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Vampir-Klassiker

Dracula (Wildhorn)

Leb noch einmal!


© Detlef Ulbrich
© Detlef Ulbrich
Nach der Schweiz und Österreich ist Frank Wildhorns "Dracula"-Adaption endlich auch auf deutschen Bühnen zu sehen. In Radebeul inszeniert Operndirektor Horst O. Kupich das Stück, die Titelrolle spielt Christian Venzke. In den Sommern 2014 und 2015 war das Stück Open Air erneut auf der Felsenbühne Rathen zu sehen.

(Text: cl)

Premiere:03.12.2011
Letzte bekannte Aufführung:20.08.2015






Verwandte Themen:
News: PdW: Dracula (28.11.2011)
News: Frank Wildhorns "Dracula" zum ersten Mal in Deutschland (18.06.2011)



Kreativteam

Inszenierung Horst Kupich
Ausstattung Stefan Wiel
Musikalische Leitung Hans-Peter Preu
Choreografie Bärbel Stenzenberger


Besetzung

Dracula Christian Venzke
Jonathan Harker Kay Frenzel
Mina Murray Hannah Schlott
Antje Kahn
Dr. Jack Seward Michael Axelsson
Matthias Kleinert
Lucy Westenra Judith Hoffmann
Iris Stefanie Maier
Sandra Maria Huimann
Quincey Morris Norman D. Patzke
Hagen Erkrath
Arthur Holmwood Fred Bonitz
Diener Renfield Andreas Petzoldt
Prof. van Helsning Michael König




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Detlef Ulbrich
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© Detlef Ulbrich
© Detlef Ulbrich

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


30159
zwischen schrecklich und hammer...

08.11.2013 - Nachdem ich die Videoaufnahme von Graz gesehen habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen.
Anfangs war ich doch ziemlich enttäuscht. Grade stimmlich waren viele Darsteller etwas schwach. Dracula zum Beispiel neigt zu "Operettenschleifen", was bedeutet, das er zwei töne nicht einzeln singt, sondern ineinander verschleift, was auf die Dauer verdammt nervig ist.
Minas rote Haartönung fand ich etwas befremdend und stimmlich erinnerten sie und Lucy mich eher an Opernsängerinnen, was nicht wirklich passend war.
Außerdem seltsam waren Lucys weiße Perücke, nach ihrer Verwandlung und die andauernde farbige Videoprojektion im Hintergrund die teilweise echt unpassend und "too much" war.
Zum positiven: Das Stück war open Air und hatte dafür eine sehr gute Tonqualität. Draculas Schauspiel war so üerzeugend, das die seltsame Gesangstechnik (und die komische Frisur ;D) irgendwann gar nicht mehr gestört haben- ich hätte mich auf der Stelle beißen lassen...
Auch die anderen Darsteller haben mich weitestgehend überzeugt. Die Tänzer waren der Wahnsinn und die Kulisse auf der Felsenbühne war einfach Wow!
Worüber ich mich wirklich ewig aufregen könnte (und es wohl auch getan habe...) sind die Streichungen von "Nebel und Nacht" und "Frostan einem Sommertag" (zumindest in unserer Aufführung) Dafür war Roseanne bei uns dabei.
Ach- und Quinceys amerikanischer Akzent war einfach genial- ich hab die ersten Minuten seines Auftritts vor Lachen praktisch auf dem Boden gelegen, weil er exakt so klang wie mein Englisch Lehrer...
Alles in allem bin ich mit Fan-T-shirt gegangen und habe bereits zwei Termine, bei denen ich unbedingt wieder hingehen will.

GreenWitch (erste Bewertung)


29362
Stellenweise ungewollt gruselig...

05.12.2011 - Der Vergleich ist das Ende der Zufriedenheit. Das gilt sicherlich auch für die Premiere der Inszenierung der Sächsischen Landesbühnen, die sich natürlich an der Grazer von 2007 messen muss - ganz besonders was die Besetzung angeht!
Lyn Liechtys recht schluchzender Gesangsstil und ihre flatternd-weibchenhafte Interpretation der Mina Murray mögen auch nicht jedermanns Sache sein, sind aber sicherlich ein soliderer Vorschlag als die gezeigte Leistung von Hannah Schlott. Sowohl stimmlich als auch darstellerisch ist sie der Rolle deutlich nicht gewachsen und kann somit auch nicht einer Hauptrolle gerecht werdend durch das Stück tragen. Die herrlichen Songs von Wildhorn geraten bei Frau Schlott zu reinem Stückwerk, bei dem man von Ton zu Ton mitzittert (wobei Frau Schlott nur von der Tonlage her schlecht besetzt zu sein scheint - in den wenigen Höhen, die die Partitur bietet klingt sie plötzlich klar und kraftvoll). Minas Entwicklung wirkt oberflächlich und wird von ihr nur in holzschnittartigen Klischees umgesetzt - eine große Enttäuschung!
Judith Hoffmann als Lucy Westenra muss sich in meiner Welt an Caroline Vasicek messen lassen. Während Frau Vasicek die Lucy sehr mädchenhaft und angenehm schnörkellos anlegt, sind bei Frau Hoffmann an diesem Abend auch zuerst stimmliche Schwächen auffällig. Auch bleibt in der Inszenierung wenig Zeit für Lucys Wandlung von der braven Ehefrau zur blutrünstigen Vampirin, Frau Hoffmann hält bei diesem Tempo nicht mit, weshalb diese Entwicklung ebenfalls wenig glaubwürdig wirkt. An dieser Stelle ein kurzes Wort zur Maske: Beide Damen sehen schon von Beginn an recht gruslig aus - etwas weniger wäre hier sicherlich mehr!
Die größten Schuhe hat an diesem Abend sicherlich Christian Venzke in der Titelrolle zu füllen. Und auch wenn ihm Borcherts gesangliche Mühelosigkeit ein Stück fehlt - Herr Venzke liefert eine solide Leistung ab. Spannungsvoll und mit großer Präsenz führt er durch die Geschichte. Wenn auch nicht immer ganz trennscharf wird Draculas Zerissenheit durch seine Interpretation deutlich und nachvollziehbar.
Michael König als van Helsing ist im Solo stark und sicher, in Ensemblenummern und ganz besonders im Duett mit Venzke geht er allerdings unter - schade! Darstellerisch legt er van Helsing als recht arroganten und getriebenen Vampirjäger an. Es fehlt an der Menschlichkeit und Verletzlichkeit, was sicherlich auch am Wegfall von 'Roseanne' liegt.
Kay Frenzel mag spontan nicht in die Kategorie 'Jugendlicher Liebhaber' fallen, zeigt stimmlich aber deutlich, warum er als Jonathan Harker besetzt worden ist. Sehr gefühlvoll im Duett mit Mina oder bei seinem Solo 'Frost an einem Sommertag' zeigt er seine große Stärke. Darstellerisch reicht es leider nicht für mehr als unklare Gänge mit großer Dynamik über die Bühne - hin und her und wieder hin - dann doch wieder sehr typisch 'Jugendlicher Liebhaber'. Alles schon gesehen.
Auch die Vampiretten in ewig manirierter Lüsternheit bieten wenig Neues. Die männlichen Mitstreiter der Vampirjäger bleiben leider blass und wenig in Erinnerung. Für ein Highlight des Abends sorgt Andreas Petzold als Renfield, der mit viel Kraft und der nötigen Verrücktheit einen glaubhaft wirren Diener Draculas gibt.
Ebenfalls kann die Inszenierung mit einem starken Ensemble, engagierten Tänzern und einem herrlich kraftvoll aufspielenden Orchester punkten und so für einige (oben benannte) Ärgernisse entschädigen. Der Schlussapplaus zeigt aber: Der Funke scheint nicht übergesprungen zu sein.

catecaneverall (20 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


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