in Tecklenburg, habe ich mir von „M.A.“ sehr viel versprochen. Und ich wurde leider (fast) auf der ganzen Linie enttäuscht.

Hatte das Stück schon in Bremen damit zu kämpfen, dass im ersten Akt kaum eine fortlaufende Storyline zu erkennen war, ist diese jetzt völlig verschwunden. Durch die vielen Verschlimmbesserungen wirkt die gesamte erste Hälfte abgehackt und wenig schlüssig. Die Szenen reihen sich wie Flickwerk aneinander, ohne je wirklich zusammen zu gehören. Das hat den ersten Akt im Vergleich zur Urversion nochmal ganz deutlich geschwächt.

Aber die Inszenierung hat noch weiteren Sand im Getriebe. Was bitte sollten die vier unfreiwillig komischen Tänzer bei Cagliostro? Die haben so ziemlich jede Szene ins Lächerliche gezogen, in der sie auftraten. Und auch sonst wirkte der eingestreute Humor unpassend und störend.
Viele Szenen waren mir zudem einfach zu harmlos. Die Auspeitschung mit einer winzigen Rute und ohne entsprechendes Zischen und Knallen auf der Tonspur, war in keiner Sekunde so intensiv, wie es nötig gewesen wäre. Von dem lächerlichen Puppenkopf, der die tote Prinzessin darstellen sollte, will ich erst gar nicht anfangen. Den Todesstoß für die Intensität hat dann aber die finale Szene gegeben, als Marie Antoinette im Eiltempo zur Guillotine geführt wurde und dann für eine Sekunde kurz kniete, ehe sie schon mit Margrid sprach. Hier habe ich in Bremen vor Anspannung den Atem angehalten. In Tecklenburg habe ich versucht, nicht einzuschlafen.

Wenn dann natürlich die Inszenierung und auch das – durch die Änderungen deutlich verschlechterte – Buch die Darsteller so im Regen stehen lassen, können diese leider auch nicht mehr viel reißen.

Ingve Gasoy-Romdal als Cagliostro hatte mit seinen fehlplatzierten Humor-Szenen zu kämpfen. Und, wie bereits erwähnt, zogen seine vier schwarzen Begleiter jeden seiner Auftritte ins Lachhafte. Und egal, wie gut er gesungen hat, man konnte ihn leider kaum verstehen. Und das ist natürlich schon schwerwiegend, wenn man als Erzähler eines Stückes fungiert.
Wietske van Tongeren als Agnes und Patrick Stanke als Axel Fersen lieferten sehr gute Leistungen, aber leider sind ihre Rollen vom Buch her schon eindimensional und undankbar.
Marc Clear hat gesanglich Ordentliches geleistet, hätte aber als Herzog durchaus fieser sein dürfen.
Anna Thoren ist leider eine komplette Fehlbesetzung. Sie hat lange gebraucht, um in die Rolle der Marie Antoinette hinein zu finden und auch gesanglich war sie nicht immer einwandfrei. Gerade im zweiten Akt, wenn Marie dann gebrochen wird, konnte sie nicht überzeugen. Mehr als einmal habe ich mir Roberta Valentini auf die Bühne gewünscht.
Sabrina Weckerlin ragte dann aus Allem und Allen heraus. Sie spielte und sang perfekt, überzeugend, kraftvoll wie eh und je. Sie war dann letztlich auch einer der rar gesäten Gründe, das Eintrittsgeld nicht sofort zurück zu fordern.

Bühnenbild und Kostüme hingegen haben mir außerordentlich gut gefallen. Optisch war das ein Hochgenuss und passte grandios in die Ruinenkulisse.

Was bleibt als Fazit? „M.A.“ ist vom Buch her nochmal deutlich schlechter geworden. Beinahe sämtliche Kürzungen und Änderungen haben eher Nachteile bewirkt. Die Inszenierung kann auch nicht vollends überzeugen. Nur ein paar Massenszenen sind sehr gelungen, ansonsten wirken einige Regie-Einfälle sogar unfreiwillig komisch. Die Cast ist dabei von Vorneherein verloren und nur Sabrina Weckerlin schafft es, trotz allem eine hervorragende Leistung zu bringen.

Insgesamt lässt sich „M.A.“ in Tecklenburg mit nur zwei Worten sehr treffend beschreiben. Das eine ist „Schade“ und das andere ist „Verschlimmbesserung.“ Da hatte ich deutlich mehr erwartet.

DuisburgMusical (8 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


29654
Einfach nur gigantisch

11.07.2012 - Von Tecklenburg erwarte ich immer ziemlich viel und das wurde dieses Jahr wieder einmal erreicht. Tecklenburg hat nicht nur wahnsinnig gute Darsteller engagiert sondern hat das Stück im Ganzen gut Dargestellt. Ich bin einfach nur hingerissen von diesem Musical. Sehr empfehlenswert !

Ilovenewyork (erste Bewertung)


29653
Trotz kleinerer Schwächen absolut sehenswert!

11.07.2012 - Stücke in Tecklenburg lohnen sich eigentlich immer! Marie Antoinette ist da keine Ausnahme. Kleine Schwächen im Buch und die angsprochene Balladelastigkeit werden durch die grandiose Cast mehr als wett gemacht. Zwei-einhalb Stunden erstklassige Unterhaltung und ein insgesamt sehr ergreifendes, tolles Stück. Die Entscheidung es (überarbeitet) wieder auf die Bühne zu bringen war mutig, aber goldrichtig! Ich mag das Stück sehr und kann es schon der Besetzung wegen wirklich jedem ans Herz legen!


So lautet mein Kurzfazit im Blog. Den ganzen Bericht findet ihr bei "Nachtschwärmerein"

nachtschwärmereien (erste Bewertung)


29652
unentbehrlich - damals so wie heut

10.07.2012 - Vielen Dank, Tecklenburg, für diese großartige Inszenierung.
Gegenüber der Bremer Fassung hat das Stück dank überarbeitem Buch deutlich gewonnen. Auch die veränderten Lieder wirken sich insgesamt positiv auf das Stück aus. Schade nur, dass der "Pariser Schnitt" herausgeschnitten wurde. Dadurch ist der zweite Akt zwar insgesamt düsterer, aber auch deutlich einseitiger.
Alle Solisten zeigten in der besuchten Show absolut beeindruckende Leistungen. Besonders erwähnen möchte ich Marion Furtner, die durch ihr hochgradig überzeugendes Spiel und ausdrucksstarken Gesang eine brilliante Vertretung für Sabrina Weckerlin abgab. Die Kostüme sind wunderschön; das Bühnenbild funktional.

EdgarBeane (6 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


29642
Großartige Solisten und Ensemble

03.07.2012 - Insgesamt halte ich Marie Antoinette in Tecklenburg für sehr sehenswert, ich werde auch noch ein zweites Mal hingehen.

Sicherlich hat das Buch einige Schwächen (die Veränderungen gegenüber Bremen 2009 sind allerindings schonmal positiv) und die Musik ist auch nicht jedermans Sache. Allerdings sind allein die Solisten (allen voran Sabrina Weckerlin) und das wirklich großartige Ensemble, dessen Chorsatz in jeder Szene perfekt steht, einen Besuch in Tecklenburg wert.
Toll anzusehen sind wie in jedem Jahr auch die Massenszenen.

Insgesamt also ein gelungener Abend, den man nur weiterempfehlen kann, sofern man die Levay-Musik ansatzweise mag :)

Athos (4 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


29634
5 Sterne - ein Geniestreich

28.06.2012 - Sehr geehrter Herr Herrmann,

hiermit möchte ich Sie freundlich darauf hinweisen, dass sich die Hauptprotagonistin nicht Margrid Arnauld, sondern Margrid Arnaud (ohne L) schreibt. Von einem "Fach"magazin würde ich das erwarten, dass so ein Fehler nicht wiederholt in einem Text auftaucht.

Der Kritik kann ich mich übrigens nicht anschließen. Ich finde die Inszenierung gelungen und kurzweilig. Hat Spaß gemacht. Ich komme wieder.

Mit freundlichen Grüßen

Marta Walkenhorst

Martha (erste Bewertung)


29632
Klasse regie und tolles Ensemble

28.06.2012 - Ich kann mich denen, die hier von Langeweile sprechen, überhaupt nicht anschließen. Und wenn ich die Reaktionen beim Publikum nach der Premiere sehe, dann kann es sich hier offenbar nur um notorische Miesmacher handeln. Ebensowenig kann ich einige Kritikpunkte des obigen muz-Autors teilen, denn ich finde das Buch überhaupt nicht schwach und war auch froh, das es auch mal heitere Momente bei diesem ansonsten so ernsten Thema gab. Musikalisch war das ein Genuss, die Solisten waren erste Sahne, die Straffung und die Neuerungen haben MA sehr sehr gut getan und Marc Clear hat eine hervorragende Regie abgeliefert, besonders das hervorstellen von Cagliostro und dessen sehr dämonische Ausstrahlung, bei denen er auch in verscheidene Rollen geschlüpft ist, haben dem Stück gut getan. Tut mir leid, wenn ich einigen anderen hier nicht recth geben kann, aber ich habe in den vielen Gesprächen nach der Vorstellung nicht eine einzige negative Stimme vernommen. Ich fühlte mich jedenfalls hervorragend unterhalten. Und allein das, Herr Herrmann, sollte das Kriterium sein, dass man an einen Musicalbesuch anlegt. Der Unterhaltungswert!

NordlichtHB (32 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


29631
Sehr sehenswert!

28.06.2012 - Großes Kompliment an alle Beteiligten! Gesanglich und darstellerisch wahrhaftig eine großartige Leistung!
Das Stück mag seine Schwächen haben, doch Dank seiner vielen tollen und sehr kreativen Ideen lässt Marc Clear einen wunderbaren und spannenden Musicalabend entstehen. Die 4 Cagliostros habe ich persönlich als genialen Einfall empfunden, und die Reaktionen des Publikums auf sie sprachen für sich. In folgendem Punkt muss ich Björn Herrmann deutlich widersprechen: Er sagt, an einigen Stellen funktioniere die Personenführung nicht so gut. Ich behaupte genau das Gegenteil. Man sieht deutlich, dass sehr detailiert mit den Darstellern gearbeitet wurde. Eine Personenregie ist klar zu erkennen. Auch wird gesagt, dass Sabrina Weckerlin ihre Rolle nuancierter spielt. Dies liegt mit Sicherheit auch an der guten Regie. Ich bin mir sicher, dass Marc Clear sich auch weiterhin als unverzichtbarer, herausragender Regisseur in der Musicalszene etablieren wird.
Sabrina Weckerlin überzeugt auf ganzer Linie. Ihre Stimme ist berührend und an den richtigen Stellen sehr kraftvoll. Anna Thorén steht ihr in nichts nach.
Auch die restlichen Rollen sind sehr gut besetzt und ich kann einen Besuch in Tecklenburg jedem empfehlen!

Lucy7 (erste Bewertung)


29629
Gab´s schon deutlich besseres

26.06.2012 - starker Gesang - schwaches Stück - biedere Regie.
Nicht jede `Nummer sicher` ist auch ein Gewinn.

SECOND NAME (5 Bewertungen, ∅ 1.8 Sterne)


29628
5 Sterne für die Gesangssolisten

26.06.2012 - Leider das schwächste Kunze/Levay Stück, das ich je gesehen und gehört habe. Die guten Stimmen können da auch irgendwann nicht mehr darüber hinweg trösten.
Die Kostüme sind gelungen, aber die Tecklenburger sollten dringend mal anfangen, mit einem professionellen Bühnenbildner zu arbeiten, damit das nun seit Jahren bekannte und ewig gleiche Haus/Schloss/Saloon-Element über die Qualität einer Schultheaterproduktion hinaus wächst.
Massenszenen toll inszeniert, individuelles Schauspiel von der Regie etwas im Stich gelassen.
Sehenswert, weil selten (zu Recht) gespielt, aber mit zunehmender Stückdauer leider immer langweiliger.

Annon (erste Bewertung)


29627
La-la-langweilig

26.06.2012 - Die Cast ist wirklich klasse. Selten so starke Gesangsleistungen gehört. Von dem Stück bin ich aber arg enttäuscht. Vieles hat man sehr ähnlich schon in Elisabeth und Mozart gesehen, die Motive der Figuren sind oft unglaubwürdig und vieles ist entschieden zu kitschig - das gilt auch für die Musik, die immer wieder im Schlager-Bombast versinkt und für meinen Geschmack viel zu wenig Abwechslung bietet. Im zweiten Akt habe ich mich gelangweilt.

Alto1 (erste Bewertung)


29626
Sehr schönes Komplettpaket

25.06.2012 - Bewertung: 23.06.12 (Premiere)
Sehr schöne Umsetzung, des bis zum Schluss spannenden Musicals. Optimale Besetzung der Solisten versichert durchgehende Gänsehautmomente. Die beste Leistung des Abends vollbrachte Sabrina Weckerlin. Eine unglaubliche Stimme lies bei vielen Zuschauern die Tränen rollen. Auch das gesamte Ensemble ist, wie in jedem Jahr, mit großer Masse und Überzeugung dabei. Sehr schöne Choreographien und ausgespielte Szenen runden das Komplettpaket ab. Ein Alles in Allem gelungener Abend.

Thommy (11 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


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Handlung
Das Stück erzählt parallel die Lebensgeschichten des Blumenmädchens Margrid Arnaud und der letzten französischen Königin Marie Antoinette in den Wirren der französischen Revolution. mehr

Weitere Infos
Das Historienstück wurde 2006 erstmals in Japan aufgeführt und erlebte am 31. Januar 2009 seine Europapremiere im Musicaltheater Bremen unter der Regie des auch für die Uraufführung verantwortlichen Tamiya Kuriyama.

 Kurzbewertung [ i ]
(hn)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Neu-Inszenierung mit Schwächen in Buch und Inszenierung, aber sehr guter Solistencast und einer überragenden Sabrina Weckerlin.

24.06.2012

 Leserbewertung
(16 Leser)


Ø 3.88 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2019. Alle Angaben ohne Gewähr.

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